Ich war heute auf einem Reit- und Hobby Horsing-Turnier - und das war dann jetzt doch irgendwie bodenständiger und netter als das, was man auf sozialen Medien so zum Hobby Horsing präsentiert bekommt.
Teilnehmerinnen meistens Grundschulkinder, vereinzelt Teenies. Die Richterin hat ihnen entspannt und freundlich ein bisschen Pferdewissen nebenbei vermittelt (z.B. warum man so aufmarschiert, wie das in den Dressuraufgaben gefordert wird). Das Ganze wirkte wie ein großer Spaß ohne verbissenen Ehrgeiz oder Realitätsverlust.
Ein bisschen albern finde ich es durchaus noch, Steckenpferd-Spielen als „organisierten Sport“ mit Wettkämpfen, Prüfungsordnung usw durchzuführen, aber verglichen mit vielen anderen Modeerscheinungen und Trends ist das wenigstens zu etwas nutze (die Kinder üben Koordination und Fitness und lernen dabei auch noch etwas über Pferde).