Beiträge von Massai

    Die kleineren empfinde ich als unberechenbar zuweilen, sprunghaft, irgendwas zwischen Größenwahn und unsicher, laut und anmaßend, obwohl ich sie wirklich hübsch finde.

    Das Video hab ich irgendwann mal eingestellt:

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    Da sieht man sehr schön, warum die laut, größenwahnsinnig, anmaßend und stur sind. Wer Kühe treiben soll, muss so sein :ugly: .

    Ja, definitiv. Die müssen so. Keine Frage.

    Sind halt Arbeitshunde. Aber ich weiß halt nicht inwiefern sie zb. in einem (Groß)stadtalltag gut aufgehoben sind (wo ich sie dann eben als sehr anstrengend erlebt habe). Sowieso ist eben die Frage, wie alltagstauglich solche Arbeitsrassen sind, wenn man wie diese TS, die den speziellen Mix sucht.

    Eros wurde gestern erst von einem Bernerrüden angegriffen, so viel zum Thema nett mit allem 🫣

    Meine Schwiegis hatten eine Bernerhündin, die war absolut familiäre und innerhalb ihrer Familie ein Schaf und sehr verschmust. Draußen hat sie jeden Hund gehasst.

    Ich persönlich finde, es gibt schon einen markanten Unterschied in den versch. Schweizer Rassen. Die GSS gehören ja eher zu den Molossern und reagieren genauso, zeitverzögert, manchmal halt auch gar nicht, aber immer beschützend und wachsam. Die kleineren empfinde ich als unberechenbar zuweilen, sprunghaft, irgendwas zwischen Größenwahn und unsicher, laut und anmaßend, obwohl ich sie wirklich hübsch finde. Man sollte aber echt schon ein Händchen für strikte Erziehung und eine gewisse Grundautorität haben, finde ich. Der Berner ist wiederum auch näher am Molosser dran, wenn auch händelbarer.

    Ach ja, wenn es interessiert, der Berner gestern hat von Eros nen Einlauf bekommen 😅

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in bestimmten mentalen Entwicklungsabschnitten (Fortschritten) auch die Verdauung bisschen spinnt. Wir hatten auch öfter mal Blähungstage, obwohl es das übliche Futter war. Kauzeug bekommt Eros hier eh selten, wegen der Ohrenthematik. Irgendwann war der Spuk dann vorbei, ohne, dass ich was geändert hätte. Jetzt kommt es höchstens mal vor, wenn er was unübliches zu fressen bekam (kürzlich Kohlrabi 🫣).

    Mal ne dumme Frage zu deinem letzten Satz: nennt man das bei den Hunden dann auch Hashimoto?

    Gar keine dumme Frage. Aber ich hab keine Ahnung. Habe ich bei Hunden so noch nicht gehört, aber im Prinzip ist es ja fast das gleiche?

    Also zumindest heißt bei den Menschen die autoimmune Reaktion der SD Hashimoto. Bei mir ging sie einher mit einer ersten SD Überfunktion, die dann in eine heftige Unterfunktion gerutscht ist, bis sie mit Hormongabe stabilisiert wurde.

    Mal ne dumme Frage zu deinem letzten Satz: nennt man das bei den Hunden dann auch Hashimoto?

    Meine Hündin PRT, 7,5 Kilo, kastriert, wurde sechsjährig plötzlich extrem nervös, gestresst und schreckhaft, bis hin zu panisch aus nichtigen Anlässen. Das Fell verlor an Glanz und Spannung und wurde dünn. Sonst war nichts zu merken, aber das reichte dann ja auch.

    Befund war eine massive SDU, eingestellt wurde sie auf 100 Milligramm L-Thyroxin täglich, gegeben morgens und abends. Wirkte nahezu im Zeitraffer, man konnte regelrecht zusehen ,wie sie wieder ihr altes Selbst wurde. Zurück blieb - leider - nur die Knallangst, aber diese unerklärlichen Streß- und Panikreaktionen waren ganz schnell weg.

    Inzwischen ist sie fast 15, bekommt immer noch dieselbe Dosis und hatte nie wieder irgendwelche Probleme. Ich lasse die Werte inzwischen nur noch halbjährig überprüfen, und bisher lag immer alles im guten Mittelfeld - es ist sogar noch Raum für ein paar ihrer geliebten Schellfischhäppchen, solange wir es nicht übertreiben. Wir drücken Daumen und Pfoten ,dass das für euch auch so schnell und so lange so glatt läuft!

    Wow. 100 Milligramm? Du meinst bestimmt Mikrogramm. Aber selbst das ist echt viel. Ich selbst nehme diese Menge.