Beiträge von pinkelpirscher

    Hier ist das ganz easy, jeder Hund muss ja irgendwann Mal zum TA. Spätestens da fällt auf wenn der Chip nicht im Register ist

    Damit bürdet man Tierärzten Zusatzarbeit und Verantwortung auf.

    Sowas in der Art wird ja in Österreich zb diskutiert. Aber warum verdammt sollen Tierärzte Ämterjobs machen und Gesetze kontrollieren, zusätzlich zu dem, was sie ohndies schon alles müssen?

    Elbenwald

    Keine Ahnung, auch, wieviele Leut die Hunde im Niger und Mali wirklich kennen , inkl der Landschläge, also auch der fürchterlich unreinen Mischlinge - und wie die Hunde da genau arbeiten und was europäische Interpretation ist und was kleine europäische Zuchtbasis und Championzucht, Titel, statt Wesen.

    Für mich hab ich beschlossen: Danke, nein. Dass ein eher territorialer, reservierter Hund bei uns nicht passt, war mir vorher schon klar. Nach Azwakhring in Greppin reizen sie mich gar nimmer.

    Es gibt wohl auch Leute in der Szene, die solche Dinge als Wesensmangel sehen und finden, dass die falschen Hunde in der Zucht sind. (Was tut zb ein Junghund bei einer Zuchtschau, der anscheinend einen Menschen gröber verletzt hat? Es klang zumindest nach Mensch, nicht Hund. Aber schön blumig formuliert.)

    Der Rüde, der im Ausstellungszelt neben uns seine Mithunde anging, hat dann anderntags auf der Rennbahn eine Hündin angegriffen und so Späße.

    Ein paar Besitzer standen hektisch rum, immer bedacht, dass ja niemand dem Hund zu nah kam. Am Schlimmsten fand ich aber die, die selbst nicht an den eigenen Rüden konnte.

    Für mich war das ein züchterischer Tiefpunkt. Das war Gruselshow.

    Jo und dann sagen halt manche: "Sorry, aber auch in Mali braucht keiner Hunde, die im Dorf die Kinder fressen".

    Aber natürlich sind das trotzdem die "Herden- und Lagerschutzhunde" unter den Windhunden und nicht so easy going wie die Engländer, auch die netten Exemplare eher nicht.

    Elbenwald

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    GhAres ist leider nur noch selten aktiv. Die hat etwas profundere Azawakh Kenntnisse als ich.

    Ich kenn nur die unserer ehemaligen Tierärztin und ein paar entfernte Sportbekannrschaften (und da durchaus auch Azis, die nicht offensichtlich assi sind).

    Mir ist allerdings letztens bei einer Ausstellung echt alles vergangen.

    2 sitzen mit Maulkorb im Auto, damit das Auto überlebt. "Ach, und der ist letzte Woche retour gekommen. Es gab einen "Unfall" (Sprich: ernsten Beißvorfall)"

    "Richter sowieso hat im Ring Azwakh ANGEFASST. Der muss doch wissen, dass man das nicht macht! Welch ein Unterschied, der Richter heut ist ein echter Rassekenner, der greift nicht hin".

    "Gehen Sie bitte wo anders hin, da kommt ein Azawakh."

    "Können sie mir die mal halten? Halten! Nicht anschauen, nicht ansprechen. Schauen Sie einfach dort rüber und bewegen sich nicht".

    Oder so Sachen wie:

    "Die Leut haben immer Angst um ihre Hunde. Dabei liebt er andere Hunde. Er beißt nur Menschen in den Hintern."

    "Na bei mir kann ich keinen Publikumsverkehr und andere Hunde haben. Ich hab 9 Azawakhs, da gibt es Tote."

    Zum Glück gibt es auch ein paar Azawakhleut die nicht finden, dass sie per se Stinkstiefel sein müssen.

    Wachsam, territorial und so, ja. Aber nicht unkontrollierbar unangenehm.


    Danke pinkelpirscher , das werde ich mir alles mal ansehen! :D

    Zum Azwakh kann man allerdings gleich mal sagen: Falls der ein potentieller Rassewunschkandidat ist - lass es. Das sind keine Anfängerhunde und was da als Verhalten im deutschsprachigen Raum als rassetypisch dargestellt und gezeigt wird, da kriegst die Krise. Schutztrieb, gut und schön, aber mal einen Tag Mäuschen am Azwakhring und man hat Fragen, viele Fragen. Zum Beispiel, wer als erster panisch wird, wenn man boshaft trollt und fragt "Darf ich den mal streicheln?"

    Deutsch oder Englisch?

    Unbedingt auf Deutsch, mein Englisch ist grottig. :ops:

    Da wirst Du zum Azawakh wenig finden, da sieht es insgesamt mau aus.

    Greyhound ist auch großteils auf Englisch, da sind, unter Vorbehalt, einige Rescuebücher ganz okay, aktiven Renngreyhound suchen ja weniger.

    "The Greyhound Show" ist eine tolle deutsche Seite, zwar großteils über Showgreyhounds, aber die decken sehr viel ab, vorallem im Bereich Gesundheit und Genetik.

    Zum Whippet wird man vermutlich das Bunyan Buch lesen können. Die war eine der Whippetpionierinnen in D, mittlerweile spielt sie kaum mehr eine Rolle.

    Deutsch oder Englisch?

    Ich hab es nie fertig gelesen.

    Die Schritts sind definitiv die Sloughi-Experten im deutschsprachigen Raum, für andere Rassen nicht zwingend und, wie viele Windhundbücher find ich den allgemeinen "So zieht man Welpen auf und so füttert man Hunde" Teil eher entbehrlich.

    Das Kapitel über die mediterranen, windhundähnlichen Rassen ärgert mich, es ist zum Glück sehr kurz und sehr unvollständig.

    Aber für nen breiteren Überblick braucht man ohnedies mehr Literatur.

    Beschreibung der FCI Standards sind offensichtlich buchfüllend, aber machen den Hundetypus nicht zwingend greifbarer.

    Es gibt bessere Bücher. Meist im englischsprachigen Raum.

    "Windhunde der Welt" von Rüdiger Daub kriegt man manchmal antiquarisch, das mag ich unter den deutschsprachigen Büchern persönlich mehr, auch weil oder obwohl es eher historisch orientiert ist.