Beiträge von Tobie

    Ich habe zuallererst über ein Motto, bzw eine Überschrift nachgedacht. Ich wollte einen ökologischen Garten, jedes Tierchen sollte ein passendes Zuhause finden (zB durch Totholz, Steinmauer, Bepflanzung, usw) und daraus folgte dann, dass er vorwiegend aus heimischen Stauden, Heilkräutern und Gemüse bestehen soll. Also eigentlich ein Bauerngarten aber mit einer Prise Cottage-Flair (Weil :klugscheisser: schön und romantisch sollte er ja auch werden :hugging_face: ).

    Einfach drauf los, worauf ihr gerade Lust hattet oder habt ihr Pläne gezeichnet bzw. Pläne gemacht oder...?

    Plan gemalt, der den Ist-Zustand widerspiegelt. Den habe ich zig mal kopiert und dann mit farbigen Stiften angefangen zunächst meine Gartenräume einzuzeichnen (Wo und wie will ich das Gemüsebeet haben, bzw wo passt es wetter- und erdreichbedingt am besten hin? Wo ist einen Platz an der Sonne für das Staudenbeet? Wo passt der Teich hin? Wo die Sitzecken... etc... Und wie lässt sich das alles mit welchen Gartenwegen verbinden?). Dann: Zerknüllt, weggeworfen, von vorne angefangen.... deswegen die ganzen Kopien - danke an meinen Arbeitgeber an dieser Stelle :pfeif:

    Als das feststand hab ich mich mit den einzelnen Pflanzen beschäftigt. Das hat bei mir die meiste Zeit beansprucht, weil jedes Pflänzchen den richtigen Standort haben sollte und ich mich erst belesen musste. Was blüht wann? Wie habe ich das ganze Jahr hindurch ein blühendes Beet? (Gibt's das auch billiger??? :ugly: )

    Und dann ging es mit der körperlichen Arbeit los wie auch von Tina mit K und Die Swiffer beschrieben. Erst mit den großen Dingen (Bäume, Sträucher, Teich, Sitzecken...) und dann hin zu den kleineren (Stauden, ....da passt noch gut eine Bank hin...., Schattenbepflanzung, Kräuterschnecke, Nist- und Insektenkästen, etc...)

    Aber gelernt habe ich: Egal wie gut die Planung ist, man muss flexibel sein. Einiges, was gut passen oder wachsen müsste, weil es nun mal so ist, funktioniert einfach nicht. Die Geheimnisse der Natur. Da kann man nur improvisieren oder eben seinen Plan anpassen. Ich habe bspw dreimal einen Gartenweg verlegen müssen :doh: Erst sah es nicht so schön aus wie ich es mir vorgestellt habe, dann stand die Kastanie im Weg, zuletzt sind mir die Steine abgerutscht (weil die Wühlmäuse sich zu der Zeit schon ausgesprochen wohl fühlten).

    Man kann sich das quasi so vorstellen : Ein paar Eigenschaften ( und zwar die Rassetypischen) sind wie ein Rahmen - nicht jeder ist gleich, aber er ist da, und ein Teil.

    Und weiter innen hat man dann ein Bild. Dieses Bild besteht dann aus Individuum. Weil aber jeder Hund/jeder Charakter anders ist, kann jedes Bild in seiner Machart, seinem Motiv und den Details gänzlich unterschiedlich aussehen, während der Rahmen immer aussieht wie ein Rahmen - der eine halt mehr, der andere weniger.


    Ich hoffe man versteht worauf ich hinaus will ^^

    💙👍

    Seit Anfang an bekommt er Trockenfutter was er auch gerne frisst, aber nur wenn es Neu ist.

    D.h. wir steigen auf ein neues Futter um und er frisst es wie verrückt, kann manchmal nicht schnell genug gehen das es im Napf landet. Dann iwann auf einmal schluss. Schnuppert dran und geht weg.

    Ich würd auch bei dem jetzigen Futter bleiben. Keine weitere Umstellung.

    Am Ende erzieht Ihr euch einen Futtermäkeler heran, nach dem Motto "Määäh, das mag ich heute nicht. Mal sehen was mir sonst noch so angeboten wird." Er wird fressen, wenn er hungrig ist. Gibt auch mal Tage, da fressen sie nichts oder nicht viel. Das würd ich dann auch nicht mit Leckereien ausbügeln. Dann gibt es halt nichts.

    Beim TA waren wir noch nicht.

    Da gibt es ja eigentlich auch keinen Grund für nach Deiner Beschreibung. Das einzige, was der machen könnte, wenn Du Pech hast, ist, ein teueres Diätfutter empfehlen (und mit Josera und Belcando habt ihr qualitativ ja schon gutes Futter).

    Sollte ich jetzt nach jedem Kilo das Futter wechseln? Macht aus meiner Sicht keinen Sinn.

    Auf keinen Fall. Ständiger Futterwechsel ist eher kontraproduktiv.

    Spoiler anzeigen

    :face_screaming_in_fear:Oh Gott, was für ein niedliches Profilbild. Da fällt es natürlich schwer hart zu bleiben.

    Sind die auch so easy wie Himbeeren?

    Wir essen alle so gerne Heidelbeeren =)

    Ich hatte hier zwei riesen Blaubeerbüsche. Genauso einfach, aber wuchert nicht. Das war praktisch. Und die sind auch mit Halbschatten zurecht gekommen.

    Einziges Manko: Wenn man da zu spät geerntet hat, kamen einem schon die Amseln zu Fuß entgegen getorkelt (weil sie mit dem dicken Bauch nicht mehr abheben konnten). Ich war meistens zu spät und habe keine Beeren mehr abbekommen 😅

    Netze hätten vllt geholfen, aber da mach ich mir immer Sorgen, dass da ein Vogel dran hängen bleiben könnte. Gerade letzten Winter in Nachbars Gemüsegarten gesehen. Da war es ein Rehböckchen mit seinen Hörnern. Furchtbar.

    Obst habe ich als so empfindlich im Kopf mit regelmäßig Düngen oder spezieller Erde

    Bei Him- und Brombeeren braucht man sich eigentlich keine Sorgen machen bzgl Düngung. Das Zeug wächst fast überall. Aber es wuchert halt stark. Da hilft die Schere.

    Und wenn man keine Lust/Zeit zum Ernten hat (zum Naschen direkt vom Strauch reicht es es ja meistens noch 😅), dann lässt man es sein und die Vögel freuen sich.

    Der einzige Boden, auf dem es schwierig ist (glaube ich jedenfalls) ist verdichteter Kiesboden (Neubaugebiete etc). Da würd ich vorher doch vorsichtshalber mal in der Gärtnerei nachfragen.

    Wo stelle ich die am besten auf?

    Im Süden, bzw Süd/West, damit die volle Sonne auf dein Gemüse scheint. Salat, Tomaten, Erdbeeren... alles Sonnenanbeter. Ich muss sagen, meiner Erfahrung nach wächst alles an Gemüse besser mit einem sonnigen Plätzchen. Hatte es mal mit dem Rosenkohl im Halbschatten versucht - die Ausbeute blieb sehr klein.

    Wir bauen aus Paletten. Wie tief müssen die am Ende wirklich mit Erde gefüllt werden?

    Ich habe auch aus Palletten gebaut. Unten sind Baumstämme drinnen, also "in Scheiben geschnittene Stämme" hochkant gestellt, so ca. 25 - 30 cm hoch und 20 - 25 cm im Durchmesser, darüber eine dicke Schicht Äste und Zweige, die Zwischenräume habe ich mit Kies und Kieselsteinchen aufgefüllt (einfach Säckeweise drauf gekippt und eingeschlämmt mit dem Gartenschlauch). Dann kam eine dicke Schicht Pferdemist darauf (mit Stroh, denn bei der Höhe der Palletten hat man ja genug Platz zu füllen), dann Erde aus den Beeten, bzw auch aus dem Gewächshaus (die muss eh ab und an erneuert werden) und darauf dann gekaufte Anzuchterde aus dem Baumarkt (bis Oberkante). Die Obere Schicht mit der Zieherde ist 20 cm dick. Eine gute Drainage ist wichtig, sonst steht da irgendwann das Wasser drinnen und irgendwie musst Du ja auch bis obenhin auffüllen. Das sackt dann natürlich jährlich etwas ab, aber ich fülle ohnehin zur neuen Saison wieder mit frischer Anzuchterde auf.

    Tomaten gehören da eigentlich nicht rein. Ist viel zu hoch. Zum einen kommst Du dann zur Ernte nicht mehr ran, zum anderen kippen sie Dir um wenn es mal windig ist.

    Gibt es irgendwie einen Leitfaden, eine App, ein Buch für Dummies?

    Mir haben diese beiden Bücher gut gefallen:

    Mein Hochbeet im ersten Jahr:

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    Und so sieht es jetzt gerade aus (darauf ist ein kleines billiges Anzuchthaus gesetzt, das man einfach mit Heringen in der Erde verankert und in ein paar Wochen zur Seite stellt):

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