mir fällt dazu ein Beispiel aus dem Bekanntenkreis ein.
Rasse: Australian Sheperd.
Die eine Hündin wurde von meiner Bekannten mit etwa 7 Monaten übernommen. Kam aus einer Familie mit vielen Kindern und war dort total überfordert. Meine Bekannte ist mir ihr in die Hundeschule, bisschen Basistraining, das wars. Sonst absolut nichts, außer dem täglichen Gassi. Keine riesigen Wanderungen aber auch nicht kleine Runde. Ich bin eine Zeit lang mit ihr gelaufen und kenne die Hündin daher sehr gut. Das erste Jahr war sie noch ziemlich "drüber", aber das gab sich dann und sie wurde eine ausgeglichene Hündin. Inzwischen ist sie 11 Jahre alt und sie hatte nie Probleme nicht ausgelastet zu sein, war mit ihren Spaziergängen und dem Familienleben höchst zufrieden. Zumindest machte sie auf mich immer den Eindruck. Sie war eben auch immer überall dabei und zeigte nie wieder dieses Reizoffene des ersten Jahres.
Zweite Aussiehündin. Mit der wurden in den ersten Jahren ganz viel gemacht. Im ersten Jahr lief der Hund immer ohne Leine (weil er ist ja so lieb zu allen, bis er im zweiten Jahr anfing kleine Hunde zu beißen) Also Hundeschule, Tricksen zu Haus, Joggen, Radfahren etc. pp. Also echt viel, vieles zusammen an einem Tag. Hund ist jetzt auch ca drei und völlig drüber. Die haben einen Hundetrainerverschleiß, da wackeln dir die Ohren. Heute das, morgen das. Hund hat nie gelernt einfach Langweile und Ruhe auszuhalten. Mir tut er leid. Er kläfft einfach dauerhaft während des an der kurzen Leine Laufens, einfach so, grundlos.
Gleiche Rasse, beides Ersthunde, völlig unterschiedliche Rangehensweise.