Beiträge von Cave Canem

    Wie meinst du das? Kann mir nichts darunter vorstellen, also was ich an mir erarbeiten sollte.

    Ich meine, dass ich in der Interaktion mit dem Hund, nicht nur den Hund, sondern auch mich im Blick habe.

    Wie ist mein innerer Zustand, wie atme ich, bin ich aufgeregt, nervös, hektisch? Bin ich klar in meiner Körpersprache oder gebe ich widersprüchliche Signale...?

    Das fällt ja nicht vom Himmel, dass ich mich da erkenne und kontrolliere. Daran muss man m.E. bewusst arbeiten.

    Ungefähr so meine ich das.

    Tja, dann fällt halt das schluffige Dahinschlendern mit Handy in der Hand flach!

    Bei vielen HH- Hundgespannen habe ich den Eindruck, dass einfach jeder sein Ding macht.

    Das hat mit Arbeiten mit seinem Hund, oder gar an sich selber, leider nichts zu tun.

    Da frage ich mich schon, warum diese Leute überhaupt einen Hund haben.

    Eine Freundin von mir z.B.

    Die hat einen sehr aufwändigen Hund, der einfach ständig Aufmerksamkeit bräuchte, um nicht zu eskalieren.

    Jedes Mal, wenn ich die Beiden treffe, ist meine Freundin am Handy und nur wenn sie sich stabil und ruhig findet, arbeitet sie unterwegs mit dem Hund.

    Wie soll der Hund da wissen, was heute wieder dran ist?

    Die müßte dringend an der eigenen Einstellung und Wahrnehmung arbeiten, dass sich Erfolge einstellen würden.

    Ich kann aber gut verstehen, dass man das eben nicht bei jedem Spaziergang leisten will und kann.

    Weil im Normalfall soll das Gehen mit Hund ja Entspannung und Freude bringen.

    Schwierig!

    Hängt halt auch vom Hund ab, inwieweit er Fehler, Ungenauigkeiten oder Inkonsequenz

    ausnützt und verzeiht.

    Und dann kann es halt, je nach Hund, wenig oder ungute bis gefährliche Konsequenzen haben.

    Deshalb sollte sich auch ein geübter und erfahrener HH immer hinterfragen und die Intensität derArbeit am Hund oder bei sich bei jedem Hund anpassen.

    Ich glaube schon, dass sich Arbeit in den Hund immer lohnt und Selbstreflexion ein Zeichen von Souveränität und Fortschritt ist.

    Zuckerschock!

    Als Hundehalterin möchte ich auf keinen Fall noch weitere Regulierungen, die mein Hobby betreffen. Ich verstehe nicht, wie man sich das wünschen kann. Ich möchte auch nicht für verpflichtende Kurse zahlen. Ich sehe auch keine statistisch begründbare Handlungsnotwendigkeit für solche Maßnahmen.

    Naja, andere haben Motorradfahren als Hobby und müssen auch vorher einen Führerschein machen.

    Was ist den das für ein Argument!

    katzenpfote, da hast du definitiv etwas missverstanden.

    Der Test war nicht blöd, ich finde es nur ungerecht, dass wir ihn machen mussten aufgrund Wilmas Rasse.

    Ich fand ihn sogar sehr sinnvoll und fair.

    Ich bin mir jedoch sicher, dass viele Hunde und Mischlinge den Test nicht so ohne weiters bestehen würden, aber aufgrund ihrer Rasse nicht einmal antreten müssen.

    Mir gibt das Gutachten Sicherheit, weil ich mich viel mit Erziehung und Alltagstauglichkeit beschäftigen musste und die Bestätigung bekommen habe, dass wir als Team funktionieren.

    Nur darum ging es mir, um diese Willkür, dass von Wilma eine potentiell höhere Gefahr ausgehen soll, als von anderen Hunden.

    Was definitiv unfair und nicht richtig ist!

    Ich hätte nichts gegen einen fairen und aussagekräftigen Test für jedes Hund-Haltergespann!

    Naja, nur weil ich einen CC habe, wurde ich auch nicht gefragt, ob ich den Hund testen lassen wollte.

    Nur weil er Kat.II ist, muss er den Normen entsprechen, weil der Test ja gemacht werden muss.

    Ich könnte somit nicht einfach einen CC aus dem TS aufnehmen, weil ich dem Hund (Angsthund, etc.) ein schönes Zuhause bieten möchte.

    Selbst wenn ich mit meinem Hund nur da Gassi gehen würde, wo mir garantiert niemand begegnet, müsste ich sie testen lassen.

    Das ist aber eh nicht Hundehaltung, wie ich sie mir vorstelle.

    Für mich sollte ein Hund schon alltagstauglich sein.

    Und deshalb ist es einfach nicht gerecht, weil eben VIELE "normale" Hunde und Mischlinge Schwierigkeiten bei dem Test hätten oder nicht bestehen würden.

    Und ich behaupte, dass diese Hunde potentiell mindestens genauso gefährlich sind wie meine Wilma.

    Natürlich hätte ich mir auch eine andere Rasse nehmen können, aber der CC ist perfekt für uns und genau der Hund den wir wollten.

    Ich wußte, der WT muss sein, kostet Geld und ist anstrengend, also unsere freie Entscheidung.

    Und beim WT kocht nicht jede Gemeinde ihr eigenes Süppchen, man kann jeden vereidigten Gutachter aus ganz Bayern wählen.

    Bei der Hundesteuer herrscht Willkür bei den Gemeinden.