Beiträge von pinkelpirscher

    Du meine Güte ist das wieder ein heftiger Vorfall :no:

    Der Dame kann man nur fest die Daumen drücken!

    Ganz böse gesagt: Das war überfällig. Ein extrem schwerer bis tödlicher Hundevorfall ca alle 2-3 Jahre ist statistisch in Ö "normal".

    Der letzte war, glaub ich, der Vorfall mit den Angriffshunden des Militärs.

    Insgesamt gruselige Geschichte. Man kann der Frau nur wünschen, dass sie durchkommt.

    2xtgl Sucralfat 2h vor den Mahlzeiten.

    Mehrere kleine, mindestens zimmerwarme Mahlzeiten am Tag - anfangs pürierte, fettärmste Schonkost (Huhn-Karotte-Kartoffel), dann RC Gastrofutter.

    Schonung.

    War zuletzt bei Rakete angesagt. Da war der Verdacht schmerzmittelinduzierte Gastritis.

    Um genug Flüssigkeit in sie zu kriegen, gab es das entfettete Kochwasser vom Hühnerbrüste-zu-Matsch kochen als Extragetränk, als sie in den ersten Tagen sehr schlecht fraß.

    Keiner meiner Welpen hat in dem Alter noch dauergeschlafen oder wär nach 20min munter sein wieder umgekippt, eher wurden sie von Woche zu Woche aktiver, hielten mehr aus (und ich hatte auch noch nie einen Welpen/Junghund der nach der 8ten,9ten Woche auch nur ansatzweise die kolportierten 20h geschlafen hätte).

    Anfangs waren die Aktivitätsphasen früh morgens (gern so ab 5) und vormittags und das dann durchaus 2, 3 h durchgehend.

    Trotzdem kann jeder Hund hier mittlerweile auch bis 10 oder 11 pennen oder mal mit wenig Action auskommen, aber besonders zwischen 2 und 5 Monaten war noch sehr viel unrythmisch und alle paar Wochen bissl anders.

    Ich hab, abgesehen von Tag etwas auf Aktivitätshoch vom Welpen abstimmen, im Grunde gar nix gemacht. Hab ich keine Zeit fürn Hund, beschäftige ich mich nicht damit und auch sonst gibt es nicht dauernd Aufmerksamkeit, sondern meinen Alltag. Statt Leinenspaziergang gab es meist mindestens 1e Freilaufrunde, sukzessive zeitlich gesteigert und sonst...hat sich immer alles eingependelt.

    Volpino vielleicht.

    In sehr vielen Gaststätten, den meisten bis alle Einkaufszentren und auf etlichen öffentlichen Plätzen, allerdings diffus formuliert, herrscht in Österreich sowieso meist Maulkorbpflicht. Dass sich keiner dran hält oder das nicht weiß, steht auf einem anderen Blatt.

    Tirol hat in bebautem Gebiet zb Leinen ODER Maulkorbpflicht (Ähnlich wie Wien. Und Leute, seid verdammt froh, dass immerhin mit Maulkorb Freilauf möglich ist)

    Gut möglich, abhängig auch von den Vorgaben der Gemeinde, dass der Schihüttenvorfall theoretisch schon fahrlässig war und Konsequenzen haben hätt können.

    Es muss sich echt dringend was tun. Das wird es aber erst, wenn die Patientenbesitzer bereit sind, die erhöhten Kosten zu tragen und die Tierärzte gut genug bezahlt werden können, im Schichtdienst zu arbeiten. Daran scheint es nämlich momentan zu scheitern.

    Wenn ich mir ansehe, dass ein börsennotiertes Unternehmen wie Anicura bei uns eine voll ausgestattete, langjährige Klinik aufgibt (und stattdessen bessere Ordi mit Klinikpreisen daraus macht) um anderswo einen Standort komplett neu aufzubauen, zweifle ich ein bisschen daran, ob es nur an den Tierbesitzern liegt, oder doch mehr an zuviel BWL in der Medizin, wie im Humanbereich auch.

    Zu der Studie:


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    Verzeihung, aber etwa welche Sequenzen des Jagdverhaltens besonders stark gezeigt werden o.ö. ist halt nicht "Ach, wurscht, welche Rasse". Sonst hätt man sich züchterische Selektion sparen können.

    Bloß, weil Hunde allesamt Beine haben, zum Vorstehen, stehen nicht alle instinktiv und so intensiv vor oder zeigen an.

    Z.B. Selbes gilt ja auch für andere Verhaltensweisen. Mag schon sein, dass manche Individuen anderer Rassen auch Tendenzen zum Hüteverhalten etwa zeigen (ist ja letztlich eine Hypertrophie bestimmter Jagdsequenzen), aber ab Werk als quasi Interessensbauplan intus habens trotzdem nur Hütehunderassen.

    Zitat

    Nun scheint der Zusammenhang zwischen Rasse und Charaktereigenschaften ja auch nicht mehr so fest zu sein wie es früher hieß

    Nun. Das muss man aber auch richtig deuten. Auch innerhalb von Rassen gibt es mutigere und schüchternere Exemplare, entspanntere und nervösere, offenere und reserviertere, dennoch ist sehr viel, wie ein Hund ist, dadurch vorgegeben, welcher Rasse, welchem Hundetyp er angehört.

    Jagdverhalten, Hüteverhalten, Schutztrieb, Wachtrieb, etc kann sehr unterschiedlich aussehen bei unterschiedlichen Hunderassen, egal ob man nen schüchternen oder extrovertierten Vertreter hat - der Hetzhund wird eher Hetzverhalten zeigen, als zu hüten oder vorzustehen, der Gebrauchshund wird tendentiell keiner sein, der fremde Menschen mit Begeisterung empfängt, der Hütehund wird Bewegungsreize eher nicht ausblenden. Hundetyp A ist im erwachsenen Alter eher verträglich mit Artgenossen, Hundetyp B häufiger nicht. Typische Probleme in der Haltung sind bei Hundetyp A andere, als bei Hundetyp B.

    Insofern: nein. Rasse ist trotzdem nicht egal und eh fast beliebig austauschbar. Aber klar gibt es alle möglichen Charaktäre überall. Es wäre nur sehr ungeschickt, anzunehmen, dass das allein eine Rasse ausmacht.

    Mein schüchterner Mimimimihund etwa ist trotzdem eine Kaninchenkillmaschine ohne Skrupel, wenn ihr die Genetik einfährt und der Jagdreiz da ist. Bloß weil sie schüchterner und introvertierter ist, als der Rassedurchschnitt, zeigt sie klar auch typisches Verhalten, auf das hin die Rasse züchterisch selektiert wurde. Dafür anderes Verhalten, das für andere Rassen typischer ist, sehr wenig oder gar nicht. Angefangen von Spielverhalten bis... eigentlich alles.