Wir haben leider auch so einen Fall.
Es war von Anfang an so. Habe auch alles mögliche versucht, kleinschrittig aufgebaut etc.
Letztes Jahr im Urlaub ging es nach drei Wochen beinah täglich kurze Strecken fahren und tolle Ausflüge machen, recht gut. Leider standen wir rückzu im Stau und ein Unwetter war direkt über uns. Der Regen hat aufs Dach getrommelt wie irre und das hat ihn wieder in pure Panik versetzt. Wir sind dann auch wieder länger nicht mehr gefahren, was vielleicht ein Fehler war. Fakt ist, es ist wieder übel. Wir nutzen jetzt eine Box, die er eigentlich seit Welpe an kennt, die er aber eher uninteressant fand (ist kein Höhlenschläfer). Besser macht es das nicht, aber es schont meine Nerven, weil er während der Fahrt nicht versucht am Gitter vorbei zu kommen. Ich übe täglich mit ihm zum Auto zu gehen. Da gibts Leckerli, ohne, dass ich den Kofferraum überhaupt öffne. Am kommenden WE gehts allerdings ein kurzes Stück in den Wald. Freiwillig wird er wohl nicht einsteigen.
Ich nehme eine Schale Nassfutter mit, die gibt es am Zielort, samt Spaziergang.
Ich will ehrlich sein, er wird nie ein entspannter Autofahrer. Es wird wohl immer auf Druck und Zwang hinauslaufen, da mache ich mir nichts vor. 1-2x im Jahr zur Urlaubszeit wird es allerdings sein müssen. Gut ist, er kann den Stress recht schnell wieder loswerden und trägt keine bleibenden Schäden davon, weil er mental recht stabil ist.