Ich habe unsere Golden Retriever Hündin als Diabetes Anzeigehund ausgebildet.
Im Januar wird sie 6, und ich hab sie seit fast zwei Jahren nicht mehr im "Dienst "
Das hat mehrere Gründe, zum einen fing sie an sich reinzusteigern, nachdem ich eine Unterzuckerung hatte wurde ich ewig angestarrt, sie kam dann sehr lange nicht zur Ruhe.
Desweiteren hat sie sich kontrollieren so stark an mich gehängt, das sie für kaum jemanden ansprechbar war, wenn ich in der Nähe war... und das hat sich bis heute nur sehr wenig verändert... aber wir arbeiten dran.
Desweiteren gibt es mitlerweile sehr gute Blutzucker Meßsysteme, die den Hund sowieso arbeitslos machen.
Für mich ist klar, daß der Welpe er nächstes Jahr einzieht, keine Ausbildung als Anzeigehund bekommt.
Das höchsten als Assustenzhund, im Sinne von Dingen holen und anreichen.
Immer üben bis das alles bi uns so funktioniert hat, hat es auch lange gedauert. Besonders das ruhige sitzen neben dem Pony bis die Leine drüber war... und am Bein hoch kommt sie erst seit diesem Sommer zuverlässig. Zuerst wollte sie an Tristans Schulter hoch, das fand er überhaupt nicht toll. Nachdem Pony ein paar mal zur Seite weg ist, hat sich Jeanne auch Monatelang nicht mehr getraut.
Im Kurs damals hatten wir eine kleine Pudeldame, die Stand dann halt nur mit den Pfoten auf Frauchens Fuß.
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Nach 2km das erste Hindernis, Schwesterchen schätzt ab, ob wir da drunter durch passen... am Tag vorher haben wir tatsächlich ernsthaft überlegt, eine Kettensäge mitzunehmen...
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Die Überlegung war, Pony durch den Wald zu führen, und die Kutsche unter dem Baum durchzuschieben... tja... leider war der Wagen etwa 2cm zu hoch
Also haben wir den Veranstalter angerufen, das der Weg für Kutschen nicht passierbar ist, und haben uns einen neuen Weg gesucht.
Und dann fing das Dilemma an... Es gab mehr Wege und Straßen, als auf unserer Karte eingezeichnet waren, und eine Kreisverkehrsstraße, welche eingezeichnet war, existierte schon gar nicht mehr....
Irgendwo im Nirgendwo begegneten wir dann auch der nächsten Kutsche, die sich ebenfalls verirrt hatte... und gemeinschaftlich versuchten wir zu erraten, wo wir waren, und wohin wird müssen...
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Nachdem wir über das ein oder andere Maisfeld gefahren sind, gaben wir auf, und ließen uns die Koordinaten der Pausenstation geben, und fuhren mit Hilfe von googlemaps dorthin.... das Ergebnis waren 10km mehr, als wir eigentlich gemusst hätten... also über 30km, Bergauf und Berg ab für mein armes Flachlandpony... positiver Effekt... er blieb bei der Pausenstation stehen wie ein festbetoniertes Pony.... eigentlich hält er von anhalten nämlich gar nichts...
Am Ende hat er den Kegelparcours mit 0 Fehlerpunkten gemeistert, galoppierte unter Jubel noch einen Steilen Anstieg zum Ziel hoch. Und hat uns damit noch den Sieg gerettet Bin so stolz auf mein kleines Pony.
ich denke, das ist echt immer schlecht abzuschätzen, wie so etwas funktioniert, oder nicht.
Man steckt nicht drin, wie alt ein Mensch wird, und wie fit er bleibt.
Mein Opa war Mitte 70, als sein letzter Kater starb, einen neuen wollte er nicht, Tiger war über 20 geworden, eine neue Katze würde alleine zurücklassen, wenn er stirbt.
Mit 80 hat er die 7 Jährige Hündin meiner Tante übernommen, erst Nachmittags und Nachts, da die Hündin nicht mit dem Leben in/über einer Gaststätte zurechtkam, und später blieb sie ganz bei ihm, und starb mit 14.
Ein neues Haustier war jetzt überhaupt keine Option mehr für meinen Opa... er widmete sich dann seinem Garten, und baute mit 94 noch einen Wintergarten... Da er aber doch ein wenig einsam war, schenkte ihm meine Tante 4 Hühner...
Jetzt im Frühjahr ist Opa mit 97 relativ überraschend an einem Schlaganfall gestorben.... kurz vorher hat er noch gewitzelt, wenn er das gewusst hätte, das er so alt wird, hätte er sich auch noch einen Welpen holen können...
Ein Mensch kann auch mit 60 versterben... man weiß es nie...
Im Grunde finde ich die idee am besten, mit ihm darüber zu reden, ob nicht ein älterer Hund was wäre, es muss ja keiner sein, der selbst nicht mehr laufen kann... aber vielleicht einer mit 5/Jahren
Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber wenn ich alles auf sachlicher Ebene sehe, dann fällt mir folgendes ein...
Du wolltest einen Sporthund, keinen Familienschmuser... und hast gewisse Vorstellungen gehabt.
Wenn ich dafür Geld ausgeben würde, würde ich das wie beim Pferdekauf machen, und das hieße, das ich mich erstenmal erkundigen würde, was so ein Tier kostet.
Für 3000€ bekomm ich ein Pony zum im Wald reiten, für ein Tier im Sport setzen ich da mindestens eine 1 vor.
Bei einem solchen Hund würde ich auch erst einmal eine Ankaufsuntersuchung machen, weil wenn das Tier HD hat, oder eine chronische Magenentzündung hat, nutzt der beste Sporthund nichts...
Und dann würde ich immer einen Trauner mitnehmen, der so ein Tier einschätzen kann...
Wenn man Geld dafür in die Hand nimmt, lieber ein bisl mehr, auch wenn man dafür ein paar Jahre länger sparen muss.
Du kaufst doch auch keinen Porsche für 5000€, ohne ihn durch die Werkstat zu schieben, oder?
Ich bin selber Diabetikerin, und bei mir schafft es noch nicht mal eine Marzipantorte den Wert so schnell in die höhe zu treiben, das dauert schon gut und gerne mindestens1 Stunde von 88 auf 330 oder umgekehrt.
Wenn man sich unsicher ist, 2 Kontrollmessungen machen, der Wert, der dann 2x ähnlich ist, ist der richtige... wenn du allerdings beim kontrollieren wieder einen hohen ausreißer hast, würde ich von dem hohen Wert ausgehen
Mein Lebensgefährt und ich haben uns gestern die Frage gestellt, was der Hund beim Fernseher alles tatsächlich mitbekommt.
Ausgangspunkt unserer Frage war gestern Abend folgende Situation:
Wir haben im Bett noch einen Film geschaut, und Jeanne darf dann immer noch mit uns im Bett liegen, was sie immer gerne tut.
Nun kam es dann im Fernseher zu dramatischer Musik, und aus dem dunklen kommt plötzlich eine dunkle Gestalt, mit rot glühenden Augen....
So schnell konnten wir gar nicht gucken, da war Jeanne vom Bett runter, und hat sich ins Bad gelegt, und ließ sich erst wieder überzeugen ins Bett zu kommen, als der Flimmerkasten aus war.
Waren das die dramatischen geräusche? die unheimliche Gestalt?
Insgesamt kann man sagen, das sie die meisten Filme und Serien quasi verpennt.
Eine hohe Aufmerksamkeit widmet sie den Star Wars filmen und Serien, vor allem, wenn Obiwan spricht...
Hi, ich habe eine halb und halb Maus, Mutter Showlinie, Vater Arbeitslinie.
Ich habe zwar keinen direkten Vergleich, da ich vorher nie einen Golden hatte.... ich kannte immer nur die schlaffen Viecher, die hauptberuflich im Weg lagen...
Jeanne ist jetzt 6 Jahre alt, und überhaupt nicht das, was ich mir unter einem Goldy vorgestellt habe(zum Glück)
Sie läuft viel an Pferd und Kutsche mit, liebt es zu schwimmen, und zu apportieren.
Ich habe sie ursprünglich als Diabetes Begleithund ausgebildet, frage es die letzten 2 Jahre aber sehr selten ab, da sie sich in diese Aufgabe total reinsteigert, und sich dann 24h Stunden selber stresst, sie kommt dann erst wieder zur Ruhe, wenn sie mehrere Tage bei meinen Eltern ist.
Und dieses gestresst sein, und nicht zur Ruhe kommen, ist ein großes Thema, erwartet sie viel aktion, und Ausflüge, kommt sie einfach nicht zur Ruhe.
Lässt man sie aber 2 Tage ohne Reiz im Haus, fällt sie wie ein typischer Goldy in sich zusammen, und schläft den ganzen Tag vor Erschöpfung.
Wie gesagt, ich hab keinen vergleich zu anderen Goldys, aber wir brauchen hier eine konsequente Mischung aus Bewegung, Beschäftigung und erzwungener Ruhe