Mein Stallbesitzer hat auch jahrelang mit Matten in den Liegeflächen im Offenstall experimentiert. Trotz wirklich weicher und großer Matten haben die Pferde da nie so richtig gerne drauf gelegen. Jetzt sind die Liegeflächen bei uns wieder dick mit Stroh eingestreut und die Pferde liegen da viel lieber. Daher finde ich das Pferdeklo-Konzept nicht so toll, man erkauft sich das flottere Misten halt mit unbequemeren Liegeflächen für die Pferde.
Beiträge von Cerberus2021
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Diese "mobile Pferdewaage"-Leute waren zumindest früher ein Franchise-Unternehmen, wo sich jeder einkaufen und dann eben mit der Waage durch die Ställe tingeln konnte, ohne dass man irgendwelche Fachkenntnisse haben musste. Auf Einschätzungen zum Futter- oder Trainingszustand von den "Wiegern" würde ich mich daher nicht verlassen, sondern da eher auf Tierarzt oder Trainer vertrauen.
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Ui, anscheinend habe ich hier die Traum-Gemeindeverwaltung: im Umkreis von ca 500m um meine Haustür gibt es mindestens 5 Kotbeutelspender, die alle immer mit Tüten gefüllt sind. Natürlich nutze ich die Tüten daraus, so wie anscheinend jeder hier (in den dazugehörigen Mülleimern ist meist nur diese eine Tütensorte). Meine gekauften Rollen brauche ich normalerweise nur im Urlaub.
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just2dun Danke für den Artikel (bzw die Leseprobe)! Wir haben "nur" eine normale Trailwippe am Stall, aber Ovid hat da total Spaß dran, nur mit Gewichtsverlagerung vor- und zurück zu wippen oder sich mittig auszubalancieren. Ich war mit ihm bei einer Reiterrallye auch mal auf einer Kufenwippe, das ist tatsächlich eine viel weichere Bewegung. Die Anregung mit dem seitlichen Wippen der Vorder- oder Hinterbeine aus dem Artikel werde ich aber auch mal bei unserer Trailwippe probieren, das könnte meinem kleinen Steiftier sehr gut tun und ihm vielleicht etwas die Schultern lockern.
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Ganz doofe Frage:
Mein Drucker schmiert in letzter Zeit ein bisschen und ich habe Briefmarken ausgedruckt. Der QR- Code ist jetzt am oberen Rand etwas verschmiert, mein Handy erkennt den Code zwar als solchen, er führt aber logischerweise zu keiner Homepage. Kann ich jetzt davon ausgehen, dass das dann alles funktioniert, wie es funktionieren soll?

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Und falls jemand einen Tipp hat, warum der Drucken nicht mehr sauber druckt, seitdem ich neue Patronen eingelegt habe, wäre ich auch sehr dankbar

QR-Codes sind sehr fehlertolerant, die können normalerweise auch dann noch problemlos gelesen werden, wenn ganze Teile fehlen. Ein leicht verschmierter Rand würde mir daher keine Sorgen machen.
Bei "Patronen" nehme ich mal an, dass es ein Tintenstrahldrucker ist? Lass mal ein Reinigungsprogramm laufen, dann druckt er eine Testseite und vielleicht sind danach die Düsen wieder frei.
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Morgengassi bei Schwiegermuttern: mein Hund ca 5m vor mir im Freilauf, wir schlendern entspannt einen Fußweg am Rande einer Wiese entlang, und sehen hinter einer Kurve einen schwarzen Labrador mit Ball im Maul, der da herumschnüffelt. Labrador-Besitzer war (noch) nicht zu sehen, ich werde leicht unentspannt (soll ich anleinen? soll ich Kontakt zulassen, da der andere ja nunmal frei ist?) - da latscht mein kleiner Columbus einfach komplett ignorant am Labrador vorbei, der Labrador schnüffelt völlig ungerührt weiter, und der inzwischen aufgetauchte Labrador-Besitzer wünscht mir einen guten Morgen, bevor er samt Labrador entspannt in die andere Richtung weiterläuft.
Ich konnte vor lauter Überraschung kaum antworten - dass mit meinem kleinen Kläffspitz Hundebegegnungen mal so dermaßen entspannt sein können, hätte ich noch vor einem halben Jahr nie gedacht!

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Ein korrekter leichter Sitz hat ja vor allem ein sehr stabiles Fundament - Fußspitze tendenziell vor dem Knie, Unterschenkel senkrecht, Hüfte hinten, Knie und Hüfte locker genug, um die Bewegungen des Pferdes abzufedern. Wer das wirklich kann, sitzt so auch Buckler. Chris Bartle nennt das die "Oh-shit-Position".
Ich kann's nicht und würde dann eher nach vorne fallen und direkt runterfliegen, daher setze ich mich bei Bucklern eher groß und "tief ins Pferd" und mach die Beine zu (denn wer ordentlich vorwärts galoppiert, kann dabei schonmal weniger fies herumbocken) .
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Welchen Anhänger könnt ihr denn für einen knapp 15kg Hund empfehlen?
Die nächsten Jahre soll er als Fahrradanhänger genutzt werden. Da wir gern auch etwas längere Touren mit nicht immer gerade asphaltierten Strecken machen, sollte er schon geländegängig, also stabil und gefedert sein.
Ich habe für meinen 14kg-Hund einen DogBus in Größe M. Die meiner Meinung nach sinnlose Feststellbremse habe ich nicht montiert (und noch nie vermisst), und die Anhängerkupplung habe ich ab Werk durch eine Weberkupplung ersetzen lassen (die hatte ich schon am Fahrrad und damit habe ich schon beim Kinderhänger gute Erfahrungen gemacht).
Ich bin damit zufrieden und mein Hund fährt gerne darin, obwohl ich den Hänger in einer flotten Rechtskurve auch schon mal auf die Seite gelegt habe.
(Jetzt fahre ich mit Anhänger vorsichtiger, da war ich noch den ultrastabilen 2er-Kinderhänger gewohnt). -
Mein Spitz kann so richtig furchtbar quietschig-hoch bellen, und hat auch sonst ein ziemliches Quietsch-Fiep-Repertoire. Das finde ich extrem nervig, zum Glück scheint es mit dem Erwachsenwerden besser zu werden. Er war auch schon als Welpe laut, aber bei seiner Rasse erwartet man das ja irgendwie auch.

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Ich denke, die Rassehühner sind heutzutage auch einfach ziemlich "kaputtgezüchtet", was die Leistung angeht - so eine richtig durchdachte Zucht gibt es ja leider immer nur in wenigen Betrieben/Projekten (in Bayern z.b. in Triesdorf oder in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten). Ansonsten gibt's halt die relativ unbedarften Hobbyzüchter (zu denen ich mich auch zähle), die z.B. gar nicht genau für jedes Ei die Abstammung bestimmen und für jede Henne einzeln die Legeleistung bestimmen können, und es gibt die "Ausstellungszüchter", die zwar oft das Setup und das Wissen haben, um die Zucht planvoller zu betreiben, bei denen es aber nur noch um die Optik geht.
Früher haben auch die Rassehühner ganz andere Leistungen gezeigt, und z.B. die Bresse aus Frankreich, die wirklich immer konstant auf (Zweinutzungs-)Leistung gezüchtet wurden, lassen unsere Rassehühner echt alt aussehen.
Ich habe Sulmtaler, die legen zumindest im ersten Jahr sehr gut und auch größtenteils den Winter durch, dann wird es aber natürlich immer weniger. Trotzdem haben wir als Familie eigentlich mehr oder weniger rund ums Jahr eigene Eier (und eigenes Hähnchenfleisch, ist ja eine Zweinutzungsrasse). Bei mir kommen halt jedes Jahr 2 Junghennen dazu, mit einer altersmäßig homogenen Truppe säße ich auch irgendwann wochenlang ohne Eier da.
Ich finde es jetzt aber auch nicht "schlimm", diese bunten Hybridhühner vom Geflügelhändler zu kaufen - ja, da steckt zumindest zum Teil die gleiche furchtbare Massentierhaltungs-Industrie mit Kükenschreddern und fast nicht lebensfähigen "Reinzuchtstämmen" zur Hybrid-Produktion dahinter wie bei den "Industrie-Hybriden", aber für meine Begriffe ist das dann doch nochmal eine andere Größenordnung. Es sind ja nun wirklich nette. leistungsfähige, lustige Hühner, und der örtliche Geflügelhändler ist (zumindest hier) auch kein Lohmann-Schurke, sondern ein ganz normaler landwirtschaftlicher Betrieb, den man ruhig auch unterstützen kann.