Noch ein kurzer positiver Bericht: Lilly wurde zusammen mit einer Gruppe anderer Hunde von den Azoren eingeflogen, mit Umsteigen in Lissabon. Mit An- und Abreise zum/vom Flughafen waren das sicher gut über 10 Stunden. Sie kannte eine Box offenbar von der Pflegestelle als Schlafplatz, geschlossen eher nicht. Auch sie ist bei mir angekommen ganz selbstverständlich aus der Box marschiert und ging erst mal mit kritischem Blick Wohnung besichtigen. Irgendwo muss doch der Futternapf sein. Auch von den mitreisenden Hunden war nach dem Flug nichts negatives zu hören.
Beiträge von Ariodante
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Der wesentliche Punkt, dass Listenhunde getötet werden können, steht weiterhin im Gesetz, in dem Link oben nur erwähnt mit dem Satz: "Das existierende Verbot gegen 13 Hunderassen bleibt ohne Änderung in Kraft."
Ich habe nun endlich das Gesetz dazu auf einer offiziellen Seite gefunden (ohne Gewähr für die Übersetzung, Quelle für den Gesetzestext hier: Rechtliche Hinweise | Kontakt

"§ 1 a. Der Besitz und die Zucht folgender Hunde ist verboten:
1) Pitbull Terrier.
2) Sprechen Sie hinein.
3) American Staffordshire Terrier.
4) Fila brasileiro.
5) Dogo Argentino.
6) Amerikanische Bulldogge.
7) Boerboel.
8) Kangal.
9) Zentralasiatische Upper Charcuti.
10) Kaukasische Owtscharka.
11) Südrussische Owtscharka.
12) Tornjak.
13) Sarplaninac.
(2) Das Verbot des Absatzes 1 gilt auch für Kreuzungen, an denen die genannten Hunde teilnehmen.
(3) Die gewerbsmäßige Einfuhr von Hunden im Sinne der Absätze 1 oder 2 ist untersagt.
§ 1 b. Hunde, die unter Verstoß gegen § 1 a gehalten oder eingeführt werden, werden durch polizeiliche Maßnahmen getötet.
(2) Bestehen Zweifel, ob ein Hund zu einer der in § 1a genannten Rassen oder Kreuzungen davon gehört, kann die Polizei vom Halter verlangen, dass er die Rasse oder Art des Hundes dokumentiert.
(3) Ist der Halter nicht in der Lage, unverzüglich ausreichende Unterlagen vorzulegen, vgl. Abs. 2, so hat die Polizei Maßnahmen zu ergreifen, um den Hund dem Halter vorübergehend zu entziehen.
(4) Hat der Halter innerhalb einer von der Polizei gesetzten Frist nicht ausreichend nachgewiesen, dass der Hund nicht zu einer der in § 1a genannten Rassen oder Kreuzungen davon gehört, gilt der Hund als unter Verstoß gegen § 1a gehalten.
(5) Der Polizeipräsident trägt die Kosten für die Einschläferung eines Hundes nach Absatz 1, kann aber vom Eigentümer die Erstattung des Betrages verlangen.
(6). Abweichend von Absatz 1 kann die Polizei in besonderen Fällen entscheiden, dass ein Hund nicht getötet wird, sondern innerhalb einer von der Polizei festgesetzten Frist aus Dänemark ausgeführt werden soll, wenn der Hund aus einem anderen Land als Dänemark stammt, wenn vernünftigerweise davon ausgegangen werden kann, dass der Hundehalter nicht wusste, dass der Hund verboten ist, vgl. § 1 a, und wenn der Hund nicht kommerziell eingeführt wurde. Die mit der Ausfuhr des Hundes verbundenen Kosten gehen zu Lasten des Hundehalters."
edit: In dieser Formulierung hieße das m. E. sogar, dass "Nichtwissen des Halters" über die Listenhundgesetzgebung eine Voraussetzung wäre, damit die Polizei eine Ausnahme machen KANN.
Zur angeblichen Ausnahme bei der Durchreise habe ich noch keine Quelle gefunden, außer dem losen Hinweis des Außenministeriums. Das Hundegesetz gibt das jedenfalls auch in der aktuellen Fassung nicht her, vielleicht gibt es ja Ausführungsvorschriften für die Polizei. Ich hoffe, dass das Auß0enministerium auf meine Anfrage antwortet.
Die Frage ist ja, ob und wie der Begriff „Einfuhr“ im Gesetz definiert ist. Ein Transfer muss da ja nicht drunter fallen. Das wird dir ein dänischer Anwalt oder eben hoffentlich das Außenministerium sagen können.
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Ich finds nicht ok, dass Kleinanzeigen als Quelle so verteufelt werden. Man muss halt genau hinschauen! Vor allem bei den Abgabegründen; oft ist die Wischwasserallergie nur vorgeschoben, und in Wirklichkeit geht der Narwal immer auf schlafende Hunde drauf. Nach der Pubertät packen die ja aggressionsmässig erst richtig aus.
Deshalb finde ich es auch gut, dass Javik dabeibleibt, um die Begegnungen zu moderieren.
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hat jemand von Euch schon einmal allein 'alle Zelte abgebrochen' an einem Ort und irgendwo allein 'neu angefangen'?
Mir schwirrt das immer wieder durch den Kopf. Nordsee, Küste irgendwo oder auch ganz woanders. Ich habe keine Familie (nur meine recht alten Eltern).
Ich lebe seit 20 Jahren in der Stadt, wo ich mit meinem Ex mein 'eigenes' Leben nach der Schulzeit angefangen habe. Leider mit Beziehungsende nach 15 Jahren.
Beruflich habe ich die Möglichkeit innerhalb der Firma z.B. nach Hamburg zu gehen bzw auch weiteres Umland.
Es käme aber auch das Ruhrgebiet in Frage, dann hätte ich es nicht mehr so weit nach Zeeland/Amsterdam....
Wenn du eh überlegst, die Zelte neu aufzuschlagen, könntest du ja gleich gucken, was es für Möglichkeiten in anderen Firmen gibt, mit vielleicht ein bisschen weniger Stress
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kann man sich halt leider echt schenken, weil die (einfluss)reichen Menschen nichts tun. Natürlich gebe ich als kleiner Bürger dennoch mein Bestes den Klimawandel nicht unnötig zu befeuern.
Das wichtigste, was der Einzelne in Sachen Klima ganz praktisch tun kann, ist seine Wahlentscheidung daran auszurichten. Dass einflussreiche Menschen derzeit das Rad zurückdrehen, kommt ja nicht aus dem Nichts.
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Meine Güte, ich weiß gar nicht was ihr von mir wollt, ich bin weder blind noch dumm. Klar gibt es den Klimawandel, es gibt mehr Extremtage, Trockenheit etc. seit ca. 20 Jahren, doch so zu tun als ob es damals nicht auch schon all diese Dinge in gemilderte Form gab, nun ja.
Wir werden den Klimawandel nicht aufhalten können und egal was wir Deutschland / Europa dafür tun, wird es nichts bringen, wenn nicht die ganze Welt mitzieht, denn wir haben keine Glocke über uns die uns abschottet.
Es darf gerne weiter gejammert werden, jeden einzelnen Hitzetag und spätesten ab Herbst switchen diejenigen in den Kältethread rüber um dort weiter zu jammern. Kann natürlich jeder machen. Ich bin da eher, ja Wetter, Augen zu und durch - Typ.Die Reaktionen liegen einfach daran, dass es so unglaublich nervt. Und mir reißt bei der Hitze einfach schneller der Geduldsfaden.
Kein Mensch bei klarem Verstand behauptet, es hätte früher keine Extremwetterlagen gegeben. Ein Argument zu erfinden, das zu „widerlegen“, das nennt man eine Strohmann-Argumentation. Die ja ein bestimmtes Ziel verfolgt. Es verwischt den klaren, auf Daten beruhenden Trend. Und der ist dramatisch. Auch wenn du dich an 35 Grad-Tage in deiner Kindheit erinnerst.
Genauso diese „Was Deutschland macht, hat eh keinen Einfluss“. Dieser Unsinn ist wirklich tausendfach in der seriösen Presse besprochen, wenn man sich dafür interessiert, ob und warum es wichtig ist, dass Deutschland etwas macht, kann man das nachlesen. Aber wozu, früher gabs ja auch Mal Überschwemmungen.
Diese immer und immer gleichen Diskussionschleifen sind kein Klimawandelleugnen. Ich finde das aber echt genauso schlimm. Denn diese Haltung legitimiert das bräsige Nichthandeln hierzulande. Einfach nochmal das Gaspedal durchdrücken, bis der Asphalt endgültig geschmolzen ist, weil ist ja eh egal. Eine praktische, bequeme individuelle Lösung, für die nachfolgenden Generationen eine Katastrophe.
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Doch ein neuzeitliches Phänomen sind diese Hitzetage nicht und ich persönlich werde mich von den Medien nicht verrückt machen lassen.
Doch, die sind ein neuzeitliches Phänomen. Deine Temperaturrecherche in Ehren, aber andere haben solche historischen Daten mal etwas genauer angeschaut (Klimaforscher nämlich). Hier mal zwei optisch sehr eindrucksvolle Darstellungen - das machen Medien nämlich, wenn sie einen nicht verrückt machen wollen, Daten erklären:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/n…7e-bbc0410ded27
Ja, früher war es auch mal warm. „Mal warm“ ist allerdings durch.
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Habt ihr Tipps, wie man mit "guten Ratschlägen" umgeht, die einem Menschen ungefragt mitgeben, wenn sie hören, man bekommt einen Welpen?

Es ist wirklich mühsam...
Was ich schon alles gehört habe...
Von: unbedingt nur eine Hündin, alle Rüden sind Artgenossenunverträglich. Auf keinen Fall eine Hündin, die sind viel zickiger als Rüden. Du musst den Hund unterwerfen, die ersten 2 Jahre musst du ein Arschloch sein, sonst tanzt er dir auf der Nase rum. 8 Wochen sind viel zu früh. 8 Wochen sind viel zu spät, da gewöhnt er sich nicht mehr an dich. Wozu ein Züchter beim ÖKV? Da sind die Hunde auch nicht besser.
Palaver, Palaver, Palaver.
Lauter so Zeug eben. Und das sind dann eben Menschen, mit denen ich lose in Kontakt bin, aber nicht befreundet.
Wären das Menschen zu denen ich eine tiefere Beziehung hätte, würde ich mich da hinsetzen und klären, dass ich meinen eigenen Weg beim Thema Hundehaltung finden will.
Aber es sind halt Kollegen und lose Bekannte, die ich alle Jubeljahre mal treffe. Das ist den Aufwand nicht wert.
Jetzt nicke ich immer freundlich und schau, dass ich schnell das Thema wechsel.
Aber ich hätt so gerne eine spritzige Antwort

Nicht spritzig, aber so eventuell:“Vielen Dank, aber ich habe einen anderen Ansatz, der sich sehr bewährt hat“ oder „Vielen Dank, ich nehm das mal mit“ (danach ist ein Gespräch vorbei)
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Ich hatte bis vor kurzem Mahjong und Solitär auf meinem Handy.
Über den Amazon App Shop. Gekauft für einen Euro oder so vor zig Jahren.
Nun stellt Amazon den App Shop ein und alle Apps funktionieren nicht mehr, die ich damals gekauft habe.
Hat jemand fürs Handy ein ganz einfaches Mahjong und/oder Solitär?
Ich brauche keine Punkte, Level, Belohnungen, Quests oder so ne Grütze. Und bitte auch keine 30 Sekunden Werbung nach jedem Spiel.
Wenn es ein oder zwei Euro kostet für "ohne Werbung", ok. Aber ich hab keine Lust, wieder Geld auszugeben und dann ist es in 3 Jahren wieder weg.
Keine Werbung, keine Datensammelei, furchtbares Design (wenn man nett ist: very retro), nicht mobil optimiert - ich mags. ich spiel da gern Yatzee:
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Sagt mal, wer hat Mädesüß im Garten?
Ich hab letztes Jahr einige versucht anzusiedeln und eine hat's geschafft. Juchu.
Aber verbreitet sich das jetzt relativ zuverlässig oder muss ich noch mal versuchen, nachzulegen?Die, die ich vor Jahren hatte, wurde relativ zügig sehr üppig. Eher sandiger Boden, volle Sonne.