Beiträge von Ariodante

    Immer wieder schön, welche abstrusen Vergleiche man bei dieser Diskussion aus dem Hut ziehen kann, garniert mit unterschwelligen Vorwürfen.

    Ich bin jetzt endgültig hier raus, die Mischung wird mir echt zu schräg und ich krieg Kopfschmerzen.

    P.S. Obwohl mein Hund am Zaun anschlagen darf, wie früher die Hofhunde bin ich Feministin und gegen Gewalt an Tieren. Klingt seltsam, ist aber so,manch einer hat halt bei Dingen von früher durchaus eine differenzierte Sichtweise zu einzelnen Sachverhalten, soll möglich sein. :lachtot:

    Etwas vergleichen heißt nicht gleichsetzen, und es hilft der Diskussion wahnsinnig, wenn man sich die Zeit nimmt, genau zu lesen, was verglichen wurde. In diesem Fall ging um: Es waren früher gewisse Dinge die Norm, und Normen ändern sich, manchmal glücklicherweise. Zum Beispiel, Wie erwerbstätige Frauen rechtlich und gesellschaftlich gesehen wurden. Oder eben, dass man Ängste vor eskalierenden Gebrauchshunden nicht mehr einfach wegwischt. Oder dass man soziale Ängste nicht nicht einfach wegwischen sollte.

    Ja, vielleicht. Ob das aber real so ist, weiss niemand.

    Man kann sich ja immer nur auf das beziehen, was eine TE schreibt :ka:. Ich nehme einfach mal an, ihre Schilderung ist realistisch, zumal sie ja ziemlich differenziert ist. Insofern verstehe ich viele der einschränkenden Anmerkungen hier nicht, das Setting ist beschrieben als Wohngegend, die Straße ist Schul- und Kitaweg, die direkte Nachbarin ist genervt vom Bellen, jeder Passant, den die TE sieht, weicht über die Grundstücksbreite auf die Straße aus, wachende Hunde sind in der Gegend nicht üblich, sondern Labradore mit Brötchentüte im Maul. Mag sein, dass Zaungepöbel in einem anderen Kontext ok ist, in diesem schüchtert es Menschen im öffentlichen Raum ein. Darf man so machen, aber dann ist man halt rücksichtslos.

    Möchte auch nochmal festhalten, dass die TS noch ergänzt hatte, dass der Dobermann garnicht ständig und immer am Zaun randaliert!

    Er ist auch nicht dauernd im Garten.

    Wollts nur mal erwähnt haben...falls das untergegangen sein sollte...oder überlesen wurde.

    Naja, immerhin pöbelt er offenbar jeden einzelnen Passanten an, wenn er draußen ist:

    Dann steht er einen Meter vom recht hohen Zaun entfernt und beobachtet die Straße. Sobald man den Zaun erreicht springt er auf den Zaun zu. Er ist so groß und hat so eine Energie und aggressive Ausstrahlung, dass jeder Passant (den ich bisher gesehen habe) auf die Straße ausweicht und dort bis zum Grundstückende bleibt.

    Braucht jemand einen Platinum-Rabatt? Bin nicht sicher, ob der personalisiert ist, aber Versuch wäre es wert. 10%, gültig bis 31.7.

    Ich war leider zu langsam …

    Aber mal ne Frage: Wie kommt man überhaupt zu nem Platinum-Rabattcode?? Ich gugg da schon ewig … brauche für 130/150€ mtl Futter 😣

    Eine Weile nix bestellen, dann läuft wohl ein Kundenbindungsprogramm an… (weiß daher auch nicht, ob der Code bei jedem funktioniert oder personalisiert ist).

    Wenn sie mich nochmal versuchen zu locken, denke ich an dich!

    Naja, da sind wir wieder bei gegenseitiger Rücksicht und Anstand.

    Klar darf man den Gehsteig benutzen, natürlich hat man das Recht dazu. Allerdings darf ein Hund nach geltender Rechtsprechung auch 10 Minuten am Stück bellen, wenn es nicht 30 Minuten pro Tag hinausgeht. Der hat da auch das Recht dazu.

    Im Thread mit den nervigen Hundehaltern ging es um einen Hund, der stockgeradeaus auf einen kackenden Hund zu geführt wird, auf einem Weg, wo man nicht ausweichen kann, ohne zu Warten.

    Natürlich darf jemand laufen, wo er will. Aber es bricht doch auch kein Zacken aus der Krone, mal zu warten oder kurz

    Das geht ja in beide Richtungen. Klar darf der Dobermann bellen, aber wenn Passanten vor Schreck auf die Straße hüpfen, bricht den Haltern ja kein Zacken aus der Krone, das aus Rücksicht zu unterbinden. Zumal die Halter um das Randalieren wissen dürften, der Passant, der das erste mal vorbeigeht, nicht.

    Ob man sich in diesem Fall aus Vorsatz zum Leute einschüchtern einen Dobermann hält, keine Ahnung. Wäre aber schön, wenn Haltern dieser Hundekategorie klar wäre, dass ihre Hunde auf viele Menschen einschüchtern wirken und darauf Rücksicht nehmen.

    Ich glaube nicht, dass Frau+Hund tatsächlich fremde Hunde mit Leckerli erziehen will (und schon gar nicht Grundstücke dazu betreten). Das liest sich ja doch eher wie ein Beispiel, dass einem Haltung „ich darf meine Hunde am Zaun pöbeln lassen, gibt kein Recht auf Rücksicht, Leben ist kein Ponyhof“ auf die Füße fallen kann, weil eventuell Leute mit der gleichen Ponyhof-Argumentation reagieren könnten. Was einem dann nicht mehr gefällt, offensichtlich.

    Wenn im Forum jemand genervt ist vom dauernd am Zaun pöbelnden Malteser, hab ich merkwürdigerweise noch nie die Verteidigung gelesen, das soll so, der wacht doch nur und wenn der Zaun hoch und dicht ist, kann der doch gar nicht an dich und deinen Hund ran, chill mal. Nein, der Malteser ist nicht erzogen und neeervt.

    Der Dobermann aber hat einen Job, das soll so, der Halter weiß doch was er tut, und meine Gebrauchshunde dürfen fremde Fiffis verbellen, die pinkeln mir ja an den Zaun.

    Nein, im Wohngebiet nerven und belästigen beide Hunde Passanten (und der Dobermann macht zusätzlich manchen Leuten Angst), und das finde ich rücksichtslos. Wenn es um Rasseberatungen von Newbies hier geht, heißt es ja oft zurecht: Du willst dein Grundstück schützen? Kauf dir einen Alarmanlage und erzieh deinen Hund. Ist was dran.