Beiträge von Massai

    Ja, also krass lethargisch auch nicht. Aber schon deutlich ruhiger. Heute Morgen hat er schon mal paar Runden über die Wiese gedreht, aber z.b. gestern war sein 1,5jähriger Kumpel länger fit (der bekommt allerdings auch gerade Energyfutter… haha). Vielleicht liegt es wirklich an der Hitze.

    Sagt mal, ich wurde jetzt schon mehrfach für bekloppt erklärt, weil ich gesagt habe, dass ich bei 30 Grad den Hund weder in die Innenstadt schleppen möchte, noch nachmittags irgendwie länger als notwendig spazieren gehen werde. „Die können das ab“ durfte ich mir sagen lassen… wie seht ihr das? Schleppt ihr eure Hunde bei solchem Wetter durch die Gegend, wenn es nicht unbedingt notwendig ist?

    Also wir haben hier eine angenehme Fast-immer-Schatten-Runde mit Wasserzugang.

    Ja, wir gehen unsere 2 größeren Runden und eine kleine Löserunde gegen 20 Uhr.

    Mit meiner BX wäre ich bei solchen Temperaturen nur noch in den Garten gegangen. Kommt eben immer auf den Hund an, ob alt oder jung, welche Rasse usw.

    Hm, Eros ist gerade ein wenig lustlos draußen.

    Ob es an der Hitze liegt? Gestern wollte er nicht ausgiebig im Kanal baden, hat beim Spiel mit seinem Kumpel recht schnell schlapp gemacht und Dummy suchen, hat er auch schon länger keine Lust mehr. Fressen geht allerdings immer.

    Ob er einen Wachstumsschub hat? Eigentlich dachte ich, der nächst größere kommt so um den 9. Monat rum, nicht Anfang 7.

    Sind eure Junghunde auch so lustlos im Moment? Vielleicht liegt es ja auch wirklich am Wetter …

    Mal ne Frage:

    Mein Hund hat die Simparica Tablette vor ca 2 Wochen bekommen.

    Seither keine Zecke.

    Jetzt haben wir allerdings eine und zwar einer so blöden Stelle (Achsel), dass ich sie nicht raus bekomme, weil er dann irgendwann zu zappeln anfängt.

    Was passiert jetzt mit der Zecke? Stirbt die ab und dann …..?

    Doch schon. Die fressen die auch.

    Dann machst du regelmässige Entwertungen? 🙈

    Also mein jetziger Hund mäuselt nicht aber ja, würde schon regelmäßig entwurmen, auf jeden Fall.

    Es gibt hier einen Anti Jagd Thread, kann gerade nicht verlinken, solltest du aber über die Suche finden. Da kannst du ja bisschen nach- und mitlesen.

    Eindeutiges Jagdverhalten.

    Hol dir einen guten Trainer dazu und achte gut darauf, dass dein Hund immer auf den Wegen bleibt. Nicht ins Feld, nicht ins Unterholz usw.

    Ansonsten kannst du langsam mit einer leichten Schleppleine am Geschirr beginnen, damit du ihn unter Kontrolle hast. Gar nicht erst ein Fährten verfolgen und buddeln zulassen.

    Jeder kennt sie wohl, die Momente, wo man den eigenen Hund gern an die Wand klatschen will. Das hat für mich nichts mit „nicht mögen“ zu tun, sondern sind einfach Phasen und Momente. Man ist ja auch nicht immer gut drauf und hoffentlich nicht immer mies gelaunt.

    Ein Tier, was bei einem lebt, gar nicht zu mögen, halte ich beinah für unwahrscheinlich, aber das ist nur meine persönliche Einstellung gegenüber Lebewesen. Ich habe sogar eine Lieblingsspinne unter dem Bett 🤪

    Ich glaube aber tatsächlich, dass sich oft Menschen ein Tier zulegen, die eigentlich gar keins wollen. Aus welchen Gründen auch immer. Zusätzlich finde ich es schwerer erwachsene Tiere mit schon fertigem Charakter lieb zu gewinnen, dauert länger, ist schwieriger und manchmal unmöglich. Mit einem Welpen ist man ja sehr eng und viel zusammen, da baut sich im Normalfall automatisch eine Bindung auf. Wie fest die ist und ob die überlebenswichtig ist, zeigt sich im Laufe der Zeit.

    Ich finde aber, es gibt tatsächlich Abstufungen in der Liebe.

    Meinen ersten Hund wollte ich unbedingt und habe mir dann Anfang 20 meinen Herzenswunsch erfüllt. Es war mein Seelenhund. Er war wie eine Klette und aus heutiger Sicht meiner Erziehungsansprüche war er voll verzogen und schlecht erzogen, aber ich habe ihn tief und innig geliebt und er mich auch. Mein Partner war nur der Notnagel.

    Unser zweiter Hund kam etwa ein Dreiviertel Jahr nach dem Tod meines Seelenhundes, war allerdings vom Charakter ganz anders. Ja wir mochten unser Döggelchen alle sehr gern, war ein geliebter Familienhund, doch so eine tiefe Bindung hatte ich nicht zu ihr, obwohl sie ein Mama-Hund war, aber nicht so krass wie mein erster Rüde.

    Eros ist schon wieder eher wie mein erster Hund und wir beide haben eine innige Bindung, aber so eine krasse Klette und Einmannhund ist auch er nicht.

    Also Liebe und Bindung entsteht auf jeden Fall, wenn man offenherzig an eine Beziehung geht, den anderen in sein Herz lässt ( und ich denke, Hunde haben damit keine Probleme, eher die Menschen). Vielleicht war ich bei meinem 2. Hund noch nicht so richtig über den Tod meines langjährigen Gefährten hinweg, oder aber, es hat zwischen uns charakterlich einfach nicht 100% gepasst. Dabei haben die Dogge und ich uns in den letzten Jahren wortlos verstanden und vielleicht hat sich mich ebenso tief geliebt, wie mein erster Hund. Ich kann nur von mir sprechen und sage, dass die Qualität der Beziehung durchaus variieren kann.

    Von nicht mögen oder gar hassen, kann ich allerdings nicht sprechen.