Beiträge von pinkelpirscher

    Da beim Hund ein sehr großer Teil aller Gendefekte monogen rezessiv ist und diese Defekte meist rassespezifisch sind und Träger nur in der eigenen Rassepopulation vorkommen, sind Mischlinge in der Tat meist gesünder, auf die Dinge, die man einfach testen kann bezogen.

    In die Richtungen deuten so ziemlich alle Studien bis auf eine aktuelle.

    Mixe können verschiedene Erkrankungen schlichtweg nicht haben, weil sie sie nicht erben können.

    (Und dazu gehören auch Sachen, von denen man noch gar nicht weiß, dass sie in reinrassigen Populationen vorkommen werden, weil die Mutation noch verdeckt weiter verbreitet wird und es Tests erst gibt, wenn man schon weiß, dass man ein Problem hat und irgendwer daran forscht und zahlt und es ne relativ leicht dingfest zu machende Mutation ist)

    Dominant vererbbare oder Dinge mit komplexerem Erbgang können auch Mischlinge haben, ja.

    Im Ernst, wobei der Vortext auch ernst gemeint war: Ich halte die Grunderwartung an das was einem der Hund sein soll, für völlig emotional überfrachtet und nahezu ungesund. Schön, wenn einem der Hund gut Freund ist. Aber "Mein Hund nimmt hinweg die Leiden der Welt und ist all das, was ich in Menschen nicht finde, also eigentlich der bessere Mensch" - so läuft es nicht.

    Hunde tun einem gut, keine Frage. Aber sie mit menschlichen Ansprüchen so zu überladen, tut Hunden nicht gut.

    Und spätestens bei "Mein Hund mag xy lieber als mich" ist das erste große Eifersuchtsdrama vorprogrammiert. Oder wenn Hund nicht so funktioniert, wie man sich ausmalt, dass Hunde funktionieren, dann kommt das erste: "Mein Hund hat mich sooo enttäuscht."

    Und Beziehungsarbeit braucht auch ein Leben mit Hund. Bedingungslose Liebe nur weil ich mir nen Hund gekauft und ihn heimgeschleppt hab und fortan sind wir unzertrennlich und...äh...auch nein. Spätestens bei einem Exemplar der Sorte "Ich schau Dich mit dem Hintern nicht an, wennst Dich anbiederst" ist auch nicht alles gleich BFF.

    Für soziale Phobien und sonstige innerartliche Kommunikationsschwierigkeiten, für Selbstwert und Co stärken gibt es andere Strategien, als ein Tier zu missbrauchen.

    Bulldogge. Ich lache immer noch. Es gibt wenige Hundetypen, die so kaputt sind und elendiglich arme Schweine.

    Aber stinken wurde vergessen. Die Ekzeme unter dem, was eine verkümmerte Wirbelsäule aka Rute ist, können wirklich wunderbar stinken.

    Den Hund ausm Nebenzimmer atmen hören muss man als Mitbewohner halt auch aushalten, gar nicht nur den Sabber und die blutigen Hautschuppen von der Allergie. Wenn ein Mitbewohner allerdings vernünftig ist, würd er einem den Amtstierarzt rufen, wenn nebenan ein Tier, zur eigenen Belustigung angeschafft, fast erstickt

    katzenpfote

    Was machen wir jetzt mit Rassen mit durchnschnittlich rund 50% COI, wie dem Rough Collie?

    Inzucht allein ist es ja eher nicht. Dann hätten Rassehunde generell noch ein Problem mehr.

    Was ich nicht bezweifle ist, die Möglichkeit eines genetischen PlemPlem Seins und die Tatsache, dass vorallem rezessive Defekte durch gängige Zuchtpraktiken massiv in Populationen streuen, bevor sie sichtbar werden (und nicht mal Kimbo, Kimba, Bello, Fido und Fifi ursächlich sein müssen, sondern etwa einfach nur erster Hunde bei dem es auffällig wurde. Waldi, Pupi und Trixie haben ne Kopie von Gaga aber schon längst und Waldi und Pupi machen "überraschend" affected Kinder.)

    Ob die XXLs genetisch einen an der Klatsche haben? Vielleicht. Aber sicher ist das doch nicht oder was das "Einen an der Klatsche haben" exakt ausmacht.

    Nun, bei Nutztieren völlig üblich. Nur bei Haustieren, hauptsächlich aber Hund und Katze, ist die Lage komplexer und wesentlich emotionaler bis irrationaler.

    Bin zwar kein Fan von reinen KillSheltern, aber persönlich der Ansicht, Hunde einschläfern ist zu kompliziert und regelmentiert ( und der Mensch zieht zuviele Welpen groß, von Hunden, die nimmer natürlich gebären können, deren Instinkte komplett inzuchtdemoliert sind, Welpen, die es auf natürlichem Wege nicht schaffen würden etc. Ganz eventuell ist das mit ein Grund, warum viele Rassen ordentlich desolat sind, weil alles und jeder behalten und aufgezogen wird. Welpen- und Junghundesterblichkeit von rund 50% war mal ein wesentlicher Selektionsfaktor.

    Bei Rassen, wo staatlich gelenkt, ein Aussterben erwünscht ist undoder Haltungsauflagen ein halbwegs normales Leben verunmöglichen - warum sollte man die aufziehen? )

    Mein "Ich teste Leben mit Hund aus" Sittinghund vor dem ersten eigenen Hund war ein Jagdterrier.

    Die war sensationell.


    Besitzer hatten vergessen, ihr Kuscheltier mitzugeben und sie musste bei mir abends allein daheim bleiben.

    Als ich heim kam, hatte der Hund einen Bären im Bett und war sehr zufrieden.

    Ich dagegen wär fast umgefallen. Wie zum Geier hat der Hund das gemacht?

    Das einzige Kuscheltier in meinem Besitz war ein Fundbär, dessen abgenudelte Armseligkeit mich sehr erheitert hatte. Er war in der KrimsKrams Kiste im Nebenraum. Auf einem freistehenden Regal in etwa Brusthöhe, in einem Karton irgendwo eher unten.

    Es gab KEINE Spuren eines Hunde, der über Regale geklettert war, Türen und Kisten geöffnet hatte (also doch, die Tür war nur noch angelehnt). Trotzdem hatte der Hund den Bären und der war in dieser Wohnung zuvor niemals außerhalb seiner Kiste.

    Nix zerbissen, nix zerwühlt. Die muss total systematisch vorgegangen sein und sie hat anscheinend ausschließlich ein Schlafbegleittier gesucht.

    Ich weiß bis heute nicht, wie sie das geschafft hat und woran sie sich orientiert hat. Aber auch sonst war das der cleverste Hund überhaupt.

    Der Nachbarjagdterrier is ein netter, unauffälliger Flexileinenhund und so ganz und gar nicht der Jagdterrier aus den Geschichten. Aber der ist auch bissl doof, glaub ich.

    Ihr habt einfach alle noch nie Rakete gestreichelt und deshalb keine Ahnung.

    NICHTS is plüschiger als Raketes Greyhoundfell, obwohl sie ein Whippet ist. Nicht samtig, nicht einfach nur weich, sondern Kuschelplüsch deluxe!

    Und nass sieht es aus wie Zitronenbaiser.

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    (Aber wenn wir schon beim Best Of sind. Die Katze meiner Eltern ging als Katze zur Kastration und kam als Kater retour. Allerdings erst nach einem Anruf, mitten während der OP, dass der Tierarzt leider keine Gebärmutter finden kann und den Bauch jetzt wieder zunäht. Die Operation gehöre nämlich doch an einer anderen Stelle gemacht.")