Beiträge von pinkelpirscher

    Abendrunde, irgendwann zwischen 20:00 und 01:00 Uhr. Morgenrunde irgendwann zwischen 3:00 und 10:00 Uhr. 5:30 ist wohl momentan so der Schnitt.

    Kommt auf allerhand an. Zwischen 5 und 8 Stunden sind aber ansich immer dazwischen, manchmal mehr.

    Meistens ist morgens/vormittags die längste Runde. Zwei mal am Tag mehr mit Hunden machen ist hier selten. Dafür dauert die erste Runde dann auch immer mal wieder ein paar Stunden.

    Nur im Sommer ist es manchmal umgekehrt. Allein schon, weil es so toll ist, wenn man in der Stadt mal keinen trifft, also so ab Mitternacht rum.

    Tatsächlich haben sich alle meine Hunde an den Zeitenmischmasch gut gewöhnt (Auch was alleine bleiben anbelangt) Ob wir um 2 Uhr morgens Halbamarathontraining liefen, der Welpe um 4 Uhr Früh im Park frei rumhopsen konnte, ob wir an Dienstwochenenden bis 5 unser Tageshauptgassipensum durchhaben müssen, oder ob trödeln bis vormittags dran ist, ist alles normaler Teil ihres Alltags.

    Raus kommen sie immer mindestens 3x.

    Ganz ein bisschen will ich ja fast in Schutz nehmen. Sie können ja vielleicht fast nix dafür, weil sie es schlichtweg nicht wissen. Ein erschwerender Mitfaktor am Auslandstierschutz sind ja die reinen oder hauptsächlichen Vermittlervereine.

    Die sitzen im Inland und posten halt Hunde und sieben Käufer aus, organisieren vielleicht Transporte, sind aber gar nicht vor Ort. Haben keine eigene Infrastruktur und gern keine Pflegestellen (wobei Pflegestelle auch so was Wischiwaschi ist. Kann bei manchen Vereinen ja echt jeder werden, ohne auch nur irgendwas können zu müssen) und nicht automatisch überhaupt lokales Wissen (geschweige denn Sprachkenntnisse).

    Ob der "Tierschützer vor Ort" ein privater, wohlmeinender Tiermessie oder was professionell aufgezogeneres ist, sieht man häufig von außen gar nicht. So wie hier werden einfach Hunde von da und dort und dort vermittelt. Von unbekannt wievielen Leuten, von unbekannt woher.

    Orga klingt immer so wichtig. Nach österreichischem Vereinsgesetz reichen da 2 Leute und 26 Euro. (Drum hat man da mit "Muss Betriebsstätte im Inland haben" einen Riegel vorgeschoben, damit nicht jeder Hunde heranschaffen und verkaufen kann. Funktioniert leidlich, gibt Umwege wie "Genehmigung zukaufen" und zusätzliche Vereinskonstruktionen). In Deutschland müssen ein Verein ein paar mehr Leut sein, glaub ich. Vereinssitz kann immer auch Privatadresse sein.

    Wer Texte schreibt und auf welcher Basis, puh, das kann auch Homeoffice von Tante Hilde mit dem dicken Dackel, die jetzt in der Rente gerne mal was mit Tierschutz machen wollte, sein.

    Über Qualifikation der beteiligten Leute, erfährt man oft genug genau null, oder ob es außer "Tiere retten wollen" überhaupt welche gibt.

    Nicht, dass Privatpersonen nicht auch sinnvolle Dinge auf die Beine stellen können, aber reine Vermittlervereine unterliegen weniger Auflagen und Kontrollen, brauchen oft keine eigenen Tierheime, Traces-Transporte, Quarantäneräume usw.

    Da gibt es sehr sicher auch einiges an Wildwuchs.

    Tante Emi

    Es gibt sowas wie Zeitstempel. Die Welpen wurden gestern zwischen 21 und 22 Uhr geändert. Das Inserat dann im Laufe des Nachmittages nochmal.

    Von einem seriösen Verein, dem mal eben Fehler passieren bei "Wen und was vermittle ich nochmal?", kurz vor Ausreise auf Nachfrage draufgekommen. Upsi, falscher Hund.

    Ja ne, ist klar. Erst jetzt passt ein anderer Hund besser und erst jetzt fällt wem auf, dass "ein Fehler passiert ist".

    Ja, liebe Vereine, wer nicht so scheiße arbeitet, verkauft vielleicht weniger Hunde, aber dafür öfter an passende Stellen. Gute Absichten heißt nicht automatisch gute Arbeit.

    Aber wie gesagt, jeder, der sich veräppeln lassen will, darf das gerne tun. Und ihr habt Euch alle gestern spätabends zusammen gesetzt und besprochen und gleich geändert.

    Oha. Das ursprüngliche Inserat ist ja auch geändert. Das war heut Nachmittag noch Border-Collie-Mix.

    Hahaha. Was für ne Farce.

    Meinst du es wird nochmals geändert, wenn man beiläufig die vorhandenen Rechtschreibfehler erwähnt? :pfeif: Gruß geht raus ans Universum!

    Och, ich nehme an, die wird jetzt jemand fürchterlich angepisst sein. Immerhin aber hat die Gratsinachhilfestunde im DF so weit gewirkt, dass mindestens eine nicht völlig hahnebüchene mögliche Rasse genannt wird, zumindest beim reservierten Hund.

    Irgendwer wird bestimmt mit der Tränendrüse kommen. Diese bösen Menschen, die so ein Vorgehen nicht topseriös finden, essen bestimmt Welpen und haben sie jetzt alle dem sicheren Tod ausgeliefert und die Vermittlung torperdiert und sollten sich schämen. Sie werden jetzt alle sterben und Duuuuu trägst die Schuld.

    Oder sie tauchen erst mal unter und dann wieder auf. Mit neuen Namen. Gypsy, Flocki und Anabelle oder so.

    DerFrechdax

    Nein, die Welpen wurden alle gestern abend, zufällig nach der Diskussion hier, nochmal neu eingestellt. Auf FB waren die Alben ursprünglich weiter hinten und können nicht nach 21 Uhr erst veröffentlicht worden sein.

    An die genauen ungenauen Beschreibungen kann ich mich nimmer erinnern. Aber es ist definitiv nachgearbeitet worden.

    Ich bild mir ein, mindestens "Australian Shepard" ist neu. Ansonsten sind sie weiter Boder Collie Mix, "Shepard" Mix, "Shepard"- Collie Mix, und Hüte-Hund-Mix (evtl. Australian "Shepard")

    Ich winke mal der Person, die die Texte für quer in Griechenland und Ungarn verstreuten Hunde schreibt. Kennen wird sie sie ja nicht. Is halt mal wieder ein hauptsächlicher Vermittlungsverein. Man sitzt in Deutschland und vercheckt anderen die Hunde.

    Ich habe eine dumme Frage: wie aussagekräftig sind Tests auf genetische Diversität, wenn die Vergleichsdatenbank sich auf hauptsächlich amerikanische Hunde stützt? Oder haben die weltweite Datenbanken?

    Naja, das muss einem halt klar sein, dass Werte sich oft nur auf getestete Hunde im System beziehen und viele Anbieter arbeiten nicht zusammen, sondern berechnen jeweils aus ihren eigenen Daten.

    Diversität dürft aber pro Anbieter jeweils ne relativ statische Größe sein, es kommen nur nicht bei jedem Anbieter exakt die selben Werte heraus, weil unterschiedlich viele genetische Marker getestet werden.

    Ich hab 2 Hunde 2x bei 2 verschiedenen Anbietern testen lassen, da hatte einer einmal 33% Diversität und einmal 36%.

    Hund 2 hatte 1x 37% und 1x 33%.

    Anbieter 2 macht etwa 10x mehr Marker, als Anbieter 1 und ist daher wahrscheinlich genauer. Für mich macht auch Ergebnis 2 etwas mehr Sinn in Hinblick auf Abstammung und Einkreuzung.

    Übrigens war einer meiner Hunde, der allererste, der bei Anbieter 2 gestetet wurde. Mittlerweile sind es 8 Hunde der Rasse - die individuelle Diversität hat sich nicht verändert, nur wo im Spektrum der Hund steht - wie auch beim genomischen Inzuchtkoeffizienten. Der errechnete Wert bleibt für jeden Hund gleich, der Rassedurchschnitt aber ist veränderlich und abhängig von den getesteten Hunden.

    Insgesamt: Diversiät wird schon grob hinkommen. Exakt auf einen Wert versteifen sollte man sich aber nicht. Sehr niedrig wird auch wo anders nicht sehr hoch werden und umgekehrt. Also kann man es als Anhaltspunkt sehr wohl gut nutzen.