Beiträge von Clover

    Hach, der kleine Hund ist manchmal schon echt goldig :herzen1:

    Heute morgen, ich war mega spät dran und quasi im Laufschritt auf dem Heimweg von der Morgenrunde, Terriertier eh aufgedreht weil's kalt war und dann kommt natürlich auf dem engen Weg der absolute Erzfeind von beiden Hunden um die Ecke :dead:

    Kleinteil wirft sich postwendend röhrend in die Leine und rastet aus. Ich hab nicht damit gerechnet, da noch zum Hund durchzudringen, also nur genervt den Hundenamen vor mich hin gemurmelt und wollte nur fix durch die Situation. Und was macht der Hund? Setzt sich hin, strahlt mich an (kassiert dafür natürlich ordentlich Leckerlis) und spaziert dann entspannt zwischen mir und dem anderen Hund hin und her schauend mit mir weiter. :applaus:

    Das klappt so langsam immer besser, dass sie sich nicht völlig abschießt, sondern auch wieder runter fahren kann, auch wenn der Reiz noch da ist.

    Ich bin jetzt mal neugierig.

    Sind drei Stunden normales Gassie gehen, täglich bzw. mehrmals die Woche, tatsächlich für so viele Hunde problematisch?

    Also gesunde erwachsene Hunde mit normal stabilem Nervenkostüm.

    Das frag ich mich tatsächlich auch oft, wenn mal wieder so ein Thread kommt, wo das viiiieeeel zu viel ist :???: Also wenn der Hund ansonsten sehr viel Trubel im Alltag hat vielleicht, aber ich finde es irgendwie seltsam, dass ein Hund von dem Pensum grundsätzlich überfordert sein soll.

    Ich bin hier auch so 3-4 Stunden am Tag unterwegs, idR morgens ne Stunde hier im Wald, wo wir viele Hunde treffen und oft in ner größeren Meute unterwegs sind, nachmittags geht's dann für die große Runde ab in die Pampa, mal nur Gassi, mal mit "Auslastung". Abends dann noch ne Bummelrunde durch den Park vorm Schlafen gehen. Sicher brauchen die Hunde das nicht und wären auch mit weniger zufrieden, aber überfordert sind sie damit auch nicht. Ansonsten passiert hier aber auch nicht viel, also ich geh jetzt nicht ständig in die Stadt o. ä. (da bin ich dann nämlich total reizüberflutet xD)

    Hmmm, ich finde, man kann aus so ner kurzen Zufallsbegegnung unmöglich wissen, ob der Halter da Murks baut oder nicht.

    Ich z. B. mache bei meinem Pöbelterrier erst so richtig Fortschritte, seit ich sie in der Nähe fremder Hunde mit Futter quasi überschütte. Sie ist anfangs wirklich einfach komplett ausgerastet, irgendwelche Strafen bzw. "Korrekturen" kamen da nicht an, genauso wenig konnte sie sich abwenden oder irgendwas machen, was theoretisch eine Belohnung verdient hätte. Alle Ansätze in die Richtung sind gnadenlos gescheitert, da ich hier auch einfach ständig sehr nahe Hundebegegnungen habe, war es auch schlicht nicht alltagstauglich, eine Entfernung zu wählen, bei der sie noch einigermaßen entspannt war.

    Richtig geholfen hat hier: Futter, sowie irgendein Hund in der Nähe war. Auch, wenn sie anfangs getobt hat und das Futter erst nehmen konnte, wenn der andere Hund vorbei war und ordentlich auf Abstand war. Oder zwischen 2 Leckerlis weiter gepöbelt hat. Ich weiß nicht, wie oft ich mir Belehrungen anhören musste, dass ich den Hund ja damit noch schön fürs Bellen belohne, dabei bräuchte der doch nur mal ne gescheite Ansage :dead: Aber für den Hund hat das mit der Zeit dazu geführt, andere Hunde mit was Positivem zu verknüpfen und mich nicht mehr auszublenden. Nachdem wir locker 6 Monate auf der Stelle getreten sind, hat das innerhalb von ein paar Wochen riesige Veränderungen gebracht, sowohl was das Gepöbel, als auch was die Ansprechbarkeit des Hundes angeht. Auch wenn ich zugegebenermaßen anfangs mehr als skeptisch war.

    Ich hab mich echt gefreut, als ich vom erneuten Böllerverbot gelesen habe. Geböllert wird zwar trotzdem, aber letztes Jahr war es trotzdem um Längen besser als sonst (besonders was die Wochen vor und nach Silvester betrifft) und bis jetzt ist es auch noch ruhig (gab zwar schon mal was hier und da, aber nicht mehr als das restliche Jahr auch).

    Ich finde den Silvesterabend selbst auch immer halb so schlimm, aber die letzten Jahre hat das Geböller Ende November angefangen und ging bis in den Februar hinein, irgendwann ist der Hund da völlig durch. Silvester will ich dieses Jahr eigentlich Sileo holen, ansonsten haben wir an freiverkäuflichem schon alles durch ohne Efolg und selbst Alprazolam hat nix gebracht :dead:

    Hab's gefunden (zumindest den Fall, den ich im Kopf hatte), Juice hieß der Hund. Hier geht's los mit dem ersten Bild (Nasenfalte steht schon beim Welpen weiter vor als die Nase selbst) und zieht sich dann über die nächsten Seiten (ab S. 117) "Bald zieht ein Hund ein!" - Der Wartezeit - Laberthread Teil II

    Der Hund war zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingezogen, trotzdem wurde jeder Kommentar zur Rassegesundheit sofort nieder gebügelt, inkl mehrerer Modansagen. Auf die berechtigte Frage, wo man denn aufklären soll, wenn nicht an so einer Stelle, kam der Verweis, man soll doch im QZ-Thread schreiben. Hier freut sich schließlich jemand auf seinen Hund, da soll man gefälligst nicht durch blöde Korinthenkackerei bzgl Atemproblemen etc. stören.

    Ich fand das damals irgendwie sehr erschreckend und desillusionierend, sowohl die Tatsache, dass die Befindlichkeiten des zukünftigen Halters wichtiger sind, als zukünftiges Tierleid zu verhindern, als auch die Tatsache, dass nicht mal ansatzweise die Argumente überdacht wurden...

    An den Thread mit der englischen Bulldogge erinnere ich mich auch noch, der Hund hatte später auch einen Fotothread und war phänotypisch leider alles andere als irgendwie "gemäßigt". Und es gab durchaus ordentlich Kritik dafür, dass VOR der Anschaffung des Welpen Kommentare bzgl Qualzucht-Problematik kamen. Ginge ja gar nicht, schließlich freut sich da jemand auf seinen Hund, das darf man doch nicht madig machen...

    Ist das schon länger her?

    Ich meine, das könnte schon so 2,3 Jahre her sein, aber genau weiß ich es nicht mehr :denker:

    An den Thread mit der englischen Bulldogge erinnere ich mich auch noch, der Hund hatte später auch einen Fotothread und war phänotypisch leider alles andere als irgendwie "gemäßigt". Und es gab durchaus ordentlich Kritik dafür, dass VOR der Anschaffung des Welpen Kommentare bzgl Qualzucht-Problematik kamen. Ginge ja gar nicht, schließlich freut sich da jemand auf seinen Hund, das darf man doch nicht madig machen...

    Jetzt meine Frage: Nehme ich für die Dackelchen Welpen-Schleppleinen (Materialdicke 1,5 mm, Breite 9mm,) oder normale, dünne Schleppleinen (Materialdicke 2,5 mm, Breite 9mm)? Ich denke, 5 Meter sollten reichen, oder? Er lässt die Leinen schleppen, wenn die Gegebenheiten passen, also haben die Kleinen trotzdem einen etwas größeren Bewegungsradius

    Ich würde 1,5mm Dicke nehmen, habe ich aktuell für den Terrier und das liegt angenehm in der Hand, ist aber deutlich leichter als normale Biothane. Bei der Länge kommt es darauf an, ob es eher darum geht, die Hunde schneller einsammeln zu können (dann sind 5m mehr als genug) oder ob die schleppende Leine als Absicherung dient, falls der Hund abdüsen will (dann sollte sie deutlich länger sein, wird dann aber wahrscheinlich zu schwer für so einen kleinen Hund).

    Also ich spreche das vorsichtig an, wenn ich mit Haltern von Mops und Co ins Gespräch komme oder man mal ein Stück zusammen geht. Meine Erfahrung ist, dass es sowohl Halter gibt, die den Gesundheitszustand realistisch sehen und sich nie wieder einen solchen Hund vom Züchter holen würden, als auch solche, die sich das Ganze schönreden.

    Tatsächlich ist es ja auch nicht so, dass die Probleme nicht zumindest grob bekannt wären, im Gegenteil, oft wird sofort darauf hingewiesen, dass man ja extra einen Züchter gesucht hat, der "freiatmende" Hunde hat, einen Retro-, altdeutschen wasauchimmer Mops hat, extra sportliche Bulldoggen mit Nase etc. Also sprich, es wurde schon teils irgendwie versucht, es besser zu machen. Da kann man mM nach schon darüber reden, dass es so einfach idR nicht ist und manches ist vielleicht auch nicht so bekannt (z. B. dass längere Nase noch kein gesünderes Innenleben bedeutet), damit erreicht man sicher den ein oder anderen Halter, der selbst schon gewisse Zweifel hat.

    Leider kenne ich aber mittlerweile auch genug Halter, die komplett alles ausblenden. Röcheln ist rassetypisch, im Sommer umkippen auch, aber wegen der vielen Allergien kann man da ja eh nicht groß draußen sein, also alles halb so schlimm. Das sind dann die Halter, die darüber lachen, dass der Hund so "faul" ist, wo gern die 2. und 3. Bulldogge einzieht, gleichzeitig oder nacheinander (alt werden die halt nicht, aber die sind so lustig) und jede Kritik persönlich genommen wird. Damit umzugehen finde ich wirklich schwer, einfach gar nix sagen ist doof, aber Argumente kommen auch nicht an :verzweifelt: