Beiträge von TierfreundLuna

    Zitat

    Hallo

    Labbis sind verfressen, Doggen werden bloß 6 Jahre alt,
    Malis sind hyperaktiv, Dackel kann man nicht erziehen,
    Jack Russell Terrier sind größenwahnsinnig
    und alle Border Collies sind superklug.

    - Labbis sind verfressen: ich kenne keinen Labbi, der (wie mein Hund) ohne zu schnuppern an nem Essenstück aufm Boden vorbeigehen kann... so schnell kann man gar nicht reagieren, wie das eingeatmet wird. Ein Grund, warum ich keinen Labbi haben wollte.

    - neues Vorurteil: ich kenne ebenfalls keinen Labbi, der ohne zu ziehen an der Leine geht.

    - Doggen werden bloß 6 Jahre alt: leider sogar oft noch jünger. Meine Gassidogge musste mit 5 Jahren eingeschläfert werden. Ich habe schon mehrfach von Fällen gelesen, wo Doggen mit 1 oder 2 Jahren eingeschläfert werden mussten.

    -Malis sind hyperaktiv: hyperaktiv würde ich nicht sagen. Aber sie brauchen eben Beschäftigung und Auslastung und wenn sie die nicht bekommen, dann suchen sie sich ihre Beschäftigung....

    - Dackel kann man nicht erziehen. Kenne ich auch von andern Rassen. Grundsätzlich gilt, man kann jede Rasse erziehen, aber es ist eben manchmal schwieriger (HSH z.B.) als bei andern (Retrievern).
    Ich hörte neulich von eine Jack Russel Besitzerin, die könne man nicht erziehen.

    - Bordercollies sind superklug: naja, sie lernen schnell und können wirklich manchmal viel. Aber ich kenne auch Bordercollies, die einen "normalen" IQ haben.


    :D noch ein Vorurteil: der große böse schwarze Hund. Oben genannte Dogge war schwarz und der liebste und bravste Hund, den ich je gesehen habe :)
    Ich habe mal gehört, dass in der Türkei nicht die Geschichte vom bösen schwarzen Mann, sondern vom großen bösen schwarzen Hund erzählt wird. Seit dem kann ich die Kinder verstehen :D


    Demnach würde ich mal sagen. Vorurteile kommen nicht von ungefähr, aber die meisten stimmen nicht wirklich bzw. lassen sich vermeiden (Auslastung, Erziehung).

    Ich glaube für den Hund ist es angenehmer auf 3 Beinen zu rennen und spielen zu können, also auf 4 Beinen "nur" gehen und traben zu können.
    Wär jetzt so mein erster Eindruck, weil man sagt ja immer Hunde haben kaum Probleme auf 3 Beinen zu laufen. Allerdings gibts im Alter dann meist Athrose in den andern Beinen, aufgrund der Mehrbelastung.
    So lang der Hund keine Probleme/Schmerzen hat würde ich meinem Hund solche eine OP nicht zumuten. Vor allem mit dem, dass er nie wieder rennen kann... was passiert, wenn der Hund sich daran nicht hält??? bricht er sich womöglich die andern Beine? weil der Hund wird nicht verstehen, dass er damit nicht rennen kann und wird es versuchen... was passiert, wenn er merkt, dass es nicht geht.... weiß man nicht. Die Fragen würde ich dem Tierarzt mal stellen ;) und auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen ;)

    Also ich bin schon mehrfach zwischen ernsthafte Rüdenrangeleien gegangen (nicht unbedingt zum Nachahmen empfohlen)...
    Die andern Besitzer stehen meist nur dumm rum. Und bis ich die dazu habe, dass die mithelfen, mache ich das alleine und greife am liebsten bei beiden ins Geschirr und ziehe die auseinander... geht natürlich nur wenn die auchn Geschirr anhaben, ansonsten ins Halsband oder ins Nackenfell wenn die gar nichts anhaben.
    Ich sag allerdings auch ganz klar, dabei riskiert man gebissen zu werden.

    Aber bei mir geht dann einfach nichts mehr. Ich kann da nicht zugucken, sondern gehe dann eben dazwischen.

    Einmal war es ein Urlaubshund von mir, der von einem Schäfi angegriffen wurde. Der Besitzer stand nur seelenruhig da. Ich die beiden auseinander gepackt. Dabei bin ich von einem gebissen worden, nichts schlimmes, ein Kratzer zwischen den Fingern, von wem weiß ich nicht. Aber war auch nichts weiter, aber eben mein Risiko.

    Ein anderes Mal, warens meine zwei Gassirüden (beide kastriert, ein Schäfermix und ein Tibet Terrier), die sich mit einem andern Rüden gekloppt haben (auch mein Gassihund, ein Aussi, aber mit der andern Gassigeherin unterwegs, nicht kastriert, war eifersüchtig).
    Dann ist eine Besitzerin von zwei Doggen dazwischen in dem sie den Aussi mit voller Wucht von unten in den Bauch getreten hat. Ihre Hunde hatten mit der Rangelei nichts zu tun. Dann bin ich dazwischen und habe die drei getrennt, zuerst war der Aussi mit dem Tibbi dran und dann hat meine Freundin (die andere Gassigeherin vom Aussi) den aber wieder losgelassen worauf der Schäfimix, den Tibbi verteidigt hat. Dann habe ich die erneut getrennt und gut war. Den Hunden ist nichts passiert. Aber ich war stinkesauer auf die Doggenbesitzerin..... ich weiß nicht, wie man auf solche Ideen kommt. Durch die Tritte wurde der Aussi quasi angefeuert, da er ja nich zuordnen kann, woher die Tritte kommen und denkt, dass die vom Gegner kommen...
    Daher bringt sowas eher das Gegenteil...


    Zusammengefasst: ja, ich geh dazwischen in dem ich mir beide kralle und auseinderziehe... aber ne gute Lösung ist das nicht... aber ich glaub die gibts auch nicht.... man riskiert eben gebissen zu werden.

    Ich wär auch an einer genaueren Analyse interessiert bzw. Vorschlägen, was man hätte anders machen können.

    Meine Vorschläge:

    für das Verhalten in der Wohnung: klare Regeln, der Hund hat seinen Ruhebereich, da wird er nicht gestört und kann sich zurückziehen. Beim Fressen wird der Hund nicht gestört. Auf seinem Ruhebereich wird auch nicht mit dem Hund geknuddelt.
    Der Hund sollte ein Kommando kennen, um sich auf seinen Platz schicken zu lassen, z.B. wenn es klingelt, Besuch kommt etc.

    Kinder müssen lernen, wie man mit Hunden umgeht :) richtig streicheln, auf dem Ruheplatz und beim Fressen wird der Hund nicht gestört.

    Draußen: Ich sorge dafür, dass meinem Hund so wenig wie möglich passiert (nichts lässt sich selbst mit einem Hund an der Leine vermeiden, wenn mehrere Hunde unangeleint auf einen zukommen ;) )
    d.h. Ich dränge/blocke andere Hunde ggf. ab und greife bei ernsteren Rangeleien mit dem andern Besitzer gemeinsam (!) ein.


    Es wird gefressen, was in den Napf kommt. Wird es nicht gefressen kommts nach 5-15Min. wieder weg. Bisher ist noch kein Hund vorm vollen Napf verhungert.

    Ansonsten den Welpen sozialisieren und an alle alltäglichen Dinge langsam (!!!) gewöhnen.

    Art- bzw. rassegerechte Auslastung. Aber auch nicht übertreiben.


    Das wär jetzt so das makanteste, was mir grad einfällt ;)

    Bin gespannt auf weitere Vorschläge!

    Mache dir nicht so viele Gedanken ;)

    So lang du konsequent bist, wird das alles nicht so schwer.
    Welpen dürfen ja noch nicht sooo lang spazieren gehen (5Min pro Lebensmonat). Vor der Bürozeit raus gehen, lösen, spielen und dann ins Büro und den Hund auf den Platz schicken. Sobald er aufsteht wieder mit dem Kommando (bei mir heißt auf den Platz gehen "AB") auf den Platz und das immer wieder. Das kann am Anfang sehr nervig sein, lohnt sich aber auf jeden Fall.
    Gib ihm am Anfang vielleicht Kauzeugs. so nen Welpe braucht fürn Miniknochen schonmal ne halbe Stunde und kauen macht müde.

    Ansonsten wenn der/die Kleine gar keine Ruhe gibt, wär vielleicht für den Anfang eine Box gut. Wenn der Welpe ruhig is kann man die Tür offen lassen und zur Not eben zu machen. Man muss den Welpen aber an die Box gewöhnen, d.h. vorher öffter mal in der Box füttern, neues Spielzeug in der box, kauzeug.

    Ich wünsche euch viel Erfolg mit dem kleinen :)

    Schau doch mal im Internet nach Fahrradanhängern, die man zum Jogger umbauen kann?
    Da kannst du deinen Hund auch mit auf Radtouren nehmen ;)
    Ich nutze den Anhänger auch zum Einkaufen etc. da ich grad kein Auto hab.

    Ich habe damals für meinen Welpen auch geschaut, unter 100 Euro findet man kaum was. Mir hat dann eine Freundin ausgeholfen und mir einen alten Kinderwagen geschenkt. Da habe ich untere Schale der Transportbox reingestellt und fertig :)

    Ich weiß nicht, ob es dazu schonmal ein Thema gab, aber mein Hund ist auf so ein paar Alltagsgeräusche konditioniert.

    Z.Bsp.
    - wenn ich meinen Pc auschalte und die Boxen anlass und das typische Windoof-Signal kommt, weiß mein Hundi: ok, jetzt gehts nochmal Pippi machen und ab ins Bett :D

    - wenn mein Handy klingelt (Wecker morgens) wird aufgestanden :D den gleichen Klingelton hab ich als Erinnerung.... neulich war ich im Bad, Handy im Wohnzimmer (klingelt) und mein Hundi fängt an zu jaulen, so nachdem Motto: Frauchen aufstehen!!! :D

    find das total lustig.


    Naja und das typische: es klingelt an der Tür. Meiner geht hin und will gucken. Mehr macht er nicht. Dann geht er aufn Platz.

    Was habt ihr so für unbewusst konditionierte Signale?