Wenn ich nicht ganz auf dem Holzweg bin, werden Galgos vor allem für den Sport gezüchtet. Sie werden darauf selektiert einer Hasenattrappe zu folgen. Und zwar dabei jagdlich uneffektiv - also nicht abkürzen, immer alles schön auslaufen. Da diese Hundetypen oft in Gruppen gehalten und trainiert werden und dann auch jagen, ist Unverträglichkeit das Kriterium, dass sie raus sind. In welcher Form, wollen wir jetzt hier lieber nicht breittreten. (Wenn ich das falsch im Kopf habe, dürfen mich die Kenner gerne korrigieren.) Wenn Du also die Einschränkungen mit so einem Hundetyp kennst, das Wesen magst und es so richtig Deins ist, ja, warum denn dann nicht?
Doch bist Du.
Der Galgo Espanol wird vorrangig für die Jagd auf lebende Hasen eingesetzt. Inkl. Kill.
(Bei den wenigen Coursinggreyhounds die es in Irland noch gibt, überlebt der Hase, in dem er unter eine Wand am Lauffeld flüchtet. In England isses seit den 2000ern verboten. Aber mit Greys gejagt wurde eh weniger, seit sie nur auf Tempo gezogen werden).
Das kann dann zwar als Bewerb erfolgen, aber die Hunde jagen während der Saison im Herbst recht regelmäßig und nicht auf präpariertem Feld.
In Spanien und den Balerearen ist Galgo=Hasenjagdhund, Podenco=Laufhund zur Kaninchenjagd.
Lure Coursing, also Attrappenjagd ist eigentlich nur die Ersatzjagd und Sport in Ländern, mit anderen Jagdgesetzen. "Stures Auf Kurs Laufen" ist auch erst seit 2016 oder so von FCI Sportrichtern hoch bewertet. Aber alle Jagdtechniken können Hunde bei der künstlichen Jagd natürlich grundsätzlich nicht ausspielen.