Beiträge von Neala

    So, ich nochmal.

    Frage 1:

    Wie beurteilt man den passenden Abstand zur Achsel bei einem ZHS-Geschirr?

    Frage 2:

    Was meint ihr zu diesem Geschirr? Das kam heute von Xsara an.

    Inlandsis Open-Back Harness, Gr. XXS


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    Für meinen ist das ja bis heute kein Radius, habe 8 m Flexi, 10 m Schlepp und 15 m Schlepp, wenn es nach ihm geht, rennt er min. 30 m vor. Ist leider nur in sehr übersichtlichem Gebiet machbar bisher, hab hier eine Halde, da seh ich gut was so kommt und er darf auch mal laufen.

    Same here. Hatte mich nämlich verschrieben, besitze nur 5 & 10m Schlepp. Wenn es nach Darko ginge, wäre er eher so 50-100m vor mir. 50 bei komplett freier Sicht und abrufbar von mir aus, aber alles andere löst bei mir einen Herzinfarkt aus.

    Das macht dann für mich den guten Trainer aus: Dass er nicht nur kritisiert und schwarzmalt, sondern eben auch aufzeigt, wie man an etwas arbeiten kann - und zwar so, dass es für das Hund/Mensch Team passt, anstatt die eigene favorisierte Methode durchdrücken zu wollen.

    Finde ich auch! Nur "Jaja prima!" bringt mich kein bisschen weiter. Kritik ist erwünscht, dafür zahle ich Geld - aber eben konstruktive hilfreiche nette Kritik und kein "du versaust deinen Hund! und fertig.

    Man sollte sich auch vor Augen führen, dass die meisten Menschen doch nur einen kleinen Ausschnitt mitbekommen.

    Ist bei uns auch öfters so, dass er draußen eben fiept, in die Leine hüpft, null mit dem Kopf bei mir ist und nur am sabbern, markieren etc. Im Garten und drinnen ist er ganz anders drauf.

    Aber ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die sich ihren Hund danach aussuchen, ob er der ruhigste im Wurf ist. Bei so einem Vorgehen frage ich mich immer, ob man wirklich die richtige Rassewahl getroffen hat.

    Finde ich gerade für Anfänger, Familien mit Kleinkind o.ä. nicht verkehrt.

    Haha, das ruft ja beinahe nach einem Thread über die bösen Prophezeiungen von Hundehaltern und Hundetrainern :rolling_on_the_floor_laughing:

    Mach mal bitte! :bindafür:

    Also hatte ich mehrere Stunden bei ihm, wo ich auf der Leine stand und sie auf der Decke bleiben sollte, bis sie sich beruhigt. Nach einer Stunde hat sie immer noch gefiept und gejammert und wir waren von Ruhe meilenweit entfernt. "Das muss sie unbedingt lernen, die meisten Hunde kommen nach wenigen Minuten auf der Decke zur Ruhe". Ja schön, sie halt nicht und sie wars auch nach anderthalb Stunden nicht, sondern ist eher noch mehr hochgefahren.

    Darko konnte das auch null. Aber von 0 auf 100 in der Öffentlichkeit unter strenger Beobachtung des Trainers auf die Decke zwingen und auf die Uhr glotzen - das hätte nichts gebracht. In der ersten Junghundegruppenstunde hat er gefiept, geschnappt, geknabbert, gezappelt und die Leine durchgefressen. Mittlerweile kennt er das mit der Decke sehr wohl, liegt aber je nach Reiz nach wie vor nicht wie eine Schlaftablette da drauf. Ist doch ok :ka:

    Wenn das Haus von jemandem betreten wird den Ida kennt bleibt auch kein Auge trocken, ich erwäge wirklich sie in solchen Situationen anzuleinen. Dagegen spricht sich aber mein Mann aus. Ida kriegt sich vor Aufregung und Freude kaum ein (nicht bei jedem), sie flippt schier aus und ich fände schon wichtig dass sie lernt dass niemand in der doch sehr übergriffigen Art begrüßt wird.

    Same here, Darko dreht völlig durch, wenn Besuch kommt. Gut, der kommt auch echt selten, aber es ist trotzdem arg. Oder auch wenn wir draußen wen treffen. Anleinen/Box führt zu Geschrei... Nicht so einfach. Vor allem weil Besuch das ja immer so süß findet und ach lass ihn doch, der freut sich halt.

    Anscheinend hat Columbus gerade immer mal solche "Konzentrations-Aussetzer", in denen ich gar nicht zu ihm durchdringe - ich hoffe, das legt sich auch wieder.

    Wir haben das seit letzte Woche quasi durchgehend, sobald wir raus gehen :( Das ist anstrengend, ich drücke euch die Daumen!

    Es ist einfach kein Hund der für städtisches Umfeld und 5m Radius gezüchtet wurde.

    Mittlerweile tut es mir leid für Darko, dass wir so städtisch wohnen. Auf die Reize kommt er mittlerweile klar. Aber hier gibts ohne Auto nun mal nicht so viele Freilaufmöglichkeiten ohne sicheren RR als intakter jagdfreudige Rüde. Mittelfristig ziehe ich aber vmtl. zurück in ein Kuhdorf. Ob das mit Feldern und Wald dann klappt? Keine Ahnung. Was ich damit sagen will, es geht mit Darko schon. Aber ich muss auch bereit sein, rauszufahren bzw. jede Sekunde achtsam wie ein Luchs sein, damit er nicht stiften geht. Das mag nicht jeder HH. Und einen Wach/Hüte/HSH hätte ich mir in meiner Wohnsituation 3x nicht geholt.

    Da würde ich persönlich einmal am Tag ne 15m Schlepp dran machen (Handling üben!) und einfach 1-1,5h schönes Spazierengehen, Hundedinge machen und Zeit genießen mit dem Hund machen. Und ihn auch mal ordentlich flitzen lassen, wo das möglich ist.

    So habe ich auch angefangen und mache es noch sehr oft :) 1.5h Schlepp-Spaziergang schaffe ich unter der Woche meist nicht, aber Minimum 30min Frei/Schlepp pro Tag braucht Darko schon. 1h ist schon besser und die langen Ausflüge dann am WE.

    Es ist der erste Hund.

    Den "verkackt" man eigentlich so ziemlich am meisten, wenn man ein Exemplar hat das etwas herausfordernd ist. Man kann und wird nicht alles richtig machen. Aber man wird unglaublich viel an und mit ihm lernen.

    Und du brauchst genau so jemanden. Jemand, der dir einfach mal den ganzen Druck rausnimmt. Der nicht nur die gemütlichen Hunde kennt sondern auch die, die arbeiten wollen, die schlecht zur Ruhe kommen, die halt einfach bisschen irre sind.

    Danke für diese Worte! Ich traue es mich kaum zu schreiben, aber auch ich verzweifle an manchen Dingen, über die ich mich (noch?) nicht gänzlich traue hier zu schreiben. Daher musste ich spontan losheulen bei deinen Worten. Im positiven Sinne. Ich hatte zwar schon gute Trainer*innen für verschiedene Dinge, aber so 100% passendes war niemand dabei. Ich hoffe, ich finde das noch.

    Das (letztere) hört sich toll an! So muss es sein :)

    Ich passe mit Darko auch nicht in die Hundeschulen, wo es eher um 0815-Dinge, bisschen Tricksen, Hundeturnen und co. mit rundum verträglichen einfachen Hunden geht. Da fand ich es bei der, wo ich dann landete gut: Die kennen von Rehpinscher bis HSH-Mix, vom Auslands-TS bis Zuchtwelpe, von netten Kleinhunden bis durchgeknallten Dobis einiges.

    Oder der Trainer war unfähig einen Hund von Rasse x zu arbeiten, weil er da selbst nicht flexibel genug war und die Schuld wurde dann dem Team zugeschoben. Gibt es natürlich auch alles und ist genauso Mist.

    Das schlecht reden oder BS verzapfen kann man mit guter Vorbereitung und Bauchgefühl schon irgendwie aussortieren. Die Kompatibilität zur eigenen Rasse jedoch finde ich nach wie vor super schwierig einzuschätzen und das dürfte mMn. auch mit ein Kernproblem bei so einigen sein. Auch ich suche gerade wen, der*die TH-Terrier/Pinschermixe kann für eine Zweitmeinung und wenn es passt, gerne Training.

    1,5 ist DAS Junghundealter! Da haben sie die dicksten Eier, die größte Schnauze und das wenigste Hirn. Da wird es erst richtig interessant. Meiner ist da auch gerade, und er schwankt zwischen grantig, besoffen, verwirrt, lustlos und Raketenantrieb. Minütlich. Und natürlich ist er oft auch ganz arm und muss neben mir einschlafen, weil alles so hart ist. Klar doch - man erinnere sich zurück an die eigene Pubertät... Verflucht, das war anstrengend und kacke. Und wie ... *schauder* ... cringe man damals war.

    *tief ausatme*

    Mir wurde so oft gesagt, das erste Jahr sei am schlimmsten und irgendwie... weiß nicht so recht. Gerade ist die 1.5 Marke geknackt worden und Gehirn nur rudimentär vorhanden :ugly:

    Mitgefühl mit Darko habe ich definitiv, meine eigene Pubertät (frühreif) war furchtbar.

    Der Nevi ist 2,5 und ich tummele mich hier noch rum, das ist doch gerade das Junghundealter, so ab 6-8 Mon. bis joa 3 Jahre ca. würde ich sagen.

    Das ist der Punkt. Oft heißt es, Hunde sind erst so ab 3 Jahren "fertig". Aber wieso sind so viele Prüfungen sehr viel früher abzulegen, zB. Assistenz/Jagdhund (?)? Und dann entweder bestanden oder Pech. Wenn ich mir überlege, ich müsste jetzt mit Darko zur Prüfung, wir würden mit wehenden Fahnen durchfallen.

    Mir macht der Druck von Außen so einen Stress. Schon in einem Alter von 4 Monaten meinte man „Der muss doch langsam mal ruhig werden“.

    Ach mit sowas kam schon meine Oma beim ersten Treffen an. Es nervt furchtbar :streichel:

    Wenn du kannst, schau doch mal nach einem Obedience-Verein, Dummysport-Verein, Vereine, die die BH anbieten usw. Einfach ein Verein mit regelmässigen Trainingszeiten, wo du was mit deinem Hund machen kannst. Sei es Obedience, Unterordnung, Dummy usw. Dein Hund will nämlich. Auch SV-Vereine kannst du angucken, man darf sich halt nur nicht von den "schwarzen Schafen" abschrecken lassen. Die gibt's überall.

    Ihr habt nicht zufällig Tipps für KA/HB?

    Ich bin zwar nicht der Meinung, dass es für jeden Hund, der halbwegs Bock auf was zu machen hat, einen Verein braucht und es auch fähige Trainer*innen mit Ahnung von Arbeitshunden etc. gibt - aber angucken schadet nie. Bin leider vorbelastet durch dörfliche SH-Vereine früher und habe seitdem großen Abstand gehalten :pfeif:

    (Wehe ihr habt schon wieder 3 Seiten geschrieben, während ich den Post tippe!)

    Hier im Forum mag ich gar nicht so viel über meinen Hund schreiben, denn ein Arbeitshund in Hausfrauen Hand ist ja immer so eine Sache. Und ja, bei wem anderen wäre der Hund sicherlich besser ausgelastet, besser erzogen und überhaupt ...

    Ich lese gerade Berichte von Hunden in Frauenhand umso lieber, wenn es kein easy Leichtläufer ist :nicken:

    Voller Vorfreude Gurt, Geschirr und Leine angeschnallt, loslaufen, joggen, paar Sprints, joggen, laufen.

    Das Hundehirn war leider überall, bloß nicht bei der Sache. Entweder bollernd auf Asphalt ziehen wollen oder beim "Zug" (Lineout) nach links/rechts zum Schnüffelpinkeln gezogen. Ah, und 2x wäre er fast aus dem Geschirr gerutscht.

    Meine Motivation ist dezent gedämpft, hatte ich doch so viel Hoffnung darauf gesetzt, Darko zieht und rennt so gerne :(

    Klar stehen wir ganz am Anfang, aber da momentan wieder mit den Eiern gedacht wird, klappt nix außer im eigenen Garten...

    Mit einer so klaren Ansage wie diese Trainerin es hat, wäre Gonzo in 2 Wochen ein Vorzeigehund. (...)Nur ich schaffe das Zuhause nicht so umzusetzen. Dieses knallharte krieg ich nicht hin. (...) Zum Ruhe-Training also Tipps nehme ich immer gerne entgegen :) wie ich das besser aufbauen kann. Jedoch liegt er auf der Decke nicht angespannt. Beine zur Seite, Kopf am Boden.

    Klar oder knallhart? Was genau macht sie, was du nicht kannst, was fällt dir daran schwer?

    Mir persönlich fiel es schwer, erst mal alles rund um den Hund zu reglementieren. Ich kannte das vorher gar nicht und nein, mir sind nicht nur alte kranke oder Kleinhunde untergekommen.

    Das fühlte sich so falsch an. Aber Perspektivenwechsel hat mir geholfen: Ich mit ADHS muss bestimmte Dinge regeln und stur durchziehen, sonst laufe ich wie ein kopfloses Hühnchen durch die Gegend. Tu ich auch so, aber weniger schlimm xD

    Und so ist es mit Darko. Klar versage ich ihm keine Grundbedürfnisse, er hat diverse Freiheiten, aber grundlegend kommt er auf "101 Möglichkeiten" bzw. volle Freiheit nicht klar. Vielleicht ist es seine Natur, vielleicht mangelnde Sozialisation, vielleicht erblich bedingte Wesensschwäche; ich habe keine Ahnung von seinen ersten 8 Wochen.

    Zur Einordnung: Für eine Trainerin bin ich viel zu weich, inkonsequent und nett. Für meine Mutter bin ich voll streng und konsequent.

    Zur Decke:

    Leckerlis weg. Komplett. Egal wie er da liegt, er erwartet diese regelrecht, sonst würde er ohne nicht aufstehen. So kommt er nie zur Ruhe.

    Deckentraining ist Hund hinführen, auf Decke schicken, ggf. Unterstützung anbieten (davor sitzen, ankuscheln o.ä.), weggehen. Löst Hund auf, ruhig wieder zurückführen. Manche nehmen auch Welpengitter oder Leine hinzu. Da können andere sicher besser was dazu erklären. Wichtig ist nur, dass er das Bett auch wirklich als Safe Space und Ruheort kennt und mag. Wassernapf daneben nicht vergessen. Löst er auf, dranbleiben und wenn du ihn 51x zurück bringst. Ich habe das anfangs kurz gehalten und ausgebaut, Leine gabs nur wenn kein Management möglich war zB. Onlinemeeting im HO.

    Ich finde das auch wichtig, dass man seinen Weg findet und sich damit wohl fühlt. Ich hatte auch mal eine Trainerin da, der Lösungsansatz war dann erstmal die Hunde laufen nur hinter mir, dürfen nur auf Freigabe schnuppern und sich lösen, Spaziergänge in nächster Zeit zu 80% an der kurzen Leine. Ich hab mich so dermaßen unwohl damit gefühlt.

    Super wichtig!

    Mir wurde geraten, Darko erst mal in die Box zu sperren und zwar dauerhaft. Also nur zum Lösen/Gassi etc. raus, sogar füttern sollte ich drin. Auf meine Frage, wie lange das so gehen soll: "Bis er es geschnallt hat". Nachfrage ergab, das könne durchaus Wochen bis Monate gehen. Einen Hund über diese Dauer einzusperren ist jedoch gegen mein Prinzip, habe ich natürlich nicht getan.

    Interessanterweise habe ich festgestellt, dass die Aussenwirkung mit dem jodelnden Hund weniger dramatisch ist, als ich das für mich befürchtet habe. Mehrfach kam jetzt schon von Passanten "Ach, da freut sich aber einer aufs Gassi", oder ähnliche Kommentare. Genervt hat eigentlich keiner reagiert.

    Spannend! Bei Darko ist es draußen meist Fiepen und das u.U. nicht gerade wenig. Bisher war ich immer der Buhmann. Ich soll den Hund nicht so quälen, warum weint der arme Hund, hat der Angst, lassen Sie ihn doch usw. :ka:

    atm möchte ich aber auch nur auf dem Arm *sfz*

    Darko ist seit gestern mal wieder völlig gaga. Er kommt seit 30min nicht zur Ruhe. Seit 10min liegt er neben mir, starrt mich an und fiept. Er hat eben gefressen, war vorher im Garten, Geschäfte erledigt. :verzweifelt:

    Einen Trainer bei mir hätte ich auch mal gerne, aber die sind alle zu weit weg 😒

    Bei dem Umfang deiner Probleme würde ich tatsächlich den Radius trotzdem erweitern. Für eine gute Einschätzung und paar Stunden fährst du dann eben mal 1-2 Tage für einen Intensivblock wohin und viele bieten mittlerweile auch Onlinestunden für dafür geeignete Themen (Alltag zuhause, Auslastung etc.) an. Wo wohnst du denn?

    1-5 Meter - Entspanntes Pipigassi

    10-12 Meter - Standardgassi. Kurz genug zum zeitnahen eingreifen, lang genug für raumgreifende Bewegung (eines Knödels), kann man auch mal schleifen lassen.

    15 Meter - Übersichtliches Gebiet wie Strand oder Herbstwiese. Hatte der Knödel aber noch nicht dran wegen dem Gewicht bei nassem Wetter. War aber selbst für den Pudel mit seinen langen Beinen schon eine nette Länge.

    1-3m: Pipikacka/Schnell von A nach B

    3/5/10m: Standardgassi

    15m: Geeignete Natur

    12m Alltag ginge gar nicht, selbst die 10m gehen nur wenn ich ins Grüne laufe. Hängt natürlich wie immer von Hund und Region ab, aber ich bin auch pro individueller Leinenlängenwahl und das wird für jedes Gassi neu entschieden.

    +1 Für WAW-Ruckdämpfer

    +1 Für Handschuhe, Engelbert Strauss Mechanikerhandschuhe Sensor oder diese dünne neongelben mit Fingern

    Doch momentan habe ich Bedenken, ob das klappt. Werden mal 2-3 Tage probieren.

    Ich hatte auch Bedenken, da ich nicht mal ein Auto habe und dann stand der Campingurlaub mit dem Bus vom Kerl an. Wir sind extra in der Region, 30min weg von meiner Haustür, auf einen schönen Platz gefahren für eine Probenacht. Hat all meine Sorgen beseitigt :) In unserem Fall war es sogar vorteilhaft, der Hund ist von den vielen Eindrücken und Bewegung platt plus fest vorgegebener Rahmen lässt wenig Quatsch zu = viel gechillterer Hund. Das hätte mir dort schon die Augen öffnen sollen, aber nun ja... die Leitung war lang :see_no_evil_monkey:

    Und selber lernen, ruhig zu werden. Wenn du einen aufgeregten Hund hast kannst du es die nicht leisten, in solchen Momenten ebenfalls aufgeregt zu sein.

    Das möchte ich fett unterstreichen! Ich weiß, leichter gesagt als getan, aber:

    Ich spule mich selbst ultra schnell hoch und habe ADHS. Darko spiegelt zudem schnell meinen Zustand wieder und braucht ruhige klare Führung. Also musste ich an mir arbeiten, bzw. ich arbeite nach wie vor dran. Ist nicht so einfach, aber letzten Endes profitierst du selbst auch massiv davon. Stehen bleiben, Augen zu, durchatmen. Weiter gehts. Kopfhörer auf, Lieblingsmusik an und atmen.

    Um den Hund im Blick behalten, ohne ihn anzugaffen, kann ich Spiegel oder das Handy empfehlen :pfeif: .

    Ich empfehle eine Kamera. Geht ja mit allem, muss keine spezielle für Hunde sein. So muss ich mich nicht ständig bewegen, umdrehen (schon das auf dem Bürostuhl hört der Hund und spitzt die Ohren), geschweige denn in seine Richtung glotzen.

    - Danach gibts Essen und ich verbinde das immer mit etwa 10 Minuten kleinen Übungen (momentan Dummy halten und mir auf kurzer Entfernung bringen)

    - Wenn ich mich im Bad fertig mache, muss er auf seiner Decke bleiben. Da bleibt er aber nur, weil ich ihn alle 2min belohne. Das ist aktuell unsere tägliche Ruheübung.

    Mein Trainer meint weniger gehen (3x20min täglich) und alles ganz entspannt und langsam angehen. Andere sagen auspowern, auspowern, auspowern. Übungen halte ich echt kurz, weil er länger nicht kann. Er bricht sonst selber ab und geht einfach. Versuche es da zu beenden, wo er noch motiviert ist.

    - Essen würde ich vorerst komplett von Bedingungen lösen, mache die Übungen gesondert. Das Essen ist ein Grundbedürfnis und gerade deiner könnte die Sicherheit und Ruhe dabei sicher gebrauchen.

    - Das ist ein Platz-Training, aber kein Deckentraining. Hat dir dein Trainer das nicht gezeigt? Sonst schreiben wir dir gerne was, frag einfach. Die Ruheübungen würde ich auch überall variabel wiederholen. Altglas wegbringen, Hund 5m nebenan angebunden abliegen lassen. Spaziergang zur Bank, hinsitzen für 10min, gucken und nixtun.

    - Die Goldene Mitte trifft es oft bzw. der Ratschlag muss zum Hund passen. Hier hat geholfen, erst mal mit 1-2 Wochen Nichtstun den Hund quasi "resetten". Nur Lösen, bisschen im Garten dümpeln, fressen, kuscheln, viel (Zwangs-)Ruhe. Dann Schritt für Schritt an das Optimum herantasten.

    Nur schaffe ich es nicht, seine Art auch bei Gonzo anzuwenden - deswegen schau ich nochmal zu dieser anderen Trainerin.

    Entweder du machst was "falsch" oder, was ich eher vermute, seine Art passt nicht zu deinem Hund. Es gibt kein Schema F.

    Ich schreibe hier jetzt nicht was meine ca gleichartige Hündin macht aber ich weiß die wär in absehbarer Zeit ungenießbar mit so wenig Raum. Und die ist verdammt nett, grade für ihre Rasse

    Mich würde das tatsächlich interessieren :) Nicht zum Vergleichen, das ist immer Quatsch, sondern zum Einordnen und Dazulernen.

    miamaus2013 er ist nur angeleint. Aber nicht an der kurzen. An der kurzen geht er nur bis zum Feld (5min) und dann hat er eine 5-10m Leine.

    Ggf. mal längere Schlepp ausprobieren oder mehr Freilauf im Garten? Muss man natürlich alles sauber trainieren. Mein Max. ist 15m, aber Darko kann auch deutlich weniger Gewicht tragen als deiner. Für Trainingszwecke mag ich mir aber noch eine mit 30m zulegen.

    Ich weiß nicht, aber möchte auch nicht, dass er weiter als 10m entfernt ist. Zudem bei 20m in die Schleppleine „reinbrettern“ sicher nicht so lustig ist. Wie hast du das gehandhabt oder war das nie Thema?

    Sauber Aufbauen + Ruckdämpfer. Und immer nur so viel Leine geben, wie der Hund gerade entfernt ist.

    10 Meter sind für einen dynamischen jungen Hund wirklich gar nichts, zwei Sätze, dann sind die erreicht.

    Das war auch lange mein Fehler. Überall hieß es "der kommt frisch ausm TH, den darfst du nicht ableinen", später dann "der hat keinen bombenfesten RR und geht jagen, nie ableinen!". Also stand ich da mit einem jungen Terriermix, der massiv unausgelastet war und eigentlich ein hohes Laufbedürfnis hat.

    Lösung: Viel Garten. So oft es geht 15m Schlepp und gezielter Freilauf an möglichen Stellen zum Üben.

    Ich erwarte von keinem Tier, dass es mir irgendwas zurückgibt. Wie auch? Hab nie von meinen Fischen erwartet, dass sie mir was zurückgeben. Die hatte ich und habe sie im Falle eines Gartenteichs einfach nur, weil sie hübsch aussehen und ich den Einblick in die Unterwasserwelt mag. Das Teilhaben, den beruhigenden Effekt.

    Bei meinen Stabheuschrecken ähnlich. Die bekamen Kost und geschützte Logie dafür, dass sie futterten und aussahen wie Stöckchen. Für mich war das dennoch faszinierend und den "Aufwand" absolut wert.

    Aber da hast du doch das "Zurückgeben" ;) Man hat ja meist doch irgendwelche Gründe und die können alles sein.

    Darko gab/gibt mir einerseits:

    - null Freiraum weil nicht alleine bleiben

    - ein riesiges Loch im Geldbeutel

    - angefressene Klamotten, Bürostuhl und Fleecedecken

    - diverse zerstörte Dinge

    - Beschwerden vom Assi-Nachbar

    - Pipi, Kotze und Durchfall in der Wohnung

    - Rüdenflecken auf weißem Boden

    - stinkender Pups

    .... was mir alles egal ist weil auch:

    - Bett/Bauch/Fußwärmer

    - Kuscheltier

    - Deutlich reduzierte Schlafstörung

    - Klingelanzeiger (ich höre schlecht)

    - Bringt mich zum Lachen

    - Mehr Bewegung & Frischluft

    - Neue nette Menschen kennenlernen

    - mehr über mich und meine Schwächen lernen

    - Gesellschaft (ich wohne alleine)

    - Spazier/Wander/Fotografierbegleitung

    - Motivator zum Joggen

    - Einen Grund morgens aufzustehen

    - Gesprächsthema egal wo und mit wem

    - Holzhäcksel/Kartonschredder/Becherputz-Hilfe

    - Akuthilfe bei Panikattacken

    .....

    Ein Leben ohne Tiere ist nicht schön. Sie bereichern das Leben auf so eine vielfältige Art und Weise, das ich niemals mehr missen möchte.

    Ich versuche es zumindest, hier Zuhause echt Ruhe einzufordern. Was aber semi klappt. Möchte das auch als ersten Punkt mit der neuen Trainerin angehen und hoffe, sie kann mir hier helfen. Denn ich denke, das ist unser Hauptproblem. Wie hast du das durchgesetzt?

    Ich musste anfangs wirklich aktiv mit Darko ruhen, damit der überhaupt zur Ruhe kam. Angekommen ist er mit etwas über 5 Monaten aus dem TH. Keinen Monat später hing er schreiend in der Leine/Box/Türgitter, egal was man probierte zum Begrenzen. Also habe ich mich aktiv mit ihm in mein Bett/mit auf seine Decke gelegt und "Ruhe" Signal konditioniert. Wenn gar nix ging, gabs den "Schwitzkastengriff", da wurde erst gezappelt und dann auf einmal wie Schalter umgelegt konnte er entspannen, mit mir kuscheln und schlafen.

    Ich hab ja kein Problem damit, wenn Tiere jederzeit Kontakt aufnehmen und in der ganzen Wohnung herumlaufen dürfen, schlafen wann sie wollen usw. So ganz grenzenlos konnte und kann Darko aber nicht, der kommt dann gar nicht mehr zur Ruhe im Kopf. Wurde natürlich viel besser, aber es hat sehr geholfen, dass er 2 feste Schlafplätze bekam, einer davon die Box offen und zugedeckt mit Vorhang gegen Sichtkontakt und für calm down Höhlengefühl, Ruhe-Signal kennt, ich ihn in meinen "Off-Slots" ihn ignoriere. Da arbeite ich im HO, wenn Hunger/müde/Pipi/kalt gehe ich natürlich auf ihn ein; mittlerweile kann ich ihn auch mal kurz streicheln und dann zieht er wieder ab, ging vorher gar nicht, nur an mir kleben.