Beiträge von Massai

    Manchmal hilft auch einfach ein anderes Auto.

    Einige Autos scheinen Frequenzen abzugeben, die Hunden unangenehm sind.

    Das ließe sich ja relativ einfach ausprobieren.

    Ich kenne eine Hündin, die vor jeder Urlaubsfahrt ruhiggestellt werden musste. (ansonsten vermied man Autofahrten, weil es nicht trainierbar schien)

    Nach dem Wechsel auf ein anderes Auto konnte sie plötzlich ohne Hecheln, Erbrechen und panischem Kratzen mitfahren.

    Das werden wir demnächst in der Tat ausprobieren, dann kommt der neue Dienstwagen an. Ich berichte.

    Wir haben leider auch so einen Fall.

    Es war von Anfang an so. Habe auch alles mögliche versucht, kleinschrittig aufgebaut etc.

    Letztes Jahr im Urlaub ging es nach drei Wochen beinah täglich kurze Strecken fahren und tolle Ausflüge machen, recht gut. Leider standen wir rückzu im Stau und ein Unwetter war direkt über uns. Der Regen hat aufs Dach getrommelt wie irre und das hat ihn wieder in pure Panik versetzt. Wir sind dann auch wieder länger nicht mehr gefahren, was vielleicht ein Fehler war. Fakt ist, es ist wieder übel. Wir nutzen jetzt eine Box, die er eigentlich seit Welpe an kennt, die er aber eher uninteressant fand (ist kein Höhlenschläfer). Besser macht es das nicht, aber es schont meine Nerven, weil er während der Fahrt nicht versucht am Gitter vorbei zu kommen. Ich übe täglich mit ihm zum Auto zu gehen. Da gibts Leckerli, ohne, dass ich den Kofferraum überhaupt öffne. Am kommenden WE gehts allerdings ein kurzes Stück in den Wald. Freiwillig wird er wohl nicht einsteigen.

    Ich nehme eine Schale Nassfutter mit, die gibt es am Zielort, samt Spaziergang.

    Ich will ehrlich sein, er wird nie ein entspannter Autofahrer. Es wird wohl immer auf Druck und Zwang hinauslaufen, da mache ich mir nichts vor. 1-2x im Jahr zur Urlaubszeit wird es allerdings sein müssen. Gut ist, er kann den Stress recht schnell wieder loswerden und trägt keine bleibenden Schäden davon, weil er mental recht stabil ist.

    Boh... keine Ahnung, was das Fellmonster heute hatte.

    Wir sind ganz normal raus, normale Gassirunde und wie immer an der Schlepp. Von einer Sekunde zur nächsten will er nur noch zurück... alle 5m versucht er umzudrehen... ich habe mehrfach versucht weiter zu gehen... und es mit Mühe auch geschafft... keine Ahnung was er hatte... sobald ich ein paar Meter vorwärts gekommen bin, ohne, dass er mir den Weg abgeschnitten hat, sind wir dann auch umgedreht. Hund hing wie bescheuert in der Leine... bis genau zu dem Punkt ab dem es angefangen hat... ab da ging es dann wieder.

    Das einzige was anders war, war das noch rauchende Osterfeuer (wobei ich mich wunder, dass das noch geraucht hat, bei dem Unwetter hier letzte Nacht... aber da waren wir deutlich näher dran, als er noch "normal" war...

    So eine Kathastropfengassi hatten wir schon lange nicht mehr.

    Also mein Hund reagiert extrem auf Rauch. Wenn ich koche und es brennt bisschen an (also DAH ist an, Fenster sind auf), will er nur noch weg, raus aus der Gefahrenzone. Das hatte ich auch noch nie bei einem Hund. Würde sagen, gute Überlebensinstinkte.

    Gestern habe ich ein Halsband bei Bullybillows bestellt. Bin ja mal gespannt :shushing_face: war farblich mal sehr mutig. Hat jemand zufällig schon etwas von dort? :upside_down_face:

    Ahhhhh, da bin ich gespannt. Berichte mal.

    Die kamen mir auch kürzlich als Werbung unter (ich Opfer) und ich fand die HB eigentlich sehr schön. Habe mich nur noch nicht getraut zu bestellen.

    Es kommt ja immer so bisschen auf die Sinnhaftigkeit des Kommandos an. Mein Hund z.b. muss nicht sitzen, eben weil mimimi, nass, kratzig, unbequem. Aber er muss am Bordstein stehen bleiben und das setze ich auch unbedingt durch. Deswegen habe ich nur wenige Kommandos, aber die wenigen sind wichtig. Alles andere, was ich unter Spiel oder Spaß sehe, kann mein Hund auch mal diskutieren, keine Lust haben oder vergeigen.

    Ich persönlich gebe recht wenig Kommandos. Aber wenn, muss es schon ausgeführt werden. Gestern, wohlgemerkt bei Sonne, haben wir geschlagene 3 Minuten gebraucht, bis der Hund im Platz liegen blieb und ich ein Foto machen konnte. Aber es ging dann nach mehreren Anläufen und es gab ne Belohnung. Nö, Bock hat er nicht drauf gehabt, ich aber schon. Die 5 Minuten hat er überlebt.

    Wenn ich mit ihm Tricks einübe und es klappt nicht so, lasse ich es auch einfach mal gut sein und probiere es zu einer anderen Zeit. Aber so banale Dinge wie Sitz usw. Müssen schon klappen, ja, da bin ich auch penibel, auch und weil ich einen Hund habe, der dann generell schnell auf den Gedanken kommt, dass andere Kommandos dann auch nicht gelten.

    Ich gucke aber insgesamt, ob die Situation so ist, dass ich das Kommando durchsetzen kann. Läufigkeit und Pubertät sind bei mir keine Ausreden, Krankheiten definitiv.

    Die brauchen aber definitiv Beschäftigung und sind nicht so gute reine Begleithunde. Kenne die leider als sehr hibbelig, übermotiviert.