Aus welchen Gründen habt ihr euch denn für das Gefährt eurer Wahl entschieden?
Da wir gerne mobil sind und gerne frei/autark stehen (und auch in die passenden Länder dafür reisen) war klar das wir ein eher kleines WoMo wollen.
Da mein Mann sehr groß ist (über 2m) kommen die meisten Grundrisse nicht in Frage, da die Betten eigentlich immer zu kurz sind.
Jetzt mit Kind würde ich mir manchmal was Größeres wünschen, bei schlechtem Wetter zu Dritt (+Hund) auf sehr engen Raum auszuhalten, ich nenne es mal ....herausfordernd
Ich habs dann wohl auch gar nicht so falsch gemacht, nur halt zu früh den Schwierigkeitsgrad gesteigert und dann gemerkt das ers im Grunde ohne Hilfestellungen noch nicht kann/nicht endgültig verstanden hat.
Ich merk halt auch das es was komplett anderes ist als einen Retriever (oder anderen geeigneten Jagdhund) auszubilden.
Dino bringt ja keinerlei genetische Veranlagung mit (Mischling aus Rumänien) und braucht deswegen oft länger um zu verstehen worum es geht. Er ist wirklich mit Feuereifer dabei, aber es fehlt diese "Leichtigkeit" und Intuition.
An diesen Punkt kommt Dino einfach nie heran, egal wie konzentriert und motiviert er arbeitet. Das klingt jetzt so schlimm, aber eigentlich find ich das gerade super für uns beide. Da stehen ja keine sportlichen Ambitionen dahinter und ich find es total spannend mal so kleinteilig und genau sein zu müssen (ohne dabei den Hund zu frustrieren).
Hat dein Hund im Gruppentraining oft zuschauen können wie die anderen Hunde dienÜbung machen?
Das kann riesig viel ausmachen.
Manche Hunde kopieren dann einfach die Übung. Ohne wirklich zu verstehen worum es geht.
Hunde sind Meister im lesen von Körpersprache. Von Mensch und Hund. Da kann auch der Trainer enorm viel beeinflussen damit die Übungen klappen. Aber zu Hause merkt man dann: uups, Hund weiss eigentlich gar nicht worum es geht.
Dann heisst es: zurück an den Start und die Basics pauken bis es sitzt. Also zB nochmals ganz ganz oft in unterschiedlichem Gelände auf Futterschüsseln einweisen voran.
Ich glaub es liegt weniger am Zuschauen, als viel mehr an den Hilfestellungen die er sonst hat (und die mir vorher nicht so extrem aufgefallen sind)
Im Gruppentraining sieht er entweder wie die Dummys geworfen werden (wenns um Verleitung geht), oder das Gelände gibt schon einen guten Anhaltspunkt (Wege/Trampelpfade) oder unser Trainer steht in der Nähe.
Und trainiere hier zu Hause dann halt ja auch noch meist im Feld, will meinen ich muss Feldwege nutzen und das hat das Thema dann noch weiter gefestigt.
Jetzt such ich mir halt gezielt Flächen auf denen es keine solchen vermeintlichen optischen Hilfen gibt und bau das Einweisen nochmal langsam auf. Wenns dann so gar nicht klappen will, werd ich halt mal ne Einzelstunde nehmen.
Hat es einen Grund das du am Anfang auf Futterschüsseln einweist und nicht auf Dummys ?
Ich bin mir noch so sicher ob ich das machen möchte, Dino frisst draußen eh jeden Scheiss und sucht sehr viel nach Futter, das mag ich nicht noch fördern...
Von mir auch noch ein großes Danke für deine tollen und ausführlichen Erklärungen. Ich les die super gerne und sie helfen mir immer besser zu verstehen, selbst wenn ich gar nicht die Frage gestellt hab
Ich hab hier ja bisher nix berichtet, aber vielleicht sollte ich das auch mal machen.
Dino ist jetzt knapp 2 Jahre alt und wir haben letztes Jahr im Sommer einen Anfängerkurs fürs Apportieren mitgemacht und festgestellt das es uns beiden super viel Spaß macht. Jedes zweite Wochenende trainieren wir in der Gruppe und ich mach noch so ca. 1-2x die Woche alleine was mit ihm.
Hier hakt es gerade am Voran schicken. Ich dachte ursprünglich Dino hätte es kapiert und im Gruppentraining lief es auch ganz gut, aber als ich hier dann den Schwierigkeitsgrad etwas erhöht hab, hab ich gemerkt das er im Grunde meiner Richtungsangabe nicht vertraut (und darum geht es ja). Also bin ich jetzt wieder einige Schritte zurück gegangen und arbeite da nochmal mit ihm dran. Wir sind ja beide Anfänger und lernen gemeinsam.
An der Abgabe arbeite ich gerade nicht, das versaut hier nur die Freude an der gemeinsamen Arbeit, auch wenn ich die Abgabe noch verbesserungswürdig finde.
Dino apportiert immer in Überschallgeschwindigkeit und benutzt mich dann mehr oder weniger als Prellbock in dem er mir den Dummy im Maul in die Hände rammt. Bei 9kg Hund kann ich sowas aber auch erstmal so lassen
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Links im Beet ist jetzt grüner Spargel und Erdbeeren. Den Spargel hab ich aufgrund des geringen Platzangebots recht dicht gesetzt, mal sehen ob das so klappt...
Hinten ist noch Feldsalat und eine klein wachsende Rhabarberpflanze, rechts im Beet in moment nur Knoblauch und Kerbel ( reichlich, für grüne Sauce )
Wenn man Kresse wachsen lässt, was passiert dann? Weil die funktioniert auf jeden Fall besser als meine Rasensamen. Ich will einen Boden aus Kresse. Es scheint eine hervorragende Idee zu sein.
(ist sie nicht, oder?)
Sie ist (wie so ziemlich alles andere außer Rasen) nicht trittfest und strapazierfähig genug, außerdem wird sie bis zu 40cm hoch
Ich hätte auch gerne eine Alternative zum Rasen, unserer sie schon seit Jahren schrecklich aus und will trotz Pflege nicht gedeihen.
Wir sind seit 10 Jahren mit einem von HRZ ausgebauten Sprinter unterwegs. Das WoMo selbst ist schon über 20 Jahre alt, hatte aber beim Kauf gerade mal ein paar tausend Kilometer drauf und war nur für einen einzigen Urlaub genutzt worden. Mittlerweile sieht man ihm sein Alter an, aber wir sind immer noch super glücklich damit.
Ich weiß, dass Kromfohrländer und Lappis (die Favoriten bisher) eher seltenere Hunderassen sind ....
So rein von den Eckdaten her könnte ein Kromfohrländer passen.
Viele Kromfohrländer die ich kenne sind an Ersthundebesitzer gegangen und in sehr unterschiedliche Lebensumfelder, städtisch, ländlich, junge Paare, Familien mit Kinder, etc... gepasst hat es (fast) überall sehr gut.
Ich hab sie bisher immer als sehr anpassungsfähig kennengelernt, Beschäftigung wird gerne angenommen ist aber absolut kein Muss, Jagdtrieb ist gut lenkbar, mit Fremden sind sie im Regelfall eher distanziert, Wachtrieb ist fast immer recht ausgeprägt, Artgenossenunverträglichkeit ist eher häufig.
Worauf man sich ganz klar einstellen muss ist das Terriergemüt, man sollte keinesfalls konfliktscheu sein
Bei konsequenter Erziehung bekommt man einen angenehmen, unauffälligen und unaufdringlichen Begleiter, ansonsten können sie auch problemlos ihrem schlechten Ruf bei Hundetrainern komplett gerecht werden
Im Bezug auf die Zucht würde ich sehr genau auf Wesen und Gesundheit schauen.
Wenn du noch Fragen zur Rasse hast, immer her damit !
Das war übrigens Balin, mein weltbester Begleiter durch alle Lebenslagen
Ich habe gerade mal geschaut - es gibt so einige Probleme mit Hubbetten in WoWa und WoMo.
Einige krachen runter, einige gehen nicht mehr runter, einige nicht mehr rauf - und das quer durch alle Hersteller.
In unserem WoMo ist ein Hubbett, das seit 20 Jahren problemlos funktioniert.
Auf der einen Seite sind Schaniere, auf der anderen Seite Gasdruckfeder (wie am Kofferaumdeckel), Gewicht ist genau austariert so das man das Bett händisch runter/hoch klappen kann und es am jeweiligen Ort bleibt.