Beiträge von Clover

    Grundsätzlich gebe ich den anderen Recht, weniger um den Hund kreisen, wobei ich kein Freund von Ignorieren bin. Es ist mMn viel einfacher für den Hund, wenn er Feedback bekommt, dass nerven unerwünscht ist, als wenn man ihn einfach in der Luft hängen lässt.

    Wenn du schreibst, der Hund hat ein Problem mit den Reflexionen auf dem Fernseher, kannst du ihm vielleicht einen geschlossenen Schlafplatz anbieten (eine Stoffbox oder auch einfach einen kleinen Tisch mit einer Decke darüber o. ä.), von dem aus er den Fernseher nicht sehen kann? Das würde vielleicht schon helfen.

    Es wäre aber auch wirklich kein Problem, wenn er allein in einer anderen Etage schläft. Manche Hunde kommen besser zur Ruhe, wenn sie eine Auszeit von ihrem Menschen bekommen, da muss man dann auch wirklich nicht ständig nachschauen gehen.

    Zur Frage, wie das bei anderen läuft: meine Hunde schmeißen sich je nach Müdigkeit entweder mit aufs Sofa, auf eines ihrer Kissen im selben Raum oder gehen (wenn sie sehr kaputt sind und wirklich ihre Ruhe haben wollen) schon allein ins Schlafzimmer, da sind sie absolut ungestört. Fernseher interessiert sie nicht, die schlafen einfach daneben.

    Ich hab für meine kleine Frostbeule jetzt noch mal den Warmup pro Sky von Zooplus bestellt, weil sie bis jetzt in allen Mänteln von nonstop, Rukka, Hurtta etc. völlig versunken ist. Und was soll ich sagen, der sitzt um Welten besser als die teuren Mäntel, die ich ausprobiert habe :tropf: Nur der Geschirrschlitz ist doof, zum Einen zu weit vorne, zum Anderen tatsächlich einfach ein Schlitz ohne zusätzlichen Schutz (da merkt man dann den Preisunterschied).

    Wahrscheinlich nähe ich den einfach zu und ziehe das Geschirr darüber. Aber echt ein toller Mantel, Wuffi ist muckelig warm darunter und bei dem Preis kann man echt meckern.

    Muss morgen mal ein Foto machen.

    Sie sagte, dass die Hunde sich aus einem schlechten Geschirr schneller rauswinden als man schauen kann

    Da hat sie recht, darum sollte man auch unbedingt ein Sicherheitsgeschirr nehmen. Das hat im Gegensatz zu einem einfachen Führgeschirr noch einen zusätzlichen Bauchgurt, der hinter der tiefsten Stelle des Brustkorbes sitzt. Dadurch kann sich der Hund nicht nach hinten aus dem Geschirr winden. Ein Halsband (auch wenn es ein Würger ist) ist da immer die unsicherere Variante. Natürlich gibt es genug Hunde, die weder so eine Sicherung noch GPS-Tracker brauchen, aber das weiß man eben immer erst hinterher. Lieber unnötig sichern, als ein ängstlicher Hund, der abhaut.

    Denkt ihr, das wäre Geldverschwendung oder sinnvoll?

    Ich fürchte, das ist hier eindeutig der falsche Thread für solche Fragen :hust:

    Ich würde beide Mäntel kaufen, finde einen dünnen und einen dickeren Mantel keinen unnötigen Luxus. Eventuell kannst du auch mal bei ebay Kleinanzeigen schauen, da findet man viele Hundeklamotten und manchmal richtige Schnäppchen.

    Vieles von dem, was du schreibst, kann sich eventuell noch ändern. Wenn der Hund ankommen darf und nach ein paar Wochen merkt, dass das nicht nur eine Zwischenstation ist. Wenn er langsam Vertrauen zu euch aufbaut. Auch ein älterer Hund kann lernen noch lernen, da braucht es manchmal einfach eine Weile, bis es klick macht, wenn bisher nie was mit dem Hund gemacht wurde.

    Auch mit den beiden Hunden kann es sich einspielen, die Hündin wird vielleicht noch etwas selbstbewusster und besser darin, Grenzen zu setzen, dein Hund lernt, sich auch ohne ständiges Eingreifen zurückzunehmen.

    Aber es kann eben auch sein, dass die Hündin immer ängstlich und schnell mit allem überfordert bleibt. Dass sie nicht damit zurecht kommt, mit diesem Zweithund zusammenzuleben, einen Alltag mit viel Ruhe und Routine braucht, dass sie vielleicht nie Spaß daran findet, mit euch irgendwas zu machen... Das muss man wollen und auch realistisch händeln können, dafür muss man sich klar entscheiden, mit allen Einschränkungen, die das für euch und euren Ersthund mit sich bringt.

    Für mich klingt der Hund nicht passend zu euren Vorstellungen, es wäre eher eine Entscheidung aus Mitleid. Was natürlich auch OK ist, wenn man mit realistischen Erwartungen an die Sache geht, alles kann, nix muss.

    Inwiefern kann man denn Aussagen zum Bellen eines Hundes tätigen? Könnte es zum Beispiel sein dass uns gesagt wird, dort (im Rudel) bellt sie nicht, und hier fängt sie e nach Eingewöhnung dann doch an, weil es ihr Territorium wird?

    Es gibt Hunde, die nur in der Meute mitbellen, allein aber nicht. Und es gibt Hunde, die sich zurück nehmen, wenn die ganze Gruppe bellt, allein aber richtig loslegen. Manche Hunde bewachen sofort, andere müssen sich erst eingewöhnen.

    Ein wachsamer Hund wird in einer Etagenwohnung idR auch anfangs viel melden, da die anderen Mieter um einen herum in ihren Wohnungen und im Treppenhaus Geräusche machen, die man so im Einfamilienhaus eher nicht hat. Das ist für den Hund also erst mal ungewöhnlich, aber mit der Zeit lernen die eigentlich, welche Geräusche dazu gehören. Es kann also durchaus sein, dass der Hund im alten zu Hause ruhig ist und bei euch dann doch erst mal häufiger bellt.

    Das ist dann allerdings auch eher kein anhaltendes Kläffen, sondern ein kurzes Anschlagen: Knurren, 2,3 Beller. Ich hab's immer so gemacht, dass ich dem Hund "Danke fürs Bescheid sagen, aber alles in Ordnung, die dürfen das" vermittelt habe und hier hat eigentlich jeder Hund schnell verinnerlicht, welche Geräusche ignoriert werden können.

    Wenn es klingelt wird idR 1x Wuff gemacht und fertig (gut, außer der Pizzaservice klingelt abends, dann rasten sie völlig aus :tropf: Das hat mit wachen dann aber nichts zu tun xD).

    Der kleine Hund... Es wuselte und hüpfte und war wie immer an 3 Orten gleichzeitig und ist plötzlich wie selbstverständlich eine hohe Gartenmauer hoch geklettert und hat sich auf der anderen Seite in den Komposthaufen gestürzt :omg:

    Selbst meine geistesgegenwärtige Reaktion (stumm dastehen und dem Hund doof hinterhergucken) hat sie nicht davon abhalten können.

    Nur leider fand sie ihre Idee dann nicht mehr so gut, als sie allein auf der falschen Seite der Mauer saß, konnte dann plötzlich nicht mehr hüpfen und stand nur kläglichst winselnd da. Ich musste ernsthaft selbst durch die Brombeerhecke tauchen und halb über diese dämliche Mauer klettern, bis ich soweit an sie ran kam, dass ich sie nach oben wuchten konnte.

    Der Pointer hatte sich derweil mit deutlichem Abstand zu uns auf eine Wiese gesetzt und angestrengt vermieden, in unsere Richtung zu schauen. Mit solchen peinlichen Gestalten möchte sie wirklich nicht zusammen gesehen werden :tropf:

    Hier wissen zwar die meisten, dass es Wölfe in Deutschland gibt, aber es ist gefühlt noch weit weg und in der Großstadt auch irgendwie etwas, was mehr in den ländlichen Bereich verortet wird. Bei den Schafen, die hier den Damm abweiden, sind aber seit ein paar Monaten 2 Kangals mit dabei.

    Der Jäger hat mir im Sommer auch erzählt, dass ein Wolf wohl mehrmals auf dem Luppedamm gesehen wurde und er hier und da gerissene Rehe gefunden hat. Das so zu hören, verursacht dann schon ein etwas mulmiges Gefühl, auch wenn man theoretisch weiß, dass die Wölfe da sind.

    Vor 2 Monaten waren wir eine Woche an der Müritz, dort waren alle tiefenentspannt. Haben uns zwar erzählt, dass der Wolf regelmäßig dabei gesehen wird, wie er die Rinder hetzt, aber gefährlich wäre das ja nicht, weil die zu wehrhaft für die Wölfe sind :verzweifelt:

    Hat jemand Ideen für eine Alternative? Also ein Hoodie oder Fleecemantel?

    Ich habe für meine Hündin von SDW die Hachico Sachen (Home, NS und Jumper), sind ähnlich geschnitten wie der Jumppa, rutschen aber nicht so weit nach hinten. Der Jumper aus Strickfleece sitzt am besten am Hund, die anderen beiden rutschen etwas nach hinten, wenn ich das Geschirr darüber habe und sie sehr an der Leine zerrt, aber nicht so weit, dass es sie irgendwie beim Laufen einschränkt.