Beiträge von Massai

    Kommt drauf an, ob die Person eine Erwiderung wert ist.

    Sagt eine nette Omi was zu uns, antworte ich meist. Höflich und meist humorvoll. Bei Pöbelnden gibts Gleiches zurück, da bin ich nicht auf den Mund gefallen und kenne da keine Scham. Anmerkungen zu meinem Erziehungsstil überhöre ich meist und ignoriere entsprechende Person. Da lohnt kein diskutieren.

    Kommt eben wirklich auf das Gegenüber und die Art der Kommentare an. Wenn man einigermaßen eine gute Menschenkenntnis hat, kann man das einschätzen.

    Ja das stimmt, Ente und Kartoffel ist sozusagen die Adultversion von Youngstar. Wurde hier auch gut vertragen, gabs nur nicht bei zooplus, wo wir immer bestellen. Jetzt für den Urlaub kaufe ich wohl einen Karton mit Einzelpäckchen im Handel.

    Eifersüchtig ist mein Hund nicht. Ich kann streicheln und füttern wen ich will. Juckt ihn null.

    Aber wird ein Hund bei mir aufdringlich, fängt an mich körperlich zu bedrohen, mich anzuspringen etc., dann ist er sofort da und stellt sich direkt vor mich. Ja, dann gibts auch mal ein Knurren in Richtung „Angreifer“. Mein Rüde weiß wie blöd ich Anspringen finde und dann wird sein Schutzinstinkt ausgepackt.

    Wir füttern Josera Sensiplus, allerdings im Wechsel mit Mera Lamm und Reis sensitiv und Bozita Lamm und Reis, was ich auch nur empfehlen kann.

    Ach so ja. Ich muss auch mehr füttern als bei, Josera Youngstar, sonst wird er mir zu dünn.

    miamaus2013 So ist das bei uns auch, bei Singvögeln. Da sage ich nichts. Hund wird langsamer, dreht sich zu mir, ich bestätige, der Vogel verschwindet meist währenddessen, Hund läuft cool weiter.

    Aber nochmal: wie soll ich am flüchtendem Wild üben? In den Augen meines Hundes, ist das anders, als ein hüpfender Vogel. Oder anders: wie soll ich ihm klar machen, das ein rennendes Reh genauso etwas ist wie ein Vogel?

    Er kann das Umorientieren sehr gut, bei Mensch, Radfahrer und sogar seltenen Autos auf dem Feld. Da bleibt er stehen, schaut zu mir, wartet. Vielleicht habe ich auch einen Knoten im Hirn, ich weiß es nicht. Bewegung ist hier eben hochspannend im Gegensatz zu Geruch, oder Statik. Mir fehlt der Weg das zu generalisieren, weil der Hund Unterschiede macht.

    Degurina

    Ja, das Prinzip ist uns bekannt und wird auch erfolgreich bei Vögeln angewendet. Wobei wir unterscheiden zwischen Singvögeln, die auf dem Weg rumhopsen und Wasservögeln. Bei größeren Vögeln gibt es ein eindeutiges Jagdverbot in Form von einem Nein in diversen Formen. Aber an Federvieh kann man halt auch täglich zigmal üben. (Bzw. Tun wir das schon von Welpe an) An Rehen üben klappt eher nie, Katzen mäßig. In unserem Garten frühstücken sogar manchmal die Rehe. Die sitzen da im Gras und chillen. Wenn wir dann unten durchs Tor kommen, hebt Eros die Nase, wittert und das war’s. Er weiß, die sind da. Das löst nicht dieses kopflose „ich will da jetzt hinterher“ in ihm aus. Was sich nicht bewegt, triggert ihn nicht.

    Ich glaube einfach, wir brauchen noch viiiiiiiiiele Wiederholungen, bis es sitzt. Wer also ein freilaufendes Reh zur Übung bereitstellen kann, gern her damit :ugly: |)

    Ja, funktioniert hier auch alles bestens bei „Kleinkram“. Ente sitzt auf dem Weg, Hund fixiert, ich mache ein „Ähäh“, er weiß Bescheid und geht unaufgeregt weiter. Alles kein Ding, solange ich alles VORHER sehe und das Tier nicht mit Speed an uns vorbei/ auf uns zu (hatten wir letztens mit nem Hasen) oder vor uns weg läuft. Dann ist er von jetzt auf gleich auf 180 und da hilft eben kein verbaler Abbruch mehr. Das kann ich nur „aussitzen“. Zum Glück kommt er ebenso schnell von selbst runter, wie er hochdreht. Aber dieser eine Moment ist halt extrem blöd und dafür suche ich eine Lösung.


    Na, auch mal was witziges und was sehr Junghundmäßiges ….

    Gestern haben wir mal wieder Eros alten Welpenkumpel getroffen, ein Boerboel, auch 1,5 J. Erst hat Eros auf doof gemacht…. Eh, ein fremder Rüde, bäh und gleich mal bisschen auf Abstand Knurren. Der Boerboel war irgendwie noch viel kindischer und verspielter als mein Rüde und hat mit seinen Spielaufforderungen nicht aufgegeben, bis Eros dann mitgespielt hat. War halt so ein bisschen Junghundrüpeln, aber auf die nette Art. Da haben sie sich dann scheinbar dran erinnert, dass sie früher so toll miteinander gespielt haben und sind grinsend über die Wiese geflitzt.

    Ja genau, meinte ich ja: man braucht ja keine Tips geben, einfach mal beschreiben, wie man selbst das macht.

    Solang ich die Katze auch vorher sehe, geht es bei uns auch einigermaßen. Da reagiert mein Hund auch auf meinen verbalen Abbruch, hinterherlaufen könnte ich mir allerdings schenken, da würde er nur in der Leine hängen. Manchmal muss das leider sein, dann bin ich aber meist nur am korrigieren und ich weiß nicht, ob das so Sinn macht. Mit Leberwursttube, Spieli und Kram brauche ich hier nicht kommen. Wir haben einfach noch nicht den Weg „da durch“ gefunden. Sitzende Katzen gehen auch, aber alles was läuft/rennt, vor allem noch vor uns weg. Bleibt nur der Gehorsam und das Laufen im Kommando. Unmöglich im Moment. Komischerweise klappt das sonst gut, beim Passieren anderer Hunde z.b.

    Ich bin halt einfach ein Fan von Beispielen. Ob ich das dann genauso bei meinem Hund mache, oder nicht, ist ja egal. Es geht ja um den Gedankenanstoss. Manchmal fallen einem die einfachsten Dinge nicht ein oder man kommt einfach nicht auf simpelste Sachen.

    Ja, die Sache mit der natürlichen Autorität… ob’s die so gibt … nur mal als Beispiel:

    Mein Hund akzeptiert meine Grenzen, macht nie Blödsinn und hört für einen RR echt wirklich super, auch gerade als pubertierender Rüde. Aber beim Thema Jagd und Bewegungsreiz knallt es dem eben im Moment die Birne raus. Ob ich ihm da mit meiner Autorität mein Knie in die Flanke ramme, ihn mit Körpersprache oder Stimme beeindrucke, ihn „abbreche“ usw. interessiert den in diesem Augenblick einen Scheiss. Instinkt ist Instinkt.

    Ob es Sinn macht den zu bestrafen, sei fraglich. Vielleicht sind es eben diese Momente, wo sich Mensch eingestehen muss, dass er eben nicht eine 100% Kontrolle über ein Tier hat. Am Ende bleibt nur Vorsicht, Weitsicht und wie es in dem 100% Thread so schön hieß: es gibt keine 100% vielleicht, wenn man mit tierschutzrelevanten Maßnahmen arbeitet, aber darüber brauchen wir nicht reden. Ich lehne das kategorisch ab.

    Man muss ja auch keine Tips geben, aber wenn man schon schreibt „klappt auch bei RR erfahrungsgemäß“, dann gehe ich eben von Erfahrungen aus und wäre halt sehr daran interessiert, weil es dann nun mal sogar auch noch Rassebezogen ist. Miamaus hat ja auch schön von „meine Hunde“ geschrieben, da kann man sich etwas rausnehmen, was man möchte, muss aber nicht. Naja. Just saying ….