Beiträge von Massai

    Das sind wohl zwei verschiedene Sachen, die ich jetzt auch eins nach dem anderen trainiere.

    Btw ich finde anbinden nicht doof, solange man das nicht überstrapaziert.

    Mache das eh kurz, um den Dummy auszulegen. Aber das ist halt SITZENBLEIBEN und nicht SITZ machen aus der Distanz. Nun ja, wir üben fleißig 👍

    Das Problem beim Sitz aus der Distanz ist halt immer zuerst, dass der Hund erst blöd guckt und dann meist verwirrt kommt, um sich dann bei dir hinzusetzen, weil er Sitz eben nur in deiner direkten Nähe kennt. Wenn der Hund SITZ aber prinzipiell schon kann, dann ist es, finde ich, am einfachsten, wenn man einfach verhindert, dass der Hund kommen kann. Man bleibt vllt 2-3m entfernt stehen und gibt das Kommando. Der Hund ist dann meist auch erstmal verwirrt, setzt sich aber in der Regel nach kurzer Irritation dann eben an Ort und Stelle hin. Dann direkt Lob und Leckerli und auflösen. Also das Anbinden dient hier nur in einer kurzen Phase dazu, dem Hund schnell verständlich zu machen, dass man sich auch weit vom Hundehalter entfernt hinsetzen kann.

    Sitzenbleiben würde ich nicht mit Anbinden üben. Du musst den Hund ja eh im Blick behalten, dass du ihn sofort korrigieren kannst, wenn er aufsteht. Brauchst du noch etwas Kontrolle über den Hund, weil er gerne mal wegflitzt, dann mach eine Schleppleine dran. ;-)

    Ob du nur SITZ sagst oder auch BLEIB, mach es, wie es dir besser gefällt. Das ist völlig egal.

    Das mit der Schleppleine verstehe ich nicht ganz.

    Der Hund will ja nicht weglaufen, sondern mir nach und das ist natürlich ungünstig, wenn ich die Dummys auslege. Deswegen muss er warten, angebunden. Der weiß auch inzwischen worum es geht und vielleicht bleibt er bald auch unangebunden dort sitzen.

    Es ging auch mehr um das Doppelkommando SITZ-BLEIB, nicht um eins von beiden.

    Dein erster Absatz macht natürlich Sinn, das werde ich so üben 👍

    Ich verstehe nicht, wozu denn die Kekse werfen. Geh doch einfach wieder zurück und gib ihm den Keks. :thinking_face:

    Sitz auf Entfernung ebenso, wenn der Hund Sitz kennt, dann braucht der doch nicht immer sofort einen Keks. Ich gebe die Kekse erst bei Auflösung der Übung. Auf Entfernung ist eben in der Regel zuerst das Problem, dass der Hund Sitz nur als "vor dem HH sitzen" kennt. Also entweder baust du das langsam auf und gehst Stück für Stück weiter weg oder du verhinderst einfach durch Anbinden oder Zaun, dass der Hund zu dir laufen kann, so geht es meist am schnellsten, finden viele HH aber doof, keine Ahnung warum. Hier genauso, wenn der Hund sich hinsetzt, halt Click/Markerwort und dann halt hingehen mit dem Keks.

    Die Kekse wurde in dem Video geworfen, immer wenn der Hund dem Kommando Platz auf die Distanz gefolgt ist.

    Beim Sitzenbleiben bin ich da ganz bei dir. Da gibt es erst was, wenn ich zurückkommen.

    Das sind wohl zwei verschiedene Sachen, die ich jetzt auch eins nach dem anderen trainiere.

    Btw ich finde anbinden nicht doof, solange man das nicht überstrapaziert.

    Mache das eh kurz, um den Dummy auszulegen. Aber das ist halt SITZENBLEIBEN und nicht SITZ machen aus der Distanz. Nun ja, wir üben fleißig 👍

    Mich stört es jetzt nicht, nein. BH Prüfung ist jetzt keine Absicht, aber wer weiß 🤪

    Eigentlich weiß ich das auch, dass ein Kommando ein Kommando ist, aber nun ja … so schleichen sich Fehler unbemerkt in den Alltag. Mal sehen, was ich da ändern kann.

    Hab mit der Ärztin telefoniert.

    Sie hat mehrere Futtersorten verglichen und geschaut, was auf Ruby passt.

    RC passt am besten, das Youngstar passt auch gut, das RC nur einfach besser.

    Hmpf

    Umstellen oder nicht

    Wir füttern Josera Youngstar fast von Anfang an. Wir sind zufrieden damit, mein Ridgeback ist jetzt 7 Monate alt, hat keinerlei Entzündungen, wächst nicht zu schnell, Output und Fell sind bestens und er frisst es gern. Ich wechseln zwar mit anderen Sorten ab, aber über die Hälfte der Tagesration bleibt Josera.


    Kennt und füttert jemand Josera Sensi Junior?

    Vielleicht nur mal so als Vergleich für dich.

    Mein Hund ist 32 Wochen alt, bisschen was über 7 Monate, also altersmäßig nahe deinem Hund.

    Wir sind im Schnitt täglich 2,5 h draußen unterwegs, Strecke um die 8 km, Tagesgesamtwert. Inklusive sind dabei Gehorsamsübungen, Schüffel und Suchspiele und auch Dummyarbeit, allerdings immer nur mal 2, maximal 3 Übungen. Mehr als 2/3 Drittel der Zeit ist er im Freilauf unterwegs, Leinengehorsam gibts zwischendurch mal und an der Straße, wo wir ein paar Meter langlaufen müssen.

    Alle paar Tage, manchmal auch mehrere Tage hintereinander, treffen wir einen Hundekumpel, dann wetzen sie über die Wiesen und toben sich ordentlich aus. An diesen Tagen ist die Strecke weniger, dafür sind wir länger unterwegs und der Hund danach platt. So für eine Stunde 😁

    Vielleicht hilft dir der Vergleich ein wenig.

    Mein Hund ist übrigens im Haus ausgesprochen entspannt, ruhig und ruht sehr viel.

    Habe dann auch gleich heute das Sitzenbleiben geübt.

    Positiv ist, Eros bleibt sitzen. Wir sind bei so 3 Metern Abstand. Zurück laufe ich auch nie auf direktem Weg zu ihm hin, sondern Zickzack und wenn ich vor ihm stehe, bekommt er auch nicht gleich den Keks, sondern ich warte noch einen Moment, dann erste CLICK und Keks und Lob.

    Aus der Distanz habe ich heute noch nicht versucht.

    Negativ ist, dass ich scheinbar unbewusst ein Doppelsignal aufgebaut habe, also Sitz und Bleib. Mich stört es jetzt nicht, weil es auch ein Auflösesignal (LAUF) gibt, trotzdem … soll ich das ändern?

    Ich habe noch ein anders Kommando: DU BLEIBST HIER!

    Das ist, wenn er im Freilauf ist, weiter weg was sieht, wo er gern hin möchte. Damit signalisiere ich, dass er gar nicht erst losgaloppiert. Er versteht dieses BLEIB also schon, als auf der Stelle verharren.

    Aber wenn dieses Doppelsignal nicht gut ist, muss ich sehen, wie ich das loswerde.

    Ich übe jetzt also voranging das Sitzenbleiben auf Distanz, dann erst ein Sitzen, vielleicht gleich über den Pfiff, damit es gänzlich neu ist und auch der seltenen Situation entspricht.

    Danke schon mal für eure Antworten.

    Ja, ich könnte einfach das Stehenbleiben nehmen, aber ich möchte mindestens das SITZ, weil a) sicherer und b) weil ich das eben für die Dummyarbeit brauche. So im normalen Alltag nutze ich das STOPP recht häufig, eigentlich vor jeder unübersichtlichen Kurve, an Kreuzungen usw. Aber da ist halt nicht dasselbe wie ein SITZ, am liebsten wäre mir PLATZ - aber nun ja 😁

    Gegen Belohnung, auch hochfrequente, habe ich nichts. Aber ich will halt nicht, dass der Hund dabei aufsteht. Das mit dem Marker ist allerdings ne Idee. Werde ich clickern.

    So habe ich ihm auch das Sitzenbleiben beigebracht. Da kann ich nun schon mehrere Meter weit weggehen. Aber das habe ich eben nicht auf die Distanz aufgebaut, sondern indem ich vor ihm stehe. Das klappt schon gut.

    Ich werde nun auch das Handzeichen mit aufbauen, zusätzlich zum Rufen.

    Wäre ein Sitzpfiff auch eine Idee? Bisher benutze ich die Pfeife ausschließlich für den Superrückruf.

    Thema siehe Überschrift, bei uns ist das eines der Hauptziele in der Erziehung, gerade auch, weil ich immer ein Auge auf ein eventuelles Jagdverhalten haben muss und gern meinen Hund notfallstoppen will.

    Nur wie baue ich dieses Kommando auf? Habe Videos gesehen, da schmeißen sie ständig Kekse und gehen immer weiter zurück. Aber da steht der Hund ja auf. Das will ich eigentlich nicht. Da ich auch kein Hundesportler bin, gibt es vielleicht aus dieser Ecke andere Methoden?

    Also ich habe nichts gegen Belohnung, das darf und soll schon sein, nur halt nicht kontraproduktiv.

    Eros ist so weit, dass er auf meinen STOPP-Befehl stehen bleibt. Aber gehe ich näher, bewegt er sich. Allerdings auf mich zu, was okay ist. Hauptsache er geht nicht weiter nach vorn. Optimal ist das aber auch nicht. Ein SITZ und sitzenbleiben wäre mir lieber. Aber wie, ohne Keksregen? Habe ich probiert, steht er natürlich auf.

    Wie habt ihr das aufgebaut? Ab welchem Alter ist es machbar, dass er auch mal länger bleibt. Er ist halt schon auch sehr ein Patexhund, der gern um mich rum läuft, bzw. Darauf bedacht ist, mich nicht aus den Augen zu verlieren. Allein die Vorstellung, dass ich ihn mal wo ablege und die Dummys zum suchen auslege, ist im Moment Utopie. Geht nur, wenn ich ihn wo anbinde. Dann wartet er brav. Soll ich es darüber probieren? Das Ziel wäre, dass der Hund verharrt, bis ich zurück komme. Wohl eher im SITZ als im PLATZ, weil er sich nicht so gern hinlegt (weil nackte Brust und iiiiihhhh und Ridgeback-Mimimi eben :woozy_face:).