Beiträge von Cerberus2021

    Zu jeder Hühnerrasse wird Dir übrigens jemand erzählen, dass die total anfällig oder was auch immer sind. In meinem Hühner-Bekanntenkreis sind aber tatsächlich die Legehennen (also diese „normalen“ braunen Hybriden aus Rettungsaktionen) die anfälligsten Hühner. Die sind halt Hochleistungs-Nutztiere und nicht für ein langes Leben im Garten gedacht. Lachshühner hat bei mir im Verein auch jemand, der scheint keine Probleme zu haben.

    Ich habe immer 1-3 Seidenhennen bei meinen Hühnern mitlaufen, und die sehen zwar ulkig aus, und das Gefieder wird bei Regen auch komplett nass, aber an sich sind das robuste kleine Plüschis. Ältere Seidenhennen brauchen tatsächlich ab und zu mal einen Haarschnitt, damit die Augen frei bleiben, aber das ist eine Sache von 2 Minuten (einfach den Schopf entsprechend mit der Schere einkürzen). Die Puschelfüße hatten bei mir noch nie was - von Kalkbeinen oder Federlingen sind bei mir eher die Sulmtaler mal betroffen.

    https://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…eken-a85950641/

    Was ist denn der Unterschied zwischen US Silkies und Seidenhühnern und was sind denn "Show girls"?

    US Silkies liegen größenmäßig zwischen „normalen“ Seidenhühnern und Zwergseidenhühnern, und haben auch etwas andere Proportionen. Showgirls sind Seidenhühner mit nacktem Hals (Kreuzung von Seidenhuhn mit Nackthalshuhn), die sehen sehr bizarr aus.

    Ein Roundpen ist halt erstmal nur ein Longierzirkel. Da muss man natürlich nicht zwingend das „Join Up“ im Monty-Roberts-Stil machen, wo man dem Pferd so lange Druck macht, bis es wirklich überdeutliche Demutsgesten zeigt. Da kann man auch einfach „ganz normal“ mit dem Pferd arbeiten, vom Longieren über Doppellonge bis zur Freiarbeit. Auf einem Reitplatz hat man halt den Vorteil, dass das Pferd auch mal ein Stück geradeaus laufen kann, im Roundpen hat man dagegen z.B. für die Anfänge der Freiarbeit den Vorteil, dass man eben immer schön nah am Pferd ist, auch wenn man es körpersprachlich gerade verbockt hat, oder dass beim Longieren die Biegung fürs Pferd „logischer“ ist, weil der runde Zaun da optisch mithilft.

    BieBoss War die Luftfeuchtigkeit passend, erst während der Kunstbrut und dann für den Schlupf? Wenn es zu trocken ist, schlüpfen sie nicht, wenn es zu feucht ist, ist die Luftblase im Ei zu klein und sie ersticken kurz vor dem Schlupf/anpicken.

    In Deiner Beschreibung etwas weiter oben ist mir auch das „Desinfizieren/Waschen mit Essigwasser“ aufgefallen. Da hätte ich auch Bedenken, dass das die Schale durchlässiger macht und so eher Keime ins Ei kommen. Essig löst außerdem auch noch den Kalk an. Ich habe eher gelernt, dass man Bruteier lieber gar nicht wäscht, eben um auf keinen Fall die natürliche Schutzschicht zu zerstören, so dass keine Keime ins Ei eindringen.

    Ich wollte einen gesunden, coolen, nicht zu sensiblen Hund, der meine freilaufenden Hühner leben lässt und am Pferd mitläuft, ohne dass er im Wald dauernd jagen möchte.

    Die Dalmatiner, die ich kennen gelernt habe, waren alle nicht so recht mein Typ, Deutsche Pinscher werden überall als super kompliziert und nicht anfängertauglich beschrieben, daher waren die direkt wieder aus dem Rennen, mit Kurzhaarcollies bin ich in Natura auch nicht so recht warm geworden und Langhaarcollies oder Shelties sind mir zu sensibel. Pudel wären der Favorit meines Mannes gewesen, aber da hat mich die Fellpflege abgeschreckt. Bei den Spitzen war mein Mann anfangs skeptisch, aber als wir mal mit der ganzen Familie bei Spitzzüchtern waren, um die Rasse kennenzulernen, waren wir alle hin und weg von diesen aufmerksamen Wächtern, daher wurde es bei uns ein weißer Großspitz.

    Columbus passt auch wirklich gut zu uns und wir sind mit ihm als Familien-Begleithund sehr glücklich. Er bewacht leidenschaftlich das Grundstück, ist dabei absolut hoftreu, lässt die Hühner in Frieden, ist gelehrig und zu uns als seiner Familie sehr menschenbezogen und hat Spaß daran, in gemäßigtem Tempo unterwegs zu sein. Ein toller Ausreit-, Wander- und Campingkumpel. Als Ersthundehalter habe ich allerdings ein bisschen verbockt, bei seinem „Hang zum Drama“ gleich gegenzusteuern, so dass sich seine Bodenscheue leider etwas verselbstständigt hat. Aktuell sitze ich z.B. mit ihm in einem Hotelzimmer mit Laminatboden, was ihn so stresst, dass er selbst auf seiner „sicheren“ Decke weder fressen noch Leckerli annehmen kann, obwohl er nach 22km Wanderung sicher Kohldampf hat. Das ist blöd, denn morgen soll er wieder 20km mit mir wandern…

    Meine Pferde-Zahnärztin hat mich dieses Frühjahr ausgelacht, als ich darum gebeten hatte, dass sie mir zeigt, wie ich Veränderungen an dem problematischen Backenzahn meines Pferdes sehen oder fühlen könnte. Sie hat mir recht genau beschrieben, wie ich mögliche Probleme am Verhalten und beim Fressen erkennen könnte, aber auch mit „Zunge seitlich aus dem Maul halten“ komme ich da weder mit dem Blick noch mit der Hand hin. Und das ist noch nichtmal der hinterste Backenzahn.

    4-5kg sind halt auch echt nicht viel... das würde ich auch entspannt angehen, warum soll man sich da quälen.

    Diese "letzten 4-5kg" machen bei mir aber fürs Körpergefühl echt viel aus - das ist dann eine Kleidergröße weniger, ich merke es beim Sport extrem, ich finde es macht optisch sehr viel aus und ich fühle mich dann einfach insgesamt wohler in meiner Haut.

    Verrückt eigentlich, ich habe ja vor Jahren insgesamt 17kg abgenommen, und die ersten 10kg habe ich eigentlich kaum "gemerkt", die letzten 7 dafür umso mehr. Ich hätte das eigentlich anders herum vermutet, also dass der Unterschied vom Übergewichtsbereich in den Normalgewichtsbereich (nach BMI) fürs Körpergefühl mehr ausmachen würde als der Schritt vom oberen ins mittlere BMI-Normalgewicht. Aber so langsam läuft's in die richtige Richtung, und ich muss mich bei "den paar kg" ja nun wirklich nicht verrückt machen mit der Abnahme, sondern kann das sehr entspannt angehen.