Beiträge von Mandino

    Hallo,


    Linus Baker verstshe ich als jemanden, der sich jederzeit an seiner Behörde orientiert hat - weil er es wirklich geglaubt hat und es für alle Beteiligten als das Beste fand. Dass es derartige Wesen geben könnte, hat er schlicht nicht gewusst, es unterlag ja auch immer der höchsten Geheimhaltung. Er hat einfach die Augen zu gemacht und wollte auch glauben, dass die Behörde es gut meint.


    Hallöchen,


    ich finde es beruhigend, dass wir alle die gleichen Auffälligkeiten (ich wollte nicht Probleme schreiben) haben.


    Beispiel: wir hatten gestern einen schönen Spaziergang, alles lief super, wie ein wohlerzogener Fratz. Dann kommen zwei Menschen joggenderweis vorbei - das kann er nicht verstehen (das hat er von mir...). Menschen, die einfach so laufen oder rennen... Und von jetzt auf gleich ist das gute Benehmen bei der Katz und Pauli im overkill. Dann will er auch rennen und spurtet wie ein Verrückter los, hüpft und zappelt und will wieder Steine fressen.


    Ich habe mich dann kurz mit ihm hingesetzt (was macht man auch sonst bei 0 Grad...) und ihm an einem Stock knabbern lassen. Dann wurde es auch schnell wieder besser aber er war trotzdem noch im Overkill.


    Jetzt schläft er wie ein kleiner Engel auf Frauchens Platz.


    lg

    Ich hab das auch wirklich manchmal nicht verstanden. Wenn ich mit dem Hund an der Straße warte, dass wir rüber gehen können, warum darf ich dann nicht zu ihm sagen: komm, jetzt können wir gehen? Und dieses Einschüchtern und den Hund in die Schranken weisen - ist wirklich nicht meins.


    Ich mag die Ansätze hier aus dem Forum lieber, wo es darum geht zu verstehen, warum macht er das denn und wie wirkt das jetzt auf ihn?

    Das Aufsaugen von Sachen auf der Straße macht Pauli auch. Als er kleiner war, war jede rumfliegende Plastiktüte, Maske, Kaugummi etc fällig. Jeder Spaziergang ein Spießrutenlauf - er immer ganz fröhlich auf das Objekt der Begierde und ich hinterher und wieder rausgefischt aus dem Maul. Das ging anfangs ganz gut, später nicht mehr - ich hatte keine Angst, dass er beißt (kann ja bei so einem Kleinen nicht so viel passieren) aber er hat die Zähne fest aufeinander gebissen und den Kopf weggedreht.


    Dann wurde das quasi von einem Tag auf den anderen besser. Erst ließ er die Masken und Taschentücher liegen, dann auch die Kaugummis etc. Er hat hin und wieder Phasen, wo er Steine kaut. Das tut mir immer in den Ohren weh - diese schönen Zähne und er kaut sie sich kaputt... Inzwischen bin ich so entspannt geworden, dass ich ihn auch mal an den rumliegenden Dingen schnüffeln lasse. Dann merkt er: oh, langweilig und geht weiter.


    Nach wie vor schwierig ist es mit Futter oder Knochen. Zwar hatten wir schon ein paar Mal Erfolg mit "Aus" (und mit Leckerli belohnt, findet ja auch nicht jeder richtig...) aber gern verzichtet er auf solche Schmankerl nicht. Als normaler Fußgänger ist mir nicht bewusst gewesen, wie viel Zeug überall rumliegt. Neulich fand er Hackbraten auf der Straße... Über Hühnerknochen und Wurstpelle wundere ich mich schon gar nicht mehr.


    Pauli hat momentan eine Phase, die mich auch ein bisschen verunsichert - er ist so brav... Ich hatte im Büro immer ein Kinderschutzgitter und das war die meiste Zeit geschlossen. Dann kam er gut zur Ruhe und alle Versuche, die Tür offen zu lassen, schlugen fehlt - er hat auf dem Flur immer total frei gedreht, ist gerannt und gesprungen und hätte im Traum nicht dran gedacht, zum Schlafen in sein Nest zu gehen. Aber seit gestern lassen wir die Tür offen und er ist ganz entspannt unterwegs. Wenn er müde ist, kommt er in sein Nest und schläft. Jetzt hat er gerade seinen riesigen Kauknochen weg geschleppt.


    Auch draußen ist er gerade richtig flott unterwegs. So macht das richtig Spaß, zudem ja gerade so schön die Sonne scheint. Das macht mir etwas Mut, wenn das ein Vorgeschmack auf den erwachsenen Pauli ist. Vor drei, vier Monaten noch war ich mit meinen Nerven ja recht am Ende. Ich habe daher entschieden, die Hundeschule morgen erstmal auszusetzen und abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt.


    Ich bin leider nicht davon überzeugt, dass das Erziehungskonzept der Trainer bei Pauli zum Erfolg führt. Sie arbeiten eher daran, dass der Hund sich den Menschen unterordnet. Am Besten den Hund nicht ansprechen (weil der Hund sich am Menschen orientieren soll), keine Belohnungen, kein Tauschen etc. Das werden die Trainer schon ganz richtig machen - ich glaube einfach, dass es für meinen Pauli nicht das richtige ist. Und für mich schon gar nicht. Ich mag es nicht, laut zu reden oder gar zu schreien. Da würde ich lieber mit n Klicker arbeiten oder auch einer Pfeife. Und wir kommen momentan mit Belohnungen bei Pauli ganz gut klar. Wir haben jetzt noch drei oder vier Einheiten abzuarbeiten, dann gehen wir wieder auf die Suche nach einer Hundeschule.


    Schönen Freitag. Hoffentlich ist bei euch auch so schöne Sonne. Ist euch schon aufgefallen, dass es jetzt wieder viel länger hell ist?


    lg mandino

    Das klingt gut, werde ich ausprobieren... Danke für die ausführliche Erklärung.

    Keine Frage, das war unser Fehler. Als er noch so welpentaspig war, war es auch so niedlich und er hat damals noch seltener als jetzt gebellt. Darum haben wir da auch immer herzlich gelacht, wenn er damit angefangen hat. Das rächt sich jetzt natürlich.


    Anleinen hab ich mir auch schon überlegt. Werden wir dann mal probieren.

    Habt ihr einen Tipp für mich - Pauli regt sich immer sofort auf, wenn wir den Staubsaugen (auch den kleinen Handstaubsauger) anschalten. Vermutlich denkt er, das Ungeheuer will uns was tun. Es ist ja auch sehr süß aber wir müssen ja auch mal putzen...

    Wie genau sieht dieses aufregen aus?

    Er bellt und will den Staubsauger fangen und reinbeißen. Dann tatscht er auch immer mit den Pfötchen danach und springt wie wild drum herum.

    Ich habe das mal auf meine Leseliste getagt. Von ihr habe ich auch schon etwas gelesen. Da ging es um eine junge Frau, die in die Psychiatrie eingewiesen wird wegen "Fallsucht". (in den 30ern oder 40er Jahren). Und da werden recht rigerose Methoden angewandt (tagelanges liegen in kalten Badewasser, Köpfe aufschneiden... Ist nicht immer leicht zu verarbeiten...) Und es geht in der Gegenwart auch um ein Familiengeheimnis.


    Übrigens: ich bin seit langer Zeit auf der Suche nach einem Roman, den ich vor einigen Jahren gelesen habe. Das war auch so eine Geschichte, die in zwei Zeitebenen spielt. In der Vergangenheit geht es um ein Dienstmädchen, das für einen Mord, den sie nicht begangen hat, ins Gefängnis kommt. Dort bekommt sie ein Kind. In der Gegenwart kommt dann raus, dass sie den Mord nicht begangen hat. Leider habe ich bei unseren letzten Umzug viele Bücher weggegeben und ich kann diesen Roman einfach nicht mehr finden. Weder weiß ich Autor, noch den Namen des Buches. Ich weiß nur noch, dass auf dem Cover jemand vor einem Herrenhaus stand und ringsum Natur war. Aber das ist ja quasi bei jedem zweiten Roman so...


    Ich mag diese Geschichten in zwei Zeitebenen ja sehr. Ist aber gerade auch in Mode, glaub ich.


    Kennt ihr eigentlich die Saga um die Sieben Schwestern von Lucinda Riley?

    Hallöchen und einen schönen Sonntagabend,


    Habt ihr einen Tipp für mich - Pauli regt sich immer sofort auf, wenn wir den Staubsaugen (auch den kleinen Handstaubsauger) anschalten. Vermutlich denkt er, das Ungeheuer will uns was tun. Es ist ja auch sehr süß aber wir müssen ja auch mal putzen...

    Zudem die Nachbarn ja auch irgendwann genervt werden...

    Lg