Beiträge von Massai

    Mache ich was falsch? Mein Hund zerstört nichts, klaut nichts, ist nicht frech und hört , wenn ich was sage? Selbst als Welpe hielt sich das in Grenzen

    sei doch froh😁😁

    Was hast du denn für einen Hund, weil du meinst es ist rasseabhängig?

    Ich hab einen Labrador, keine Ahnung ob das rassetypisch ist.

    Aber Aufschnitt auf dem Tisch liegen lassen? No chance

    Hm, ich umschreibe den Ridgeback ebenso wie den Molosser, den ich zuvor hatte, als Wach- und Schutzhund. Vielleicht sind die einfach irgendwie gelassener? Keine Ahnung. Andererseits lese ich auch oft von anstrengenden Ridgebacks.

    Eros schläft ja allein im Erdgeschoss bei offener Küche. Da sind seine Leckerlis auf dem Fensterbrett. Es wäre ein Leichtes die runterzuholen. Macht er nicht, denkt noch nicht mal dran (also ich meine, dass ich ihn erwische und schimpfe. Muss ich gar nicht, der macht das einfach nicht). Verfressen ist er übrigens des Todes und steht dem Labbi wohl in nix nach ^^

    Mache ich was falsch? Mein Hund zerstört nichts, klaut nichts, ist nicht frech und hört , wenn ich was sage? Selbst als Welpe hielt sich das in Grenzen. Da hat er schon mal einen Hausschuh geklaut und mal drauf rum gebissen, bis ich ihm einen alten geschenkt habe, dann war es untinteressant.

    Ist er vermutlich gar nicht in der Pubertät?

    Mein letzter Hund war auch so. Da könnte ich abends den Aufschnitt auf dem Tisch vergessen, der wäre morgens noch da gewesen. Nie was kaputt gemacht, nie sinnlos gekläfft. Ist das so ein Rasseding?

    Mein Tibet war da schon anders. Der hat, wenn er allein bleiben musste, gebellt wie blöd und hat versucht durch die Tür zu kommen, indem er daran gekratzt hat, bis er da wirklich das Holz zerstört hat ( war eine Mietwohnung, damals. Klasse oder?).

    Pubertät ist bei uns eher wirklich zu allen Hund hin wollen und auch, dass er die Konzentrationsspanne einer Mücke hat. Dummytraining kann ich gerade vergessen. Wenn er mir einen Dummy normal bringt, ohne zu kaspern, ist das schon ein großes Glück :woozy_face: und er leckt sich oft am Pipimatz :woozy_face:

    Also angezickt oder angerüpelt wird hier nichts und niemand ( das verbitte ich mir auch und das wird unter keinen Umständen toleriert, Pubertät hin oder her).

    Bei uns ist es eher das Interesse am Hundepipi untersuchen :woozy_face: ausgiebig stehen, schnüffeln, lecken usw.

    Gehorsam ist soweit okay, wenn ich keine Fehler begehe, sprich rechtzeitig reagiere.

    Meine Hündin hatte auch einen Mastzellentumor, auch low. Haben ihn entfernen lassen und das Labor bestätigte, dass alles entfernt wurde (so 100% sicher kann man da aber nie sein, denke ich, auch wenn großflächig geschnitten wurde).

    Sie hat danach noch etwa 2 Jahre gelebt. Einschläfern mussten wir sie, weil sie einen Tumor am Herzen hatte, der Bauchraum voller Wasser und nichts geholfen hat. Sie wäre sonst qualvoll erstickt. Ob der Mastzellentumor mit dem Herztumor zusammenhing, weiß ich nicht. Denke, es waren zwei unterschiedliche Krebsarten. Es kam allerdings kein weiterer Mastzellentumor nach.

    Ich bin ja immer dafür, schon mit dem Jungspund eine gemeinsame jagdliche Beschäftigung zu machen, bevor ihm seine Gene entwicklungsbedingt auf diese Thematik aufmerksam machen ... denn: Machen sie das dann, für mich völlig überraschend, in einer Situation die ich nicht (mehr) kontrollieren kann ... dann ist bei dem Hund ein genetisch veranlagtes Bedürfnis geweckt, bei dessen erster Befriedigung direkt die Erkenntnis mitkommt: DAS kann ich auch ohne meinen Menschen machen ...

    :pfeif:


    ehrlich, ich denke dabei immer an meinen Amigo zurück, und bin so dankbar dafür, dass er schon vor der Pubertät sehr intensiv mit mir die Erfahrung gemacht hat, über gemeinsames Jagen auf von mir bestimmte Beute seine Bedürfniserfüllung zu bekommen.

    wir machen Dummytraining :upside_down_face: denke, dass tut uns ganz gut. Eros hat eben eine immense Grundgelassenheit und das macht sich beim Dummy echt super. Aber so richtig "geil" ist er da im Moment auch nicht drauf. 1-2x auslegen und bringen oder suchen ist schon das Maximum im Augenblick. Da schießen dann doch die Hormone quer, bzw. ist es ihm auch oft einfach zu warm.

    Also ich weiß nicht, ob da der Schock noch kommt. Müsste er nicht inzwischen mehr Interesse haben?

    Das Thema scheint dir ja echt am Herzen zu liegen, so oft wie du betonst, dass er so gar nicht jagt und ob da wohl noch was kommt :lol:

    Aber mir kommt das das nicht unbekannt vor, mein Golden hat in dem Alter auch null gejagt. Gar nicht. Einmal ist er mitgelaufen, als ein anderer Hund ein Reh gehetzt hat, da konnte ich ihn aber sofort abrufen. Ich war ganz stolz und happy, einen solchen Glücksgriff erwischt zu haben und natürlich lag das auch an meiner hervorragenden Erziehung. Nämlich :klugscheisser: Mit so 1,5 Jahren ungefähr wurde es schon deutlich mehr und jetzt mit 3 Jahren hat er einen sehr starken Jagdtrieb :hundeleine04:

    Hellsehen kann niemand. Da dein Hund aber sowohl bei Krähen als auch bei anderen Hunden jagdliches Interesse zeigt, wäre es jetzt nicht sonderlich überraschend, wenn da noch was käme. Vielleicht hast du auch Glück und es bleibt so moderat.

    ja, ich schreibe das genau aus dem Grund. Damit ihr mir sagt, ach ... da/bei uns/etc. war es so und so, da kommt noch was. Nicht, um zu hören, wie toll es läuft. Ich denke gern weiterführend und will mich gern vorher absichern und dann nicht blöde hinterher schauen, wenn der Hund doch los rennt und verschwindet.

    Ich erwarte kein Orakeln, keine Sorge. Ich möchte Anzeichen gern erkennen und das kann ich vielleicht, wenn ihr mir dahin gehend Beispiele von euch gebt. Im Gegensatz zu vielen Usern hier, bin ich kein Fan abstrakter Umschreibungen, die mir nicht weiterhelfen. Ich brauche und wünsche mir anschauliche Beispiele. Mir ist schon klar, dass jeder Hund anders ist, bestimmtes jagdliches Verhaltensrepertoire ist jedoch ähnlich.

    Wie gesagt, meine Hündin hat auch eine Zeit lang Krähen gejagt und später gar nichts. Die hat sogar unsere 3 Rehe im Garten unbeachtet gelassen, weil die sozusagen dazu gehört haben. Je mehr Beispiele ich habe, desto besser kann ich Situationen und Verhalten einschätzen. Ich will keine Bestätigung wie toll Eros ist, falls das so rüberkommt. Bestätigung ist, wenn mein Hund bei mir bleibt und a) entweder gar nicht erst los läuft oder b) ich ihn stoppen kann. Alles andere ist Evaluation, nicht mehr.

    Für mich liest sich das nicht nach wachen.

    Ein wachender Hund ist innerlich ruhig und aufmerksam und weiß genau weshalb er bellt. Der steigert sich nicht in jedes Geräusch rein und bellt umsonst. Er selektiert jedes Geräusch nach Bekanntheit und Verknüpfungen. Mein Molosser z.b. hat bei dem Postauto nie gebellt, weil sie wusste, der wirft nur Zeugs in den Briefkasten und fährt weiter. Aber wehe jemand Unbekanntes ist am Haus vorbei gelaufen. Dann wurde gemeldet und nicht hysterisch gekläfft. Das ist ein Unterschied.

    Wachende Hunde sind im Arbeitsmodus und teilen ihr Kräfte gut ein.

    Für mich hört sich das eher nach Reizoffenheit und dünnen Nerven an, oder aber er sucht deine Aufmerksamkeit.

    Wir üben die Leinenführigkeit zwangsweise mindestens 4x Tag eine kurze Strecke an der Straße entlang. Da gibt es keine Diskussion und das ist von Anfang an so. Insofern haben wir da keine Probleme. Wenn, dann der Moment, wo Eros einen Hundefreundin entdeckt und unbedingt hin will. Bevor er nicht Sitz macht, wird das allerdings nix. Oder aber, wir müssen an einem fremden Hund vorbei laufen. Aber das klappt schon ganz gut (könnte aber natürlich besser sein).

    Zuhause trinkt er nur wenig, hier wird im Sommer hauptsächlich aus dem Wassergraben getrunken, an dem wir spazieren gehen, also fließendes Frischwasser.

    Sonst trinkt er seinen Napf einmal am Tag aus, sind ca 2-3 Liter, allerdings bekommt er sein TF schon eingeweicht.