Beiträge von Clover

    Denkt ihr, das wäre Geldverschwendung oder sinnvoll?

    Ich fürchte, das ist hier eindeutig der falsche Thread für solche Fragen :hust:

    Ich würde beide Mäntel kaufen, finde einen dünnen und einen dickeren Mantel keinen unnötigen Luxus. Eventuell kannst du auch mal bei ebay Kleinanzeigen schauen, da findet man viele Hundeklamotten und manchmal richtige Schnäppchen.

    Vieles von dem, was du schreibst, kann sich eventuell noch ändern. Wenn der Hund ankommen darf und nach ein paar Wochen merkt, dass das nicht nur eine Zwischenstation ist. Wenn er langsam Vertrauen zu euch aufbaut. Auch ein älterer Hund kann lernen noch lernen, da braucht es manchmal einfach eine Weile, bis es klick macht, wenn bisher nie was mit dem Hund gemacht wurde.

    Auch mit den beiden Hunden kann es sich einspielen, die Hündin wird vielleicht noch etwas selbstbewusster und besser darin, Grenzen zu setzen, dein Hund lernt, sich auch ohne ständiges Eingreifen zurückzunehmen.

    Aber es kann eben auch sein, dass die Hündin immer ängstlich und schnell mit allem überfordert bleibt. Dass sie nicht damit zurecht kommt, mit diesem Zweithund zusammenzuleben, einen Alltag mit viel Ruhe und Routine braucht, dass sie vielleicht nie Spaß daran findet, mit euch irgendwas zu machen... Das muss man wollen und auch realistisch händeln können, dafür muss man sich klar entscheiden, mit allen Einschränkungen, die das für euch und euren Ersthund mit sich bringt.

    Für mich klingt der Hund nicht passend zu euren Vorstellungen, es wäre eher eine Entscheidung aus Mitleid. Was natürlich auch OK ist, wenn man mit realistischen Erwartungen an die Sache geht, alles kann, nix muss.

    Inwiefern kann man denn Aussagen zum Bellen eines Hundes tätigen? Könnte es zum Beispiel sein dass uns gesagt wird, dort (im Rudel) bellt sie nicht, und hier fängt sie e nach Eingewöhnung dann doch an, weil es ihr Territorium wird?

    Es gibt Hunde, die nur in der Meute mitbellen, allein aber nicht. Und es gibt Hunde, die sich zurück nehmen, wenn die ganze Gruppe bellt, allein aber richtig loslegen. Manche Hunde bewachen sofort, andere müssen sich erst eingewöhnen.

    Ein wachsamer Hund wird in einer Etagenwohnung idR auch anfangs viel melden, da die anderen Mieter um einen herum in ihren Wohnungen und im Treppenhaus Geräusche machen, die man so im Einfamilienhaus eher nicht hat. Das ist für den Hund also erst mal ungewöhnlich, aber mit der Zeit lernen die eigentlich, welche Geräusche dazu gehören. Es kann also durchaus sein, dass der Hund im alten zu Hause ruhig ist und bei euch dann doch erst mal häufiger bellt.

    Das ist dann allerdings auch eher kein anhaltendes Kläffen, sondern ein kurzes Anschlagen: Knurren, 2,3 Beller. Ich hab's immer so gemacht, dass ich dem Hund "Danke fürs Bescheid sagen, aber alles in Ordnung, die dürfen das" vermittelt habe und hier hat eigentlich jeder Hund schnell verinnerlicht, welche Geräusche ignoriert werden können.

    Wenn es klingelt wird idR 1x Wuff gemacht und fertig (gut, außer der Pizzaservice klingelt abends, dann rasten sie völlig aus :tropf: Das hat mit wachen dann aber nichts zu tun xD).

    Der kleine Hund... Es wuselte und hüpfte und war wie immer an 3 Orten gleichzeitig und ist plötzlich wie selbstverständlich eine hohe Gartenmauer hoch geklettert und hat sich auf der anderen Seite in den Komposthaufen gestürzt :omg:

    Selbst meine geistesgegenwärtige Reaktion (stumm dastehen und dem Hund doof hinterhergucken) hat sie nicht davon abhalten können.

    Nur leider fand sie ihre Idee dann nicht mehr so gut, als sie allein auf der falschen Seite der Mauer saß, konnte dann plötzlich nicht mehr hüpfen und stand nur kläglichst winselnd da. Ich musste ernsthaft selbst durch die Brombeerhecke tauchen und halb über diese dämliche Mauer klettern, bis ich soweit an sie ran kam, dass ich sie nach oben wuchten konnte.

    Der Pointer hatte sich derweil mit deutlichem Abstand zu uns auf eine Wiese gesetzt und angestrengt vermieden, in unsere Richtung zu schauen. Mit solchen peinlichen Gestalten möchte sie wirklich nicht zusammen gesehen werden :tropf:

    Hier wissen zwar die meisten, dass es Wölfe in Deutschland gibt, aber es ist gefühlt noch weit weg und in der Großstadt auch irgendwie etwas, was mehr in den ländlichen Bereich verortet wird. Bei den Schafen, die hier den Damm abweiden, sind aber seit ein paar Monaten 2 Kangals mit dabei.

    Der Jäger hat mir im Sommer auch erzählt, dass ein Wolf wohl mehrmals auf dem Luppedamm gesehen wurde und er hier und da gerissene Rehe gefunden hat. Das so zu hören, verursacht dann schon ein etwas mulmiges Gefühl, auch wenn man theoretisch weiß, dass die Wölfe da sind.

    Vor 2 Monaten waren wir eine Woche an der Müritz, dort waren alle tiefenentspannt. Haben uns zwar erzählt, dass der Wolf regelmäßig dabei gesehen wird, wie er die Rinder hetzt, aber gefährlich wäre das ja nicht, weil die zu wehrhaft für die Wölfe sind :verzweifelt:

    Hat jemand Ideen für eine Alternative? Also ein Hoodie oder Fleecemantel?

    Ich habe für meine Hündin von SDW die Hachico Sachen (Home, NS und Jumper), sind ähnlich geschnitten wie der Jumppa, rutschen aber nicht so weit nach hinten. Der Jumper aus Strickfleece sitzt am besten am Hund, die anderen beiden rutschen etwas nach hinten, wenn ich das Geschirr darüber habe und sie sehr an der Leine zerrt, aber nicht so weit, dass es sie irgendwie beim Laufen einschränkt.

    Ich würde garnicht so sehr den Fokus drauf legen, dass ein Hund 2 mal die Woche Hundekontakt brauchen.


    Meine bekommen auch regelmäßigen Kontakt. Aber nicht, weil sie das brauchen, sondern weil ich mit meinen Freundinnen spazieren gehen mag.

    Gut ... ich habe 2 Hunde, da haben sie 24/7 Hundekontakt. Ich meine jetzt Kontakt zu Fremdhunden.

    Naja, aber hier geht es doch um einen Hund, der allein gehalten wird. Das ist in meinen Augen schon ein großer Unterschied, ob der Hund ständig Artgenossen um sich hat und Kontakte mit fremden Hunden nur on top kommen, oder ob der Hund vielleicht 2 Stunden pro Woche mal mit einem anderen Hund interagieren kann...

    Klar wird sich das Problem nicht allein durch häufigere Kontakte von selbst lösen, aber es ist mM schon ein wichtiger Baustein.

    Hat er auch regelmäßig Hundekontakt in dem Sinne, dass man einfach mit anderen Hundehaltern spazieren geht und die Hunde frei (bzw. an langer Leine, wenn Freilauf nicht möglich ist) agieren können? Oder ist das eher immer "Rumstehen" in der Gruppe?

    Letzteres ist zumindest bei erwachsenen Hunden meist eher problematisch. "Spielen lassen" in dem Sinne, dass alle auf einem Fleck stehen und eine Meute Hunde durch die Gegend rennt, ist für die meisten Hunde kein wirklich sinnvoller Kontakt zu Artgenossen. In solchen Konstellationen fangen die einen an zu mobben, die anderen lassen den Kontrolletti raus, leben ihren Jagdtrieb an anderen Hunden aus oder fiddeln sich in Grund und Boden. Nettes Spiel gibt es da eher selten.

    Wenn das bisher eher so läuft, könnte ich mir vorstellen, dass ihr da in einer unguten Spirale gelandet seid. Der Hund will auf der einen Seite natürlich Kontakt zu Artgenossen, was zum aufregenden Highlight wird, wenn es so selten passiert. Auf der anderen Seite ist er dann aber in dieser Situation mit vielen anderen Hunden und viel Dynamik überfordert. Wodurch er vermutlich nicht lernen kann, dass man sich über andere Hunde nicht aufregen muss, was es dir vermutlich auch wieder schwer macht, beim Spazierengehen Kontakte zu anderen HH zu knüpfen.

    Ich würde, wenn es mein Hund wäre, für häufigeren Kontakt mit Artgenossen sorgen, aber im Rahmen eines gemeinsamen Spaziergangs mit 1, 2 anderen Hunden. Vielleicht findest du andere HH mit etwas älteren, souveränen Hunden, die dem Jungspund Grenzen setzen können und bei denen er ansonsten lernen kann, dass man einfach gemeinsam die Gegend erkundet und dass andere Hunde nicht immer Stress und Action bedeuten.

    Hmmmm...

    Vll muss ich Lumi auch nen Warm up kaufen...

    Immerhin war sie auch letztens bei 8 Grad im Wasser.... :thinking_face:

    Los, sagt mir ab welchen Temperaturen ist ein Warmup nach einem Bad in der Donau gerechtfertigt :smirking_face:

    Meine kleine Hündin hat es im Sommer bei 35 °C geschafft, zu zittern, wenn wir nach dem Baden noch eine Weile im Schatten saßen :see_no_evil_monkey:

    Ich würde daher sagen, baden bei 8 °C verlangt eindeutig nach einem Warmup Cape... |)