Hallo zusammen,
dann will ich auch mal fragen, wie Ihr folgende Situation einschätzt:
Wir sind ein ruhiges Paar ohne Kinder, aber mit Katze(n). Wohnlage ist dörfliches Reihenmittelhaus mit kleinem Garten mit Land- und Forstwirtschaft hinter der Siedlung. Wir wandern und zelten recht viel und suchen einen Hundetyp, der das entspannt mitmacht. Vermutlich also klassischer Begleithundetyp, nur dass diese uns meist zu klein sind.
Wie seht Ihr für so ein Szenario Eurasier bzw größere Spitze geeignet (als Erst- bzw Anfängerhund)? Meine Nichte hat einen Kleinspitz und die macht das mit Teenager und viel mehr Trubel als bei uns ziemlich entspannt mit.
Labbis mögen wir zwar auch, die wären mir aber etwas zu massig. Gibt's eine Labbi-Variante in etwas kleiner/zierlicher?
Ich habe auch einen Großspitz als Anfängerhund, und das passt super. Wir haben keine eigenen Katzen, aber unsere freilaufenden Hühner und die Stallkatze am Reitstall lässt er in Frieden. Wandern und zelten macht ihm Spaß, nach einem 25km-Wandertag ist er so richtig zufrieden, und ansonsten macht er jeden Quatsch mit - ein bisschen tricksen, ein bisschen Suchspiele/Geruchsdifferenzierung, und einfach mit uns oder unseren Teenie-Kindern im Wohnzimmer herumhängen.
Er bewacht unseren Garten (großes Grundstück auf dem Land), durchaus lautstark, aber er ist kein Dauerkläffer, und woanders ist grundsätzlich „nicht seine Baustelle“, da fühlt er sich nicht zuständig und meldet (auch beim Zelten oder in Ferienwohnungen) gar nicht.
Edit: Gerade Deinen neuen Beitrag gesehen: wechselnde Aufenthaltsorte sind bei meinem Spitz kein Problem, solange jemand aus seiner Familie dabei ist. Mein Hund hat allerdings ein Problem mit manchen glatten Böden, das habe aber wohl vor allem ich verbockt. Das kann in Hotels stressig werden, wenn der Hund im Hotelzimmer den Boden schlimm findet und sich daher die ganze Nacht nicht richtig entspannen kann, beim Zelten ist das zum Glück kein Problem, den Zeltboden mag er.
Zur Farbe: bei den Großspitzen sollen die weißen Spitze etwas „gemäßigter“ sein, weil die schon sehr lange in Norddeutschland auch eher Begleithunde waren, die schwarzen können eher kernigere, ursprünglichere Wachhunde sein, das würde ich als Anfängerhund nicht unbedingt wollen (auch wenn die schwarzen cooler aussehen als sie weißen Flauschwolken).