Beiträge von Cerberus2021

    Aber die Vollmacht des anderen Elternteils braucht man beim Reisen doch auch dann, wenn alle den gleichen Nachnamen tragen? Mein Mann (gleicher Nachname wie die Kinder) musste das immer genauso vorlegen wie ich. Geteiltes Sorgerecht ist immer blöd, wenn das andere Elternteil nicht kooperiert, das hat aber herzlich wenig mit dem Nachnamen zu tun.

    Da denke ich eher, dass der Mann vielleicht einfach nur z.B. mit dem Auto innerhalb der EU verreist ist, wo sowieso niemand kontrolliert.

    Was waren das denn für Probleme? Ich kann mir das so gar nicht vorstellen, dass es da Probleme geben könnte, die man nicht mit 3 Sekunden Richtigstellung ("mein Kind heißt Paul X, mein Name ist Paula Y") aus der Welt schaffen könnte?

    In beiden Fällen musste per Geburtsurkunde nachgewiesen werden das es sich um das eigene Kind handelt. Einfach nur sagen "ist meins, hab aus dem und dem grund einen anderen namen" hat nicht gereicht.

    Das ist ja krass - davon habe ich wirklich noch nie gehört. Da muss wohl irgendwo ein kompletter Holzkopf gesessen und seine eigenen Regeln aufgestellt haben (der hätte was erlebt, wenn er das bei mir probiert hätte...). Es ist ja inzwischen nun wirklich nicht mehr selten, dass es in einer Familie mehrere Nachnamen gibt.

    Zur Schulanmeldung muss man zumindest in Bayern sowieso die Geburtsurkunde des Kindes vorlegen, beim Kinderarzt hat man ja die Versichertenkarte (wo mindestens ein Eltern-Name mit abgespeichert ist), den Impfpass und bei Säuglingen wahrscheinlich auch noch den Mutterpass dabei, und auch beim Kindergarten gibt man bei der Anmeldung die Namen der Eltern an. In allen Fällen haben diese Stellen dann also schon die Namen beider Eltern in ihren Unterlagen und könnten da einfach nachschauen?

    Ich habs tatsächlich in Arztpraxen und Schulen/Kindergärten schon mitbekommen das es Probleme gab wenn das Kind nen anderen Namen als die Mutter (oder auch mal der Vater) hat.

    Was waren das denn für Probleme? Ich kann mir das so gar nicht vorstellen, dass es da Probleme geben könnte, die man nicht mit 3 Sekunden Richtigstellung ("mein Kind heißt Paul X, mein Name ist Paula Y") aus der Welt schaffen könnte?

    Deine Fotos sind unglaublich toll, Du fängst den Zauber dieser Landschaft wirklich sehr treffend ein. Das macht direkt Lust, wieder mal hinzufahren - ich habe 1995-97 in Schottland gelebt und studiert, allerdings "nur" Fife und Pentlands/Edinburgh, aber habe mich in der Zeit auch in die schottischen Highlands verliebt.

    Ich sehe das wie McChris und habe daher bei der Hochzeit auch meinen Namen behalten. Bei den Kindern haben wir tatsächlich gewürfelt (als meine Kinder geboren wurden, war es noch nicht möglich, ihnen einen Doppelnamen zu geben, wenn nicht auch eins der Elternteile den Doppelnamen annimmt), die haben den Nachnamen meines Mannes. Zu Problemen hat das noch nie geführt - ok, beim Kinderarzt wurde ich halt standardmäßig als "Frau Nachname-des-Mannes" aufgerufen, und auch Schule und Kindergarten haben mich ab und zu mal mit dem Nachnamen von Mann und Kindern angesprochen, aber das finde ich nicht tragisch. Am Flughafen muss man als alleine reisendes Elternteil sowieso schon seit gut 10 Jahren immer eine Vollmacht des anderen Elternteils dabei haben. Damit war es dann auch nie ein Problem, dass meine Kinder einen anderen Namen haben als ich und wir oft die Ausweise ihrer zweiten Staatsbürgerschaft zum Reisen verwenden. (Und auch vorher war das jeweils nur eine kurze Irritation bei der Ausweiskontrolle - "oh, ist das ihr Sohn?" "Ja". "Ok.")

    Aber jetzt als Ausgleich ein witziges Ponyvideo

    https://www.instagram.com/reel/DDUGynEIh…mU1b3pjOWw0YzV1

    Das ist ist leider nicht witzig, denn das Pony hat Angst/Panik....

    Naja, das Pony zieht sich die Weihnachtsdeko selber in die Box, nur um sich dann davor zu erschrecken - das finde ich schon ziemlich witzig. Einer der Kommentare zu dem Video trifft es meiner Ansicht nach genau: "Es ist ein Shetty - die sind geboren um Unsinn anzustellen, uns einen Herzinfarkt zu bescheren und dann herzhaft drüber zu lachen."

    Sag mal, wie haltet ihr es mit der Sauberkeit in eurem Schrank in derSattelkammer?

    Ich war jetzt einige Wochen nicht mehr reiten und hab dann immer nur das Halfter gebraucht. Das hängt draußen, also bin ich gar nicht wirklich an den Schrank ran.

    Vorgestern hat mich dann echt fast der Schlag getroffen….

    Die Sachen sind richtig verdreckt und der Schrank ist so voll, dass man an nichts ran kommt.

    Juckt aber außer mir keinen wirklich und ich bin ja nur die Reitbeteiligung. :face_with_steam_from_nose:

    Menschen haben halt ein unterschiedliches Sauberkeits- und Ordnungsempfinden - das war auch schonmal einer der Gründe, warum es bei Ovid und mir mal mit einer Reitbeteiligung langfristig nicht geklappt hat. (Die war auch deutlich ordentlicher als ich. Das war mit meiner Gelände- und Jagdreiterei nicht kompatibel, denn dabei wird nunmal alles schlammig und dreckig, und bleibt dann auch schon mal für ein paar Tage so.)

    Als RB habe ich mich jeweils an die Vorgaben der Pferdebesitzer angepasst, und wäre nicht auf die Idee gekommen, da jetzt anderleuts Sachen umorganisieren zu wollen. Anders herum erwarte ich auch von einer RB, dass sie sich da entweder an meine Routinen anpasst, oder dass ihr zumindest klar ist, dass das rein ihr Problem ist, wenn sie unbedingt irgendwas viel sauberer oder ordentlicher haben möchte als ich. An Deiner Stelle, wenn Dich das wirklich stört, würde ich anbieten, den Schrank mal aufzuräumen oder ein paar Sachen, die Du regelmäßig nutzt, mal zu reinigen. Ich würde aber nicht erwarten, dass jetzt alle anderen Mitreiter sich an Dein Sauberkeitsempfinden anpassen müssen.

    Update zum eckigen Shagya: aktuell bin ich etwas unzufrieden (oder vielleicht einfach nur ungeduldig) mit der Magen-Situation. Ich hätte ja eigentlich (wahrscheinlich zu naiv) erwartet, dass ein grundsätzlich leichtfuttriges Pferd relativ schnell wieder zunimmt, sobald die Magengeschwüre behandelt werden. Dem ist aber wohl nicht so, Ovid ist mir immer noch viel zu eckig, und nach jetzt gut 4 Wochen seit Behandlungsbeginn sieht man höchstens ein minimales Bäuchlein, aber Flanken/Hüften haben sich kaum verbessert. Ich mach alle 1-2 Wochen mal Fotos, auch da ist der Unterschied nur sehr gering. In 2 Wochen ist die Magen-Abschlussuntersuchung, da habe ich jetzt noch mal die in der Pferdeklinik ansässige Zahn-Spezialistin dazu organisieren können, wenn's Pferdchen sowieso schon für die Gastroskopie sediert ist. (An sich habe ich zwar eine gute Pferde-Zahnärztin, die im Frühsommer zur Kontrolle da war, aber ich will die Zähne lieber nochmal ansehen lassen, damit einfach alle Möglichkeiten abgeklärt sind). Ovid frisst gut und wirkt zur Zeit eigentlich auch meistens recht "fröhlich", während er direkt vor der Diagnose (wahrscheinlich wegen der Magenschmerzen) oft eher etwas "matt" wirkte. Das ist ja grundsätzlich ein gutes Zeichen, aber ich hätte jetzt echt gerne langsam auch mal wieder mehr Substanz an dem Kerlchen! In zwei Wochen weiß ich mehr, vielleicht ist das ja auch normal, dass eine Zunahme so lange dauert.

    Zusätzlich habe ich mich leider vor zwei Wochen ziemlich zerlegt und laufe aktuell mit einem gebrochenen Schlüsselbein herum. Ovid soll (und will) mit der Magengeschichte ja eigentlich weiter regelmäßig gearbeitet werden (Stoffwechsel in Schwung halten, Appetit anregen und so), das ist aktuell natürlich nur etwas eingeschränkt möglich. Meine Tochter reitet ihn ein bisschen, und ich übe mich in "einhändiger Bodenarbeit". Da ist er aber gerade echt ein Goldstück und bemüht sich total, meine verquere Hilfengebung (da mein rechter Arm gerade nur sehr eingeschränkt einsetzbar ist) zu verstehen und umzusetzen. :smiling_face_with_heart_eyes: Ich bin ja so gar nicht der Bodenarbeits-Typ und meide das normalerweise eher, aber gerade entwickele ich da tatsächlich auch Spaß dran, die Kommunikation vom Boden jedesmal etwas zu verbessern, weil es einfach so unglaublich süß ist, wie Ovid sich da auf mich und meine gehandicapte Körpersprache einstellt. :smiling_face_with_hearts: