Beiträge von Ariodante

    Ich verstehe halt nicht ganz, man vergleicht hier schon Äpfel mit Birnen.

    Es ist doch ein Unterschied, ob ich mit meinem Hund durch die Stadt schlendere und er läuft irgendwo um mich herum frei und es macht den Anschein, ich kümmere mich nicht. Oder ich laufe mit meinem Hund, der offensichtlich in einem Kommando steht durch die Stadt. Das ist doch nicht das selbe, also sollte man es auch nicht vergleichen.

    Ich bin halt oft alleine unterwegs. Und manchmal hab ich Situationen, wo ich auf eine Toilette muss, irgendwohin muss, wo die Hunde nicht mit können. Dann müssen sie davor warten 🤷‍♀️ sonst müssten sie halt daheim bleiben.

    Das sind schon Äpfel und Äpfel. Liegt dein Hund im Einkaufszentrum rum, erweckt das natürlich den Eindruck, der/die Halter*in kümmert sich nicht. Ist ja nicht mal da in deinem Szenario. Und ob der Hund „in einem Kommando“ steht, ist eben nicht offensichtlich. Woher soll ich wissen, ob das im Fall der Fälle hält? Und 90 % der Leute wissen doch nicht mal, was „im Kommando stehen“ überhaupt bedeuten soll.

    Und wenn dein Hund nicht mit aufs Klo kann oder du irgendwo hinmusst, wo er nicht mitkann, bleibt er selbstverständlich zu Hause, das ist doch kein Problem? Statt dessen blockierst du für Leute, die sich lieber nicht einem unangeleinten, unbeaufsichtigten Malinois nähern wollen, den Weg in einem öffentlichen Raum. Das finde ich unfassbar und hoffe, du bringst das nicht deinen zukünftigen Schüler*innen bei.

    Was wäre der Ansatzpunkt?

    Sie läuft in der Stadt, oder neulich im Einkaufszentrum einfach ohne Leine neben mir im Kommando. Warum mache ich das? Keine Ahnung ... weil Ambi das ableisten kann und ich auf ihre Ausbildung vertrauen kann. Bisher hat sich niemand daran gestört, oder Angst gezeigt.

    Ich wär mal nicht so sicher mit stört keinen und ängstigt keinen. Mal die Perspektiven im Vergleich, zum Beispiel gestern Morgengassi in der Stadt. Mein Hund auf Grünstreifen neben Gehweg, gemütlich kackend. Biegt was Schäferhundiges ohne alles um die Ecke, Herrchen latscht mit Abstand hinterher. Weg zum Ausweichen für mich abgeschnitten (selbst wenn ich den kackenden Hund hinter mir hergeschleift hätte), der andere weicht nicht aus, obwohl ganz einfach möglich. Ist genau die Situation, in der sich mein Kleinhund gern mal geifernd in die Leine hängt. Ich bin also massiv darauf angewiesen, dass mein Management in dem Moment funktioniert, weil ich wirklich, wirklich nicht wissen will, wie es das Schäferding findet, von so einem Zwerg angepöbelt zu werden. Wenn es schief geht, hätte der entspannte Dude null Möglichkeiten einzuwirken.

    Meine Perspektive: Unfassbar überflüssig, stressig, potenziell gefährlich und absolut rücksichtslos. Perspektive Dude: Alles entspannt, keiner fühlt sich gestört und mein Hund super im Gehorsam.

    Und ich wette, diese städtisch freilaufenden großen Hunden machen nicht nur mir, sondern einem Haufen Eltern, älteren Leute und anderen eine Menge Angst. Schön zu sehen, wie alle laaaangsam und vorsichtig in die Gänge zurückweichen, wenn so ein Gespann gechillt in die S-Bahn steigt.

    Und ich wette, auch vor deiner Ambi haben eine Menge Leute Angst.

    Es muss ja einen Grund und ein gedanken gang dabei haben wiso die Katze die nähe zum Hund sucht aber es trozdem nicht will. Den Grund zu wissen wiso sie dies tut wäre ein hilfreicherer weg zur Lösung. Ich kann die 2 nicht 24/7 im Auge behalten und dass kann auch nicht die Lösung sein!

    Aber mittlerweile habe ich mit 2 Hunde Trainer gesprochen und die waren sich beide einig dass ein Trennen der beiden das Problem nicht beheben wird, im gegenteil! Wenn die Katze zum Hund geht soll ich daneben beobachten, dieses langsame herantasten und beschnuppern wenn der Hund schläft sollte man nicht unterbinden, da ein vertrauens aufbau nicht zwischen einer verschlossenen Tür aufgebaut wird.

    Die Nägel zu schneiden ist anfangs auf jeden fall wichtig wenn man verletzungen vermeiden will die ein kennen lernen sofort ins Negative leiten wird.

    Aber bestimmt haben auch diese Hundetrainer keine Erfahrung mit Hunden.

    Haben die Hundetrainer denn Erfahrungen mit Katzen?

    Und was war deren Ratschlag zum weiteren Vorgehen? Nicht trennen machst du ja schon und das läuft ja nicht so rund.

    Etwas unklar ist mir, was du hier erwartest? Hier haben einige beschrieben, wie sie Hund und Katz aneinander gewöhnt haben, aber das scheinst du alles doof zu finden? Warum eigentlich?

    Ok, danke, verstanden. Dann habe ich wohl tatsächlich Glück mit ihrem Fell. Sieht gut aus, und die Groomer sind auch zufrieden mit ihr. (Dafür hat sie diese Charlie-Chaplin-Pfoten und einen langen Rücken, gut für das Konto der Physio, schlecht für den Hund. Lohnt sich wirklich, darauf zu schauen.)

    Czarek : Warum würdest du die welligen Hunde alle vier Wochen baden? Gibt es da einen bestimmten Grund? Ich habe hier einen welligen Havaneser-Mix sitzen, Dreck rieselt einfach aus dem Fell und lässt sich ausbürsten; in der Badewanne landet sie nur, wenn sie sich in unschönen Dingen gewälzt hat, und ich habe den Eindruck, das reicht völlig…?

    Das "vor Freude ausrasten" wenn ich morgens aufstehe oder Feierabend mache, ist Freude, Aufregung gepaart - klar - mit Übersprungshandlung, einfach weil man nicht weiß, was man sonst machen soll.

    Das hat mein Tierschutzhund die ersten Wochen auch gemacht - sah sehr niedlich aus, war aber reine Unsicherheit. Sobald ich morgens wach wurde, wurde wild losgewedelt und „gefreut“. Spielen wollte sie nicht, sondern sicherstellen, dass der komische Mensch da ihr nix tut.

    Heute kommt sie morgens ruhig angetappt, hüpft ins Bett und lässt sich mit einem Seufzen neben mich fallen. Ganz selbstverständlich und ohne Gewedel (es sei denn, meine Hand geht Richtung Kekstüte. Dann fällt sie fast von der Bettkante vor lauter Rutenrotieren). Woraus ich schließe, dass sie sich jetzt sicher fühlt.

    Würde daher probieren, eher ruhig auf die (vermeintliche?) Spielaufforderung zu reagieren und schauen, ob sich über die Zeit was verändert.

    Hab ich das richtig verstanden: die wohnungstüre stand offen, die sitterin hatte sich im Bad verschanzt, mit Telefon, der agressive Hund war aber easy in der Wohnung geblieben?

    Damit ist sicher gemeint, die Wohnungstür war nicht abgeschlossen, so dass die Besitzerin sie öffnen konnte.

    Eine geschlossene Wohnungstür, auch wenn sie nicht abgeschlossen ist, kann man ohne Schlüssel nicht einfach von außen öffnen. Merkwürdiges Szenario.