Beiträge von pinkelpirscher

    Würgt sie oder ist es eigentlich husten?

    Mein Gassihund, der Treppen getragen werden muss, würghustet dabei - oder danach. Bei ihm kommt es klar vom Herzen. Sobald etwas Druck aufs Brustbein kommt, tut er sich schon schwerer. (Allerdings kann ich ihn anders nicht tragen, da wird man zu leicht gebissen, wenn ihm was nicht passt).

    Beim Lungenödem hustete/würgte er auch beim hochheben schon.

    Der Husten beim Tragen ist bei ihm, zumindest unter Medikation, der deutlichste Hinweis auf seine Herzinsuffizienz. Nächtlichen Herzhusten zb hat der nicht.

    Wünsch ich Euch natürlich nicht. Aber tatsächlich kenn ich "Husten/würgen beim Tragen" bisher nur als Herzthematik.

    Neigung zu Beinbrüchen hat man u.a bei Kleinsthunden wie Rusky Toy o.ä. ja leider auch.

    Und Verzwergung ansich ist ne Gratwanderung. Bis wohin ist Klein- bis Kleinsthund, nebst nicht ganz proportionaler Schrumpfung von Körperteilen und Organen, eine quasi diverse Spielart und wo wird es systematisch kritisch bis potentiell ungesund für den Hund?

    Windspiele sind für mich so eigentümlich zweischneidig. Neben "Bricht sich Bein wegen Windhauch" gibt es gleichzeitig auch robuste Sportler. Und das scheint nicht ganz allein an Größe/Kleinheit zu liegen.

    Es begenen einem sehr wohl auch etliche Hunde wie von l'eau beschrieben - und ich empfinde manches Windspiel als völlig verbaut , aber ich wohn ja quasi in der Sportwindspielhochburg zwischen Tschechien, Slowakei und Ungarn und da sind dann immer mal wieder wirklich beachtliche Hunde dabei. Sowohl optisch, als auch in Robustheit und Leistung.

    Bei erblichen Gesundheitsthemen, die nicht rein anatomisch bedingt sind, wie die angesprochenen Augenerkrankungen, vielleicht auch eine Bruchneigung, sofern wirklich erbliche Komponente, frag ich mich immer, in wie weit mans Qualzucht nennen kann.

    Klar gehen ein Gutteil gesundheitlicher Themen beim Hund auf Zuchtpraktiken zurück, bei allen Rassen. Aber das Problem ist dann nicht zwingend die Rasse ansich oder ihr Aussehen, sondern der generationelange unkritische Umgang mit Engzucht und Co.

    Podenco ist keine Rasse, sondern ein Sammelbegriff.

    PodenGo portugues ist eine Rasse (zusätzlich zum Sammelbegriff) Oder eventuell 2-3, genetisch. Grad die kleine und mittlere Varität ist schon anders drauf, als ein PodenCo Canario oder Ibicenco zum Beispiel.

    "Jagdhund, Wachhund und Gesellschaftshund" sagt der FCI Standard.

    Der kleine Podengo Português Pequeno hat optisch mit "windhundähnlich" oder "Urwindhund" nicht viel zu tun. Und wird jagdlich teils wie ein Terrier eingesetzt, auch Baujagd oder früher Ratten am Schiff fangen, nicht nur "Kaninchenjagdhund der Balearen".

    Zunehmend scheinen Pequeno und Medio auch als reiner Familienhund gezogen zu werden.

    (Da simma dann womöglich so im Bereich wie bei den mexikanischen und peruanischen Nackthunden unterwegs. Hund vom Urtyp, aber nimmer nur auf Jagd selektiert)

    Soweit ich weiß sind Beinbrüche bei der Rasse ein recht großes Problem.

    Die Knochen sind meine ich ( man korrigiere mich wenn ich falsch liege) etwa so dick wie Bleistifte, und zusätzlich lässt sich das wohl aufgrund dessen dass die so dünn sind, schlechter behandeln ( bzw braucht es uU nochmal extra spezialisierte Tierärzte die das richten können).

    Obs Qualzuchten sind weiß ich nicht, aber eindeutig zu fragil gebaut. Gibt aber glaub auch gemäßigtere Vertreter.

    Mit einer Portion Vorsicht zu lesen, beim Windspiel steck ich nicht tief drin.

    Es gibt Theorien zu den Beinbrüchen. Dass die einerseits eine genetische Komponente haben und in manchen Linien gehäufter auftreten könnten. Oder dass sich Bewegung als Junghund auswirken könnte - und Windspiele, die zuwenig Bewegung und Freilauf haben, höheres Bruchrisiko haben. Was mir nicht völlig absurd erscheint, Bewegung hat auch Einfluss auf Knochendichte. Die Gleichung: dünner Knochen - hält nix aus, geht ja bei den grundsätzlich recht schmal gebauten Windhundrassen ja sonst auch nicht auf.

    Hochläufige Toyrassen sollen aber insgesamt ein höheres Risiko für Frakturen, besonders der Vorderbeine, haben.

    (Bei anderen Windhundrassen sind es wenn überhaupt, dann häufiger Sprunggelenksbrüche bei Belastung.)

    Persönlich tu ich mir schwer mit ihnen. Optisch reicht die Streuung von "Du meine Güte, welch verkorkste Kreatur" bis zu "Cooler kleiner, fitter Hund".

    Erstaunlicherweise sind sie neben Whippets die zahlenmäßig häufigst vertretene Rasse im aktiven Windhundsport und dort oft erstaunlich zäh und keineswegs ständig verletzt (Im Sportumfeld kenn ich selber auch keins mit Beinbruch, obwohl durchaus welche, die sich was brachen, rein nur beim vom Sofa springen).

    Was mich immer nervös macht und verwundert, dass da nicht alle Kreuzbänder ausleiern, ist die Art und Weise wie sich die Hinterläufe an der Leine ziehender Windspiele teils biegen und drehen. Da hab ich aber generell n Thema damit, so kleine leichte Hunde gegen Bremsanker Mensch ziehen zu lassen. Aber nunja. Vielleicht sieht es auch einfach nur gruselig aus.

    Was auffällt: beim Windspiel sind überdurchschnittlich viele wirklich fett. Und gleichzeitig wirken überdurchschnittlich viele mangelernährt und/oder unterbemuskelt (da ist mir noch nicht klar, ob das menschgemacht oder genetisch ist. Aber im Vergleich zu anderen Rassen wundert es mich. Zu dicke Windhunde - nicht unüblich, aber zu dünne ansich selten.)

    Knickruten und Fehlstellungen vorne seh ich öfter. Und Hunde, die insgesamt ungesund gebaut wirken. Aber auch ganz tolle Windspiele.

    Die Verzwergung wird sich wohl auswirken, wie sich Verzwergung halt auswirkt.

    Größere bis zu große Windspiele wirken auf mich oft hm...besser. Aber nicht immer.

    walkman

    Das Zittern haben andere Rassen teilweise auch. Je nach Kontext ist dem Hund auch einfach kalt oder er ist aufgeregt.

    Große, seitlich liegende Augen sind ja eher windhundüblich. Dass sie durch die Verzwergung mitunter etwas mehr rausstehen - ich glaube, dass das nicht mehr oder andere Probleme macht, als bei anderen Toyrassen. Sicher weiß ich es nicht.

    Qualzucht? Hm. Bei den meisten würde ich sagen: nein. Das können harte, kleine Hunde sein. Eine Tendenz, dass es in ne kritischere Richtung gehen könnte, besteht bestimmt, wie leider überall. Die kritische Richtung wäre kleiner, kleiner, kleiner nehme ich an. Oder Windspiel nur als Schoßhund.

    Potato

    Nein, ist nicht wahrscheinlich. Es ging mir auch wirklich nur um den dunklen Propf an einer Zehe.

    Speichel färbt rot. (Oder Tränenflüssigkeit). Also kann die Farbe theoretisch durchaus mit dem Lecken zu tun haben. Aber dann muss es trotzdem einen Grund geben, warum er leckt. (Wenn die roten Stellen vom Speichel kämen, dann sind die auch nicht sofort weg, wenn die Antihistamintherapie anschlagen würde. Dann hört wohl eher sukzessive das Leckbedürfnis auf)

    4 Pfoten gleichzeitig spricht aber wohl eher für sowas wie Allergie oder Milben oder so.

    Ich weiß nicht, wie verbreitet Epsom Salt in Südamerika ist. Is ein Bittersalz, der auch als Badezusatz für Menschen genutzt wird, und auch pur in manchen Ländern häufiger auch Supermarkt oder Drogeriemarkt rumsteht, als in anderen.

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    Ich denke man sieht dass es rot ist :/ er läuft eigentlich nicht auf Sand, und kein Salz...

    Okay, das sieht erst mal nicht nach den klassischen mechanischen Ursachen aus.

    (Wobei der Dreck an der Innenkralle, die Du abbiegst, theoretisch auch ne leichte Krallenbettentzündung sein könnte. Sieht man zuwenig. Die behandle ich bei meinen in so leichten Fällen mit Kernseifenbad und Betaisodona).

    Epsom-Salz Fußbäder machen nix kaputt, auch wenn man die Ursache nicht genau kennt, wirken aber entzündungshemmend, abschwellend und juckreizlindernd.

    Hat jemand eine Idee warum Cheese schon länger rote Pfoten hat an denen er leckt? Wir waren beim TA, er kriegt Antihistaminico, ist aber nicht viel besser geworden. Futter würde ich ungern umstellen weil er seit dem wir es erst umgestellt haben endlich gut frisst und keine Bauchschmerzen mehr hat. TA meinte es könnten durch den Frühling irgendwelche Gräser sein und glaubt nicht dass es das Futter ist

    Läuft er viel auf Sand?

    Sind Krallenbetten entzunden?

    Sind die Zehenzwischenräume betroffen, also die "Schwimmhaut", oder eher die Ballenzwischenräume?

    Perra

    Zitat

    Und dein "du kennst keinen Windi der nicht häufig ableinbar ist" mqcht mir tatsächlich grad Mut😅

    Mooment, ich spreche nicht von Windhunden allgemein, sondern von Whippets.

    Die okzidentalen Rassen - insbesondere die englischen, die eher keinen Schutztrieb mitbringen - sind gemeinhin, als grobe Faustregel, die einfachereren, weniger unabhängigen Hunde mit geringerem Radius. Vorallem den Whippet kriegt man üblicherweise meist aus guter Haltung und ohne Jagderfahrung. Das kommt noch dazu.

    Dass sich nicht jede Vorstellung von Whippetfreilauf mit meiner deckt, steht auf einem anderen Blatt.

    Aber sagen wir mal so, wie weit Jagdhunde in der breiten Allgemeinheit ganz foren- und gesetzeskonform niemals für 2min verschwinden und doch was erwischen, ist generell fraglich. Trotzdem rennt der Durchschnittswhippet nicht kaninchenmeuchelnd allein durch die Lande oder ist komplett unkontrollierbar. (Und sollte das vom Zuchtziel her auch nie sein)

    Mit Erziehung und Wahl des Freilaufgebiets- und Zeitpunktes merkt man vielen den Jagdhund aber nicht dauernd an. (Zunehmend gibt es leider auch Linien, denen generell der Elan, die Spritzigkeit fehlt. Aber grad beim Whippet hat man eine sehr große Auswahl an engagierten Züchtern und mindestens 3 Zuchtrichtungen).

    2 eigene, 2 Langzeit- und 8 Immermalwiedersittingwhippets dürfen bei mir (mit Einwilligung der Besitzer natürlich) an geeigneten Stellen frei laufen. Empfand ich bisher immer im Längen entspannter als zb damals mit den Galgos. Von den 12 geht nur eine deutlicher auf Spur und muss immer mal wieder erinnert werden, sich nicht zu sehr allein zu beschäftigen. Entgegen aller Gerüchte sind auch meine Hunde aus Rennleistungszucht ableinbar und jagen keineswegs alles und jeden - sie wären nur schneller, wenn sie es täten oder würden mit mehr Wucht wo reinlaufen.

    Es wird schon komplett unableinbare Whippets geben. Aber wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte: 100% offline und nie nie nie nie irgendwas gejagt ist entweder riesen Glück oder gelogen - unableinbar ist manchmal auch einfach nur nie ausprobiert und Angst davor. Der breite Durchschnitt kann meiner Meinung nach mindestens situativ recht passabel abgeleint werden, mitdenken und im Zweifel doch anleinen ist halt sinnvoll.

    Whippet und Katzen: klappt daheim oft sehr gut. Wir haben keine Katze, meine können sich als Besuchshunde trotzdem bei Katzen benehmen. ABER Katze drinnen ist nicht Katze draußen. Und Windhunde töten Beute halt auch.

    In Relation zu manch anderem Hundetyp empfind ich Whippets als eher leise. Abseits von Spielaufforderung und Mobbing hat Whippet 2 im Haus in den vergangenen 2 Jahren bisher 1x gebellt. Ich bin ganz erschrocken.

    Whippet 1 dagegen ist überdurchschnittlich laut. Kreischen aus Frust, kreischen aus Wehleidigkeit, Kreischen vor Aufregung auf der Rennbahn, Bellen als Aufforderung. Abgesehen davon nimmt man sie allerdings praktisch nicht wahr (Und seit sie halbwegs erwachsen ist, hat sich viel davon auch einfach in Luft aufgelöst)

    Meine melden auch nicht an der Tür oder sonst wegen jedem Pieps. Ob die Schritte im Flur zu jemandem aus dem Haus gehören oder nicht, ist ihnen egal (den Cirnechi nicht). Fremde in der Wohnung würden vermutlich verunsichert angewufft, womöglich aber auch einfach nur begrüßt und fiddelnd angesprungen. Inkl. Nase ablecken durch Whippet 1.


    Beim Windsprite bin ich etwas voreingenommen. Die unterscheiden sich charakterlich schon etwas vom Whippet. Nicht stark, aber sie sind eine andere Rasse. Und entsprechen wenn, dann eher den Vertretern aus dem Whippetspektrum, die mir persönlich nicht so zusagen. Die paar, die ich ganz entfernt kenne, sind - mir - zu weit weg vom Terrier, der dem Whippet manchmal noch aus den Augen blitzt und von dem Quentchen Kernigkeit, das ich an ihnen mag.

    Für andere passt das wieder perfekt. Freilauf schätz ich ähnlich ein wie beim Whippet bzw hat hier in der Stadt gefühlt kein Windsprite ne Leine dran.