Beiträge von Cerberus2021

    Hallo zusammen,

    dann will ich auch mal fragen, wie Ihr folgende Situation einschätzt:

    Wir sind ein ruhiges Paar ohne Kinder, aber mit Katze(n). Wohnlage ist dörfliches Reihenmittelhaus mit kleinem Garten mit Land- und Forstwirtschaft hinter der Siedlung. Wir wandern und zelten recht viel und suchen einen Hundetyp, der das entspannt mitmacht. Vermutlich also klassischer Begleithundetyp, nur dass diese uns meist zu klein sind.

    Wie seht Ihr für so ein Szenario Eurasier bzw größere Spitze geeignet (als Erst- bzw Anfängerhund)? Meine Nichte hat einen Kleinspitz und die macht das mit Teenager und viel mehr Trubel als bei uns ziemlich entspannt mit.

    Labbis mögen wir zwar auch, die wären mir aber etwas zu massig. Gibt's eine Labbi-Variante in etwas kleiner/zierlicher?

    Ich habe auch einen Großspitz als Anfängerhund, und das passt super. Wir haben keine eigenen Katzen, aber unsere freilaufenden Hühner und die Stallkatze am Reitstall lässt er in Frieden. Wandern und zelten macht ihm Spaß, nach einem 25km-Wandertag ist er so richtig zufrieden, und ansonsten macht er jeden Quatsch mit - ein bisschen tricksen, ein bisschen Suchspiele/Geruchsdifferenzierung, und einfach mit uns oder unseren Teenie-Kindern im Wohnzimmer herumhängen.

    Er bewacht unseren Garten (großes Grundstück auf dem Land), durchaus lautstark, aber er ist kein Dauerkläffer, und woanders ist grundsätzlich „nicht seine Baustelle“, da fühlt er sich nicht zuständig und meldet (auch beim Zelten oder in Ferienwohnungen) gar nicht.

    Edit: Gerade Deinen neuen Beitrag gesehen: wechselnde Aufenthaltsorte sind bei meinem Spitz kein Problem, solange jemand aus seiner Familie dabei ist. Mein Hund hat allerdings ein Problem mit manchen glatten Böden, das habe aber wohl vor allem ich verbockt. Das kann in Hotels stressig werden, wenn der Hund im Hotelzimmer den Boden schlimm findet und sich daher die ganze Nacht nicht richtig entspannen kann, beim Zelten ist das zum Glück kein Problem, den Zeltboden mag er.

    Zur Farbe: bei den Großspitzen sollen die weißen Spitze etwas „gemäßigter“ sein, weil die schon sehr lange in Norddeutschland auch eher Begleithunde waren, die schwarzen können eher kernigere, ursprünglichere Wachhunde sein, das würde ich als Anfängerhund nicht unbedingt wollen (auch wenn die schwarzen cooler aussehen als sie weißen Flauschwolken).

    ….

    Hugh Fearnley-Whittingstall: Täglich vegetarisch (oder auch alle anderen Kochbücher von diesem Autor)

    Ich finde, gerade bei den Ersatzteilen hat sich aber in den letzten Jahren viel getan: vor 5-10 Jahren bin ich als normaler Verbraucher noch nicht so einfach übers Internet an Ersatzteile für alle möglichen Geräte gekommen wie jetzt, wo es gefühlt für jede Marke und jedes Haushaltsgerät mehrere Ersatzteilshops gibt. Auch die Wartungsfreundlichkeit hat sich meiner Erfahrung nach leicht verbessert - immerhin sind jetzt nicht mehr alle Plastik-Gehäuse komplett verklebt, sondern es gibt wieder mehr verschraubte Lösungen, auch wenn man dann oft Sonder-Werkzeug braucht, um die zu öffnen.

    Als Kehrseite dieser Entwicklung, reparieren hier aber auch die kleinen Läden, die das früher noch gemacht haben, alle nix mehr, sondern schrecken die Kunden lieber mit total überzogenen Preisvorstellungen ab. Gerade vor ein paar Wochen: ich hätte meinen Kaffee-Vollautomaten ja gerne beim Profi reparieren und warten lassen, aber wenn der mir 500€ Kostenvoranschlag macht, um ein 30€-Ersatzteil einzubauen (was ich als Laie dann in gut 1h Arbeitszeit mit Video-Anleitung hinbekommen habe, d.h. als Profi schafft man das sicherlich in ca einer halben Stunde), dann mach ich's halt doch lieber selbst. Ich zahle auch gerne vernünftige Stundensätze, ich bin schließlich auch selbständig tätig, aber bei solchen Kosten bin ich raus.

    physioclaudi Hast Du Dir schon mal Spitze angeschaut? Zumindest mein Großspitz würde sich bei Deiner Haltung sehr wohl fühlen: eigenes Grundstück zum Bewachen und Wichtig-Schauend-Herumsitzen, viele schöne Gassi- und Wohnmobil-Ausflüge, ein bisschen Tricksen und Training, und viel Zeit mit seiner Familie. Spitze sind natürlich auch keine sonderlich leisen Hunde, aber auch keine hirnlosen Dauerkläffer: meiner meldet zu Hause kurz (3-4 Wuffer) alles, was ihm meldewürdig erscheint, aber ist auswärts (auch im Stall oder beim Zelten) "nicht im Dienst" und komplett still, da ist es ihm schlicht egal, wer da alles vorbeiläuft. Bei meinem Großspitz ist der Jagdtrieb sehr schwach ausgeprägt und er kann auch bei Wild problemlos frei laufen, aber da wurden mir hier voher auch andere Geschichten erzählt, d.h. auch da gibt's natürlich eine gewisse Bandbreite in der Rasse.

    Meine Gemeinde (in Bayern) hat mir letztes Jahr anstandslos per Email Auskunft gegeben, als ich gefragt habe, ob ein "Privatweg, Betreten verboten"-Schild an einem Feldweg bei uns in der Nähe rechtens ist oder ob ich den Weg zu Fuß nutzen darf. (Das Schild ist falsch, den Weg darf jeder zu Fuß, mit Fahrrad oder zu Pferd nutzen - und sollte mir da nochmal jemand dumm kommen, kann ich ihm die Email von der Gemeinde um die Ohren hauen. :stock1: ).

    Ich würde daher an Deiner Stelle auch einfach bei der Gemeinde nachfragen.

    Für Cornwall könnte auch die Fähre Newhaven-Dieppe interessant sein, da kann man auch als Passagier ohne Auto einen Hund mitnehmen.

    Ich hab eure Fährentipps mal durchgeschaut.. und dann nochmal selbst gegoogelt.. tatsächlich sind nirgendwo Haustiere erlaubt, wenn man „Fußgänger“ als Fahrzeug angibt :emoticons_look: ?!

    (Und die Fährverbindung aus einem älteren Thread gibt es nicht mal mehr).

    Bei Newhaven-Dieppe geht's aber doch als Fußgänger mit Hund, wenn man eine "pet friendly cabin" oder einen Kennel bucht?

    https://www.dfds.com/en-gb/passenge…tion/pet-travel

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    Hello! Ich würd gern 2026 mit Freundin und Hunden nach Cornwall zum Wandern. Allerdings ohne Auto. Die schnelle Recherche ergab, dass Hunde im Zug rüber nach England nicht erlaubt sind. Ist das so?

    Kann man die Fähre ohne Auto nehmen? Und wie kommt man sonst ohne Auto (Oder Flugzeug) hin, weiß das zufällig jemand? :ugly:

    Für Cornwall könnte auch die Fähre Newhaven-Dieppe interessant sein, da kann man auch als Passagier ohne Auto einen Hund mitnehmen.

    Wenn Du den Hund erst seit 3 Tagen hast, würde ich ihm jetzt zum Umzug nicht auch noch eine Futterumstellung zumuten, sondern ihm erst noch einmal ein paar Wochen das Futter weiter geben, das er gewohnt ist und verträgt. Für den Hund hat sich gerade sein komplettes Leben geändert, da würde ich nicht noch unnötig weitere Änderungen für ihn obendrauf packen.

    Ich finde alleine die Vorstellung, dass es ein "generell bestes Futter" für Hunde geben soll, ziemlich seltsam. Hunde sind doch so vielfältig, was ihren Nährstoff- und Energiebedarf angeht, nicht jeder Hund verträgt alles, usw. Es gibt ja auch nicht die eine "beste Ernmährungsform", die für alle Menschen super passt. Ich habe vor einiger Zeit für meinen Hund eine Futterberatung (bei Napfcheck) gemacht, das fand ich sehr gut. Vielleicht wäre das auch etwas für Dich?