Beiträge von Cerberus2021

    Uns wurde aus unserem Umfeld eher zu einer Hündin geraten, die seien einfacher im Umgang, leichter zu erziehen und verträglicher. Aus dem Wurf meiner Wunschrasse, für den ich mich angemeldet hatte, waren aber nur Rüden für uns frei, da drei Hündinnen schon fest an Züchter versprochen waren, und wir nur dann eine Hündin bekommen hätten, wenn es im Wurf noch eine vierte Hündin gegeben hatte (gab's aber nicht).

    Ich bin ganz froh mit meinem Rüden, weil ich vor dem Läufigkeits- und Scheinträchtigkeitsthema echt Respekt habe. Dafür habe ich jetzt eben das dauernde Markieren, Schnüffeln und andere Rüdenthemen, aber da ich einen sehr netten und kooperativen Rüden habe, ist das mit Erziehung ganz gut in den Griff zu kriegen und wird mit zunehmendem Alter immer besser (er ist jetzt 2).

    Übliche Cavaletti-Stangen sind 3m lang. 4m-Stangen kenne ich eigentlich heute gar nicht mehr - früher hatten wir sowas für den großen Gras-Springplatz, aber so breite Sprünge habe ich schon ewig nicht mehr gesehen. (In einer Halle oder auf einem üblichen 20*60m-Reitplatz kann man mit 4m-Stangen kaum vernünftig bauen, weil man irgendwann kaum noch mit sinnvollen Linien an den Sprüngen oder Cavaletti vorbei kommt).

    Holzcavaletti mit Kreuzen an der Seite sind außerdem sehr schwer - wenn ich mir welche bauen würde, würde ich da auch eher auf 2,50m gehen, das geht zum Reiten noch problemlos, zum Longieren auch noch und ist eben ein entscheidendes bisschen leichter. (Habe gerade gestern Abend wieder unsere Holzcavaletti übern Platz geschleppt und die Dinger ordentlich verflucht...)

    Blubberl Respekt, dass Du nach den ganzen Reaktionen hier noch weiter mitschreibst! :respekt: :bindafür:

    Ich drücke Dir die Daumen, dass es mit dem Tierheim klappt. Das ist doch eine tolle Vorbereitung auf den ersten eigenen Hund: Du lernst in den Seminaren etwas, was Dir auch später beim eigenen Hund nützen wird, Du kannst Erfahrungen mit vielen verschiedenen Hundetypen sammeln und Du hast regelmäßige Bewegung und wirst damit hoffentlich auch etwas fitter. Es soll ja auch häufiger vorkommen, dass regelmäßige Gassigänger dann irgendwann einen Hund aus dem Tierheim übernehmen, der gut zu ihnen passt...

    Ich sperre gluckende Hennen ein paar Tage komplett weg, wenn ich gerade keine Brut gebrauchen kann. Das geht meiner Erfahrung nach schneller, als wenn man sie in der Gruppe lässt und nur vom Nest nimmt oder das Nest verschließt. Aus dem Gluck-Modus kommen die Hennen am ehesten wieder heraus, wenn sie gestresst werden. Das hat man früher wohl recht heftig gemacht (Henne in Wassereimer tunken, Henne in Drahtkäfig ohne alles setzen, ... ), aber das Prinzip ist auch mit weniger brutalen Methoden noch das Gleiche. Ich habe einen kleinen, separaten Stall (eigentlich für Küken oder eben als Gluckenstall, wenn sie brüten soll). Zum Entglucken ist dann kein Nest drin und die Möchtegern-Glucke kriegt dann eher "stressige Gesellschaft" dazu (irgendein nerviger Dreikäsehoch-Junghahn oder sowas). Meine Sulmtaler glucken aber auch eher halbherzig und lassen sich schnell abbringen, 2-3 Tage Separation und das Thema ist gegessen.

    Wenn Du so hartnäckige Glucken hast, die jedes Jahr wieder loslegen, würde ich die aber im Frühjahr jeweils brüten lassen - ich finde Kükenaufzucht mit Glucke einfach wunderschön. Man braucht halt einen Plan für die so entstehenden Hähne, d.h. entweder man kann selber schlachten, oder man muss sich rechtzeitig Unterstützung organisieren.

    Doch, ein Schlafsack muss relativ eng sein, weil sonst die Menge Luft, die man erwärmen muss, zu groß ist. Wir reden hier aber von Trekkingzeugs da wo es kalt ist und wo man auf Gewicht achtet. Wenn du Autocamping machst, ist es ja völlig egal, ob du noch ein Kuhfell oder eine ganze Kuh mit in den Schlafsack nimmst :D

    Ok, ich muss zugeben, immer eher mit Billigausrüstung aus dem letzten Jahrtausend unterwegs zu sein (normalerweise am Fahrrad, da ist Gewicht/Packmaß nicht so dramatisch - meine Autocamping-Premiere kommt dann in knapp 2 Wochen). So enge Schlafsäcke, dass da wirklich nur noch eine dünne Luftschicht zwischen Körper und Polster wäre, kenne ich gar nicht. :flushed_face: Aber gut zu wissen, dass es sowas gibt - wenn am Fahrrad ab nächstem Jahr nämlich der Hund mit auf Tour soll, muss ich trotz Anhänger wohl meine Ausrüstung deutlich leichter und kompakter kriegen.

    Den Grund, wieso man im Schlafsack nicht zu viele Klamotten anziehen soll, hat acidsmile schon weiter oben genannt: Wenn man einen guten Schlafsack hat, entsteht die Isolationswirkung durch die Luftpolster. Hat man viele Klamotten im Schlafsack an, drückt man diese Polster von innen platt. Dann isoliert vielleicht noch die Kleidung, ein Daunenschlafsack würde aber schon fast nichts mehr bringen. Je teurer der Schlafsack, umso mehr wird auf diesen Effekt gesetzt, man kann dadurch extrem viel Isolation bei sehr geringem Gewicht erreichen.

    Naja, aber genau das finde ich komplett unlogisch (und es widerspricht eben auch meiner Erfahrung).

    Nach unten drückt man den Schlafsack schließlich immer platt, weil man eben mit seinem Gewicht draufliegt, ob man jetzt Klamotten anhat oder nicht. Daher braucht man ja unter dem Schlafsack immer eine isolierende Unterlage und man friert so erbärmlich, wenn man zwar einen guten Schlafsack, aber eine schlechte Isomatte hat.

    Zu den Seiten und nach oben drückt man auch mit Klamotten den Schlafsack eher nicht platt - außer, der sitzt dann so eng wie eine Wurstpelle. Ein Schlafsack ist ja praktisch einfach eine Ganzkörper-Winterjacke. Eine gute Winterjacke hat auch eine gute Isolationswirkung, aber wärmer wird es darin trotzdem noch, wenn man unter der Jacke auch noch lange Thermo-Unterwäsche, ein Langarmshirt und einen Pulli anhat. Das gute alte Zwiebelprinzip eben - viele einzelne Luftschichten jeweils zwischen den Kleidungsschichten, und die Luftschicht direkt an der Haut ist dann eben besonders warm.

    Klar, man sollte es nicht übertreiben und man sollte nicht so viel anziehen, dass man dann ins Schwitzen kommt (denn dann kühlt man durch die Verdunstungskälte wieder aus) - aber wenn man ein verfrorener Typ beim Schlafen ist, kann man über die Idee, dass man nachts beim Zelten ins Schwitzen kommen könnte, sowieso nur ungläubig staunen. :upside_down_face:

    Wir selbst hatten jetzt Schlafsäcke mit 10 Grad Komfort Temperatur, was zu kalt war. Also werden wir da noch was mit 0 Grad kaufen und die anderen im Sommer nutzen.

    Schlafsäcke mit 10 Grad Komforttemperatur kann ich noch nichtmal im Hochsommer verwenden, ohne nachts zu frieren. Manche Menschen sind halt im Schlaf verfrorener als andere. Ich habe jetzt seit ein paar Jahren ein "Monster" als Schlafsack (war mal ein Angebot bei Aldi, Lidl oder so) - irre voluminös, irre schwer, aber mit Komforttemperatur unter 0 Grad, damit kann ich bei 5-10 Grad auch noch gut schlafen. Wenn man mit mehr Volumen und Gewicht leben kann, sind die günstigen Discounter-Schlafsäcke meiner Erfahrung nach nicht unbedingt schlechter. Nur wenn es dann auch noch leicht und mit kleinem Packmaß sein soll, muss man richtig viel Geld ausgeben.

    Ich weiß auch nicht, wer mal diese komische Regel rausgegeben hat, man solle im Schlafsack auf keinen Fall zu viel anziehen. Ich habe da bisher immer die gegenteilige Erfahrung gemacht - je mehr ich im Schlafsack anhabe, desto weniger friere ich nachts. Ich finde es auch nicht nachvollziehbar, warum es "besser" sein soll, wenn mein Körper unbedingt direkt die Luft im kompletten Schlafsack erwärmen soll. Mit Klamotten habe ich stattdessen eine warme Luftschicht zwischen meiner ersten Kleidungsschicht und der Haut, die dann durch weitere Kleidungsschichten und den Schlafsack daran gehindert wird, ihre Wärme an die Umgebung zu verlieren.