Beiträge von Ariodante

    In Lillys erstem Sommer hier habe ich meine Tierärztin ziemlich genervt (Lunge ok? Herz? Was sagen Sie zu den Nasenlöchern?), bis sie etwas erschöpft die Arme in die Luft warf: „Sie haben keinen brachyzephalen Hund, die ist halt etwas hitzeempfindlicher!“ Ich hatte nur halt anfängermäßig aus dem Qualzucht-Thread mitgenommen, dass jeder gesunde Hund bei 30 Grad in praller Sonne fröhlich umhertollt (da wird nicht sonderlich differenziert in den Beiträgen…), und Lilly fing beim ersten Sommerwetterchen an, schlapp durch den Park zu schleichen. Jetzt kriegt sie spätestens im Mai eine schicke Sommerrasur verpasst, das macht einen Riesenunterschied, und länger rausgegangen wird morgens, manchmal Kühlhalsband, so kommt sie klar. 20 Min. Löserunde in der prallen Sonne gäbe es hier allerdings nicht, da wird nach dem Beinchen-Heben sofort umgedreht. Als gesundheitlicher Benchmark nützt dir das natürlich nichts (anderes Alter, andere Rasse, andere Vorerkrankungen), aber ich habe aus dem ersten Sommer mitgenommen, dass das normale Spektrum der Hitzeverträglichkeit dann doch breiter ist. Persönlich würde ich das trotzdem mal abchecken lassen (lieber einmal zu viel helikoptern als zu wenig), würde mir aber erst richtige Sorgen machen, wenn der TA sorgenvoll die Augenbrauen hochzieht.

    Das finde ich unnötig gemein. Wir wissen überhaupt nicht, wie gestresst/mitgenommen der Mann der TE von der Situation mit Schreibaby und Kleinkind war. Da steht nirgends, dass er in der freigewordenen Zeit rumgelungert hat…

    Ich gestehe ihm zu, dass ihm die Trennung schwerer fällt, vielleicht weil er sich länger eingeredet hat, alles würde schon passen.

    Okay mag sein dass ich das falsch verstanden habe aber ich hab schon rausgelesen dass er Zeit hatte aber BEWUSST nicht mehr zum HuPla wollte. Dass er sie beim Spazierengehen mit den kleinen hätte mitnehmen können aber das BEWUSST nicht wollte.

    Auch hat er BEWUSST keine Hilfe gesucht OBWOHL er sah wie schlecht es der Hündin ging. Also im Sinne der Hündin hat er soweit ich das rausgelesen habe die letzten Monate kein bisschen gehandelt, erst die TE musste Krisensitzung halten. Und selbst jetzt als Hilfe da ist lese ich nix von Dankbarkeit sondern eher angekratztem Ego. Darauf wollte ich hinaus...

    Falls das nicht stimmt nehme ich alles zurück und entschuldige mich aufrichtig.

    Ich habe in erster Linie gelesen, dass der Mann, genau wie die TE, richtig, richtig, richtig erschöpft ist. Und Hilfe suchen und annehmen fällt manchen Menschen schwer, das ist nicht nur Willenssache oder ein Egoding.

    Wie schön, dass es gute Lösung für den Hund gibt. Hoffe, die Eltern können auch bald einmal durchschnaufen. Alles Gute!

    Ich finde nicht, dass flying-paws hier Werbung für sich macht.