Ich z.b. finde Anspringen richtig blöd. Vielleicht liegt es an meinen Rassen, aber ich will nicht angesprungen werden und achte auch sehr drauf, dass meine Hunde andere Menschen nicht anspringen. Hier gibt es so einige Labradore für die das der Volkssport Nr. 1 ist, das finde ich sehr anstrengend. Inzwischen macht es allerdings keiner mehr, weil sich Eros immer schon direkt dazwischen stellt; nach dem Motto: Frauchen wird nicht angesprungen. Habe ich ihm nicht beigebracht, aber er hat gespürt, dass mich das echt nervt, zumal die Besitzer das scheinbar auch alle als normal empfinden und nie was dagegen machen.
Beiträge von Massai
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Bei uns liegt der große Radius eindeutig daran, dass ich dem Hund scheinbar zu langsam unterwegs bin. Der Hund ist immer in 1,5-2x vorgespielter Geschwindigkeit unterwegs. Also er bleibt schon auch stehen, schnüffelt, leckt mal pipi, markiert, macht seine Geschäfte, aber dann geht es zügig „busy“ weiter. Wirklich, man hat den Eindruck, dass er das wirklich als ernste Aufgabe ansieht sein Revier abzuchecken. Ja, er ist schon extrem selbstbewusst und „rüdig“ 🙈😂 spielen ist halt nicht so seins. In städtischem Gebiet oder unbekannten Arealen ist der Radius auch weniger. Aber die Runde durch die Hood (also Feld und Wiese) würde er auch locker ohne mich gehen und würde nur die Hälfte der Zeit brauchen. aber er ist ansprechbar und rückrufbar, das ist was zählt.
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Emmi hat ja einen großen Radius im Freilauf (gute 50 Meter), aber sie bleibt auf dem Weg, orientiert sich zurück und schaut, ob die Mutti noch da ist, und sie kommt auf Pfiff wirklich erstaunlich zuverlässig zurück. Fand ich ursprünglich irgendwie suboptimal, 10 Meter fühlen sich halt doch "sicherer" als 50 an, und ich habe allen neidisch nachgeschaut, deren Hunde schön auf Hüfthöhe im Freilauf bleiben.
Tja, ist bei unserem Modell halt nicht so, ich könnte jetzt sicherlich massiv trainieren (vermutlich zu Lasten der Wegtreue, denn ein Ventil braucht sie), aber das ist es mir nicht wert, dafür schätze ich ihr Desinteresse am Unterholz und ihre Rückversicherung zu mir viel zu sehr.
Bbylabi :
Manchmal kann man nicht alles haben, sicher wirst du die Beißerei nachhaltig angehen müssen (was du ja auch tust), aber vermutlich wird Gonzo halt ein aufgeregter Hibbel bleiben, aber auch das lässt sich garantiert irgendwie kanalisieren. Ich drücke euch die Daumen für euren Weg.
Über 50 m wäre ich extremst happy

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Mich hat nur mein 1. Hund, ein Tibeter, einmal gebissen, weil er arge Schmerzen hatte und ich ihn hochheben wollte. Habe aber auch generell keine Rassen, die rückgerichtet aggressiv wären. Das normale Welpenbeissen bis die Beißhemmung sitzt, lasse ich mal außen vor. Da war der Ridgback der schlimmste Reinhacker ever. Aber zum Glück nicht allzu lang. Spielunfälle zähle ich auch nicht dazu, die gibt es natürlich immer mal. Aber ganz absichtlich … nachschnappen usw. … nee, das kenne ich von meinen Hunden nicht.
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Ich glaube, vielen Menschen fällt es schwer einen Hund zu korrigieren, weil sie Angst haben gebissen zu werden. Was natürlich passieren kann, wie man hier ja liest. Diese Angst darf man nicht haben, denn das spürt der Hund sehr genau. Die korrigierende Aktion/Reaktion dem Hund gegenüber, die eigentlich selbstbewusst erfolgen soll, ist dann relativ unnütz, weil der Subtext ein anderer ist. Aber soweit muss es ja nicht kommen.
Bei uns reicht es oft schon aus, wenn ich ihn „böse“ anschaue. Kleines Beispiel: mein gebrechlicher Papa war zu Besuch. Eros, im Wahn der Jugend, hat am ersten Tag mehrmals versucht ihn zu bejuckeln. Gab mehrere Abbrüche von mir, eher die leichtere Methode (ein schnödes Nein, bzw. Ihn gar nicht zum Subjekt der Begierde hinlassen/wegschieben), weil er trotz allem eher ein sanfter Hund ist. Am 2. Tage habe ich ihn nur noch warnend angeschaut, wenn ich ihm angesehen habe, was er vorhat. Ich schreibe das, weil ich es so extrem wichtig finde, dass man seinen Hund lesen kann. So sollte man doch ungefähr wissen, wie er reagieren wird und kann das von vornherein unterbinden.
So aus dem Nichts kommen ungemütliche Situationen ja meistens nicht.
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Wir haben zur Zeit ein Pferdevorderbein „in Arbeit“. Da ist ein wenig Haut dran, kein Fell, der Knochen ist so mächtig, dass ihn der Ridgback nicht kaputt bekommt, macht keine Sauerei. Am Anfang war es geruchsmäßig … naja, geht jetzt aber. Gab es mal bei pitupita im Wochenangebot.
Tragende Knochen in der Art können Zähne sehr schnell übel zurichten. Ich rate davon ab.
Ah okay, war mir gar nicht so klar. Bisher hat er nur die Haut abgerupft, nicht direkt am Knochen gekaut. Da achte ich mal besser drauf.
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Wir haben zur Zeit ein Pferdevorderbein „in Arbeit“. Da ist ein wenig Haut dran, kein Fell, der Knochen ist so mächtig, dass ihn der Ridgback nicht kaputt bekommt, macht keine Sauerei. Am Anfang war es geruchsmäßig … naja, geht jetzt aber. Gab es mal bei pitupita im Wochenangebot.
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Ich bin wohl auch sehr helikopternd, zumindest was die Gesundheit betrifft. Draußen nicht aus Pfützen trinken, nichts fressen, nicht zu weit rausschwimmen, sich nicht mit anderen Hunden anlegen, nicht durchs Gestrüpp usw. …. Seit Kurzem ist mein Hund leider ein Mücken- und Bremsenmagnet. Am liebsten würde ich ständig mit einem Wedel hinter herlaufen, um das Viechzeug von ihm fern zu halten. Tue ich natürlich nicht, weil albern und so hat er schon viele Stiche und Pusteln, der Arme. Und auch Futtermässig bin ich sehr drauf bedacht, dass er nichts Schlimmes frisst. Bei spielerischen Raufereien mit seinem Kumpel bin ich komischerweise sehr entspannt, obwohl er da schon wirklich den ein oder anderen Kratzer davon getragen hat.
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Ich finde auch wichtig, dass man extrem schnell ist, am besten noch mit dem Hund zusammen reagieren. Quasi alles schon im Keim, beim ersten Anzeichen ersticken, ohne es eskalieren lassen. Dafür muss man den Hund gut lesen können, um schon im Vorhinein zu agieren, nicht zu REagieren.
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Nein, leider nicht, wegen der empfindlichen Ohren.
Jetzt bin ich aber neugierig, was hat die Schnalle mit den Ohren zu tun?
Wenn es zu kalt ist, werden die Ohren nicht mehr gut durchblutet, weil zu dünn, Hund schüttelt sich (weil vielleicht Regen usw.), Ohr knallt an Schnallenspitze, die ja da ist, wenn auch abgerundet, Zack offene Ohrwunde. Hatte ich letztes Jahr im Herbst und es hat ewig gebraucht bis die Wunde heilte. Das Risiko will ich ungern eingehen, bin aber eh nicht sooooo der Schnallenfan, weil immer was übersteht, oder rausrutscht oder die Löcher ausleiern, oder oder oder ….