Die Preisunterschiede ergeben für mich keinen Sinn und nirgends ist mal explizit aufgelistet/verglichen was wo wie dabei ist.
Ist bei mir genauso! Und wenn ich dann schlussendlich 400€ zahlen muss, um alles zu bekommen. Ne, sorry.
Finde es auch schade, dass es keine genaue Auflistung gibt. Die Pakete untereinander werden verglichen, aber eben nicht alle...
Naja, aber das ist eines der umfangreichsten Pakete am Markt. Wirklich günstiger wird schwierig.
DLA II Haplotyopen, die sie immer "von Hand" raussuchen, bieten nur wenige Labore weltweit und das dann nicht in der "offiziellen Auflistungsart", sprich, die amerikanischen Resultate sind nicht vergleichbar und nutzbar.
(Die Haplotypen bei Embark sind etwas völlig anderes und beziehen sich nicht auf die Immungene, sondern auf geografische Abstammung von anno irgendwas).
Für den Hausgebrauch sind sie naja, ne nette Spielerei. Es kommen nur Zahlenkombinationen raus, ohne gut/schlecht - krank/gesund zu bedeuten. Am Einzeltier - ja, kann man. Relevant ist es in Sachen Populationsstruktur und für die Zucht.
Einzeltests dazu bestellen geht oft deutlich mehr ins Geld.
Die Proben werden eingelagert. Sollte was Neues in ner Rasse auftauchen und ins Screening aufgenommen werden, kannst also nachtesten lassen.
Momentan sind sie die Einzigen, wo Verpaarungen auch nach genetischen Aspekten geplant werden können. Und man genetische Verwandtschaft als genetische Landkarte sichtbar machen kann. MyDogDNA hat das wieder eingestampft, war wohl zu dem Preis nicht lukrativ.
Rassebestimmung hat sonst kaum wer dabei, außer Embark
Bei der Diversität werden mehr Marker untersucht als zb bei MyDogDNA (da sind es 20% mehr), dürft also genauers sein. Genomische Inzucht zur Diversität hat sonst nur Embark. Embark geht da auf 50 Generationen, Feragen nur auf 6.
Feragen COi ist also niedriger. Aber der kann grob umgelegt werden. Bei einem Feragen COI von 10% kannst in etwa abschätzen: "Ohh, shit. Da simma letztlich im 20, 25% Bereich unterwegs.
Spart aber Daten. Die Analysen fressen wahnsinnige Mengen Speicherplatz.
ISAG 2006 und ISAG 2020, die leider nicht kompatibel sind, musst für Abstammungsnachweise, sonst nochmal extra und in anderen Laboren machen. Darum kommst als Züchter kaum noch drumrum.
Willst Du oder brauchst Du cirka alles, was man an Tests und Analysen aktuell machen lassen kann und das auch anerkannt, ist das Angebot nicht teuer.
Rassespezifische Gesundheitstests extra buchen macht sowieso nur Sinn, wenn es sich um besagte Rasse handelt, die man testen lässt.
Wobei ja insgesamt die Gesundheitsscreenings relativ rassespezifisch sind. Und so gut wie nur autosomal rezessive Defekte erfassen können.
Es ist so oder so nicht automatisch sinnvoll, jeden Hund testen zu lassen, vorallem Mixe, die nicht in die Zucht gehen - und wenn überhaupt - maximal Träger von irgendwas sein können, bzw als Träger erkannt werden, die Mutation löst aber bei der und der Rasse gar nicht die Erkrankung aus.
Wenn man das Testangebot nicht gezielt nutzt ist es tatsächlich teuer. Dann hat man Information, mit der man letztlich nix anfangen kann, bezahlt und kann sich Ohrringe daraus basteln.
Leider wird generell gern missverstanden, was diese Tests können und was nicht.
Also für einfach so würd ich ja, wenn, dann eh nur Rasse machen.
Außer ich möchte meiner Rasse und der Datenbank ein paar mehr Daten spenden. Schließlich gibt jeder Hund mehr auch Info, was kommt wo wie oft vor?