Beiträge von pinkelpirscher

    Schmuh

    Üblicherweise braucht man auch Feldläufe mit mindestens 2 zusätzlichen Begleithunden. Auf der Rennbahn geht es ja auch um überholen und überholt werden. Um das zu können, brauchens mehr Mitläufer. Und ein reguläres Rennfeld im Bewerb besteht sowieso aus bis zu 6 Hunden. Das ist ziemliches Getümmel, das sie zumindest ansatzweise kennen müssen.

    Lizenz darf man bei uns erst anfangen, auch den Sololauf, wenn man mindestens 2x 3er Feldläufe hat.

    Ich weiß auch nicht sicher, wieviele Lizenzläufe man bei Euch gesamt braucht.

    Bei uns: 1x solo, 3x 3er Feldlauf.

    Und davor mind 6 Trainingsläufe, mind 4x solo, mind 2x 3er Feld - aber das brauchen sie auch auf jeden Fall (und auch danach laufen sie noch nicht gleich super routiniert).

    Begleithunde müssen normal der selben Rasse angehören, ABER bei "Minderrassen" kann man Ausnahmen beantragen, theoretisch geht auch Lizenzläufe in einem anderen Land absolvieren.

    Begleithunde für "Minderrrassen" müssen halt halbwegs ähnlich in Größe und Tempo sein (wobei Begleithund auch aus der Hand vor- oder nachstarten kann) und man muss sie meist selber organisieren.

    Für Euch würden IW, Barsoi und etwa Showgrey zb möglich sein, wenn ihr welche habt. Begleithunde müssen meist auch keine Lizenz haben.

    Natürlich is dann halt trotzdem das Problem: Eigener Hund hat Lizenz, kann aber auf Bewerben mangels Konkurrenz nur solo und nicht um Titel laufen.

    Bei ums ist Rennlizeng automatisch Coursinglizenz. Coursinglizenz allein aber keine Rennlizenz.

    Das ist bei uns genauso.

    Ah, okay. Ich hab da international nicht so wirklich den Durchblick und dauernd ändert sich was bzw hat auch nicht jedes Land Rennbahnen.

    Außerdem isses bei uns wegen der wenigen Coursings sowieso der unüblichere Weg, nur Coursinglizenz zu machen.

    Hab nochmal nachgelesen. Bei uns in der Rennsportordnung ist Plastikstreifen als Lockmittel vorallem bei Nässe vorgesehen.

    Deerhounds starten bei uns theoretisch aus der Box (gibt nur keine Deerhounds), nur IW starten bei Bewerben aus der Hand.

    Bezgl. "Kill" und Lizenz Schmuh

    Abgesehen von: Kommt mit der Zeit

    Habt ihr das sicher bei der Rennlizenz dabei? Verhalten am Kill kenn ich nur als relevant beim Coursing.

    Bei uns ist es in der Rennlizenz unerheblich (und wurde bei den Lizenzläufen, die wir in Deutschland machten, auch nicht vermerkt).

    Rennlizenz in Ö verlangt nur sicheren Start aus der Box und aktiven oder passiven Überholvorgang und kein "Raufen" (also Fokus auf Mitläufer statt Beute und bewusst rempeln).

    Aber ich glaub zwischen Ö. und D gibt es trotzdem Unterschiede. Bei uns ist Rennlizenz automatisch Coursinglizenz. Coursinglizenz allein aber keine Rennlizenz.

    Super.

    Umso verständlicher, dass sie ihr Käse zusammen gezogen haben.

    Meine Cirneco-Hündin war die erste überhaupt auf der Bahn. Keiner, inkl. mir, wusste wie und wie schnell sie läuft.

    Größenmäßig is sie kleiner Whippet oder Windsprite, also ham sie das versucht. War nur völlig unpassend und ein komplett holpriger Lauf.

    Die kriegt schon auf der Geraden nicht die extreme Beschleunigung hin, die erwartet wurde und ist insgesamt deutlichst langsamer, in Relation aber im weiteren Verlauf schneller.

    Tempomäßig müsst sie mit Windspielen laufen, auch wenn sie gewichtsmäßig 2 Windspiele ist, die überholen sie anfangs alle und starten viel explosiver und dann sammelt sie sie nach und nach ein und lässt sie weit zurück, wo den Sprinterrassen nämlich langsam der Speed aussgeht.

    Es ist halt auch extrem wenig Zeit zu reagieren. Die erste Gerade dauert ca 5-8 Sekunden, eine ganze Bahn zu 360m durchschnittlich 22-31 Sekunden je Rasse (und Bahn und Boden und Kurvenwinkel)

    Ich glaube, Annwnn ist dem Zieher im Gedächtnis geblieben.

    Und allen anderen auch ;)

    Ganz viel "Die rennt aber nicht, oder?" "Das ist doch ein Deerhound, der rennt doch nicht?" "Ist die etwa gerannt?"

    Und ähnliche Kommentare :lol:

    Deerhound auf Bahn - das gibts halt nicht.

    Grmpf. Man kann Leut aber schon auch vergraulen.

    (Bei uns hat jemand über den langsamen Basenji gelästert. Aaaah. Was soll das? Die einen kannst einfach nicht mit den anderen vergleichen. Is doch jeder toll der kommt und es zumindest versucht.)

    Umso schöner, dass es prinzipiell gut funktioniert hat.

    (Nur schad, dass es wohl keine wirklich gute Einsteigerbegleitung gab)

    (und dem Hasenzieher mitteilen, er möge bitte für schnelle Deerhounds ziehen. Das sollte ca Rennwhippettempo sein)

    Hm, aber der hat doch Augen im Kopf und kann dann doch das Tempo entsprechend anpassen.

    Dass das bei mehreren Hunden schwierig ist, ist klar, aber sie war ja alleine

    Bissl ein Rasse- und Tempogefühl brauchts halt trotzdem. Ziehst zu weit vorn, kann sein, dass grad ein junger Hund auch nimmer läuft.

    Die Anfangsbeschleunigung und das Durchschnittstempo sind ja sehr unterschiedlich. Von 40-70km/h ist da im Windhundsport alles drin.

    Aber ja, schaut sehr unglücklich aus. Gibt bessere und schlechtere Hasenzieher. Und manchmal auch einfach Pech.

    (Bei dem Zugssystem kann zumindest nix reißen, bei unserem Endlosschlepphasen plumpst manchmal der Hase mittendrin runter, weil Zugseil gerissen oder aus der Führung gesprungen)

    Video vom 2. Lauf

    Hier ist mal das Video vom Abbruch. Nach dem Überholen war sie halt sichtlich irritiert.

    Lass Dich nicht verunsichern. Is bei uns auch schon passiert. (Tollerweise mitten beim ersten Solorennen. Überholt Frln Hund doch den Hasen, was eigentlich nicht passieren dürfte. Bellt ihn an und kennt sich nimmer aus).

    Einfach weiter machen (und dem Hasenzieher mitteilen, er möge bitte für schnelle Deerhounds ziehen. Das sollte - momentan - ca Rennwhippettempo sein)

    ach spannend

    ja, ich dachte son windhund rennt halt eh 😅

    Fiannas Schwester durfte letztens Coursen. Für mein Laienauge sah das super aus. Genau so, wie ichs mir vorgestellt habe bisher: "Hase" los, Hund los, Vollgas bis zum Ende, packen, töten

    Ohne das je vorher gemacht zu haben. Dabei sah sie auch etwas koordinierter und "spritziger" (hat die Kurven enger genommen), als die erfahreneren Galgos vorher.

    Sehr spannend das ganze! Danke für den Einblick :)

    Kann theoretisch auch sein, dass die erfahreneren Galgos zb vorausschauender liefen und mitrechneten, ob man dieses unrealistische ZickZack echt spurgenau mitmachen muss oder nicht doch abkürzen könnte (Was aus Menschensicht Punktabzüge bringt, vom Hund aber schlau ist. Warum verausgaben und nen blöden Winkel laufen, wenn der eh dort drüben dann wieder kommt?

    Zu zweit braucht auch etwas andere Taktik, als allein.

    Zusätzlich ist es eine Frage des Tempos. Zwar geht es beim Coursing nicht um Geschwindigkeit, aber ein Kurs ist für alle Rassen gesteckt, die teils ganz verschieden laufen.

    Je schneller der Hund, umso schwieriger sind enge Wendungen. Rennwhippets zb sind wesentlich unwendiger, als Coursingwhippets. Das Tempo braucht mehr Wendekreis.