Beiträge von Massai

    Der massivste Unterschied ist wohl die Lust auf Zusammenarbeit mit dem Führer, aber auch da können Rottis bocken, wenn sie nicht richtig angefasst werden.

    Ich kenne ja nicht so viele Ridgebacks, aber die, die wir im Training da hatten, waren ganz, ganz anders vom Typ. Im Vergleich auch wirklich weich, viel weniger impulsiv und körperlich, und auch wesentlich unsportlicher, bedachter und unsicherer. Aber wie gesagt, ich kenne da nur ne Handvoll.

    Ja, es gibt auch richtig schlechte "Zuchten". Das stelle ich leider auch immer wieder fest. Aber ein RR ist sehr sportlich, sehr körperlich und auch extrem schnell und echt hart - wenn er will, wenn er aus einer guten Zucht und Linie kommt und eine gute Führung hat. Ja, sie können auch mimimi aber vieles ist auch Menschgemacht :ka:

    Bei guter Herkunft sind sie wesensfest, in sich ruhend und ja, bedacht. Sie flippen nicht bei jeder Fliege aus. Leider gibt es sehr viele Vermehrer-RR, die nicht dem Standard entsprechen dürften.

    Nur haben sie halt eigene Vorstellungen von "(Zusammen-)arbeit" wie ein Rotti. Mein RR arbeitet sehr gut mit mir zusammen, wenn es ihn interessiert und er es auch spannend findet, z.b. Wildwechsel anzeigen. Sollte er einen fremden Arm beißen, würde er mir nen Vogel zeigen und sich gelangweilt trollen ^^

    Puh, aber vieles was du schreibst, ist auch sehr typisch Ridgeback und wenn der TE damit Erfahrung hat :ka:

    Der massivste Unterschied ist wohl die Lust auf Zusammenarbeit mit dem Führer, aber auch da können Rottis bocken, wenn sie nicht richtig angefasst werden.

    Ich habe die Folge auch gesehen.

    Ich hätte ihn (noch) nicht kastrieren lassen. Ich hätte ihm bis mindestens drei Jahren Zeit gegeben und versucht das über Gehorsam und Erziehung zu lösen. Was ich gesehen habe, war ein Hund, der keine klare Linien bekommt. Alleine, wie die Frau an dem pöbelnden Hund hing. So was würde es hier nicht geben. Nein, mein RR war niemals so, aber sein Bruder ist so. Und der wird jetzt auch langsam abgeklärter. Es ist eben eine Phase, die anstrengend ist, erst recht, wenn man so einen großen Hund hat. Als Ersthundebesitzer hätte ich vermutlich auch keinen Plan. Mein erster Hund war aber witzigerweise genau so und ich habe ihn nicht kastrieren lassen. War damals halt nicht "in". Und er ist dann auch wirklich so mit vier viel entspannter geworden. War allerdings eine kleine Rasse, ein Tibet Terrier.

    Ich fand den RR aber tendenziell unsicher, eben WEIL er wenig Führung bekommen hat (was man deutlich gesehen hat). Allein dieses Gequietsche der Frau ...

    Zum Zuchtgedanken sage ich mal nichts. Ich habe darin keinen Tophund gesehen, allein der aufgezogene Rücken und der schlecht ausgebildete Unterkiefer. Aber das ist ja nicht Thema.

    Mir geht es gerade ähnlich wie Lima.

    Ich denke auch schon länger drüber nach, welche Art Zweithund zu Eros passen würde. Er ist jetzt 2,5 Jahre alt und ich muss gestehen, die besten Erfahrungen machen wir mit anderen Jagdhunden. Die mag Eros irgendwie meist gleich, da lässt er sich auch mal auf ein kleines Spiel ein, die scheinen dieselbe Sprache zu sprechen. Mit Hütis läuft es leider eher mies, leider, weil ich da so ein paar Rassen im Kopf hätte. Interessanterweise passen oft auch TS-Mixe, wo man ev. mitgemischte Rassen nur noch erahnen kann. Aber alles was brackig ist, Dackel, Vorsteher usw. ... passt von Anfang an besser. Heißt nicht, dass er sich nicht mit einem Hüti oder einem reinen Begleiter arrangieren würde. Gerade, wenn man einen Welpen holt und von Anfang an eine klare Linie fährt.

    Was jagdlich ist aber gar nicht geht, sind Retriever. Die findet er zu distanzlos und nervig.

    Also, so gern ich den einen oder anderen Hund hätte, so werde ich am Ende Rücksicht auf Eros und seine Vorlieben nehmen.

    Eros ist aber auch so. Oft wirkt er draußen regelrecht gelangweilt. Andere Hunde immer so: links, rechts, vor, stehen bleiben, da schnüffeln, dort lecken, Vogel jagen, keine Ahnung, Action eben.

    Eros …. Gemütlicher Trab, ab und zu mal schnüffeln, markieren und auf dem freien Feld glotzt er gern. Da können wir auch mal 15 Minuten stehen und er guckt einfach nur.

    Er wälzt sich gern wo (nicht wo es stinkt, einfach nur auf Gras), auch sehr ausdauernd und fetzt danach mal zwei Runden, das war’s auch schon wieder mit der schnellen Bewegung.

    Spielen ist gar nicht, weder allein, mit mir, selten mal mit einer seiner Mädels, da aber auch nur nach Laune und Wetter. Kann auch gut sein, er lässt die Damen an sich abprallen |) Futter muss auch nicht. Ich weiß auch nicht, ob das so normal ist, oder ob die Jungs einfach nur sehr chillig und tiefenentspannt sind oder kaputt. Selbst mir, die es ruhig und gesittet mag, ist das manchmal echt zu langweilig :ugly:

    Viele Dinge entwickeln sich eh im Laufe der Zeit. Eros war als Welpe auch total wild auf fremde Menschen, war neugierig, auch bisschen fiddelig und da die RR ja nun nicht gerade als umgänglich gelten, habe ich gewisse freundliche Menschenkontakte schon auch mal zugelassen. Trotzdem hat er jetzt als erwachsener Hund eben diese typisch arrogante RR Attitüde. Das kam von ganz allein. Solange ihn niemand direkt anspricht und antatscht, ignoriert er. Ist ihm Kontakt unangenehm, geht er weg. Grundsätzlich hat er wenig Interesse an Menschen, egal wie sie ihn locken. Hätte ich damals auch nie erwartet. Aber die Genetik setzt sich dann halt doch durch.

    Ach ja, ich erwähne es lieber nochmal, die Menschen, die ihn damals anfassen durften, liebt er heute noch. Da lässt er sich auch mal durchknuddeln und ist extrem tolerant. Fremde Menschen? Nö.

    Ich glaube, Eros‘ Ego hat nen Lackkratzer.

    Sonst ist er ja der hier: aufgemotztes Auto mit angebohrten Auspuff, laute Musik, ordentlich Bass, Fenster auf, durch die Hood cruisen, Arm raus, Sonnenbrille auf und allen den Stinkefinger zeigen oder wahlweise wüst beschimpfen. Ein echter Checker mit großer Fresse.

    Und genau auf die hat er heute bekommen und zwar von einem 14jährigen Cairnterrier, den er schon seit Welpe an kennt. Besagter CT ist ein Terrier halt |) denke Leute mit Terrier wissen was ich meine. Ich stehe da also mit dem Frauchen des Terriers, unterhalte mich, Eros angeleint, brav neben mir, null Provokation in Richtung anderer Hund, weil die kennen sich ja eigentlich. Eigentlich. Leider kläfft der Terrier ständig und wir einigen uns drauf ihn abzuleinen, damit er schnüffeln kann und wir uns überhaupt verstehen. Terrier kommt sofort zu Eros und greift an. Eros wusste gar nicht wie ihm geschieht, hat sich auch nur so halbherzig gewehrt, weil kleiner Hund und da ist er immer sehr gehemmt. Habe den Terrier schließlich mit dem Fuß weggeschoben. Ist nix passiert, keine Verletzung oder so, aber mein Hund war echt geschockt. Ist soweit weggegangen wie die Flexi es erlaubte und stand dann da wartend, bis ich fertig geredet hatte. Der Terrier war dann auch zufrieden mit sich und der Welt.

    Halleluja, vielleicht überlegt es sich der Herr Ridgeback nun paarmal mehr, wen er anpampt und ob das sein muss. zumindest habe ich ihn noch nie so bedröppelt erlebt.

    Ich zitiere mich mal selbst, weil der blöde Tag noch nicht zuende ist.

    Eros hat zwei Scharten in der Haut. Kein Blut aber doof halt. Nachmittags dann Durchfall, eh immer Mist. Dann kommen wir in einen heftigen Regen, natürlich für den Hund keinen Mantel an/mit. Natürlich wollte er keinen Schritt mehr gehen und selbstverständlich habe ich ihm meine Jacke gegeben. Was tut man nicht alles als Dogmum?

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    Zu guter Letzt wird er vom nächsten Kleinhund (Pom) angegriffen, der aggressiv durchs offene Gartentor geschossen kommt und Eros sofort angreift. Ich werfe ihm meine nasse Jacke entgegen und Schnauze das Frauchen an, was kein Wort sagt. Keine Entschuldigung. Nix. Nur blöde glotzt. Hoffe sie nimmt meine Drohung das nächste Mal ihren Köter zu treten ernst. War jetzt schon das 4. Mal. Bisher habe ich nie was gesagt, heute ist mir der Kragen geplatzt.

    Und für Eros geht es weiter, da Schonkost. Der Tag kann bitte weg :fear:

    Ich glaube, Eros‘ Ego hat nen Lackkratzer.

    Sonst ist er ja der hier: aufgemotztes Auto mit angebohrten Auspuff, laute Musik, ordentlich Bass, Fenster auf, durch die Hood cruisen, Arm raus, Sonnenbrille auf und allen den Stinkefinger zeigen oder wahlweise wüst beschimpfen. Ein echter Checker mit großer Fresse.

    Und genau auf die hat er heute bekommen und zwar von einem 14jährigen Cairnterrier, den er schon seit Welpe an kennt. Besagter CT ist ein Terrier halt |) denke Leute mit Terrier wissen was ich meine. Ich stehe da also mit dem Frauchen des Terriers, unterhalte mich, Eros angeleint, brav neben mir, null Provokation in Richtung anderer Hund, weil die kennen sich ja eigentlich. Eigentlich. Leider kläfft der Terrier ständig und wir einigen uns drauf ihn abzuleinen, damit er schnüffeln kann und wir uns überhaupt verstehen. Terrier kommt sofort zu Eros und greift an. Eros wusste gar nicht wie ihm geschieht, hat sich auch nur so halbherzig gewehrt, weil kleiner Hund und da ist er immer sehr gehemmt. Habe den Terrier schließlich mit dem Fuß weggeschoben. Ist nix passiert, keine Verletzung oder so, aber mein Hund war echt geschockt. Ist soweit weggegangen wie die Flexi es erlaubte und stand dann da wartend, bis ich fertig geredet hatte. Der Terrier war dann auch zufrieden mit sich und der Welt.

    Halleluja, vielleicht überlegt es sich der Herr Ridgeback nun paarmal mehr, wen er anpampt und ob das sein muss. zumindest habe ich ihn noch nie so bedröppelt erlebt.