Ich danke euch für euren Zuspruch. Ich habe bis jetzt schon zwei Hunde über die Regenbogenbrücke begleitet, aber so schwer ist es mir noch nie gefallen, sie ist mein Seelenhund den es nur einmal gibt im Leben. Die Tierärztin sagte zu mir "Sie werden es merken wenn sie nicht mehr möchte" Wie soll ich es merken, es ist immer ein auf und ab. Wenn sie dann nicht fressen möchte und so müde aussieht, dann aber wieder frisst und sich freut und sich im Gras wälzt. Es ist so schwer. Bei den anderen Beiden war mir die Entscheidung leichter gefallen, da war es eindeutig das es soweit war.
Beiträge von Freesendeern
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Vielen Dank für eure Lieben Worte. Sie frisst immer noch schlecht. Heute Morgen ein paar Kaustangen von Aldi und heute Mittag ein paar Frolic. Trinken tut sie gut. Heute hat sie Bruno und Jule angemotzt und sich bei Sonnenschein auf der Wiese im Gras gewälzt. Aber dann gibt es auch noch die Momente wo sie im Gras liegt und ganz müde und kraftlos aussieht. Heute habe ich wieder mit der TÄ telefoniert. Ich habe sie gefragt ob man denn so garnichts mehr für sie tun kann. Sie sagte mir das man in der Klinik noch Infusionen geben kann, dafür muss sie stationär aufgenommen werden. Auch ein CT könne man noch machen. Sie sagte aber auch, wenn nur die Nierenwerte schlecht gewesen wären, dann hätte sie auch zur weiteren Diagnostik geraten, aber da auch die Leberwerte durch die Decke gegangen sind und sie so mit der Arthrose zu tun hat, das Herz auch nicht ganz in Ordnung ist, sie würde es wenn es ihr Hund wäre ihm das nicht mehr antun. Ich denke jetzt aber ob ich ihr nicht vielleicht ohne weitere Untersuchungen Lebenszeit nehme. Ich könnte nur noch heulen.
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Ich danke euch für eure lieben Worte.
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Gestern war sie ab Mittags wieder gut drauf, hat sogar gefressen, wenn auch nur die leckeren Sachen. Wir haben bei dem schönen Wetter lange auf unserer Wiese gesessen. Sie bettelt auch nach Leckerlis und hat sich genüsslich im Gras gewälzt. Auch hat sie nicht mehr erbrochen. Sie trinkt gut und pinkelt auch noch viel. Heute hat sie auch wieder etwas gefressen und wir waren wieder auf der Wiese. So wie es jetzt ist kann ich sie doch noch nicht erlösen, dafür nimmt sie noch zu sehr am Leben teil. Sie freut sich noch und motzt auch noch am Tor. Sie bekommt jetzt all die Tabletten nicht mehr, keine Entwässerung, keine Herztabletten, nicht mehr das erst am Dienstag verordnete Tramadol, nur noch den Blutdrucksenker für die Nieren und SUC. Morgen fahre ich ohne Hund zum TA um alles nochmal mit ihr zu besprechen, wie sie die Lage einschätzt.
Ich mache mir immer Gedanken, das es doch eine Ursache für die so schlechten Werte geben muß. Nur zu sagen der Hund ist alt? Wir waren doch erst Ende des Jahres zur Zahnsteinentfernung und da wurde doch auch Blut abgenommen. Wie können sich die Werte denn in so kurzer Zeit so verschlechtern? Am liebsten würde ich mit ihr in eine Klinik fahren, aber das ist natürlich auch Stress für mein Mädchen. Die TÄ sagte man könne noch Infusionen geben, aber das würde nur kurzeitig den Zustand verbessern. Wenn sie das Fressen komplett einstellt sollte man sie erlösen meinte die TÄ.
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Heute morgen hat sie das erstemal erbrochen und sie nimmt auch nichts mehr zu fressen an. Auch hat sie das Wasser wieder erbrochen. Ich hoffe sie hält noch bis Montag durch, dann ist meine TÄ wieder da und die kommt auch zu uns nachhause. Antonia saß heute auf unserer Wiese und ganz lange in die Runde geschaut, so als ob sie sich nochmal alles genau ansehen hat und Abschied nehmen wollte. Was mach ich nur wenn sie keine Flüssigkeit mehr drin behalten kann? Ich habe solche Angst.
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Heute geht es unserer Antonia unverändert. Sie frisst mäkelig und wenig, wenn überhaupt nur was ganz leckeres. Ich hole gleich noch das bestellte SUC von Heel von der Apotheke, aber ich denke mal, das das alles nichts hilft. Ihre ganzen Pillen bekomme ich kaum noch in sie hinein.
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Chrissi193 Die Tierärztin hat zu uns gesagt, wenn sie das Fressen einstellt, dann ist der Zeitpunkt gekommen

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Ich habe mal nach SUC gegoogelt. Morgen früh muss ich zur TÄ und Tabletten abholen, da werde ich mal nachfragen. Heute hat sie davon nichts gesagt.
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Ich habe gerade mit unserer TÄ telefoniert. Wie schon von mir befürchtet sind die Blutwerte sehr schlecht. Leberwerte sind nochmal schlechter geworden und die Nierenwerte sind jetzt wohl so schlecht, das die TÄ sagte, das wenn sie jetzt das Fressen komplett einstellt es besser wäre unsere Omi zu erlösen, da sie ja noch so viele andere Baustellen hat. Ich kann garnicht mehr klar denken, sie ist doch mein Fels in der Brandung, mein Seelenhund. In die Tierklinik zu fahren zur Infusion würde sie uns nicht mehr raten, da sie meint es würde dann nur vorübergehend besser werden. Sie hat heute morgen zwar gefressen, aber wieder sehr mäkelig. Gute Leckerlis gehen aber noch und trinken tut sie auch gut. Ich bin so traurig, ich hatte so gehofft, sie schafft noch ihren 13´ten Geburtstag Ende Mai. Heute morgen als ich vom Einkaufen zurück kam hat sie sich noch so gefreut, aber sonst ist sie so still geworden.
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Unsere Omi bekommt jetzt seit Dienstag Tralive 80mg 3xtäglich 1 1/4 Tabette alle 8 Std. zusätzlich zum Librela, aber sie humpelt trotzdem noch. Sie hat Arthrose in den Zehengelenken, bei dem Bein wo mal der Kreuzbandriss war hat sich über die Jahre eine massive Fehlstellung entwickelt, die Pfote dreht nach aussen weg und gegenüber vorne hat sich dadurch ein Plattfuß entwickelt, wo sich dann auch ab und zu der Zehenzwischenraum unter der Pfote entzündet. Alles nicht so toll. Fressen tut sie immer noch sehr mäkelig. Blutergebnisse hatte ich heute telefonisch angefragt, aber die TÄ hatte voll zu tun und wollte Mittags zurückrufen, tat sie aber nicht, wohl vergessen und heute Nachmittag war zu. Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, das die sowieso schlechten Leberwerte sich noch mehr verschlechtert haben.