Aber dennoch frage ich mich, ob es den Jungs nicht schadet und ihnen die Freude am Hund nimmt, wenn sie so ultra vorsichtig mit dem Familienhund sein müssen? Wie sieht ihr das?
Meine Tochter wollte "nach" Balin eine Katze...ich denke das sagt schon alles über ihr Verhältnis ![]()
Balin war halt mit allen "fremden" Personen (also jeden den er weniger als 3 Jahre jeden Tag gesehen hat
) sehr distanziert...
Meine Tochter hat er akzeptiert, aber die 6 Jahre die er mit ihr zusammengelebt hat, hat er sie im Grunde wie ein Möbelstück behandelt. Er hat sich Anfassen lassen, hat sich an der Leine führen lassen, Kommandos oder Ansprache von ihr wurden konsequent ignoriert und von sich aus hat er keinerlei Kontakt aufgenommen (NIE !)
Das Ergebnis war das sie keine Beziehung zueinander hatten und einfach nebeneinander hergelebt haben. Im Grunde war das unproblematisch und ich musste kaum moderieren, aber eben auch ein bisschen schade für meine Tochter. Und über Hundeverhalten hat sie in der Zeit im Grunde nichts wenig gelernt, denn eine Interaktion gabs ja nicht.
Da seh ich auch den größten Unterschied zu eurer Situation, deine Jungs lernen was und haben ja die Möglichkeit unter deiner Anleitung was mit Diego zu machen. ![]()
Dino ist übrigens völlig anders und überfordert damit meine Tochter noch oft (dabei ist er für einen einjährigen Hund wirklich sehr ruhig und vorsichtig mit Kindern). Sie lernt also erst jetzt wie es ist was mit einem Hund zu machen ...zumindest wünscht sie sich keine Katze mehr, es scheint also besser zu laufen ![]()