Beiträge von pinkelpirscher

    Nein. Die Klinik zog nach Erdberg.

    Die "Jetzt sind wir nur noch Tagestierarzt mit Klinikpreisen" war/ist noch am alten Standort.

    Hier ist nur die Rede von der Praxis.

    Aber hier gehts ja um Kliniken.

    Schon. Aber das war der Standort mit Klinikausstattung. Nur halt nicht rentabel genug für die Aktionäre. Es wär von dem was dort ist, immer noch ne Klinik.

    Inhouselabor, Ultraschall, Röntgen etc haben etliche Praxen im Umkreis gar nicht. Bislang wurde man häufig vom Praktiker nach Breitensee weitergeschickt.

    Onion

    Übrigens reagieren sehr viele Hunde besonders auf Menschen, die Angst vor ihnen haben - auf unterschiedliche Art. Manchmal ist es auch nur Neugierde.

    Ob es wirklich "Angst riechen" oder vielmehr die "seltsame Körpersprache" ist, ist als Mensch schwer zu sagen. Aber Hunde sind halt sehr gute Beobachter mit einem Blick für Bewegungsdetails.

    Hunde verstehen aber auch bestimmte Gesten, die sie selber nutzen zb. Weg schauen und einen Bogen gehen kann man zb auch als Mensch probieren.

    Ich bin zwiegespalten. Man wird hier im städtischen so oft und so eng von Joggern, Radlern am Gehweg oder den unsäglichen E-Scootern überholt, dass ich es keinem meiner Hunde verdenken würde, wenn er mal schnappt.

    Ich bin selber oft kurz davor, zuzuschnappen. So nah vorbei ist eine Unterschreitung der Individualdistanz, die selbst Menschen oft als unangenehm empfinden. Ich empfinde es als extrem unhöflich, wie nah fremde Menschen einem oft kommen, weil sie jetzt unbedingt xy müssen.

    Natürlich ist ins Bein geschnappt werden trotzdem weder angenehm noch toll.

    Vor 30 Jahren oder so, hieß es noch: "Lauf nicht neben Hunden oder geh nicht so nah ran und wenn doch, selber Schuld". Heut muss ich als Hundehalter 500 Augen haben, 70% davon hinten.

    Mein persönlicher Wunsch an die belebte Umwelt wär ja: lasst überhaupt alle wieder etwas mehr Abstand. Kein Training ist ruiniert, wenn man kurz runterbremst, sei es Lauf oder Rad oder wartet, oder was sagt.

    Und natürlich sollten auch Hundehalter mal warten können oder ausweichen oder Hund ran rufen. Irgendwie tät allen Seiten bissl mehr Rücksicht und allen Raum lassen ganz gut.

    Hundundmehr


    Unter anderem wurden Bilder eines Probetrainings bei einem dem ÖKV unterstellten Verein als "Beweis" geliefert.

    Weiterleiten an die Staatsanwaltschaft ist nicht das Ding. Die sollen und müssen ermitteln und wenn sie das nach zusätzlichen Hinweisen tun, auch den Umfang dessen, was potentiell strafbar wär, erweitern.

    Weiterleiten an Medien und Straftatbestände als gegeben darstellen ist die Problematik. Und da war die Pfotenhilfe sehr emsig.

    Und dass das studienuntermauerte Statement zum Schutzhundesport spontan in den Stunden nach dem Vorfall entstanden ist. Tut mir leid, aber das kauf ich niemandem ab.

    Man hat n Thema damit und nun Gelegenheit gewittert.

    Die Diskussion ist ja in Österreich nicht neu. Die gab es bereits rund um die Einführung des verpflichtenden Hundeführscheins in Wien, damals noch unter U.Sima, gern in Verbindung mit der Wiener Tierschutzombudsstelle. Eins der ersten Gutachten aus denen man abschreiben kann ist aus 2006.

    Die Diskussion flammt mehr oder weniger intensiv nach schweren Beißvorfällen mit Todesfolge immer wieder auf.

    Und da graust mir auch, weil alles in einen Topf geworfen wird, einmal umrühren und medial auskippen.

    Um das menschliche Opfer geht es dieser Seite auch nicht. Is nur die sophisticated Version von: "Der Hund kann ja nix dafür, Schuld hat das andere Ende der Leine".

    Wenn sie einen Verdacht hat, kann und soll sie das der Staatsanwaltsschaft weiter leiten. Der Weg gleich auch die Medien einzuschalten, die Werbetrommel für sich selbst anzuwerfen, sofort ein Pressestatement zur Hand zu haben ist...mindestens schräg.

    Vielleicht war sie dort und die haben genau so gelacht über ihre Hirngespinnste, wie wir hier.

    Wer weiß...

    Je nach Zeitungsartikel ist es ja auch nicht gleich vorgelegt worden.

    Beweise oder "Beweise" wurden aber laut ebendiesen Berichten immer dem Verein zugespielt, nicht der Staatsanwaltschaft. Infos und "Beweise" und Erklärungen liefert ein privater Verein, nicht die Staatsanwaltschaft.

    Mir missfällt schlichtweg der rechtsstaatliche Schlenkerer, der da passiert.

    Wenn zusätzlich zur Tötung der Nachbarin, die übel genug ist und Konsequenzen für die Halterin haben wird, haben muss, von unbeteiligter, privater Seite ein weiterer Straftatbestand als erwiesen dargestellt wird und medial landauf landab gebracht wird, das ist doch einfach in jede Richtung mies.

    Wenn es stimmt, muss es die Staatsanwalt feststellen, wenn es nicht stimmt, ist es ein ziemlich heftiger Vorwurf.

    Veröffentlichen zukünftig nun nach Beißvorfällen ständig Tierschutzvereine Screenshots von FBProfilen, die ihnen missfallen und erklären der Welt, was war?

    Oder ham wir schon noch ermittelnde Behörden und Gerichte auch und ist privat andere öffentlich der Straftatbestände zu bezichtigen nicht doch bissl problematisch?

    Keine Ahnung, was die Pfotenhilfe da reitet, aber es ist ne miese Tour.

    Das selbe wie den Rütter bei der ständigen Hetze.

    Da hat jemand eine persönliche Agenda und sieht in der Tragödie jetzt seine Chance, seine Vorstellungen durchzudrücken, getragen von der öffentlichen Entrüstungswelle.

    Hatte es ja schon mal erwähnt, aber ich hoff echt ÖKV, Sportvereine und Co greifen zur Verleumdungs- oder Unterlassungsklage.

    Der Fall ansich ist schon grausig. Dass es dann aber noch jemand völlig Außenstehender schafft, mit Pseudodetektivarbeit und alle Medienredaktionen im Land aufganseln, die Sache so zu drehen, dass etwas als erwiesen gilt, bloß weil sie es sagt.

    Mir graust so dermaßen. Ja, natürlich vor dem Vorfall per se. Aber auch, wofür ihn andere nutzen und dass Unschuldsvermutung und Co plötzlich wurscht sind.

    Wenn sie einen Verdacht hat, kann und soll sie das der Staatsanwaltsschaft weiter leiten. Der Weg gleich auch die Medien einzuschalten, die Werbetrommel für sich selbst anzuwerfen, sofort ein Pressestatement zur Hand zu haben ist...mindestens schräg.

    Wobei ich fast lachen muss. Die restliche Argumentation ihrerseits is ja verklausuliertes Gekampfschmusere. Der Mensch muss das gemacht haben, sonst kann es nicht sein.

    @Helfstyna

    Man darf nicht vergessen, dass es auch diese Dame war, die nicht nur die Staatsanwaltschaft einschaltete, was ihr gutes Recht ist, sondern auch gleichzeitig die Medien und damit ein von ihr, als völlig unbeteiligte Person, behaupteter Straftatbestand als erwiesen verkauft wird.

    Keine Ahnung, was die Pfotenhilfe da reitet, aber es ist ne miese Tour.

    Na ja, die Besitzerin von Enco dachte auch genug Technik fürs Halten ihrer Hunde zu beherrschen und die Tiere standen wohl auch gut im Gehorsam. Trotzdem ist jetzt ein Mensch tot, einer verletzt, ein Hund euthanisiert und viele Menschen traumatisiert.

    Einmal zu viel Selbstvertrauen.

    Was tun wir denn dann mit Leuten, die einen einzigen Hund nicht halten können?

    Und zwar nicht in der Gewichtsklasse 30 plus.

    Ich mein, das ist ja nicht so selten, dass Hundehalter potentiell ihren Einzelhund nur gehalten kriegen, weil er so nett ist, sie nur halb mitzuschleifen und den Bremsanker hinter sich vereinzelt sogar wahr nimmt.

    Dass nicht alles immer funktioniert, ja. Und in Extremfällen auch extrem endet.

    Aber wenn man sich an der Anzahl von Hunden aufhängt, müsst man bei 1 anfangen. Es gibt ne erschreckend hohe Anzahl an Menschen die mit einem Hund in Gewichtsklasse 0 bis 100kg nicht vernünftig ausm Haus kommen und das nicht, weil der Hund so schwierig ist, sondern weil sie es nicht können.