Beiträge von Massai

    Jetzt hat mich der Test neugierig gemacht. Laut Purina passen zu mir diese Rassen "Sehr gut"

    Von Yorkie zu Bracco Italiano, über Collie bis hin zum Weimaraner, Rottweiler und Norfolk Terrier, bis hin zum Mini Bulli und zum AmStaff alles.

    Ehm ja. Das sagt doch wohl alles über diesen Test aus. Wer sich das ausgedacht hat, gehört mmn ordentlich geschüttelt :pfeif:

    Ja, die Tests sind in meinen Augen auch Blödsinn. Aber ich wette, eine Menge Neuhundehalter ohne Erfahrung oder anderweitige Beratung verlassen sich drauf.

    Apropos OEB

    Wir hatten uns auch Welpen eines Züchters angesehen. Schon die Welpen haben geschnorchelt (da war es um die 10 Grad, wenn überhaupt) und auf die Frage, was man mit der Mutterhündin im Sommer machen kann, meinte er: nix, die liegt lieber im Schatten.

    Muss nicht erwähnen, dass wir ohne Welpe gegangen sind. Dabei waren die sehr süß und die Mutterhündin auch super lieb. Aber wenn schon 4 Monate alte Welpen nicht richtig atmen ….meine BX hatte wenigstens die ersten Jahre keinerlei Probleme.

    So aus Interesse habe ich kürzlich mal so ein paar „Welcher Hund passt zu mir?“ -Tests gemacht (mit eher Standartangaben, die sich nicht auf meine persönlichen Ansprüche beziehen) und da kommt wirklich sehr oft der Mops oder der FB als erster Vorschlag, wenn man eben angibt einen unkomplizierten, kleinen Hund zu wollen, mit dem man nicht sportlich unterwegs sein will, der vielleicht auch noch in der Stadt leben soll. Ist schon irgendwie eine Empfehlung Nr. 1 und da braucht man sich nicht wundern, dass sich so viele Leute so einen Hund holen.

    Ich will sagen, dass dann eben auch solche Seiten (wie Purina, um hier eine zu nennen) ihre Informationen überarbeiten müssten. Ebenso Anbieter von Hundezubehör usw.

    Jemand schrieb es ja auch hier schon, Seiten die mit solchen Rassen werben, bekommen mich nicht mehr als Kunden. Zuchtverbot juckt keinen Vermehrer, das ist mal sicher. Da müsste man an mehreren Strängen gleichzeitig ziehen. Auch die TÄ müssten mehr in die Pflicht genommen werden, bzw. von sich aus mehr informieren (ein paar Vorreiter gibt es ja zum Glück), leider ist denen oft auch das Geld wichtiger, was sie an solchen kaputten Rassen verdienen können.

    Sabber ….

    Ich, als Ex-Molosser-Napffüller hätte nie gedacht, dass ich das mal schreiben werde, aber mein RR sabbert mehr als meine Dogge 🙈😬

    Gut, beim Betteln läuft der Wasserfall, normal, kenne ich … aber draußen schleimt Eros extrem viel rum, dabei hat er sich sogar kürzlich (wie auch immer er das gemacht hat) selbst das Ohr eingeschleimt. Habe leider vergessen ein Foto zu machen. Ich finde das schon bemerkenswert, da selbst meine Dogge eher „sauber“ unterwegs war (allerdings hatte sie auch wenig und enger anliegende Lefzen für ihre Rasse, eher so wie Eros).

    Es gibt zwei Unterschiede:

    Der RR Sabber ist nicht so klebrig, wie der einer BX.

    Und mein RR frisst pingelig sauber. Napf blitzeblank, keine Futterreste an der Wand (bei der BX teilweise 30cm über dem Napf), beim Saufen landet aber auch die Hälfte Wasser auf dem Boden.

    Sabbern eure auch so stark? Fressen sie manierlich oder schweineartig wie meine BX 🤭?

    Mit Kind und Hund bekommt man durchaus hin. Als meine Tochter geboren wurde, hatte ich noch meinen 1. Hund, der mit fast 16 Jahren verstarb. Da war mein Kind 6 Jahre alt. Ein halbes Jahr später zog die Molosserine ein. Nun muss man aber auch dazu sagen, dass mein Mann zwar vollbeschäftigt ist und immer erst Abends nach Hause kam, aber weder Kind noch Hund besonders stressig waren. Gerade die Babyzeit war noch die einfachste Zeit, später in der Kiga- und Grundschulzeit haben sich die Kinder hier im Garten und vorm Haus gestapelt. Da war ich dankbar die richtige Rassewahl getroffen zu haben. Aber schon, wenn ein Faktor schwieriger ist, kippt das schnell. Diese Kind/Hund-Konstellation, wenn der Mann selten zu Hause ist, kann schon stressig sein, was sich eben auch einige Kinderlose nicht vorstellen können. Dabei geht es noch nicht mal nur um ein praktisches Management, sondern auch darum, dass keiner zu kurz kommen soll, man ein schlechtes Gewissen entwickeln kann und sich darüber selbst vergisst (und dann auch nicht weiß, wo einem der Kopf steht). Gleich als unempathisch hingestellt zu werden, hilft da kaum. Gerade nach der Geburt eines Kindes, wenn man stillt, hat man lange Zeit Grütze im Kopf.

    Okay ich bezog mich komplett auf das Wasser :nicken: Das andere hab ich wohl überlesen. Das ist natürlich dann wirklich hart.

    Aber ich bin trotzdem der Meinung (wieder abgesehen von den Extremen) das es einfach oft eine Empfindungssache ist. Es gibt auch Hunde von Rassen wie zb der RR , Airdale oder der Schäferhund usw die eben mit Wärme zu tun haben, obwohl sie halt keine gesundheitlichen Beschwerden haben.

    Ich finde es deshalb verkehrt den Hunden sowas wie Hitzeempfinden abzusprechen und zu sagen „ja aber das muss ein Hund abkönnen.“

    Als Eros als RR ist jetzt auch kein Freund großer Wärme, habe ich schon gemerkt. Vielleicht kollabiert er da nicht gleich wie meine BX, die sich im Schatten in Zeitlupentempo von Wasserloch zu Wasserloch gehangelt hat, aber er geht dann doch lieber spät abends oder zeitig früh spazieren. Denke, es ist normal, dass sich Hunde bei Wärme lieber nicht zu viel bewegen, egal woher sie kommen, ob mit oder ohne Nase. Der Unterschied ist eher, wie sie damit klar kommen oder ob es körperlich bedenklich wird.

    Hoffen wir einfach mal, dass ein paar potenzielle Käufer hier lesen und ihren Besitzwunsch revidieren. Allerdings befürchte ich, dass es nicht so ist, wenn, wird sich informiert, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist oder man ist eh einfach zu dumm, zu faul …(beliebig fortsetzbar) um sich VORHER zu informieren.

    Weil viele sagen, dass er noch jung ist und sich das echte Jagdverhalten erst später zeigt.

    Kann, muss aber nicht. Bei Splash stand das Menetekel mit 12 Wochen an der Wand geschrieben, mit 6 Monaten war unzweifelhaft klar, was ich da an der Leine hatte. Rhian konnte ich erst recht spät einschätzen, weil sie sehr differenziert auf unterschiedliche Wildarten reagiert hat, und wir hier schlicht nicht "ihr Wild" hatten. Hätten wir das früher angetroffen, wäre sie auch früher einschätzbar gewesen.

    Da kam mir eben in den Kopf, vielleicht hat mein Junge nur Bock das echte Großwild zu jagen (also Löwen) und gibt sich nicht mit Kleinkram ab …. Hihi 😜

    Nee, aber ich werde wachsam bleiben und hoffe einfach, dass er bisschen nach seiner Mutter kommt, die auch keinen ausgeprägten Jagdtrieb hat. Wenn es krass wäre, hätte ich es vermutlich schon gemerkt, denn hier gibt es schon recht viel zu jagen, sogar Wildschweine.