Beiträge von Cerberus2021

    Im Gegensatz zu den anderen sehe ich die Zeit jetzt mit 5 Monate altem Baby als relativ ideal - in dem Alter waren meine Kinder zumindest recht „anspruchslos“ und kamen problemlos im Tragetuch überallhin mit. Schwierig fände ich da eher die Kombi 1-2jähriges Kleinkind und neuer Hund - aber bis Eure Tochter 1 ist, wärt ihr mit der Hündin ja schon ein eingespieltes Team.

    Kinderwagen wäre da für mich kein so großes Thema. Mir waren die Dinger sowieso immer zu umständlich und zu wenig geländegängig, so dass meine Kinder reine Traglinge waren (und ich es genossen habe, dass ich mit Kind am Körper und Pferd an der Hand problemlos in der Natur unterwegs sein konnte).

    Könntet ihr die Hunde notfalls zu Hause trennen, wenn der 12jährige auf Dauer so gar nicht mit der Hündin klarkommt? Wäre der 12jährige vielleicht als Einzelhund glücklicher? Das sind eher so die Punkte, die für mich gegen einen Zweithund sprechen würden, ansonsten klingt die Hündin doch sehr passend für euch.

    bad_angel Ich glaube, das kennt jeder - so ist Reiten nunmal. Zwei Lebewesen, und wenn auch nur eins davon einen schlechten Tag hat, geht das, was vorher noch super funktioniert hat, plötzlich gar nicht mehr.

    Nur alle 14 Tage zu reiten, finde ich aber nicht sonderlich sinnvoll, wenn Du auch Fortschritte machen möchtest. Da würde ich lieber den Weg öfter in Kauf nehmen und zusehen, mindestens zweimal pro Woche aufs Pferd zu kommen, oder wenigstens zwischendurch immer mal ein intensives Wochenende/Kurzurlaub mit 2 Reitstunden pro Tag einzuschieben. Oder vielleicht kannst Du Dir noch eine zweite Reitmöglichkeit in der Nähe organisieren, wo Du zwischen den Unterrichtsstunden etwas alleine üben kannst?

    Ich denke, es ist vollkommen normal, dass unterschiedliche Menschen eben unterschiedliche Persönlichkeiten und "Führungsstile" haben. Dein Hund liegt sicher nicht abends in seinem Körbchen und denkt sich "Mist, heute war wieder whitemagic beim Training dabei. Mit ihrem Mann hätte ich eine perfekte Obedience-Sequenz aufs Parkett legen können, aber whitemagic hat mir schon wieder den Seitenwechsel vermasselt!" :winking_face_with_tongue:

    Kannst Du für den Hundeführerschein vielleicht mal mit einem anderen Hundetrainer einen "Testdurchlauf" machen? Ich finde es etwas unglücklich von Deiner Hundetrainerin, wenn sie Deinen Mann und Dich da so direkt vergleicht, das bringt Dir doch nichts und verunsichert Dich nur noch mehr.

    Könnt ihr vielleicht eine Seite empfehlen wo es Infos zu Qualzucht oder problematischen Zuchtmerkmalen bei Hühnern gibt?

    Ich denke wir werden von geretteten Hochleistungshühnern abgesehen (aufgrund gesundheitlicher Probleme und den besonderen Ernährungsansprüchen) und tendiere eher zu Zwerghühnern einer ruhigen robusten Rasse.

    Dieses Forum: https://www.huehner-info.de/forum/forum.php fand ich sehr hilfreich, als ich mich rund um die Hühnerhaltung informiert habe. Viel geballtes Wissen rund ums Huhn.

    Qualzucht bei Hühnerrassen finde ich ein schwieriges Thema - ganz eindeutig fallen da für mich eigentlich nur die Masthybriden drunter, die haben einfach keinerlei "normales Hühnerverhalten" mehr, sondern kennen nur noch fressen, fressen, fressen und wachsen dadurch viel schneller, als ihr Skelett es verträgt. Bei den anderen Rassen ist da für mich ein großer Graubereich - sind exzessive Hauben, sehr kurze Beine, befiederte Beine, Seidenfiedrigkeit ... schon Qualzucht? Oder ist es völlig ok, wenn man der Paduanerhenne eben notfalls mit einer Schere zu einer freien Sicht verhelfen muss und wenn die Seidenhühner dann eben nicht fliegen können? Die ganz kurzen Beine wären da für mich schon eher problematisch - aber leidet ein Scots Dumpy wirklich darunter, auf kürzeren Ständern herumzuwatscheln?

    "Und ihre lila Zungen sind etwas nervig."

    hmmm soll das ein ernster oder doch eher ein Witz-Artikel sein?

    Der Artikel fasst ein englischsprachiges Tiktok zusammen. Ich kanns gerade nicht schauen, ist sicher etwas unglücklich übersetzt und/oder comic relief, der niedergeschrieben nicht gut rüberkommt.

    ...und vor allem ist es eine schlechte Übersetzung: er benutzt das Wort "unnerving", was ich in dem Fall eher als "irritierend" bezeichnen würde - was ja irgendwie verständlich ist, wenn man als Tierarzt drauf geeicht ist, eine blaue Zunge als Symptom für Kreislaufprobleme zu beachten.

    Vielen Dank für eure Meinungen! Ich habe die Ecke nochmal gemessen und bin bei höchstens 20qm...daher wird es wohl was anderes, was mit diesem Platz sehr zufrieden ist. Ich möchte keine Kompromisse in der Hinsicht, weil die Kinder von Anfang an merken sollen das es immer auch um das Wohl der Tiere geht.

    Knapp 20qm für Stall und Voliere und dazu noch 500qm Auslauf auf der Streuobstwiese fände ich jetzt eher großzügig bemessen für 4-10 Hühner, da würde ich mir an Deiner Stelle keine Gedanken machen. Edit: oder sind es wirklich nur die 20qm ohne täglichen, zusätzlichen Aulsauf? Das wäre dann wirklich zu wenig.

    Mein Stall hat ca 5qm, der reicht zum Schlafen, Fressen und Legen auch für 15 Hühner (so viele habe ich aber nur für ein paar Wochen im Frühsommer, bevor ich die Junghennen verkaufe und die Junghähne schlachte). Bei Stallpflicht (ist bei uns zum Glück sehr selten) sehe ich zu, dass es nur ca 8 Hühner sind, und dann haben sie zum Stall nochmal ca 15qm (provisorische) Voliere. Das ist zwar nicht vergleichbar mit den 3000qm Waldgrundstück, die sie normalerweise als Auslauf zur Verfügung haben, aber für meine Hühner (ruhige Rasse) durchaus akzeptabel.

    Bei den „geretteten“ Legehennen sehe ich das auch so wie die anderen hier: das sind sozusagen Hochleistungssportler mit allen negativen Begleiterscheinungen, und die brauchen intensive Betreuung, das muss man schon wirklich wollen und können. Robuste Rassehühner sind deutlich einfacher zu halten.