Beiträge von DaisyMaisy

    Ich mag dir jetzt nicht zu irgendeiner Rasse raten aber, beim lesen habe ich kurz gedacht das Thema Bellen: wenn dein Ersthund da teilweise schon gut bei ist, kann es natürlich gut sein, dass sich der Zweithund da sehr gut von anstacheln lässt und das abguckt...

    Auf Etsy gibt es da auch tolle (deutsche) Kleinunternehmen, die teilweise extra für Chis welche herstellen, die auch gar nicht so teuer sind. Müsste ich selbst mal nachgucken, welche 2 ich da mal gesehen habe. Ich schick dir da mal ein paar Links

    Also meine Maus war auch von Beginn an im Büro mit ca. 9 Wochen. Das ging vor allem, da ich in meiner eigenen Firma gewisse Freiheiten habe. Sie kam an einem Freitag und Montag gings ins Büro. Ich habe ein Einzelbüro und Anfangs kam meine ans Büro gewohnte, inzwischen verstorbene Seniorin noch mit. Zusätzlich konnte Daisy hier auf dem Gelände super viel schnüffeln und frei laufen, was ihr denke ich auch unglaublich geholfen hat. Aber natürlich ist das für so einen kleinen Pups mega aufregend und es ist halt einfach immer noch ein Welpe. Also ein kleines Baby, das eben an so etwas erst richtig gewöhnt werden muss. Dazu kommt, dass ich eine einfachere Rasse habe, mit der ich bereits Erfahrung hatte.

    Ich kann nicht mehr genau sagen, ab wann Daisy sich an das Büro richtig gewöhnt hat aber das war sicher nicht im Welpenalter. Dass sie so wie jetzt entspannt auf ihrem Hundesofa liegt und Kollegen und mein hin und her laufen eher ignoriert, war Arbeit.

    Also Daisy ist ebenfalls sehr reizoffen und es klappt bei uns (Betonung auf uns!). Nun ist ein Aussie natürlich nochmal ne andere Nummer.

    Das was für dich ruhig ist, ist für den Hund super aufregend. Der Hund nimmt alles viel stärker und intensiver wahr, als du es tust. 5 andere Menschen plus 2 andere Hunde, die alle ihre Geräusche und Gerüche haben und machen sind super aufregend für so einen kleinen Stinker, unterschätz das mal nicht. Evtl noch Geräusche von draußen, die du gar nicht wahrnimmst.

    Also die Idee mit der Box vergisst du bitte ganz schnell wieder. Das ist weder sinnvoll, noch erlaubt.

    Für mich liest sich das so, als erwartest du von einem Aussie Welpen ein Verhalten eines bereits erwachsenen erzogen Hundes. So funktioniert das leider nicht. Deckentraining ist super! Du kannst aber nicht erwarten, dass das in dem Alter, bei einem reizoffenen Hund dieser Rasse so schnell in einer reizvollen Umgebung klappt.

    Ich würde auch sagen guck, dass du entweder Urlaub nimmst und die Basics in der reizarmen Umgebung trainierst (das konnte ich bei mir im Büro zB. weil meine Umgebung definitiv um einiges reizärmer ist, als die von dir beschriebene) oder schau, dass du sie nicht jeden Tag mitnehmen kannst evtl. wäre ja auch Home Office ne Option.

    Sollte nichts davon möglich sein, tu dir und allen weiteren Betroffenen den Gefallen und denk an eine Abgabe, solange man noch Dinge beim jungen Hund wieder gut ausgleichen kann. So schwer das auch fallen mag,

    Ich finde es sehr schwer auf Grund deiner Infos da wirklich sagen zu können. Da kannst du auch nichts für, du warst halt einfach nicht dabei.

    Das kann(!) keine Absicht gewesen sein. Mein Seelenhund hat mich auch mal schon stark gebissen, als der Stock mit dem wir gespielt haben zu kurz war und er den einfach verfehlt hat. Damals musste ich auch zum Arzt, weil es schon ein krasser Biss war. Ich wurde auch schon von der Hündin meiner Eltern beim Spiel gebissen, weil sie nicht wusste, dass mein Finger an der Stelle war. Solche Dinge können passieren. Dafür würde es eigentlich auch sprechen, wenn der Hund sich sonst Dinge von ihr gut nehmen lässt. Beide Hunde waren und sind super lieb. Der eine war mein Seelenhund und hat sich ähnlich verhalten danach, wie von dir beschrieben. Jacky hat nichtmal mitbekommen, dass sie mir weh getan hat 😂

    Ich würde es erstmal beobachten und ihr sagen, sie soll das Kommando zum loslassen geben oder mit einem richtigen Seil zergeln, wenn die beiden Spaß dran haben.

    Du gehst davon aus, dass sich ein Hund, dessen komplette Welt gerade auf den Kopf gestellt wurde, genauso verhält, wie sie es in der 2 Jahre gewohnten Umgebung gemacht hat. Das ist weder realistisch, noch fair.

    Du gibst durchgehend dem Hund die Schuld an dem Problem und denkst nicht einmal drüber nach, dass es dem Hund gerade aktuell absolut nicht gut geht. Nein, stattdessen beharrst du sogar noch darauf, dass der Hund es mit Absicht macht. Ich sehe bei dir null Verständnis für den Hund aber fordert Verständnis für deine Situation. Das ist weder realistisch, noch emphatisch.

    Ich hatte anfangs mit meiner Hündin auch Stress aber nie im Leben hätte ich so über sie gesprochen.

    Dein Hund braucht halt und Sicherheit und genau das Gegenteil davon vermittelst du aktuell. DU als Mensch bist hier die Schlüsselperson und ausschließlich DU kannst was an der Situation ändern.

    Und dass du kein Verständnis für Hunde im allgemeinen hast, beweist du mit jedem Kommentar aufs Neue. Dass ein Hund in einer Umgebung, in der er sich obviously nicht wohl fühlt ist es doch mehr als logisch, dass dieser Hund dort auch nicht alleine bleiben kann. Wie denn auch? Sie hat ja aktuell nur dich und dann bist du auch noch weg.

    Wenn du einen Hund alleine lässt, von dem du ganz genau weißt, dass dieser nicht stubenrein ist und vor allem unter Stress noch mehr macht, ist es doch nicht die Schuld des Hundes, wenn dies dann passiert. Nein, es ist deine.

    Such dir einen Trainer für zuhause und sei bereit DICH zu verändern oder gib den Hund ab. Ansonsten wird keiner von euch beiden glücklich.

    Und wieder geht es um dich. Ja, ich verstehe, dass deine Nerven blank liegen aber bist du echt der Meinung, dem Hund gehst es besser? Ganz bestimmt nicht. Alle deine Kommentare drehen sich nur darum, wie schlimm es dir geht und wie schlimm der Hund ist. Kein einziges emphatisches Wort dem Tier gegenüber hast du bereits verloren und dann wunderst du dich im Ernst, dass man dich als genau dieses bezeichnest? Wow.

    Du sollst nicht daneben stehen und zugucken, sondern sie beobachten, die Signale lesen und mit ihr rausgehen, wenn du siehst, dass sie muss. DAS ist realistisch. Unrealistisch ist es, zu erwarten, dass sich diese Probleme in Luft auflösen ohne selbst irgendetwas dafür zu tun. So funktioniert weder Hundehaltung noch das Leben an sich.

    Ich denke auch, du solltest zmd nicht so einen Hund halten. Du und Hund passt definitiv nicht zusammen und es wird sich nichts ändern, wenn du weiterhin die Schuld beim Hund suchst. Es wird sogar nur schlimmer werden.

    Das Schimpfen nur das Gegenteil erreicht ist bereits wissenschaftlich bewiesen. Nix mit natürlich schimpf ich sie. Das ist vermenschlichtes Denken. Surprise: Der Hund ist kein Mensch und denkt nicht so wie du.

    Natürlich bin ich auch mal genervt von meinem Hund. Dennoch würde ich niemals so über sie sprechen. Erst recht nicht, wenn es meine Schuld ist.

    In diesem Kommentar lässt du so viele meiner Meinung nach schreckliche Dinge ab. Alleine die Art, wie du über den Hund sprichst, geht gar nicht.

    Nein, der Hund muss sich nicht einfach so gewöhnen, das geht nur, wenn du ihr die Möglichkeit dazu gibst und das funktioniert in diesem Fall sehr wahrscheinlich nur über langsame Schritte. Ergo: du musst schlicht mit deinem Hund an ruhigere Orte. Die gibt es auch in der Stadt.

    Mein Hund ist ebenfalls ein sehr ruhiger Hund. Würde sie allerdings von jetzt auf gleich aus ihrer Umgebung gerissen werden und zu jemand anderen, der auch noch so emphatielos zu sein scheint kommen, würde die vermutlich ähnlich reagieren.

    Es ist nicht „natürlich“ dass du sie dafür anpampst, wenn du sie erwischt. Das bedeutet eigentlich nur, dass du den Hund entweder nicht im Blick behalten hast oder die Anzeichen nicht erkannt hast. Du bestrafst sie also für deinen Fehler.

    Es ist bereits widerlegt, dass Hunde aus Provokation oder Frust machen. Das ist kompletter Scheiß, sorry für die Wortwahl.

    Viel eher spricht das für extreme Unsicherheit, was zu dem Gesamtbild passt.

    Wenn du sie nicht abgeben willst, hol dir einen guten Trainer, der dir die Basics erklärt. Hier findest du genug Tipps für Trainer in deiner nähe

    Und zum Thema Leinenführigkeit: meine Hündin ist es bei mir sehr gut. Bei anderen Menschen nicht. Und das ist auch normal, dass ein Hund das bei fremden nicht ist.

    Und genau wegen solchen Ausreden funktioniert das ganze System leider.

    Naja ich denke es ist eigentlich recht simpel: der Staat hat kein Interesse daran. Du wirst weitere Paragraphen finden, die es als ok definieren könnten.

    Wenn wir es bei den Haustieren einführen würden, gäbe es garantiert einen Riesen Protest der Besitzer und Züchter solcher Rassen, den man nicht unterschätzen darf. Es wären ja nicht nur die „Klassiker“ Mops und Frenchie, sondern viele mehr, die wir nicht als Qualzucht zählen würden aber unter diesem Aspekt nicht so gezüchtet werden dürften. Dazu kommt, dass eben der nächste Schritt wäre, dies für das s.g. Nutzvieh auch zu fordern und eben daran hat der Staat kein Interesse.

    Und an dem Punkt wird es schwieriger zu erklären, warum gewisse Tiere nicht leiden dürfen, andere aber schon. Ich würde mich mit dem Argument Nutzvieh definitiv nicht zufrieden geben.

    Zudem würde dies teilweise auch die Reiter und ihre Pferde treffen. Etc pp.

    Daher finde ich, ist es das sinnvollste, erst den Blick der Gesellschaft zu verändern. Man kann Dinge verbieten, wie man will. Wenn es allerdings in der Maße eher zu Unverständnis führt, bringt es mMn letztendlich wenig.