Beiträge von verruecktsein

    Aber dennoch frage ich mich, ob es den Jungs nicht schadet und ihnen die Freude am Hund nimmt, wenn sie so ultra vorsichtig mit dem Familienhund sein müssen? Wie sieht ihr das?

    Meine Tochter wollte "nach" Balin eine Katze...ich denke das sagt schon alles über ihr Verhältnis :pfeif:

    Balin war halt mit allen "fremden" Personen (also jeden den er weniger als 3 Jahre jeden Tag gesehen hat |)) sehr distanziert...

    Meine Tochter hat er akzeptiert, aber die 6 Jahre die er mit ihr zusammengelebt hat, hat er sie im Grunde wie ein Möbelstück behandelt. Er hat sich Anfassen lassen, hat sich an der Leine führen lassen, Kommandos oder Ansprache von ihr wurden konsequent ignoriert und von sich aus hat er keinerlei Kontakt aufgenommen (NIE !)

    Das Ergebnis war das sie keine Beziehung zueinander hatten und einfach nebeneinander hergelebt haben. Im Grunde war das unproblematisch und ich musste kaum moderieren, aber eben auch ein bisschen schade für meine Tochter. Und über Hundeverhalten hat sie in der Zeit im Grunde nichts wenig gelernt, denn eine Interaktion gabs ja nicht.

    Da seh ich auch den größten Unterschied zu eurer Situation, deine Jungs lernen was und haben ja die Möglichkeit unter deiner Anleitung was mit Diego zu machen. :bindafür:

    Dino ist übrigens völlig anders und überfordert damit meine Tochter noch oft (dabei ist er für einen einjährigen Hund wirklich sehr ruhig und vorsichtig mit Kindern). Sie lernt also erst jetzt wie es ist was mit einem Hund zu machen ...zumindest wünscht sie sich keine Katze mehr, es scheint also besser zu laufen :lol:

    Ich wäre vor ein paar Jahren fast auf die Fuji X-Pro2 umgestiegen, ich hab ca. 3 Monate mit ihr fotografiert und war absolut begeistert. Ein Freundin hat das Schwestermodell die X-T2 und die ist ähnlich gut.

    Das ich dann doch bei der großen Spiegelreflex geblieben bin, lag daran daß ich die Vollformatkamera nicht aufgeben wollte (die hatte ich mir als Spiegellose nicht leisten können)

    Dafür bin ich endgültig auf (wenige) Festbrennweiten umgestiegen, das macht vom Gewicht schon einiges aus. Außerdem nutze ich den SunSniper Kameragurte, da ist die Gewichtsverteilung angenehmer. Und wenn ich bei Spaziergängen nebenbei fotografiere mach ich das winzige 40mm Pancake drauf, dann ist's wenigstens nur die Kamera ein großer Klotz.

    Welche Dummygröße/-gewicht wäre denn für uns passend ?

    Dino ist 30cm groß und wiegt 8,5kg

    Hängt ein bisschen vom Geschmack deines Hundes ab. Und von deinem. Mein Kleinpudel ist etwas größer und schwerer und trägt inzwischen auch die 500g Dummys.

    Angefangen hat er allerdings mit 150g und arbeitet jetzt meistens mit 250g. Mit den 150ern fängt er jetzt oft das kaspern an und trägt nicht schön.

    Allerdings ist ein leichter Einstieg meiner Erfahrung oft einfacher. Speziell wenn der Hund nicht sooo die mega Bringfreude hat.

    Danke :)

    Ich starte einfach mal mit 150g und schau Mal wie das läuft. Er bringt sehr gerne, das sollte also passen und wenn's gut läuft steig ich auf 250g um.

    stillschweigende reduzierung der Packungsgröße

    Mir scheint es eher so als wären die Packungsgrößen angeglichen worden...

    Vorher gabs einen wilden Mix, mit 1kg, 2kg, 4kg, 9kg, 12,5kg, 15kg, 18kg usw...

    Jetzt gibts die meisten Sorten in 1kg, 5kg, 10kg, 15kg, 20kg, 25kg. Nicht immer alle Packungsgrößen, aber eben in 5er Schritten.

    Das parallel die Preise angepasst wurden, ist sicher nicht gut gewählt. Deutlich fairer und ehrlicher wäre es gewesen die Preiserhöhung (und Anpassung der Packungsgrößen) klar zu kommunizieren. es gibt ja berechtigte Gründe dafür (steigende Rohstoffkosten und Transportkosten).

    Wenn bei uns das Nassfutter aufgebraucht ist werde ich dennoch auf Köbers umsteigen. Dino frisst es gerne, verträgt es gut, für mich ist die Handhabung auch im Urlaub super und preislich ists trotzdem ok.

    Mal unabhängig von der Rasse finde ich es sehr sportlich wenn (wie in meinem Fall mehrfach erlebt) die rein privat Züchtenden für einen reinrassigen Hund einer robusten Rasse, die in der Regel 6 bis 14 Welpen wirft 1.500,-- je Welpe verlangen. Bei zwei Hündinnen welche im Abstand von je 2 Jahren gedeckt werden. Ergeben sich schnell stolze Einnahmen von rund 1.000,-- € je Monat.

    Und das für kaum einen Aufwand.

    Hier mal die Kostenaufstellungen zweier Züchter:

    *klick* und *klick*

    Verantwortungsvolle Hobbyzucht ist sehr viel Aufwand und bringt auch schon ohne Einberechnung der Arbeitszeit kaum Gewinn.

    Nicht umsonst verzichten Vermehrer auf alles was Kosten verursacht, wie Zuchtzulassungen, Gesundheitsuntersuchungen, etc....

    Das hatten wir auch schon oft (und es nervt)

    Bei einem ganz extrem Fall, wo in weiter einsamer Landschaft sich ein Camper direkt vor uns klemmen musste, hatten wir ganz plötzlich ein "Stromproblem", haben den Generator angeworfen und auf Nachfrage wie lange der Lärm dauern wird mit ca. 4-6h geantwortet und entschuldigend mit den Schultern gezuckt...plötzlich konnten sie nicht schnell genug Umparken :pfeif: