Beiträge von pinkelpirscher

    Wenn ich eine Giraffe in der Autogarage halte, kriegt die irgendwann Nackenprobleme. Also sind Giraffen Qualzucht.

    Die Natur selber hat etliche Farben und Formen hervor gebracht, wo man sich fragen könnt, ob die spinnt. Trotzdem funktionieren diese Farben und Formen - in dem Umfeld für das sie gemacht sind. Da ist dann womöglich auch das Glubschauge kein Problem.

    Ich frage mich manchmal, abgesehen davon, dass ich die gängigen Zuchtpraktiken und etliche ihrer Auswüchse nicht begrüße, ob wir nicht insgesamt völlig ignorieren, dass nicht alles für alles gemacht ist?

    Ist etwa die Tatsache, dass meine Hunde, würden sie im dichten Wald oder Gebirge ins Hetzen geraten, eine deutlich erhöhte Verletzungsgefahr hätten, weil sie zu schnell für Jagd in dem Gelände sind, gleichbedeutend mit: die sind insgesamt zu schnell?

    Ist Kurzbeinigkeit oder Langrücken automatisch ein Problem, weil es beim Agility Probleme machen könnt?

    Oderoder.

    Natürlich sind die Dinge wesentlich komplexer, aber manche Punkte in Qualzuchtdiskussionen, da denk ich mir bisweilen Naja, aber warum muss Typ A genau das können, wie Typ B, obwohl völlig verschieden?

    Verbiet ich Frösche, weil sie nicht fliegen können?

    Morgens je ein Portiönchen Trockenfutter mit Joghurt.

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    Die "Sie werden so pinkeln müssen" Karnermischung (so RindfleischpansenhühnerhalsInnereinmix) mit 1er Dose Nassfutter mit Buchweizenbrei mit Schaffett mit Karotte-Petersilie-Birne-Blattsalat-Sesamöljoghurt.

    Morgen ist Rennbahntraining, da muss ausreichend Flüssigkeit im Hund sein (zum Preis, dass auch viel Flüssigkeit ausm Hund raus geht)

    Dich mehr trauen.

    Spätestens, wenn man Hund vorm ersticken bewahren muss und sogar mit der halben Hand im Zwerghundschlund steckt, um das quer liegende Kauteil heraus zu befördern, merkt man, wie tief man wirklich käme. Dabei muss man für Tabletten nicht mal so tief.

    Vielleicht wartest Du auch nicht lang genug und lässt sie den Kopf bereits absenken, bevor sie geschluckt hat.

    (Blöd, falls sie die Anspannung rund um Tablettengabe jetzt unschön verknüpft hat. So ausm Bauch raus tät ich nem Hund, falls er Tablettenerwartungsstress zeigen würd, jetzt einfach zu unterschiedlichen Zeitpunkten Superfutter in den Hals stecken, wie ne Tablette und dann noch ne wohlschmeckende Kleinigkeit so aus der Hand geben.

    Es geht ja nicht immer um die Tablette allein. Manchmal hat man bei zig Versuchen, gepaart mit der eigenen Unsicherheit, dem Hund einfach zuviel Druck gemacht, dass eben der Prozess des Medikament ins Maul verabreichens negativ besetzt ist, nicht nur das Med. selbst)

    Ich hab überlegt, ob ich nochmal drauf rum reiten soll, aber angesichts der Aufbaugeschichten und was kann man nicht alles tun, sag ich's nochmal, warum ich da mindestens skeptisch bin.

    Unabhängig von meiner persönlichen Meinung zu solchen Fällen und Straßenhunde um jeden Preis retten oder auch "retten":

    WENN die Hündin momentan wirklich so untergebracht ist, wie auf dem Foto: Nein, vergesst es. Erlöst das arme Tier. Dann passen einfach die Basics schon nicht, fehlt Material und Wissen für die adäquate Versorgung eines schwer verletzten Hundes, der zu allem Überfluss Leben im Haus wahrscheinlich nicht kennt.

    Anderes Land, andere Herangehensweise an Hundehaltung, eingeschränkte Möglichkeiten. Ja.

    Aber einerseits moderne Möglichkeiten suchen und derweil liegt der gelähmte, unbekannt wie sonst noch verletzte, inkontinte Hund irgendwo im Raum am bloßen Boden auf ner Decke und muss rum robben oder aufstehen, wie auch immer sie das tut, obwohl keiner weiß, ob das aktuell nicht verschlechternd wirken könnt, das geht nicht gut zusammen.

    Ohne Erfahrung mit so schwer verletzten und massiv eingeschränkten Hunden muss man wahrscheinlich sehr gut aufpassen, nicht unabsichtlich und mit eigentlichen guten Absichten, das Elend noch weiter zu vergrößern oder verlängern.

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    So sieht Sie derzeit aus

    Noch was dazu.

    Wenn das ihre dauerhafte Liegestatt ist, plus sie nicht regelmäßig umgelagert wird, liegt sie sich sehr schnell massiv wund.

    Dass sie auf dem Boden rutscht, mit den Gliedmaßen, die halbwegs funktionieren, ist auch nicht verwundertlich. Sieht nach Parkett oder Laminat aus. Als Straßenhund würde sie da drauf auch gesund und mit allen Beinen funktionsfähig, nicht sofort gut laufen können.

    Falls, aber nur falls, das am Bild die Art und Weise ist, wie sie aktuell gehalten wird, wär das für mich noch ein Grund mehr, nicht mal bis Samstag zu warten. Es bräucht pflegerisch wesentlich mehr als das, um ihr nicht noch mehr zu schaden.

    Ich seh das sehr kritisch.

    In Ländern mit viel Elend, Armut, exorbitant hoher Straßenhundpopulation auf den tragischen Einzelfall zu fokussieren, damit tu ich mir echt schwer.

    Wie schwer verletzt und krank sie wirklich ist, ist unbekannt, derweil liegt sie halt tagelang rum und ist hoffentlich gut zugedröhnt mit Schmerzmittel, sonst wär sie gleich euthanasieren lassen gnädiger.

    Habt ihr Zeit und Mittel, euch fortan um einen schwer behinderten Hund zu kümmern? Ihr habt andere Hunde auch, nehm ich an? Was ist mit denen, wenn ihr dauerhaft einen sehr betreuungsintensiven Pflegefall daheim habt?

    Sofern irgendsowas wie Rollstuhl möglich wär: Ließe das Eure Wohnsituation überhaupt zu? Treppen, Wege, Garten, Lift, was auch immer.

    Tierärztliche Versorgung nicht so prickelnd, oder? Und wenn, dann weit weg.

    Gibts Tierphysio, Hersteller für Rollstühle, Prothesen, was auch immer bei Euch im Dorf, der Stadt, im Land?

    Ein schwer verletztes Lebewesen zu finden, lässt einen ja nicht kalt. Man will helfen.

    Aber kann man so helfen, dass es halbwegs Sinn macht oder verlängert man damit nur das Elend?

    Für mich selbst wär ich mir relativ sicher, dass ich einen solchen Hund sofort einschläfern hätt lassen und dafür irgendnem örtlichen Tierschutzprojekt was gespendet hätte.

    Das kann man anders sehen.

    Ich finds menschlich verständlich, so zu handeln wie ihr. Wirklich sinnvoll, so insgesamt gesehen absolut nicht.

    Ja, vielleicht macht es für sie nen Unterschied, "lohnt" es sich für das Einzeltier und es wäre sowas wie Lebensqulität möglich. Oder auch nicht und eigentlich macht es alles eher schlimmer und einen Schlusspunkt setzen wär humaner gewesen.

    Im Grunde hängt es nicht nur davon ab, was an Verletzungen oder Erkrankungen sie tatsächlich hat, sondern ganz simpel auch davon, ob ihr es Euch finanziell, zeitlich und unter Berücksichtigung Eurer vorhandenen Hunde leisten könnt und dann auch wirklich in der Lage wärt, das wochen-, monate-, jahrelang durchzuziehen, schlimmstenfalls in dem Zustand verbleibend, in dem sie jetzt ist (Den ich für unerträglich halte).

    Natürlich kann sowas auch immer mal. sein. Trotzdem neigt man in der Hundeforenwelt bisweilen zur Überdramatisierung. Oder als Neuhundehalter.

    Hund frisst nicht, war etwa in meiner Stichprobe, so cirka 16 Hunde, noch nie Zahn (außer im Zahnwechsel Milchzähne zu adultes Gebiss)

    Zahnschmerzen wäre einer der blöderen Gründe, meistens ist es einfacher. Sind es die einfacheren Gründe nicht, muss man eh nach komplexeren schauen.

    Aber man muss bei "Hund mäkelt seit 2 Tagen" tendentiell nicht als Notfall zur Klinik rasen.

    Das einfach angemerkt, weil man Ersthundehalter auch komplett in den Wahnsinn (und die Armut) treiben kann. Und da plädier ich für mehr Gelassenheit. Nicht gleich die Horrorszenarien ausmalen, sondern bei den Basics anfangen. Grundsätzlich zu wissen, was noch alles sein könnt, ist nie verkehrt.

    Aber wieviele Leute hier standen bei junger Hund frisst seit vorgestern weniger, sofort beim Tierarzt? Und bei wie vielen war es wirklich worst case?

    Bei meinen Hunden wars zb Läufigkeit, Scheinträchtigkeit, Am Vortag überfressen, MagenDarmInfekt. Giardienbefall. Schmeckt nicht. Mir is zu heiß. Mandelentzündung. "Mir is schlecht!" als Medikamentennebenwirkung. Groggy nach Narkose. Futter war nicht so bekömmlich. Futter war zu lange offen und ausgeraucht. "Gestern gab's aber geilers Zeug". Kein Hunger. Bauchweh. Etc.

    Hund frisst nicht, ist kein völlig exotisches Phänomen. "Um Gottes Willen, sofort Arzt. Sicher Zahnschmerzen" wär schlichtweg nicht meine erste Reaktion. So an den verunsichterten Anfänger gerichtet.

    Und auch immer möglich: die Portionen der letzen Tage waren der Bodensatz im Futtersack und der schon länger offen. Fressen manche Hunde dann ungern.

    Sofort ein Zahnproblem vermuten und zum Tierarzt gehen kann man natürlich. Grad wenn man zuviel Kohle rumliegen hat.

    Aber ansich würd ich mal ein paar Stufen weniger dramatisch anfangen, wenn sonst nix dafür spricht.

    Bei Hündin am Höhepunkt der Scheinträchtigkeit (Scheinträchtigkeit ist eine normale Zyklusphase beim Hund. Muss halt nicht sehr deutlich ausfallen, aber ist trotzdem da) frisst seit 2 Tagen nicht gut, nebst Wetter schwingt plötzlich wieder auf heiß, würd ich persönlich noch gar nix an Diagnostik auffahren.