Mit nem Tibet sportlich sein, ist halt so eine Sache. Also er IST definitiv bewegungsfreudig, läuft gern und weit, springt gern und kann ausgezeichnet an Berghängen klettern. Alles aber nur, wenn er gerade in Stimmung ist. Agility mit einem Tibeter stelle ich mir schon sehr herausfordernd vor, vielleicht eher so zum Spaß, nach dem Motto : alles kann, nix muss. Aber unter Druck sagt der schnell: Nö, keine Lust.
Beiträge von Massai
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Mal eine tiefergehende Nachfrage zum Glotzen ….
Wie weit gucken eure Hundis dann? Auch so 1km übers Feld, weil da ein Hund ist?
Man sagt ja, dass Ridgebacks extrem gut und weit sehen, kann ich leider bestätigen. Sehr anstrengend. Gut, dass ich auch noch richtig gut gucken kann. Andere Hunde auf dem Feld merken uns oft nicht, wenn wir auf 100meter ran sind. Die hat Eros schon vor 15 Minuten gesehen. Das ist sehr anstrengend 😰
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Ich finde auch nicht, dass der physische Aspekt in den Begriff fällt. Manchen Rassen ist einfach eine extreme Schmerzunempfindlichkeit angezüchtet. Mein Tibet war hart im Nehmen, zufällig auch führerhart. Dem hat der TA mal das Augenlid ohne Narkose zusammen genäht. Ratet mal wer dabei umgekippt ist? Der 🐕 war es nicht.
Meine Dogge hingegen, angenehm führerweich, war beim TA auch ein Fels. Nie begeistert, aber stand da und hat machen lassen, weil man der Rasse die Schmerzempfindlichkeit stark weggezüchtet hat. Mein Ridgie dagegen, auch recht hart in manchen Belangen, ist eher „Mimimi“. Also es kann zufälligerweise zusammen passen, muss aber nicht, ebenso die Umwelthärte. Klar gibt es die extrem eigenständigen Rassen wie Bracken, die vielleicht alles davon sind und haben. Aber nicht jede eigenständige Rasse ist führerhart, ganz und gar nicht. Ich habe jetzt die dritte derartige Rasse und nur einer davon war wirklich hart in dem Sinne, dass er von groben Ansprachen beeindruckbar war. Der hat es mir auch nicht übel genommen, es war, als wäre es gar nicht bei ihm angekommen. Gleichzeitig war er allerdings gut durch Leckerlis zu motivieren, wenn er in der Stimmung dazu war. Er konnte viele Tricks, einfach ohne Sinn und Verstand. Aber wenn er sich draußen in den Kopf gesetzt hatte seinen Erzfeind anzupöbeln, dann war er unempfänglich auf jeden Ebenen für meine Einwirkung. Es gab einfach auch keinen Lerneffekt, null. Wer erinnert sich an den Tibet Terrier in Top Dog, der nicht durchs Bällebad ist? Das ist die nette Form von „mir egal, was du willst, mach Handstand, wirf 1000 Kekse, brüll mich an, ich mach’s halt nicht, basta“.
Allerdings denke ich schon, das gewisse Rassen zu dieser Art Härte neigen.
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Definitiv. Ohne Kaffee gehe ich eh nicht aus dem Haus. Aber momentan ist das überlebenswichtig 🤪
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So einen Glotzer habe ich auch. Sein Interesse gilt allerdings eher Hunden.
Menschen sind ihm auf der Entfernung egal. Nicht egal sind sie ihm, wenn sie direkt auf uns zukommen. Da wird jeder genau abgecheckt.
Wir haben auch gerade eine komische Phase, irgendwie anstrengend aber ich weiß gar nicht genau weshalb

Manche Dinge laufen super, wie da an der lockeren Leine bei Fuß laufen. Auch schon mal länger und ohne ständige Kekse. Aber gerade das Glotzen nervt halt auch schon. Oder wehe es laufen mal auf dem Feld hinter uns Leute mit Hund. Dieses dauernde Umgedrehe und Stehengebleibe ist etwas anstrengend.
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Ein tolles happy end ❤️
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Ich glaube, ein sturer, eigenständiger Hund, der halt auch einfach mal keinen Bock hat und das durchsetzt (versuche mal mit einem Ridgeback bei Regen rauszugehen), hat nichts mir führerhart zu tun. Es geht darum, wie gut/schlecht man als Führer auf den Hund einwirken kann oder eben nicht. Zu manchen Hunden dringt man sehr leicht durch, zu anderen eben nicht. Nicht, weil sie dumm sind oder zu eigenständig, sondern weil es schwerer ist Einfluss zu nehmen, bzw. Den richtigen Weg zu finden, um mit ihnen zu kommunizieren. Vielleicht fehlt da auch eine gewisse Reizsensibilität ? Manche Hunde machen z.b. bei einem kurzen körperlichen Block (Knie gegen Brust) mimimi, gehen ins Meiden usw. … manche Hunde tangiert das gar nicht, oder erst nach zusätzlicher Ansprache. Aber ja, ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass führersensible Hunde auch eher tendenziell reizempfindlich und mitunter auch unsicher sind. Bei den härteren Hunden war das Gegenteil. Ich glaube, perfekt ist so ein Mittelding, wie es wohl die meisten Hunde sind, die wenig Probleme machen.
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Führerharte Hunde beeindruckt kaum was so einfach, weder Schmerz, noch anbrüllen, usw. Beim führerweichen Hund erhebt man nur bisschen mehr die Stimme und der Hund fällt in sich zusammen. Mein erster Hund war extrem führerhart, was natürlich als Anfänger Vor- und Nachteile hat. Mein Mastiff war führerweich, nicht sehr extrem, doch deutlich merkbar. Mit der habe ich nur über Stimme gearbeitet. Der Ridgie ist ein Mittelding. Für mich optimal. Er ist nicht so schnell beeindruckbar, aber empfindsam genug, um mit ihm dennoch gut arbeiten zu können.
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Wenn er flitzen mag vielleicht wehre Agillety ja was für ihn.
Theoretisch ja, praktisch ist es halt ein Ridgeback, der sich nicht zur Mitarbeit gezwungen fühlt. Aber vielleicht sollte ich so was wirklich mal in Betracht ziehen, denn eigentlich ist er über Kekse sehr gut zu motivieren.
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Als Mensch lebt es sich ohne Gallenblase ganz gut. Man muss halt wegen zu viel Fett ein wenig aufpassen, das war’s aber auch schon. Magenschmerzen bekomme ich dann übrigens nicht. Das ist wohl alles ganz individuell.
Ob das beim Hund auch so „einfach“ ist, weiß ich allerdings nicht.