Beiträge von pinkelpirscher

    Jo und dann gibt es noch etliche Hunde, die keinen Bock auf Spielzeugbeute haben und null mitmachen. Das heißt nur nicht: Kein Jagtrieb, sondern gern "Mit Kinderspielzeug geb ich mich nicht ab, ich will das echte Zeug".

    Auch was die Ernsthaftigkeit betrifft, mit der gelaufen wird, gibt es tendentiell Rasseunterschiede. Den orientalischen und asiatischen Rassen wird schneller langweilig, als den europäischen. Whippet oder Grey, der erst nur joggt und dann mittendrin abbricht und ins Gebüsch marschiert, ob da mehr los ist, wäre ungewöhnlich. Saluki, Barsoi, Afghane nimmt es nicht ganz so ernst, ist häufiger.

    Dass der Hund sich am "Kill" für den "Hasen" interessiert, ist streng genommen im Rennbetrieb sowieso egal.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Nach dem Messpunkt der Zeitnehmung bzw grundsätzlich am Ende des Laufes, wird der Hase verlangsamt, bis er zum Stillstand kommt.

    Dieser "Auslauf", den die Hunde brauchen, um sicher von hoher Geschwindigkeit auf Stillstand runter zu bremsen, ist nicht mehr in der Wertung. Der Hase am Boden ist halt den Hunden Belohnung, die sich für ihn interessieren. Aber die Hetzjagd davor hat schon gut Belohnungscharakter und Hormonhigh.

    Wenn sie immer die selbe Bahn oder Streckenlänge laufen, wissen sie auch sehr rasch, wo der Hase stehen bleiben wird und passen sich sogar daran an.

    Ich finde es sehr spannend hier mitzulesen.

    Dachte immer, die Hunde rennen einfach und fertig.

    Wie ist das denn eurer Erfahrung nach: können hunde, die Coursen oder auf der Bahn rennen, danach noch frei laufen? Oder knipst man damit ihren Zug auf bewegte objekte an?

    Nein, bis sie zuverlässig laufen und den eigentlich etwas unnatürlichen Ablauf intus haben oder auch mit mehreren Hunden im Feld laufen können, das dauert. Nicht ewig, aber das klappt alles nicht automatisch. Bei manchen Rassen geht es leichter, als bei anderen. Azawakhs zb haben den Ruf "Lernen sie die Kunstbeute nicht früh kennen, werden sie auch nie laufen"

    Die "Jagdstrategie auf der Rennbahn" und "Kunstbeute" muss gelernt werden. Automatisch da ist nur der Hetztrieb ansich.

    Sie lernen auch ortsbezogen. Und dabei eben Stimmung, Ablauf und Geräusch vom Hasenzug mit.

    Meine laufen regelmäßig auf der Bahn, auch Bewerbe - und laufen trotzdem frei. Freilauf ja/nein ist neben individuell ja auch bissl ein Rasse- und JagdverhaltenDing. Whippets, die im allgemeinem meist sehr gut ableinbar sind, sind das mit oder ohne Sport und bleiben das auch (Dass Jagdverhalten mit dem Erwachsenwerden nochmal nen Schub kriegen kann, daran hat Rennbahn keine Schuld, das is Genetik. Jagdhunde bleibens mit oder ohne Rennbahn. Mit Rennbahn haben etliche sogar etwas weniger Jagdbedürfnis, denn sie dürfen ja).

    Ich nehme an, sie ist im Junghundetraining nur die erste 80m Gerade gelaufen. Und auch aus der Hand gestartet worden. (Falls dann noch andere Bahn, dann ist der Umstieg von Gras auf Sand zb auch ein Irritationsfaktor).

    Viele Hunde laufen nicht sofort. In meinen beiden Vereinen werden Junghunde und Anfänger grad nach längerer Pause auch nicht sofort auf die ganze Strecke gelassen.

    Erst kommt Gerade, dann in die erste Kurve laufen lernen, dann so ungefähr 270 Meter und damit noch ne Kurve und Gegengerade und dann 360-480m voll, je nach Aufbau der Bahn.

    Beim Handstart kann man mit Junghunden auch manches falsch machen. Manche laufen zb nicht los, weil sie ungünstig stehen und den "Hasen" von links nicht richtig wahrnehmen. Sie müssen ja erst mal lernen, dass der "Hase" immer von links kommt und dass es das ist, worums geht. Wenn sie aus der Box starten, sehen sie den Hasen ja erst nicht, sondern eigentlich erst relativ spät, auch abhängig davon, aus welcher von den 6 Boxen sie starten.

    Da rennen sie im Grunde dann viel auch aus Lernerfahrung und Erwartungshaltung, gar nicht zwingend auf Sicht allein. Sie lernen die Richtung mit, das Geräusch vom Hasenzug und das jeweilige Hasenzugssystem eigentlich auch. Je mehr sie das kennen und quasi geprägt drauf sind, umso höher die Aufregung, aber auch das "Ich will da jetzt hinterher".

    Und dann brauchen sie schlichtweg Erfahrung. Bei jedem Lauf lernens was dazu und werden routinierter. Anfangs sind allein schon die Kurven eine Denksportaufgabe in Sachen Beine sortieren. Auch das Tempo entwickelt sich mit der Zeit erst. Und eben oft auch der "Biss".

    Warten, denke ich.

    Manche Rassen sind ja nicht ganz solche Kunstbeute-Hetzpsychos wie die meisten Whippets.

    Und bei denen kommt das echte Interesse am Kill (inkl. sich trotz Maulkorb im Köder verbeißen) erst mit der Zeit und eher individuell.

    Bei uns hängens manchmal größere Fellbommel ran und sehr wenig Plastik. Aber das variiert (und hängt, glaub ich, teilweise auch einfach damit zusammen: welcher ist grad trocken oder intakt?).

    Lässt Du sie bei anderen Hunden zusehen? Bei den "NichtSoSofortHasenscharfen"Rassen geht ihnen da ja manchmal erst der Knopf auf, wohingegen Whippet und Grey eher weniger zusehen sollen, weil die da viel gagaer reagieren. Also zumindest nach mancher Lehrmeinung.

    Du startest sie ja vermutlich auch noch aus der Hand?

    Für erstes Mal ganze Bahn (oder?) war der Lauf eh total super. Da sind sie ja auch noch von Kurven laufen und Co überwältigt.

    Externer Inhalt i.ibb.co
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    ">

    Polenta mit Schmalz, 1 Dose Diskonterfutter für alle - nebst 2 Dosen Ölmakrelen. Was von der Schuljause wieder heim kam (Apfel, Karotte, Gurke, Heidelbeeren).

    Trockenfutter bei der Pediküre.

    Externer Inhalt i.ibb.co
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    ">

    Huhn mit Knochen faschiert, Nudeln von gestern, die letzte noch nicht süße Kochbanane, rote MusswegRübe mit Schmalz und Haferflocken, Restsauerkraut, Joghurtbecherbodensatz, dem Kind gemopste Heidelbeeren.