Beiträge von Massai

    Ich glaube, das kommt ganz auf den Hund an.

    Es sind im Moment ne Menge Damen läufig. Meiner schnüffelt auch viel mehr als sonst. Ich lasse ihn, solange er dabei ansprechbar bleibt und auf mich reagiert. Es sind halt Hunde. Würde er sich dadurch allerdings in einen Rausch schnüffeln und das auch mit nach Hause bringen, würde ich das limitieren oder dahin fahren, wo weniger Hundeverkehr ist.

    Allerdings habe ich nun auch keinen reizoffenen Hund. Zu Hause ist er wie immer, am pennen, und frisst auch wie immer. Und zusätzlich ist er durch das viele Schüffeln ziemlich platt. Ist eben schon irgendwie frühlingshaft 😂

    Heute früh ist beinah ein junger Fuchs auf Brautschau ins uns rein gelaufen.

    Nyriah

    Witzig, wo du das mit dem Jacky erwähnst. So eine haben wir hier auch. Eros mag den auch nicht sonderlich, aber es gibt definitiv Abstufungen zwischen ich „gebe dir mal Bescheid“ und „ich finde dich zum 🤮“

    Bei kleineren Hunden macht er sich oft nicht die Mühe überhaupt zu reagieren, aber dieser JR nervt schon gewaltig.

    In 999 von 1000 fällen (nicht übertrieben) läuft Dio auch auf der angewandten Seite neben mir wenn wir Menschen begegnen. Das macht er auch brav, so lange sie uns nicht anquatschen. Wenn ich ihn dann absitzen lasse oder sonst signalisiere, dass das OK ist, ist alles fine für ihn.

    In der Situation war er im Zuggeschirr und eigentlich auch brav am ziehen (in gehtempo, wir sind nicht gerannt). Aber der Mann hat ihn halt aus den Augenwinkeln raus fixiert, was ich nicht gesehen hab, weil ich auf den Hund geschaut hab. Und dann hab ich die Sekunde verpasst, wo Dio gedacht hat moooment mal... Shit Happens halt. Lebewesen, insbesondere Teenager machen halt Fehler, vom anderen Ende der Leine ganz zu schweigen 🙃

    Ja genau.

    Und manchmal haben die Hunde vielleicht auch recht mit ihrem Misstrauen. Was natürlich trotzdem nicht bedeutet, dass sie regeln dürfen.

    Eros hat zum Glück auch eine ewig lange Zündschnur und darüber bin ich heilfroh, das verzeiht meist meine Fehler 🤭

    Also Tibet Terrier gehören wohl unbedingt zu den schlecht alleinebleib Rassen. Nicht nur meiner war so ein Exemplar, ich kenne auch noch ne Menge anderer TT, wo das schwierig ist. Bolonkas sind auch so ein Fall. Begleithundrassen im allgemeinen, denke ich, weil sie ja nun mal dafür gemacht wurden BEI ihrem Mensch zu sein.

    Eigenständig denkende Rassen haben meiner Erfahrung nach damit weniger ein Thema. Kein Hund ist wirklich gern allein, aber die Welt bricht nicht zusammen, wenn das mal passiert. Bei meiner BX musste ich tatsächlich mehr Arbeit investieren, aber die war auch ein Grundunsicherer Charakter. Beim Ridgeback habe ich anfangs bisschen geübt, habe aber schnell gemerkt, der braucht das nicht.

    Sein Freund hingegen, Korthals Griffon, Jagdgebrauchshund, der draußen eigenständig stöbert, kann sehr schlecht allein bleiben. Also eigenständig ist wohl nicht gleich eigenständig. Am Ende ist es wohl sehr individuell. Welche Rasse, welches Wesen, wie ist die Bindung zum Mensch, wie wird von Anfang an mit dem Thema umgegangen.

    Funfact: ich habe Eros die ersten 6 Monate nie länger als mal 10 Minuten allein gelassen und dann gleich mal 1-2h, war kein Thema. Es hat auch viel mit Reife zu tun. Und ich habe ihn auch nicht überall mitgehen lassen, ging halt auch oft nicht ( z.b. Treppe in den Keller runter), da musste er eben warten.

    So eine Phase haben wir auch immer mal wieder in abgeschwächter Form. Ridgebacks zumindest, haben ja schon arg Schutztrieb und irgendwie und irgendwo muss sich das ja äußern. Wie das bei deiner Rasse ist, weiß ich gerade nicht (muss ich mal nachlesen). Wenn ich Eros lassen würde, würde er auch komplett jede Person abchecken, die wir treffen(so ganz penibel mit Nase im Schritt usw.), egal, ob sie nur vorbei geht. Scheinangriffe hat er aber noch nie gemacht, aber er bellt auch sonst fast nie. Ich habe allerdings mit so einem Verhalten gerechnet, weil mein Molosser davor ja auch guten Wach- und Schutztrieb hatte. Deswegen muss Eros bei Begegnungen neben mir laufen, kurz, paar Meter im Fuß. Das hat sich nach 2 Jahren inzwischen so automatisiert, dass er schon freiwillig stehen bleibt und wartet bis ich neben ihm bin, wenn Leute auftauchen. Abchecken macht er weiterhin, guckt, runzelt die Denkerstirn, aber das war’s. Witzigerweise ist er sichtbar desinteressiert, falls uns mal wer anspricht und stehenbleibt 🙈😂 dann tut er auf 100% gelangweilt. Aber da hat er vorher schon abgeklärt 🤭

    Nun habe ich natürlich nur einen Hund und treffe hier auf‘m Dorf auch net dauernd Leute. Da funktioniert meine Methode ganz gut. Großstadt wäre da wohl Horror oder aber der Hund stumpft ordentlich ab 😅

    Leider bin ich dazu maximal unbegabt 😢

    habe nicht mal ne Nähmaschine. Du hast aber recht, wenn man es kann, wäre das auch meine erste Wahl.

    Denkst du, das könnte man auch auf eine kaputte Ohrenspitze machen?

    Man kann mit Compeed-Blasenpflastern arbeiten. Die erhalten ein leicht feuchtes Milieu am Ohrrand, was günstig ist. Fallen nach einer Weile von alleine ab, man muss also nicht reißen (wie ich, bevor ich den Tip mit dem Öl erhalten habe... armer Maushund). Was auch gut ist, ist ein Loop um die Ohren, so lange wie möglich, wenn es der Hund toleriert. Denn so nerven die Ohren den Hund nicht, und selbst wenn er meint, er müsste schütteln, geht nix kaputt.

    Ist aber wirklich eine Sache des dünnen Gewebes und teils auch Veranlagung. Maus hatte damit schon deutlich zu kämpfen, Der Rentner dagegen, kleiner und leichter, hat es nie gehabt, obwohl die Ohren ähnlich dünn waren. (Beides Zwergpinscher.)

    Alles Gute für den Patienten

    Silvia

    Ja, genau so machen wir das auch 🥰

    Loop. Blasenpflaster, Manuka usw. ….

    Danke ❤️

    Tatsächlich kommt das auch bei anderen Rassen vor wie Vrania schon schreibt.

    Problem sind wohl die sehr dünnen Ohrenspitzen, nicht zwangsweise alle kurzhaarige Schlappohrhunde. Ist wohl durchaus so ne „Rassekrankheit“.

    Mein Molosser z.b. war ja auch kurzhaarige und hatte Schlappohren, aber kürzer und dicker. Gerade bei Kälte werden die Ohren leider auch schlecht durchblutet, paarmal doll schütteln, zack offen. Und es heilt eben auch echt schlecht und dauert lang, denn Hund schüttelt sich eben 😅

    Und eventuell Unverträglichkeit sind auch nicht auszuschließen. Komplexes Thema.

    Die scheinen leider alle nur genietet zu sein. Das ist mir zu unsicher.

    Warum genau ist das denn Deiner Meinung nach unsicher? Das sind keine Buchschrauben. Also sie stellt Gürtel für Dogwalker her, genietet, die sehr viel genutzt werden und an denen teilweise 5-10 Hunde hängen. Ich habe noch nie gehört, dass da einer nachgegeben hat.

    Ist natürlich völlig okay, wenn Du keine Nieten willst, nicht falsch verstehen, ich will Dir nichts aufschwatzen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das sicherheitstechnisch per se was schlechter macht.

    Ja, tatsächlich habe ich gehört (also wirklich noch nie selbst erlebt), das Nieten eher ausreißen. Da bin ich bisschen panisch, muss ich gestehen. Was vielleicht auch überbesorgt ist, zumal Eros nicht abrupt zieht oder hart in die Leine geht. Also mir ist bis auf einmal noch nie was gerissen oder kaputt gegangen. Und das eine Mal hatte ich die Steckschnalle aus Plastik nicht richtig drin. War natürlich hin. Deswegen nur Metall, Zugstopp oder Cobra. Oder genäht, geflochten. Vielleicht ist das aber auch übertrieben. Keine Ahnung. Am Ende will ich das Risiko gering halten. Er hat halt viel Kraft mit seinen 43 kg.