Beiträge von RusskiyToy12

    Ich würde dir zu einem Trainer, der sich mit kleinen Angsthunde auskennt, raten. Das muss jemand vor Ort anschauen und dann mit dir besprechen wie es weiter gehen kann. Denn was bei einem dieser Hunde richtig ist, kann beim anderen falsch sein.


    Und bis dahin, bitte das Körbchen da lassen wo es ist und keine weiteren Versuche starten den Hund aus dem Waschraum heraus zu bekommen.


    Muss sie raus zum pinkeln, oder kann sie innen aufs Klo? Falls Sie raus muss, Leine dran, Pippi machen und wieder rein. Falls Sie innen aufs Klo geht, einfach erstmal nicht Gassi gehen bis der Trainer das okay gibt und mit dir bespricht wie es gehen kann.

    Okay, ich denke ich bekomme das wirklich nur mit einem Trainer hin. Sie kann innen wie auch außen auf Klo. Ich bevorzuge außen, da sie doch täglich die frische Luft braucht. Sie geht maximal in den Garten aber es kommt leider auch oft vor dass sie sich in ihrem Raum entleert.

    Was für ein Alptraum für den Hund.


    Ihr braucht einen Trainer vor Ort und kein Internetforum.

    Inwiefern ist das gemeint? Ich habe wirklich probiert es ihr hier so schön wie möglich zu machen. Ich habe sie nie bedrängt, sie hat ihren Rückzugsort. Ich hatte vor Jahren die selbe rasse, auch eine Hündin. Sie war aber das komplette Gegenteil, ein sehr offener Hund der sich im ganzen Haus aufgehalten hat. Jeder Hund hat seinen Charakter das weiß ich, aber ich möchte hier ungern irgendwie beschuldigt werden. Ich weiß nicht genau, wie meine Hündin vorher lebte. Das einzige was ich weiß, ist dass sie den ganzen Tag auf einem Hof verbracht hat und über die Nacht in Boxen saß und eine Windel anbekam. Auch wurde sie in verschiedene Länder immer wieder gebracht zu riesigen Vorstellungen. Sowas hinterlässt doch Schäden bei einem Hund.

    Nein, das war gar nicht so gemeint. Ich habe vergessen, mich zu ergänzen. Sie rennt in den Waschraum nach der Begrüßung und steht dort vor dem Körbchen mit wedelndem Schwanz. Wenn ich ihr dann näher komme dann springt sie in das Körbchen und freut sich wirklich enorm, weil sie einfach gestreichelt werden möchte. Wenn ich sie auch gestreichelt habe und gehen möchte, dann geht sie mir hinterher und fordert mich auf sie weiter zu streicheln. Ich kenne die Körpersprache meines Hundes und ich würde nicht hingehen, wenn ich weiß dass sie die streicheleinheiten nicht möchte. Mein Problem ist auch eher, dass sie nur im Waschraum sitzt.

    Naja, sie verbringt jetzt 3 Jahre dort im Waschraum. Sie verlässt ihn wirklich nur für Sekunden, wenn ich nachhause komme um mich zu begrüßen. Das ist auch wirklich das einzige Mal. Ich habe sie oft in diesen 3 Jahren mit in die verschiedenen Räume gebracht. Ich habe aber immer die Türen offen gelassen und sie wollte auch sehr ungern bleiben. Es gab auch wirklich Tage, da kam sie aus dem Waschraum raus zu mir in das Wohnzimmer und hat sich auf den Rücken gedreht und ist hin und her gelaufen. Ich habe dann mit ihr etwas gespielt und dann ist sie auch wieder zurück in den Waschraum. Das kommt aber in letzter Zeit so gut wie gar nicht mehr vor. Auch kann ich sie nicht zwingen bei mir im Schlafzimmer zu sein oder sich im ganzen Haus aufzuhalten. Sie fühlt sich im Waschraum einfach sicher und wohl. Sie ist wirklich seit sie bei mir ist so. Es hatte sich etwas gebessert, aber wirklich nur minimal. Andere Hunde mag meine Hündin überhaupt nicht, auch wenn sie in einem Rudel gelebt hat. Sobald ihr ein Hund zu nah kommt, ganz egal ob rüde oder Hündin dann geht sie denen am liebsten aus dem Weg oder knurrt auch. Ich habe sie öfters ausgeführt zu Waldwegen oder ruhigeren Straßen, aber das spazieren gehen ist wirklich etwas was sie überhaupt nicht mag. Sie bleibt stehen und möchte nicht weiter.

    Zum gassi gehen: sie löst sich nur im Garten. Außerhalb vom Garten löst sie sich überhaupt nicht und das ist auch wirklich der einzige Ort an dem sie herumläuft ohne stehen zu bleiben. Sie möchte auch immer wieder zum Haus, ich muss sie wirklich immer ziehen, weil sonst macht sie wirklich keinen Schritt und das möchte ich ja auch nicht. Dinge die ein Hund gerne und alltäglich macht, das mag sie nicht. Und das kann ja kein Dauerzustand sein.

    Dass ein Hund sich nach 3 Jahren immer noch so extrem dir gegenüber verhält, liegt m.E.n daran, dass du dich falsch bzw. ungeeignet ihm gegenüber verhältst und ihn zu sehr mit bedrohlicher Körperhaltung "bedrängst".

    Man müsste sehen können wie du dich dem Hund näherst um dir Tipps geben zu können.

    Sie verhält sich ja nicht mir gegenüber so, sie kommt zu mir gelaufen wenn ich nachhause komme und sie leckt mir mein Gesicht ab. Aber wenn ich ein Schritt auf sie zumache, dann rennt sie so schnell es geht zurück in den Waschraum. Ich bedränge sie auch nicht, ich komme ab und zu mal am Tag zu ihr und streichel sie, das möchte sie auch. Die Probleme die ich dort hingeschrieben habe, waren auch zu Anfang als sie zu mir kam. Inzwischen hatte es sich gelegt, nur sitzt sie halt dauerhaft in ihrem Körbchen

    Hallo, erstmal die wichtigsten Informationen. Meine Hündin ist 8 Jahre, Rasse Russkiy Toy und ich habe sie knapp 3 Jahre. Sie lebte vorher überhaupt nicht bei mir, sondern bei einer Züchterin, die auch im Verein züchtet. Dort wurde sie zweimal für die Zucht eingesetzt und sie war schon von Welpenalter an ein internationaler Champion, sogar mehrfach. Ich erwähne das aus dem Grund, da ich denke, dass das der Auslöser ist für ihre „Probleme“. Als ich sie bekommen habe, war sie total ängstlich und suchte Schutz auf meinem Schoß. Ich denke mal, dass es normal ist, nachdem man aus seiner Umgebung gerissen wurde an dem man geboren und aufgewachsen ist. Ich habe sie dann oft gestreichelt, zu ihr geredet und sie fing auch an mir extrem zu vertrauen. Leider hatte sie dieses extreme scheue Verhalten behalten, sie hat sich zum Beispiel eingepinkelt wenn sie mal Durchfall hatte und als sie mich sah, ist sie wie verrückt vor mir weggelaufen und hatte sich immer wieder eingepinkelt. Ich bin ihr nicht hinterhergelaufen, sondern habe vom weitem probiert sie zu beruhigen und als ich näher an sie kam, habe ich sie auch gestreichelt und ihr gut zugeredet. Damals hatte mich diese Situation sehr erschreckt. Ich denke mal, sie dachte ich würde sie dafür bestrafen. Auch bei jeder kleinen Bewegung flüchtet sie unter das Sofa oder unter das Bett. Heute sieht das auch nicht anders aus. Sie sitzt im waschraum in ihrem Körbchen und mag überhaupt nicht rauskommen. Sie schläft dort den ganzen Tag und freiwillig verlässt sie es aufkeinenfall. Ich habe schon probiert, sie in mein Schlafzimmer zu nehmen oder in einen anderen Raum. Sie sitzt dann solange unter dem Bett, bis die Türe aufgeht und dann flitzt sie so schnell es geht raus und runter wieder in ihr Körbchen. Auch das Körbchen in andere Räume bringen, hat nichts gebracht. Sie sitzt dann auf dem nackten Boden im Waschraum und bleibt auch dort. Gesund ist sie, sie wurde mehrfach untersucht. Ich bräuchte dringend Tipps, wie ich sie von Körbchen wegbekomme :frowning_face: das ist doch kein Zustand, dass ein Hund sein Leben so verbringt. Gassi gehen und spielen tut sie auch nicht, ich denke mal das kennt sie überhaupt nicht aus ihrem alten Zuhause. Ich führe sie nach draußen aber weiter als zur nächsten Straße komme ich gar nicht mit ihr. Hat irgendjemand Tipps, wie man bei so einem Hund handelt? Wie kann ich ihr helfen? Ich würde mich über Antworten freuen uns auch über Ratschläge. Auch hatte sie vor der Abgabe eine Fehlgeburt, ich weiß nicht ob das auch irgendeine Rolle spielt in ihrem Verhalten.