Beiträge von Massai

    Ob da der Hammer noch kommt?

    Muss nicht. Manche Rüden gehen bis zum Lebensende relativ entspannt damit um ( und manche drehen bei jeder läufigen Hündin total durch mit nicht fressen, Tag und Nacht durchheulen usw )

    Wäre natürlich ein Traum :grinning_squinting_face:

    Mein 1. Rüde war hat eher so der Nervsack, der den Mädels und allen anderen gehörig auf die Nerven ging und voll im Tunnel war, wenn eine Dame anwesend war. Wäre nicht böse, wenn Eros eher die gemäßigte Version wäre.

    Wir haben heute ein Lob bekommen, wie gut Eros sozialisiert ist.

    Trafen einen Mann mit zwei Beageln, einer davon frisch aus der Rettung, wo sie als Wurfmaschine missbraucht wurde. Eros hat ganz vorsichtig mit ihr gespielt und die Beagelin hat sich voll gefreut und hat getobt wie blöd (sie kannte sonst nichts und ist erst seit 5 Wochen bei den Menschen).

    Eros war sehr höflich, vorsichtig und liebenswürdig.

    Habe aber schon öfter gemerkt, dass er bei den Damen sehr beliebt ist, weil er nicht so aufdringlich, sondern eher charmant ist. Nomen est omen 🤪

    Ich kann das Problem gut verstehen. Mein Rüde (11 Mon) ist um die 40 kg, entdeckten jeden Hund in 500m Meter Entfernung …. Und, da ist es bei uns anders, lässt mit sich reden.

    Dieses Kraftpaket zu halten, ist schon eine Herausforderung, ihn 10 Minuten an der straffen Leine zu haben, wäre für mich undenkbar.

    Also einmal würde ich dir dringend raten am (Grund-) Gehorsam und dann an der Leinenführigkeit zu arbeiten. Damit er dich nicht einfach ausblendet, in solchen Momenten. Er muss ansprechbar sein. Vielleicht musst du da auch nochmal ganz von vorn anfangen, denn eigentlich beginnt man schon beim Welpen damit. Mein Hund würde schon auch zu dem weit entfernten Hund hinlaufen, wenn er dürfte. Darf er aber nicht. Inzwischen klappt es auch wieder recht gut ohne Leine (in den guten Phasen). Bedeutet aber eine Menge Arbeit.

    Zum Anderen, haben hier ja schon viele geschrieben, solltest du wirklich sehen, dass du deinem Hund genügend Sozialkontakte verschaffst. Ist natürlich einfacher gesagt, als getan. Aber es ist möglich (div. Apps usw.). Nicht nur einen adäquaten Spielpartner, sondern eben auch souveräne Althunde, die deinem Hund fair Grenzen setzen. Ich würde dabei unbedingt auch ausgeglichene Kräfte- und Größenverhältnisse achten.

    Wir haben das Glück, dass wir dorfähnlich wohnen und alle Hunde der Umgebung schon seit 10 Jahren kennen (durch meinen letzten Hund). Das hat es einfacher gemacht. Hier läuft auch vieles ohne Leine, weil man sich und den anderen Hund kennt und einschätzen kann, das ist natürlich Gold wert. Aber auch für euch bestimmt irgendwie möglich. Ja, am besten sind Spaziergänge, nicht nur rumstehen und die Hunde machen lassen. 2x die Woche reicht meiner Meinung nach absolut aus.

    Ich wünsche euch alles Gute 🍀

    @Lilyyy

    Das wirst du immer mal wieder ausprobieren müssen, ohne Schleppleine, weil der Hund genau weiß, wenn er da dran ist. Zumindest meiner tut das. Da hört er wie ne 1, aber Wehe die Leine ist ab. Aber auch das muss man üben, angefangen unter keiner Ablenkung, leichter Ablenkung usw.

    Ich bin allerdings nicht der Meinung, dass Fehlschläge Rückschläge sind. Man kann draus lernen. Ich als Frauchen eh, aber auch beim Hund ist nicht alles gleich verloren. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht.

    Mein Tibeter kam übrigens gefühlt nie aus der Pubertät raus und bei meinem Mastiff habe ich so gut wie nichts gemerkt. Eros ist so ein Mittelding, macht halt so sein Rüdending, ist neugierig und furchtlos, alles in allem aber harmloser als man mir angedroht hat.