Beiträge von Massai

    Tecdox - hat das jemand? Lohnt sich der doch hohe Preis?

    Nachdem mir letztens ein Plastikverschluss um die Ohren geflogen ist, suche ich die bestmöglichste Alternative. Habe schon an einigen Halsbändern statt Plastik- Metallklickverschlüsse, ist aber auch nicht das Wahre. Zum kaputten Verschluss muss ich sagen: meine Schuld, haben ihn nicht richtig zu gemacht. Trotzdem traue ich den Verschlüssen nun nicht mehr. Ein Zugstopp soll es aber nicht werden. Haben wir schon genug.

    Also …. TECDOX?

    Mir war es schon immer egal, was man von meinem Hund ( und natürlich auch mir und meiner Erziehung) hält. Mir muss es recht sein. Bei meinem letzten Hund habe ich auch oft gehört: na, der ist aber so gar nicht verträglich, hm. (Vorwurfsvoller Unterton). Ich: nö, muss sie auch nicht sein. Punkt. Ich muss damit klar kommen, niemand sonst (solange ich die Kontrolle habe, versteht sich von selbst). Die Erfahrung zeigt, dass sich eigentlich jeder Hund im Laufe der Zeit an die Energie seines Umfeldes anpassen kann, wenn er nicht gesundheitlich vorbelastet ist. Mein jetziger Hund war ja auch als Welpe ein kleiner Wirbelwind, voller Energie, aber nie kackfrech. Mal still stehen ging nicht. Jetzt, mit 1,5 Jahren lässt er sich von mir die Ohren putzen, die Zähne putzen usw. Als wenn es nichts wäre. Dabei haben wir das nie geübt. Lange Zeit hat er das gehasst, dass ich ihn nur mal länger festgehalten habe, hat sich gedreht und gewunden und ich hab’s sein lassen, weil er das so doof fand. Jetzt, von einem Tag auf den anderen ist das kein Thema mehr. Ohne jegliches Training. Er kommt sogar freiwillig, wenn ich sage: komm, Öhrchen putzen. Was ich sagen will: vieles groovt sich ein, wenn man kein Problem draus macht, wenn man selbstbewusst zum eigenen Hund und vor allem zum eigenen Umgang mit dem Hund steht. Sicher ist man als Ersthund-Halter besonders empfindlich und empfänglich für Kritik von außen, aber gerade da sollte man in sich gehen und für sich definieren, was wirklich für einen selbst zählt. Und im Laufe der Zeit findet man auch eine gute Basis, wo viele Dinge dann auch von selbst kommen, wenn die Bindung und das Vertrauen stimmen.

    Ich erwarte nichts von meinen Hunden. Die müssen mir nichts zurück geben. Ich habe Hunde, weil ich es liebe mich um sie zu kümmern, ihr Verhalten zu beobachten und mich auf sie einzulassen. Jeder ist anders, immer ist es eine Überraschung und trotzdem liebt man sich wie verrückt nach kurzer Zeit. Ich bin gern draußen. Dass ein Hund dabei ist, ist ein Bonus, den ich gern annehme.

    Wir haben vor dem Spielen mit anderen Hunden ein kategorisches Sitz eingebaut. Erst, wenn er sitzt (also richtig, nicht nur so halb über dem Boden schweben), wird er überhaupt abgeleint. Inzwischen setzt er sich freiwillig, wenn er seinen Kumpel sichtet und wartet. Angeleint heißt aber auch noch nicht gleich los rennen, sondern ich gebe ihn noch mit „Lauf“ frei. Immer, es gibt keine Ausnahme.

    Benutzt hier jemand einen Kurzführer? Macht das Sinn? Ich benutze entweder die Flexi oder gar keine Leine. An die kurze Leine (also die feste 2m Leine, die ich immer mit habe), kommt er nur in Notfälle ran. Deswegen überlege ich, ob ein Kurzführer sinnvoll wäre. Erfahrungen?

    Yoshi und Kasper haben beide einen. Ich nutze ihn, wenn ich ein stärker frequentiertes Gassigebiet gehe und nicht andauernd anleinen möchte, wenn uns Fahrradfahrer, Spaziergänger etc. entgegenkommen. Dann rufe ich ran, schnell den Kurzführer gegriffen und fertig. Oder bei Yoshi auch noch in der Hundeschule. Wir arbeiten größtenteils ohne Leine und in der Wartezeit, greife ich nur den Kurzführer, damit er mir nicht zu den anderen abdüst. Er ist erst 10 Monate und möchte zwischendurch nochmal zu den anderen :D

    Sehr gut, danke. Genau für solche Momente dachte ich mir das auch. Ist vielleicht doch eine gute Anschaffung. Habe da nämlich auch gerade einen mit Frogverschluss gefunden.

    Wollte mal ein kurzes Update von uns geben, für die, die es interessiert. Inzwischen ist der Herr Ridgback ja fast 1,5 Jahre alt und immer noch ein super angenehmer Hund. Zu 99% leichtführig, weil er sehr viel Wert auf meine Meinung legt. Er kann es nicht haben, wenn ich sauer auf ihn bin. Unser Geheimnis sind viel Zuneigung, was nicht zwangsweise kuscheln und angrabbeln ist, eher eine freundliche Ansprache und Aufmerksamkeit; und stetige Konsequenz. Er ist leinenführig, kommt nach wie vor mit anderen Hunden sehr gut aus, es sei denn, sie wollen ihm gegen den Ridge pissen, dann würde er auch gern pissig werden … wenn er dürfte. Darf er natürlich nicht, weil ich keinen tobenden 43kg Hund an der Leine haben möchte 😉 grundsätzlich ist er sehr souverän, nahezu tiefenentspannt und nie auf Streit aus. Läufige Hündinnen in den Stehtagen - seine Meinung dazu: Joa, wenn du unbedingt willst … aber entweder ist er da wirklich noch arg hinterher oder es triggert ihn halt einfach nicht so, weil er nicht reizoffen ist. Kann so bleiben. Wenn wir überhaupt ein Thema haben, dann Katzen. Daran wird sich wohl auch nichts ändern, denn scheinbar hat er genug Raubzeugschärfe, um auch drauf zu gehen. Wenn die Katzis nett sind und sich auch nicht fluchtartig bewegen oder ihn gar angreifen (hatten wir auch schon), kann er sich aber gut beherrschen und bleibt vor allem im Kommando. Ist halt ein Jagdhund, der aber wirklich nur auf Sicht jagt, bzw. Nur auf schnelle Bewegungsreize anspringt. Stehende Rehe interessieren ihn auch nicht sonderlich. Eigentlich ist er fast schon langweilig, so unkompliziert ist er. Wir haben jetzt einmal Dogscooter ausprobiert (weil frisch gekauft) und das ist (wie erwartet) voll sein Ding. Er wusste sofort was er tun musste (ziehen und rennen) und war zu 100% dabei. Ich musste mir jetzt einen Helm kaufen, weil es so höllisch schnell war. Allerdings starten wir dann erst richtig ab Herbst. Sonst läuft er frei am Rad mit und das muss erstmal reichen. Angebadet hat er natürlich auch schon. Nur so mit „Kopfarbeit“ hat er es nicht so. Ist halt nicht die hellste Kerze auf der Torte. So gehen wir halt nur normal Gassi, er schnüffelt, wir machen unsere Kilometer, Lieben das zusammen durch die Natur streifen, wandern manchmal und er ist damit sehr zufrieden.

    Wir hören sehr oft das Kompliment wie toll sein Wesen ist, scheinbar kennt man das von den Ridgebacks sonst nicht 😅

    Benutzt hier jemand einen Kurzführer? Macht das Sinn? Ich benutze entweder die Flexi oder gar keine Leine. An die kurze Leine (also die feste 2m Leine, die ich immer mit habe), kommt er nur in Notfälle ran. Deswegen überlege ich, ob ein Kurzführer sinnvoll wäre. Erfahrungen?

    Krass. Ich verstehe nicht wie man einen Welpen, der noch nie einen Tierarzt gesehen hat und der solche Symptome zeigt nicht sofort zu selbigem bringt. Das arme Tier!

    Ansonsten: Ja, das ist halt ein Golden Retriever und keine Bordeaux Dogge. Was hast Du denn gedacht, was Du Dir da zulegst?

    Meiner Meinung nach ist auch das zweite Tier am Bild keine Bordeaux Dogge 😉

    Zumindest habe ich noch nie eine gesehen, die so sehr nach Bullmastiff aussieht wie diese...

    Tatsächlich gibt es auch Bordeauxdogge mit schwarzer Maske. Seltener, aber es gibt sie und sie sind auch im Rassestandard zugelassen.