Beiträge von Tobie

    Nach dreiwöchiger krankheitsbedingter Zwangspause durfte der Große gestern das erste Mal wieder am SD teilnehmen. Und obwohl der Adrenalinspiegel nicht mehr messbar gewesen sein dürfte, der Helfer viel mehr Aufmerksamkeit bekommen hat als ich, und die Schleifen beim Revieren alles andere als zielgerichtet waren, hat er doch alle Verstecke genommen und ist nicht durchgebrochen. Ich war anschließend heiser aber Lumpi hat über's ganze Gesicht gestrahlt :mrgreen-dance:

    (Die Kleine hat einen Zahn beim "Sackhüpfen" verloren :roll: )

    Auch ich höre so oft wie Leute sich darüber aufregen weil sie im Tierheim keinen Hund bekommen haben, wenn ich aber hinterfrage was für ein Hund und was der Absagegrund war kann ich diesen meist sehr gut nachvollziehen und verstehen.

    Manche sehen wirklich nicht das Lebewesen im Hund. Es ist tatsächlich oft eine Prestigesache - mehr nicht.

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    So bin ich damals an meine Dackeline gekommen :smile: Mein Herzhund. Sie blieb als einzige aus dem Wurf übrig. Eine Interessentin, die lt. Züchterin mit Cabrio, HighHeels und VIP-Sonnenbrille vorfuhr, den Hund kurz ansah, das Portemonnaie zückte und direkt angekündigte, dass es von dort direkt in das Strandhaus gehen sollte wo bereits Gäste warten würden, wurde Kommentarlos, ohne Kaffee und ohne Hund nach Hause geschickt. Das war unser beider Glück.

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    Wir haben nur einen Hund im Dorf und der ist ein Yorkshire der so gut wie nie vor der Tür ist. Kontakt wäre dann optional nur eine Hundeschule oder Parks und Wanderstrecken in der Umgebung. Hundeschule ist kein Problem, wenn das für die am Ende gewählte Rasse sinnvoll ist, würde ich das auch machen. Unterhaltung auf der Arbeit in Form von Spielzeug kann ich sicherstellen, ansonsten haben wir wenige Meter um die Ecke auch einen großen Wald, der für Hunde mit Müllbeutel und Eimer versehen wurde.

    Waaaaas :shocked: Welches Dorf ist das? Da zieh ich hin!! :lol:

    Hundeschule (bzw Trainer) ist eigentlich für alle Rassen sinnvoll - zumindest nicht verkehrt, für einen Hundeanfänger aber auf jeden Fall sinnvoll. Wenn Du so etwas in der Nähe hast, fahr doch jetzt schon einmal hin und schau es Dir an. Da bekommst Du auch praktische Einblicke und kannst Gespräche face-to-face führen (Fragen stellen usw)

    Es lohnt sich meiner Meinung nach, den zu lesen, auch wenn er wütend macht (mich hat er wütend gemacht).

    Das wird mir auch passieren! Ich hab ja jetzt schon Puls. So etwas weiterzugeben ist toll. Ich hatte neulich mal einen kurzen aber aussagekräftigen Artikel zum Thema Freilauf in Händen. Da ging es um die Gründe, aus denen man eine Leine nicht nur dabei haben sondern ggf. auch benutzen sollte. Den hätte ich am liebsten in die Briefkästen aller Haushalte bei uns geworfen.

    Ich habe gestern bei der NZZ einen langen Artikel gelesen über u. a. dieses Thema. Dort steht auch etwas zu den Kleinanzeigen und den Möbelgeschäftsfotos, aber auch dazu, dass die illegalen Händler jetzt auch um Beschreibungen der Umstände bitten, damit sie nicht so auffallen.

    Manche Hundehändler haben Helfer in der Schweiz, die ihre Wohnung als Showroom zur Verfügung stellen – oder sie mieten kurzzeitig eine einzig zu diesem Zweck an. Dann setzt man einen Hund der gleichen Rasse zwischen die illegal eingeführten Welpen und gibt vor, es sei das Muttertier. Oeschger, die sich auch mal als Interessentin ausgibt, hat schon erlebt, dass dieser Hund nicht nur kein Muttertier, sondern ein Rüde war.

    Der Artikel ist insgesamt sehr lesenswert, auch wenn kleine Fehler drin sind.

    Danach wird einem bei vielen der Anzeigen auf ebay noch unwohler als sowieso schon.

    Das ist ja unfassbar :shocked: Davon habe ich noch nichts gehört!! Wie EKELHAFT die Menschen sind! Den ganzen Artikel kann ich mir nicht durchlesen, Dein Auszug reicht mir schon.

    Wie wird er beschäftigt? 3-4x rausgehen ist kein Problem

    Folgendes ist nicht böse gemeint und ich will Dir auch nicht auf die Füße treten, aber das deckt gerade mal das Grundbedürfnis eines jeden Hundes ab (vom Zwerg bis zum Riesen) und hat für sich stehend mit Beschäftigung nicht viel zu tun. Nur mal als kleine Idee bei der Auswahl der Rasseeigenschaften.

    Schau mal hier (falls noch nicht geschehen)

    https://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/siberian-husky

    Auch wenn dort zu lesen ist "Seine Intelligenz, Lenkbarkeit und sein Eifer machen ihn zum angenehmen Begleiter und willigen Arbeiter", darf man den "willigen Arbeiter" nicht ausblenden. Bei den Arbeitshunden (hier: Schlittenhunden) ist der angenehme Begleiter meist abhängig von der geistigen und körperlichen Auslastung. Hier gibt es die Nordischen Experten, die Dir sicher detailliert Auskunft geben können (und werden), ich selbst würde aber behaupten, dass ein Anfänger ohne entsprechende regelmäßige und kompetente Anleitung mit einem Husky schnell an seine Grenzen stoßen kann. Da gibt es mMn geeignetere Bürobegleiter. (Lass mich aber gerne eines Besseren belehren)

    Der Hund sollte natürlich möglichst aufs Wort hören

    Nun - das liegt ja letztendlich an Deinem Engagement was die Erziehung bzw. Ausbildung betrifft.

    Mit war das nicht bekannt - sorry :smile:

    Weil es mich abstößt, wenn fremde Leute meine Hunde angrabbeln, locken, schnalzen, hochheben wollen (!), uns Wörter nachschreien, grußlos Konversationen über ihr Leben beginnen, vor ihnen auf dem Boden liegen (!), sie umarmen (wollen), usw

    Das ist zugegeben wirklich zum Abgewöhnen! Über Gegrabbel, Locken, Schnalzen usw würd ich mich auch ärgern